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Intensivbetten: Wie die Belegungszahlen schon immer manipuliert werden

Von Peter Haisenko 

Fakten sind: Für ein belegtes Intensivbett kassiert ein Krankenhaus mehr als für ein normales. Im vergangenen Jahr ist die durchschnittliche Belegungsdauer von Intensivbetten länger geworden. Die Frage ist nun, woran das liegt.

Jeder, der schon einmal im Krankenhaus war oder jemanden kennt, der im Krankenhaus war, weiß es: Ob und wann ein Patient entlassen wird, hängt nicht nur von der medizinischen Indikation ab. Ein leerstehendes Bett bringt keine Rendite, auch – eingeschränkt – im System der „Fallpauschale“, aber insbesondere gilt das für Intensivbetten. Ob vor oder nach dem Wochenende entlassen wird, hängt oftmals davon ab, wie der allgemeine Belegungsgrad ist und der Personalstand. Und ebenso davon, wie intensiv der Patient selbst auf einer Entlassung besteht, bis hin zur Entlassung „auf eigenes Risiko“. Wie lange ein Patient also im Krankenhaus verweilen muss/soll, unterliegt einer gewissen Willkür. Mit der Frage, wie lang ein Patient auf „intensiv“ liegen muss, sieht es nicht viel anders aus.

Ein Leitender Arzt ist immer auf der sicheren Seite, wenn er einen Patient länger auf intensiv festhält. Mir ist kein Fall bekannt, dass sich ein Arzt dafür verantworten musste, weil er einen Patient objektiv zu lange auf der Intensivstation behalten hat. Ich selbst bin zwar kein Arzt, aber worüber ich hier berichte, habe ich in diversen Gesprächen mit Ärzten erfahren. Vom Hausarzt über Stationsleiter bis hin zu Chefärzten, deren Freundschaft ich seit vielen Jahren genießen darf. In ganz „normalen“ Zeiten, also ohne Corona, ist schon immer dafür gesorgt worden, dass sich die Belegung von Intensivbetten in einem wünschenswerten Rahmen bewegt. Hat sich dieser Rahmen in Zeiten von Corona verschoben? 

Betrachtet man die Zahlen der DIVI (Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensivmedizin) von August letzten Jahres bis 8. April dieses Jahres fällt eine geradezu unglaubliche Konstanz bei der Zahl der belegten Intensivbetten auf. Sie variieren vom Sommer über den gesamten (Corona-)Winter nur um wenige Prozent. Das war schon mal anders. Während der schlimmen Grippeepidemien des letzten Jahrzehnts waren mancherorts wirklich die Kapazitäten ausgeschöpft. Ganz allgemein gilt die Regel, dass während der Sommermonate die Auslastung der Intensivstationen deutlich geringer ist als in den Wintermonaten. Das war während des letzten Jahres nicht zu beobachten. Wie kann das sein?

Gewinnstreben als Maxime für Gesundheitsbetriebe

Ich gehe davon aus, dass Krankenhauschefs grundsätzlich nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Sie wollen immer Kapazitäten frei haben, für unerwartet auftretende Sonderbedingungen. Allerdings gibt es dazu einen eher neuen Faktor, seit Krankenhäuser im großen Stil von kommerziellen Betreibern übernommen worden sind und für ihre Eigentümer Gewinn abwerfen sollen. Abgesehen davon, dass ich Gewinnstreben als Maxime für Gesundheitsbetriebe für grundsätzlich falsch halte, hat dieses Gewinnstreben Einfluss auf die Bettenbelegung – normal und intensiv. Seit einem Jahr hat sich da etwas verschoben. Die Politik, die Coronatoren, wollen Zahlen sehen, die ihrer Agenda, ihren politischen Zielen, zupass kommen. Dass sie da schnell willfährige Krankenhausleiter finden, darf nicht verwundern. Wenn diese die gewünschte höhere Belegung von Intensivbetten herbeiführen und melden, dann werden sie sich dafür nicht rechtfertigen müssen, was in Zeiten ohne Corona durchaus geschehen konnte. Höhere Intensivbelegung = mehr Einnahmen = höhere Kosten für die Krankenkassen = „Argumente“ für die Coronatoren.

Während des vergangenen Jahres war die durchschnittliche Belegungsdauer von Intensivbetten länger als in den Jahre davor. Da wird schnell argumentiert, dass das an dem höheren Aufwand liegt, der für Corona-Patienten benötigt wird. Das mag sein in gewisser Hinsicht. So ist es sicherlich schrecklich für das Personal, wenn sie auf Corona-Stationen mit irrsinnigen Schutzanzügen und Masken arbeiten müssen. Das belastet das Personal unnötig und bedingt höhere Krankenstände beim Personal, wie mir von leitenden Ärzten berichtet wurde. Dazu zählt auch, dass es besonders am Beginn der „Pandemie“ die verpflichtende Anweisung gab, Patienten frühzeitig künstlicher Zwangsbeatmung zu unterziehen. Auch das bewirkte viele Todesfälle und natürlich längere Aufenthalte auf intensiv, denn sollte ein Patient die Beatmung überleben, dauert es anschließend ziemlich lange, bis er die Intensivstation verlassen kann. Wir wissen heute, dass etwa die Hälfte der Zwangsbeatmeten diese Prozedur nicht überlebt hat, aber das Intensivbett noch länger benötigte.

Aktuelle Notstände werden in den Nachrichten nicht angeführt

Die längere Belegungsdauer von Intensivbetten/Patient kann medizinisch begründet werden. Aber trifft das auch zu? Es sollte misstrauisch machen, wenn just dann über Engpässe berichtet wird, wenn den Coronatoren die Argumente ausgehen. Eben jetzt. Tatsache ist nämlich, dass die offiziellen Zahlen der DIVI überhaupt keinen Notstand anzeigen und dennoch allenthalben das Gegenteil in die Nachrichten gedrückt wird. Auch da sollte man ganz genau hinhören. Aktuelle Notstände werden nämlich nicht angeführt. Es heißt immer, man erwarte, befürchte, dass man in einen Notstand kommen könnte. Das aber haben wir schon vor einem Jahr gehört und wir wissen, dass das nicht eingetroffen ist. Ebenso wenig, wie es Millionen Corona-Tote gegeben hat, die auch manche Corona-Spezialisten prognostiziert hatten.

Der Statistik der DIVI kann entnommen werden, dass von August letzten Jahres bis April dieses Jahres 6.459 Intensivbetten abgebaut worden sind. Das heißt, wenn es tatsächlich einen diesbezüglichen Notstand geben sollte, ist dieser entweder fahrlässig oder vorsätzlich hergestellt worden. Auf jeden Fall hat man die Grippenotstände des letzten Jahrzehnts nicht nur ignoriert, sondern konterkariert, mit dem Abbau von Intensivbetten und der Schließung ganzer Krankenhäuser.

Wieder einmal steht alles auf dem Kopf

Es ist dasselbe wie mit der gesamten Regierungsbilanz der Merkelzeit. Da werden immer wieder Versäumnisse festgestellt, angeprangert, und „vergessen“, wer für diese Zustände während der letzten 16 Jahre verantwortlich ist. Und 16 Jahre sind eine verdammt lange Zeit. Wer soll da glauben, dass jetzt, ausgerechnet jetzt, mit derselben Regierung, derselben Politik und demselben Personal schnelle Abhilfe geschaffen werden soll? Wenn es also einmal wirklich einen Notstand in Krankenhäusern geben sollte, ist dieser entweder aus Unfähigkeit der Merkel-Regierung entstanden oder von derselben vorsätzlich herbeigeführt worden.

Um das zu vertuschen, ist Corona erfunden worden (und nicht nur deswegen!) und damit Maßnahmen begründet, die die allgemeine Verbreitung von Viren tatsächlich reduziert haben. Nämlich explizit die Grippeviren. So steht wieder einmal alles auf dem Kopf. Erst wird die Anzahl verfügbarer Krankenhausbetten reduziert und gewinnmaximiert. Dann werden die Grundrechte der Bevölkerung so eingeschränkt, dass die reduzierte Anzahl von Betten ausreicht, weil es keine Grippepatienten mehr gibt. Ob das auch Teil des großen Plans ist? Ob es überhaupt einen Plan dazu gibt, außer Gewinnmaximierung? So kann ich abschließen, wie jede Betrachtung zu Corona: Es passt nichts zusammen! Die Mär des Notstands wegen überbelegter Krankenhäuser als Folge von Corona ist eine Lüge, wie so viele Lügen, die um den ganzen Corona-Wahnsinn erfunden und in willfährige Medien gedrückt worden sind. 

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Wie die Auslastung der Intensivstationen brutal manipuliert wird in Zeiten von Corona, können Sie in einem Video nachvollziehen. Nehmen Sie sich die 30 Minuten Zeit. Wenn Sie diese mit Zahlen des DIVI selbst erstellte Analyse gesehen haben, bleibt nur noch kalte Wut und Verzweiflung, ob der so klar nachgewiesenen Methodik, die Belegungszahlen zu manipulieren, um Fördergelder abzugreifen und Panik in der Bevölkerung zu verbreiten.
https://www.youtube.com/watch?app=desktop&v=JilayrOl8xg

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