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Wie viel Einfluß nimmt China auf die US-Politik?

Von Peter Haisenko 

Niemand könnte es China verdenken, wenn es einen tiefen Groll gegen den „Westen“ hegt. Inklusive Rachegedanken. Seit mehr als 150 Jahren war China ein Spielball der „alten Welt“ mit ihren modernen Waffen und Schiffen. Hat sich China jetzt in die US-Wahlen eingemischt?

Insbesondere das British Empire hat an China schwere Verbrechen begangen. Aber auch alle anderen Nationen Europas und wieder allen voran haben sich die USA mit ihren überlegenen Kanonenbooten ihren Anteil an der kolonialen Ausbeutung des bevölkerungsreichsten Landes gesichert. Einzig das Deutsche Reich hat mit seinen Handelsstützpunkten China einen Mehrwert geliefert. Allerdings haben sich auch die Deutschen nicht mit Ruhm bekleckert, als sie mit den anderen den „Boxeraufstand“ mit roher Gewalt niederschlugen. Erst Mao hat der Fremdherrschaft in China ein Ende gesetzt. Das war möglich, weil die USA die Regionalmacht Japan pulverisiert und auch dort die Herrschaft übernommen haben. Das moderne China hat also allen Grund dem Westen zu misstrauen, ja sogar auf Rache zu sinnen. Findet das tatsächlich statt?

China kann mit seinen Reserven dem Dollar jederzeit den Garaus machen

Das älteste bis heute existierende Reich, China, hat sich unter dem kommunistischen Nachfolger Maos, Deng, sehr geschickt verhalten. Es hat mit Billigarbeitern westliche Konzerne ins Land gelockt und mit ihnen westliche Technologie. Damit haben sie Embargos gegen den Kommunismus konterkariert, die der Sowjetunion den Garaus gemacht haben. So ist China heute das einzige Land von Bedeutung, das immer noch von einer kommunistischen Partei beherrscht wird. Weil diese ohne jegliche Rücksicht auf individuelle Bedürfnisse oder Einwände bestimmen kann, hat das Land einen beispiellosen Aufstieg zu einer führenden Industrienation hingelegt. Gleichzeitig hat China seine Wirtschaft nicht mit Kriegen belastet, sondern vielmehr seinen Einfluss mit Mehrwert schaffenden Investitionen in unterentwickelten Regionen – insbesondere in Afrika – gesichert. Was also die chinesische Außenpolitik anbelangt, könnte diese als mustergültig bezeichnet werden. Was aber, wenn hinter den Kulissen noch etwas ganz anderes stattfindet?

Mit der sogenannten Finanzkrise 2008 hat die Bankenwelt auch dem US-Präsident vorgeführt, wer wirklich die Macht im Land hat. (Hintergründe dazu hier.) Sie hat demonstriert, dass sie jederzeit in der Lage sind, dem US-Dollar, also der Machtbasis und Lebensgrundlage der USA, den Garaus zu machen. Allerdings sind sie da nicht die einzigen, die das können. Es ist seit geraumer Zeit China, das mit einer geschickten Währungs- und Exportpolitik so viele US-Dollar in Bargeld und Obligationen angehäuft hat, dass es jederzeit den Dollar ins Nirwana schießen könnte. Sie müssten nur die Märkte damit fluten. Unter dieser Prämisse hat die Amtszeit von Obama begonnen.

Betrachtet man nun, wie die Obama-Regierung mit China umgegangen ist, liegt der Verdacht nahe, dass man sich sehr wohl der finanziellen Macht des Reichs der Mitte bewusst war. Keiner der schwächlichen Versuche wurde konsequent durchgezogen, China zu einer Korrektur der Parität seiner Handelswährung zu bewegen. Im Gegenteil wurde China geradezu hofiert und weitere US-Unternehmen haben ihre Produktion dorthin verlagert und damit natürlich auch den Technologietransfer beschleunigt. Das hat das Handelsungleichgewicht verschärft und somit die Abhängigkeit von dem kommunistischen Land. Aber wie wir heute wissen, war es noch schlimmer.

Persönliche Bereicherung hochrangiger Politiker durch Geschäfte mit China

Der damalige Vizepräsident Biden und sein Sohn Hunter haben sich persönlich bereichert mit Milliardengeschäften mit China, die nur möglich waren, weil der Vizepräsident sein politisches Gewicht eingesetzt hat. Diesem schlechten Beispiel sind etliche politische Schwergewichte der USA gefolgt. Manche Senatoren und Abgeordnete aller Parteien haben ihre Geschäfte mit China gemacht und dabei Profite eingefahren, die manchmal dreistellige Millionensummen ausmachten. Dass hierbei der persönliche Profit über nationalen Interessen stand, ist nicht zu übersehen, ebenso, dass dadurch Abhängigkeiten geschaffen worden sind. China war mit der Regierung Obama sehr zufrieden, denn durch die Aktionen der Raffgierigen haben sich der Technologietransfer und damit die Abhängigkeit der US-Wirtschaft beschleunigt. Da sollte man sich des alten Spruchs von Kommunisten erinnern: Die Kapitalisten werden uns die Schaufeln liefern, mit denen wir ihr Grab schaufeln werden.

Die Währungshüter haben gegen Trump gearbeitet

Dann kam Donald Trump. Der erfahrene Geschäftsmann hatte schon seit langer Zeit die Gefahren erkannt, die einer Nation drohen, wenn sie in zu vielen Bereichen von Importen abhängig ist. Besonders dann, wenn sie selbst über zu wenige eigene Waren verfügen, auf die andere Nationen nicht verzichten können. Selbst was Getreide anbelangt, ist Russland zum Weizenexporteur Nummer eins aufgestiegen. Trump wollte das Handelsungleichgewicht mit Importzöllen für die USA verbessern. Da hat er aber die Rechnung ohne die Bankermafia gemacht, die ebenfalls in lukrative Geschäfte mit China verwickelt ist. Die haben das Ziel Trumps konterkariert, indem sie den Wert des US-Dollar hochgefahren haben. Von 1,35 zum Euro auf 1,05. Damit haben sie praktisch eventuelle Importzölle von geplanten 35 Prozent bereits im Vorfeld kompensiert.

Hätten sie Trumps Ziele unterstützt, die ja der Gesundung der US-Wirtschaft dienen sollten, hätten sie den US-Dollar entwerten müssen auf etwa 1,60 zum Euro. Damit wären Importzölle durch den Unwert des Dollar überflüssig gemacht und der ganze Hickhack um Zölle hätte ausbleiben können. Auch der Handel mit China hätte eine Wende erfahren können. Nochmals zum Verständnis: Die Abwertung einer Währung um 30 Prozent hat dieselbe Wirkung wie Importzölle von 30 Prozent. Die Importwaren werden um 30 Prozent teurer. Allerdings wirken sich Importzölle nicht auf den Export aus. Exportwaren werden nur dann um 30 Prozent attraktiver, wenn der Wert einer Währung in gleicher Höhe geringer wird. Hieran wird sichtbar, wie perfide, unauffällig und wirksam die Bankenmafia von Anfang an gegen Trump gearbeitet hat.

China ist nicht glücklich mit der Politik von Trump

Die Frage ist nun zu stellen, warum sie das getan haben. War es nur der Hass auf den Mann, der ihre Macht brechen wollte, oder waren sie schon so verstrickt in ihre gierigen China-Geschäfte, dass sie erkannt haben, dass sie starke Verluste erleiden werden, wenn Trump dem ein Ende setzen will? Es kommt auf dasselbe heraus. Fatal daran ist aber, dass in diese China-Geschäfte hochrangige Politiker verstrickt sind, bis hin zu Gouverneuren und eben den ehemaligen Vizepräsidenten Biden. So erklärt sich, dass manche Politiker der Republikaner gegen Trump gearbeitet haben, bis hin zur Verweigerung der Unterstützung bei der Aufklärung, ob die Wahl 2020 ordnungsgemäß abgelaufen ist. Die Frage muss nun sein, inwieweit China da aktiven Einfluss genommen hat.

Eines ist klar. China ist nicht glücklich mit der Politik von Trump. Sie wissen, dass Trump weiß, dass China sehr viel zu verlieren hat, wenn sie den US-Dollar zerstören wollten. Ihre Dollarreserven wären nichts mehr wert und damit ihre Expansionspolitik in der „Dritten Welt“ erheblich schwieriger. Trump hätte es in einer zweiten Amtszeit höchstwahrscheinlich geschafft, nicht nur China handelspolitisch in die Schranken zu verweisen. Make Amerika great again! Mit einem Präsident Biden aber hätten sie leichtes Spiel. Dass der Mann grundkorrupt ist, haben sie schon gelernt während seiner Amtszeit als Vizepräsident und sicherlich solide dokumentiert. Sie haben Biden in der Hand und ich gehe nicht davon aus, dass man in Peking keine Belege hat, für das unsägliche Treiben des Sohns Hunter und anderer mit ähnlichen Neigungen – siehe Epstein. Es wäre also nicht unlogisch, wenn für Biden Wahlhilfe aus Peking gekommen wäre, auf welche Weise auch immer.

Jede Menge Fragen zu Chinas Politik mit dem Westen

Die nächste Frage dazu ist aber, inwiefern das in direkter Weise überhaupt nötig war. Wie sehr haben sie in Peking US-Politiker in der Hand, dass sie sich darauf verlassen können, dass diese aus reinem Eigennutz im Interesse Chinas arbeiten? Wie gesagt, sie werden die Schaufeln liefern.... Und wie sieht es mit den IT- und Internetriesen aus? Wie groß ist ihr Interesse an einem Markt in dem Land mit der größten Bevölkerung? Hintertreiben sie deswegen die Politik von Trump, der Amerika da eher abschotten will? Bezüglich ihrer Zensur in China sind sie ja schnell eingeknickt, wenn Peking nur geknurrt hat. Welche Rolle spielt die Merkelbande, deren Hass auf Trump von Anfang an unübersehbar ist? Die verflochten ist in die Pläne der konzern-dirigierten Globalisten, die ohne China ihre Ziele nicht erreichen können. Die davon träumen, auch in Europa einen Totalitarismus zu installieren, nach dem Modell China. Vergessen wir nicht, dass Frau Merkel im Kommunismus erzogen worden ist und meines Wissens niemals diesem Irrweg abgeschworen hat.

Das Corona-Virus kam aus China und bis heute weiß niemand so ganz genau, was es ist und wie es entstanden oder einfach deklariert worden ist. Fest steht aber, dass mit dessen Hilfe die gesamte westliche Wirtschaft und die Gesellschaftssysteme in ihren Grundfesten erschüttert worden sind. Hierzu sollte der Corona-Effekt auf den Verlauf der US-Politik und natürlich die US-Wahl nicht unterschätzt werden. Ist es gänzlich abwegig zu spekulieren, dass Peking so einen Coup gelandet hat, um nicht nur die westlichen Systeme zu destabilisieren, sondern auch den ohne Corona sicheren Wahlsieg Trumps zu beschädigen? Dass man dort darauf gesetzt hat, dass die Paladine Chinas unter den US-Politikern und Medienmoguln mit allen denkbaren Mitteln den Ausgang der Wahl in die Richtung verbiegen werden, die die Fortführung ihres schändlichen Treibens sichern sollen?

Ich stehe China nicht überkritisch gegenüber. Ich bewundere die Art, wie Peking in Afrika Entwicklung voran treibt, ebenso wie ich Chinas Haltung gegenüber dem zerstörerischen US-Imperialismus schätze, zum Beispiel in Syrien und dem Nahen und Mittleren Osten. Wie die Kommunisten mit den Menschen im eigenen Land umgehen, geht nur die Chinesen selbst etwas an. Wenn denen dort etwas nicht passt, sollen sie sich selbst darum kümmern. Mir stellt sich die aktuelle Frage, ob sich China aktiv in die (Innen-)Politik anderer Länder einmischt. So, wie es der „Wertewesten“ unablässig tut, wenn er mit Intrigen und Gewalt allen Ländern ihre „Demokratie“ aufzwingt?

Psychopaten haben sich in vielen Ländern die Macht gesichert

Oder ist es so, wie wir es seit den 1970-er Jahren beobachten können: Gierige Kapitalisten benutzen China, um ihre Profite in Sphären zu heben, die jenseits jeglicher Vernunft sind. Die, wie Adam Smith schon erkannt hatte, jegliche Treue zu ihrem Heimatland vergessen, sobald sich die Gelegenheit für höhere Profite bietet. Ich denke, das Problem ist universal. Es sind geld- und machtgierige Psychopaten, die in Wirtschaft und Politik überall, auch im kommunistischen China, die Macht an sich gerissen haben. Deren Existenz und Macht nur mit andauernden Kriegen und Konflikten aufrecht erhalten werden kann. Die sich selbst das Zertifikat der Systemrelevanz ans Revers geheftet haben.

Es ist Donald Trump, der begonnen hat, dieses mörderische System zu zerschlagen, zum Wohl der gesamten Menschheit. Kein Wunder also, dass diese Kabale ihm den totalen Krieg erklärt hat. Diese Psychopaten haben sich in fast allen Ländern in Machtpositionen etabliert und sie erklären jedes Land zum Feind der Demokratie, in dem sie sich noch keine Macht sichern konnten. Zum Beispiel in Russland oder Weißrussland oder Libyen und Syrien, wo sie ihr Zerstörungswerk schon vollendet haben. Die Feinde der „freien Menschen“ sind meines Erachten nicht Staaten als solche, sondern die Psychopaten, die sich innerhalb dieser Länder die Macht gesichert haben und gegen die Interessen der eigenen Bevölkerung handeln, für ihre persönlichen Ziele.

Man sollte also nicht auf China oder andere „Schurkenstaaten“ einschlagen, sondern im eigenen Land die Verrückten identifizieren und zum Teufel jagen. Genau das hat Trump betrieben und ich kann nur hoffen, dass er auf den letzten Metern nicht scheitert. Der Kampf ist nicht zu Ende, aber sollte wirklich Biden der neue Präsident der USA werden, dann Gnade uns Gott. Dann wird man alle Hoffnung auf eine bessere Welt, eine Welt in Frieden und fruchtbarer Zusammenarbeit, fahren lassen müssen. Oder einen weltweiten Aufstand gegen diese Psychopaten starten? Aber eine Revolution hat noch nie von unten angefangen und ich sehe zur Zeit niemand, der da die Rolle von Trump übernehmen könnte. Genau deswegen wird er von genau diesen Leuten so unfair angegriffen. Da muss der chinesische Staat selbst gar keinen Einfluß mehr nehmen.

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