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Raum für Satire: Das Rauchverbot in Kneipen fördert das Infektionsrisiko

Von Peter Haisenko 

Jetzt durfte sogar im ÖRR gesagt werden, dass die Infektionsgefahr im Freien nahe Null ist. Auch ohne Maulkörbe. Umso mehr wird auf die Notwendigkeit von guter Belüftung in Innenräumen hingewiesen. Dem hat man vor Jahren mit Rauchverboten einen Bärendienst erwiesen.

Rauch ist seit einiger Zeit nicht mehr Rauch, sondern Feinstaub. Das ist aber bei dieser Betrachtung nebensächlich. Rauch ganz allgemein und im speziellen Zigarettenrauch ist ein natürlicher Indikator für verbrauchte Luft. Also Luft, die schon einmal ein und wieder ausgeatmet worden ist. Es ist nicht auszuschließen, dass mit der ausgeatmeten Luft, dem ausgeatmeten Rauch, auch Aerosole abgesondert werden, wie der neue Modebegriff jetzt heißt. Das ist mit Rauch deutlich sichtbar und riechen kann man es auch. Ist in der Atemluft aber kein Rauch enthalten, gibt es auch keinen direkt sichtbaren Indikator für das Maß an verbrauchter Luft. Außer bei sehr starker Kontaminierung, die dann unangenehm riechen kann.

In der Architektur gilt, dass in Räumen, die zum Rauchen vorgesehen sind, der Luftumsatz 1.5 mal größer, schneller erfolgen muss. Mit dem Rauchverbot in ebendiesen Räumen wird also eine Menge Geld gespart, denn Belüftung kostet Geld. Und zwar schon bei der Planung, die leistungsfähigere Belüftungsanlagen vorsehen muss. Ich kann mich noch gut daran erinnern, als in München das allgemeine Rauchverbot in Kneipen befohlen wurde. In der sogenannten „Schrannenhalle“ hatte es vorher spürbar nach Rauch gerochen und er war auch manchmal sichtbar. Ohne den Rauch aber wurde die Belüftung heruntergefahren und es stank fortan erbärmlich nach Frittenfett, anderen Küchendünsten und körperlichen Ausdünstungen. Aber die Luft war frei von Zigarettenrauch.

Fast jede „Verbesserung“ hat auch einen negativen Haken

Mit Corona wurde schnell auf bessere Belüftung in Innenräumen gedrängt und das wird gerade intensiv fortgesetzt. Es sollen sogar „Luftreiniger“ installiert werden, zum Beispiel in Klassenräumen, aber auch in Kneipen und Büros. Gerade in Kneipen und anderen Innenbereichen, wo einstmals geraucht wurde, hat der Gast, der „Insasse“, heute keinen Indikator mehr, inwieweit er verbrauchter, also möglicherweise virenkontaminierter Luft ausgesetzt ist. Das gilt auch für „Nichtraucherwohnungen“. Wie gesagt, lüften kostet Geld, insbesondere im Winter, weil die Heizung die abgelassene Wärme nachliefern muss. Für größere Einheiten kann das mit entsprechend aufwändigen technischen Einrichtungen auf ein Minimum reduziert werden, aber auch diese sind nicht kostenfrei. Weder bei der Installierung noch im Betrieb.

Aus der Geschichte sollten wir gelernt haben, dass fast jede „Verbesserung“ auch einen negativen Haken hat. Ich erinnere dazu an den Pferdemist in London. Um 1900 gab es Berechnungen, wann bei steigendem Verkehr der Pferdemist die Unterkante der Fenster im Erdgeschoß erreichen wird. Da kam der Ottomotor gerade recht und das Problem war gelöst. Keine 100 Jahre später bemerkte man aber, dass auch Kfz die Straßen verschmutzen, vor allem mit Abgasen. Die hatte aber auch kaum jemand vorher erkannt, eben weil sie meist unsichtbar sind. Ein rauchender Diesel war da schon eher als Übeltäter identifiziert. Sehen Sie die Parallele zum Rauchverbot?

Ich will hier keinesfalls dem Rauchen zureden. Jeder muss selbst entscheiden (dürfen), ob er diesem kleinen Laster frönen will, auch in Gesellschaft. Vor dem diktatorischen Rauchverbot in Bayern gab es Raucherkneipen, andere mit rauchfreien Abteilungen und jeder konnte selbst darüber bestimmen, inwieweit er eine rauchfreie Umgebung vorzieht. Aber auch damals konnte der Gast in rauchfreien Kneipen nicht mehr direkt feststellen, auf welches Niveau der Wirt seine Belüftung eingestellt hatte. Inwieweit er wegen „stehender“ Luft den Ausdünstungen seiner Mitmenschen ausgesetzt ist, die natürlich auch Grippeviren enthalten konnten. Ach ja, Grippe gibt es ja heutzutage nicht mehr.

Jede Geburt bedingt zwangsläufig früher oder später einen Todesfall

Speziell in Deutschland leben wir immer mehr nach der Maxime, dass nichts mehr ausgeschlossen werden kann und deswegen die unsinnigsten Verbote oder Vorschriften erlassen werden. Nein, man kann nicht ausschließen, dass die Erde heute Abend von einem Asteroiden endgültig zerstört wird. Etwas wahrscheinlicher ist da schon, dass Pflanzenschutzmittel wie Glyphosat unsere Gene angreifen und irreparable Schäden verursachen. Ach nein, Glyphosat verbieten geht ja nicht, da könnte eine Großindustrie Verluste erleiden. Und ja, natürlich kann niemand ausschließen, dass er sich heute Nachmittag mit einem wirklich tödlichen Virus infizieren wird.

Kann man also ausschließen, dass die rasche Verbreitung der sogenannten Corona-Viren seine frühe Grundlage im Rauchverbot in Kneipen hat? Obwohl diese Betrachtung eher humoristisch zu werten ist, ausschließen kann man auch das nicht. Fest steht, es gibt keine zunächst objektiv positive Verbesserung, die nicht doch irgendwo einen Pferdefuß hat oder eben haben könnte. Aber das Leben an sich ist gefährlich und endet meistens tödlich. Um Todesfällen ultimativ vorzubeugen, müssten folglich Geburten verboten werden, denn jede Geburt bedingt zwangsläufig früher oder später einen Todesfall.

Impfstoffe im Wettstreit: J&J oder Sputnik V?

Zum Abschluss noch eine kurze Betrachtung zur Corona-Impfstoffzulassung. Nachdem Johnson&Johnson vor einigen Wochen für seinen Corona-Impfstoff die Zulassung in den USA erhalten hatte, dauerte es nur Tage, bis die Zulassung für die EU nachgereicht wurde. Jetzt, eben nach wenigen Wochen, ist diese Zulassung in den USA selbst wegen beobachteter tödlicher und weniger dramatischer Nebenwirkungen zurückgezogen worden. Die EU musste dem folgen. Vergleichen wir dazu den russischen Impfstoff „Sputnik V“. Den gibt es seit August letzten Jahres und er wird in Dutzenden Ländern erfolgreich angewendet. Über gravierende Nebenwirkungen, gar tödliche, ist nichts bekannt. Sputnik V hat immer noch keine Zulassung von der EU erhalten.

Glaubt angesichts dessen noch irgend jemand daran, dass es um den Kampf gegen eine „Pandemie“ geht? Es ist Politik und die darf nicht zulassen, dass aus dem „aggressiven Russland“ das möglicherweise einzige Mittel ohne gravierende Nebenwirkungen kommt, das wirklich wirkt und den ganzen Corona-Wahnsinn wirklich beenden könnte. Ob dem so ist, kann nur festgestellt werden, wenn wir es selbst ausprobieren und wir können sicher sein, dass da besonders genau hingesehen wird. Dieses mögliche positive Ergebnis darf es aber keinesfalls geben und wohl genau deswegen hat Sputnik V nach acht Monaten immer noch keine Zulassung der EU, während es bei J&J nur Tage dazu gebraucht hat. Die Plandemie soll gar nicht enden, denn der Plan ist noch nicht zu seinen wahren Zielen geführt worden.

 

Ja, so arbeitet Politik á la Merkel. Und wer das durchschaut hat, der hat sich auch nicht gewundert, dass „Die Mannschaft“ bei der Fussball-WM in Russland bereits in der Vorrunde ausgeschieden ist. Obwohl ich von Fussball wenig Ahnung habe, habe ich das damals frühzeitig prophezeit, denn auch da ging es um Politik, nicht um Fussball:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20181/wm-in-russland-warum-die-mannschaft-in-der-vorrunde-ausscheiden-wird/

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