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Warum der Lockdown mindestens bis Ende April dauern muss

Von Peter Haisenko 

Es brodelt allenthalben im Volk. Millionen Opfer der Corona-Politik wollen nicht mehr stillhalten. Die offensichtliche Willkür, wer nun öffnen darf oder wieder schließen muss, seinen Beruf ausüben darf, zwingt neue Schichten zum Protest. Ostern fällt flach, vom Osterurlaub gar nicht zu reden. Da steht zu allem Überfluss noch der Ramadan im Raum.

Am 4. April ist Ostersonntag. Acht Tage später, am 12. April, beginnt der Ramadan und das fällt zusammen mit dem Ende der Osterferien in manchen Bundesländern. Wie groß die Sehnsucht nach etwas Freiheit und Urlaub ist, wird sichtbar an den Buchungen für einen Urlaub auf Mallorca, nachdem man dort wieder Gäste empfangen darf. Wie sehr die Bürger schon jeden kleinsten Strohhalm ergreifen, jeden Zipfel „Freiheit“, mag man daran ermessen, dass auch auf „Malle“ alles andere als Normalität herrscht. Trotz strenger Einschränkungen, was Restaurants und Bars betrifft, wollen viele einfach dem Corona-Wahnsinnstrott entfliehen. Wenigstens für ein paar Tage. Und schon wollen die Coronatoren auch das vermiesen mit Quarantäne- und Testandrohungen. Es ist nur noch irre.

Letztes Jahr begann der Ramadan elf Tage später, am 23. April. Das war auch nur elf Tage nach Ostern, aber insgesamt eben etwas später. Der Frühling war da und damit das normale Ende der Grippesaison. Die Anzahl der Corona-Tests war noch überschaubar und damit natürlich auch die „Inzidenz-Zahlen“, weswegen man sich auf den „R-Wert“ kaprizierte, mit dem der andauernde Maulkorbzwang begründet wurde. Aber insgesamt waren vor Jahresfrist alle noch entspannter und man durfte an ein Ende des Wahnsinns glauben. Das ist vorbei und so wächst der Frust an bis kurz vor der Explosion.

Wenn erst das Fastenbrechen kommt, brennt die Hütte

Die Erfahrung des letzten Jahres hat Befürchtungen bestätigt, dass zu Zeiten des Ramadan irrsinnige Corona-Einschränkungen kaum durchsetzbar sind. Da gab es die Szenen des Staatsversagens, als fünf, ja wirklich fünf Polizisten in Berlin eine religiöse Ramadan-Veranstaltung mit etwa 300 Teilnehmern auflösen sollten, dann aber angesichts der Übermacht und breiter Insubordination ihr Heil in der Unauffälligkeit und Flucht suchten. Ramadan und Lockdown passen einfach nicht zusammen. Was wird also dieses Jahr diesbezüglich sein? Nun, lustig wird das nicht werden, aber das ist nicht das Problem.

Wie soll man den Christen in unserem christlichen Land erklären, dass zwar Ostern nicht gefeiert werden darf, weder im privaten Familienkreis noch mit Festgottesdiensten, aber der Ramadan läuft weitgehend ungehindert ab? Da sitzen die Coronatoren tief in ihrer selbstgerührten Tinte. Ostern, Osterurlaube, fröhliche Familienfeste und Restaurantbesuche sollen unbedingt verhindert werden. Schließlich ist die Wirtschaft noch nicht restlos zerstört. Was aber würde geschehen, wenn eine Woche nach Ostern dem Beginn des Ramadan kaum noch Grenzen gesetzt sind? Inklusive Heimreisen in die Türkei etc. und dem anschließenden Fastenbrechen am 13. Mai? Spätestens dann brennt die Hütte! Wundert sich da noch jemand, warum der Lockdown bis Ende April avisiert ist, mindestens bis 18.? Da ist dann wenigstens das Feigenblatt für eine Woche Behinderung des Ramadan angelegt mit der Option für Verlängerung, je nachdem, wie die Stimmung im Land ist.

Ein Albtraum steht im Raum

Selbstverständlich sind die Grünen ganz vorn dran, wenn es um Verlängerung des Lockdown geht. Überhaupt, wenn es um Verbote für alles geht, was irgendwie Spaß oder Freude machen könnte. Dennoch lassen die Umfragen nichts Gutes erwarten. Die Grünen schwelgen im Höhenflug. Die C-Parteien tun ihr Übriges, sich selbst zu zerlegen, mit einer nicht nur unfähigen, sondern bösartigen Kanzlerin an der Spitze. Und jetzt noch die Korruptionsskandale mit den Masken, die immer weitere Kreise ziehen. Ist es da auszuschließen, dass die Grünen im September die C-Parteien überflügeln? Gut, die SPD dümpelt weiter in Bedeutungslosigkeit dahin. Da ist die Gefahr klein, dass sie an der nächsten Bundesregierung beteiligt sein werden. Aber was dann und wenn doch?

Der „George Clooney für Arme“ Habek hat schon bekanntgegeben, dass er aufs Kanzleramt verzichten will, wenn Baerbock ihren Anspruch anmeldet, was sie schon getan hat. Abgesehen davon, dass Baerbock immer wieder mit erschreckender Unwissenheit sogar über grüne Kernthemen glänzt, empfinde ich es als ungeheuerliche Hybris, wenn diese „gebärfähige Person“ sich das Kanzleramt zutraut. Es kann wirklich schlimm kommen. Man stelle sich vor – und das ist zur Zeit alles andere als unmöglich – wir sollten eine Regierung bekommen, mit Baerbock als Kanzlerin und Laschet als Vizekanzler. Eben grün-schwarz. Wer wird dann noch aus dem Pool der flagranten Unfähigkeit in Ministerämter gehoben werden? Schließlich sollten Minister ihrer Chefin an Unfähigkeit zumindest nicht nachstehen. Wie viel „Kobold“ und x-H-Regeln für Windmühlen werden wir dann für die Bewältigung der Zukunft, der Energiewende und dem Kampf gegen das lebenswichtige CO2 bekommen, bei denen sich Baerbock schon bar jeden Fachwissens aber ideologisch gefestigt präsentiert hat?

Ist dieser Albtraum noch steigerungsfähig? Leider ja. Obwohl sich ein gesundes Gehirn weigern sollte, sich eine rot-rot-grüne Regierung auszumalen, ist das nicht unmöglich: Baerbock als Kanzlerin, Scholz als Vize, Lauterbach als Gesundheitsminister und die Grüne Roth als „Migrationsbeauftragte“. Dazu bedarf es keines weiteren Kommentars.

Mit einer weiteren Verlängerung des Lockdowns muss gerechnet werden

Deutschland wird über Ostern komplett dicht gemacht. Wie sinnvoll kann das sein, angesichts der jüngst bekannt gewordenen Tatsache, dass über 90 Prozent der intubierten, schwerstkranken „Corona“-Patienten einen Migrationshintergrund haben. Siehe hier. Abgesehen davon, dass alle, wiederhole alle, „Corona-Maßnahmen“ sofort ersatzlos beendet werden müssten, wäre es einzig sinnvoll, gerade den Ramadan ins Visier zu nehmen. Die eine Woche Lockdown, die jetzt als Feigenblatt in den Ramadan hineinwirken soll, reicht da nicht aus. Nicht nur deswegen gehe ich davon aus, dass der Lockdown weiter verlängert wird. Das vor allem deswegen, weil Aufstände zu befürchten sind, wenn Ostern und die zugehörigen Festgottesdienste verboten sind, aber das Fastenbrechen des Ramadan stattfinden darf. Da lacht sich die AfD schon jetzt ins Fäustchen.

Die Reiseverbote, die Zwangstestungen und die Diskussionen über exklusive „Freiheiten“ für Geimpfte können nur noch mit Zuständen verglichen werden, die der Westen im Ostblock vehement kritisiert hatte. Ebenso der Zustand, dass manche ihren Beruf nur noch ausüben dürfen, wenn sie geimpft oder andauernd getestet sind. Ja testen, testen, testen ist das Schlagwort. Warum? Weil nur mit unendlichen Tests die gewünschten „Inzidenz-Zahlen“ hergestellt werden können, mit denen man dann unseren Freiheitsentzug rechtfertigt.

Der erstmals komplette Lockdown über Ostern ist wieder ein Test, wie weit man es treiben kann, bevor offener Widerstand ausbricht. Er wird nicht kommen, es sei denn, zumindest ein Teil des Ramadan, das Fastenbrechen, wird stattfinden können. Aber wenn erst einmal Baerbock, Scholz und Roth das Sagen haben, werden christliche Feste wohlmöglich ganz verboten und das Recht auf ungestörten Ramadan kommt ins Grundgesetz. Ach ja, da steht ja jetzt schon etwas drin über freie Religionsausübung. Dazu gehören Weihnachten und Ostern offensichtlich nicht mehr. Man bedenke, früher haben sich die Menschen in christlichen Gesellschaften in Notzeiten in den Kirchen zum Gebet zusammengefunden. Diese Bitten um Erlösung hat die Pfarrerstochter nun schon seit einem Jahr verboten. Und nein, virtuelle Veranstaltungen können das nicht ersetzen, ebenso wie ein virtuelles Fastenbrechen schlicht unmöglich ist.

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