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Syrische Flüchtlinge machen Urlaub daheim – um sich von dem Stress in Deutschland zu erholen

Von Hubert von Brunn

Syrien – eine Destination, die seit einigen Jahren bei den reiselustigen Deutschen nicht wirklich oben auf der Hitliste steht. Nicht einmal für Abenteuerreisen und schon gar nicht für den Familienurlaub. Für manche syrische Flüchtlinge, die – auf welchem Wege auch immer – in unser Land gekommen sind und sich hier einen sicheren Asylantenstatus verschafft haben, sieht das anders aus. Zum Familienbesuch und um sich vor dem ganzen Stress in Deutschland ein wenig zu erholen, reisen sie in die alte Heimat und gönnen sich dort ein paar Wochen gepflegten Urlaub.

Menschen, die aus Angst vor Krieg und Zerstörung, Verfolgung, Hunger und Not ihr Heimatland verlassen und bei uns um Asyl nachsuchen, verdienen unser Mitgefühl und es ist selbstverständlich, dass wir sie dabei unterstützen, ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit und Sicherheit zu führen. Das ist eine Frage der Menschlichkeit und der christlichen Nächstenliebe. Wenn allerdings gewisse Individuen die ihnen entgegengebrachte Gastfreundschaft verhöhnen, indem sie die vielfältigen Hilfestellungen schamlos ausnutzen, dann ist die konsequente Anwendung von Recht und Gesetzt gefordert, um dem unanständigen Missbrauch von Wohltaten ein Ende zu setzen. Genau das ist aber bei uns nicht der Fall und weil es nicht geschieht, verstärkt sich bei den braven, anständigen Deutschen – bei den unterbezahlten Malochern, die drei Jobs brauchen, um halbwegs überleben zu können, bei den Rentnern die nach einem langen Leben am Existenzminimum herumkrepeln, bei den Pflegern, Krankenschwestern, Feuerwehrleuten, Sanitätern und Polizisten, die für miserables Gehalt Dienst an der Allgemeinheit tun und dabei nicht selten Gefahren an Leib und Leben ausgesetzt sind – zunehmend der Eindruck, den „Sozialstaat“ gibt es nur noch für die Migranten und nicht wenige von denen nutzen ihn schamlos aus.

Das BamF – Unfähigkeit oder gezieltes Nichtwissen

Wie die Bild-Zeitung berichtete, weiß das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BamF) von den Heimaturlauben der Syrer, genaue Zahlen liegen dort aber nicht vor. – Unfähigkeit der Verwaltung, wofür das BamF ja durchaus bekannt ist, oder gezieltes Nichtwissen? Denn gäbe es eine solide Statistik, müsste man ja damit rechnen, dass sie irgendwann irgendwie an die Öffentlichkeit gelangt. Und das wäre dann gewiss kein Ruhmesblatt für die Behörde. Eine Sprecherin des BamF hat eingeräumt, dass im ersten Halbjahr 2019 insgesamt etwas mehr als 62.000 Entscheidungen über Widerrufs-Prüfungsverfahren getroffen wurden, knapp 40.000 Fälle hat Syrer betroffen. Zu welchem Ergebnis diese Entscheidungen geführt haben, hat die Dame nicht gesagt. Hier wird gelogen und betrogen, getrickst und verschleiert – und zwar von beiden Seiten. Einmal von den so genannten „Kriegsflüchtlingen“, die unsere Gastfreundschaft in unverschämter Weise ausnutzen, auf der anderen Seite von einer zweifelhaften Behörde, die das Deckmäntelchen des Schweigens über diese skandalösen Vorgänge breitet.

Die Einreise nach Syrien geht für die Heimat-Urlauber über den Libanon, den Iran oder die Türkei. Ein Reisebüro in Berlin-Neukölln ist dabei behilflich, den Reiselustigen Ausnahme-Genehmigungen für die illegale Einreise nach Syrien zu beschaffen. Denn Flüchtlinge mit einem Aufenthaltstitel dürfen zwar reisen, aber nicht in das Land, aus dem sie geflüchtet sind. Also werden sie mit gefälschten Dokumenten versorgt, und ab geht die Post. „Ein Bus holt sie direkt am Flughafen in Beirut ab und bringt sie dann über die Grenze“, erklärt ein Reisebüro-Mitarbeiter. Inklusive Flug, Busfahrt, Dokumente und Bestechungsgelder muss der syrische Heimat-Urlauber rd. 800 Euro berappen. Woher die Kohle wohl kommt? Dann kommen noch die Gastgeschenke für die Familienangehörigen dazu – mit leeren Händen kann man schließlich nicht kommen – und für vier oder sechs Wochen Urlaub braucht man auch noch etwas Taschengeld – selbst in Syrien. Also noch einmal die Frage: Woher kommt das Geld? Sicher ist: Zu den Ärmsten der Armen gehören diese reisefreudigen Syrer in ihrer Heimat gewiss nicht.

Wer unsere Gastfreundschaft missbraucht, muss gehen!

Innenminister Horst Seehofer hat jetzt den „Kriegsflüchtlingen“ auf Heimaturlaub mit harten Konsequenzen gedroht. „Wer als syrischer Flüchtling regelmäßig in Syrien Urlaub macht, der kann sich ja nicht ernsthaft darauf berufen, in Syrien verfolgt zu werden. Dem müssen wir seinen Flüchtlingsstatus entziehen.“ Recht hat er, der Horst. Aber dann muss er als aller erstes dafür sorgen, dass aus seiner Versagertruppe BamF eine wirklich schlagkräftige Behörde wird, die missbräuchliches Verhalten von Migranten erkennt und konsequent ahndet. Sollte er das wirklich tun, wird er sich allerdings wieder mächtig Ärger mit Frau Merkel einfahren. Sie will ja nicht, dass wir, das dumme Volk, wirklich erfahren, wie viele Migranten bei uns nisten, wer sie sind und woher sie kommen, was sie treiben und welche Kosten sie dem Sozialstaat verursachen. Würde das schwarz auf weiß belegt ans Licht der Öffentlichkeit gelangen, dürfte sie wohl an keiner Veranstaltung mehr teilnehmen und müsste auswandern – vielleicht nach Syrien, weil es doch so schön dort hier.

Der Blogger Aros Bacho (ein wegen sexueller Belästigung vorbestrafter Syrer) twittert im Juli: „Vor zwei Wochen haben sechs Syrer, die ich kenne, Urlaub in Syrien gemacht, um ihre Familienmitglieder zu besuchen und ein bisschen Ruhe zu haben, vor allem von Deutschland. Man vermisst sein Heimatland und es ist mittlerweile Alltag, dass Syrer das machen.“ Eine derartige Impertinenz verschlägt mir die Sprache. „Ruhe haben von Deutschland“, wollen Kriegsflüchtlinge. Ich glaube es nicht. – Jetzt lasse ich mal meine sprachliche Zurückhaltung beiseite und sage ganz unverblümt: Ich und mit mir Millionen Deutsche wollen Ruhe haben von euch unverschämten Nassauern und kriminellen Ausbeutern. Ihr habt unsere Gastfreundschaft nicht verdient und wenn es nach mir ginge, säßet ihr alle morgen in einem großen Flieger mit Kurs Damaskus. Auf dem Flughafen angekommen würde ich noch jedem Einzelnen auf der Gangway in den Hintern treten und einen fröhlichen und erholsamen Urlaub wünschen.

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