------------------------------------

---------------------------------------

-------------------------------------

---------------------------------------

Grüne-Republik Deutschland (Teil 2) Hochrangige Greenpeace-Aktivistin im Auswärtigen Amt

Von Hubert von Brunn 

Annalena Baerbock holt sich Jennifer Morgan, langjährige Chefin von Greenpeace International, ins Auswärtige Amt. Zunächst als „Sonderbeauftragte für internationalen Klimaschutz“, dann, nachdem man der US-Amerikanerin einen deutschen Pass verschafft hat, als Staatssekretärin. Gratulation! Das Virus der Grünen-Seuche bekommt eine weitere Mutante.

Während auf den Straßen hirnlose Öko-Terroristen mit Sitzblockaden und anderen strafbaren Aktionen mehr oder weniger unbehelligt ihr Unwesen treiben dürfen, werden nun auch Öko-Lobbyisten, die außer „Klima“ nichts in der Birne haben, in die Regierung eingeschleust. Baerbock war entzückt über ihren Coup und verkündete mit Freudentränen in den Augen, dass Deutschlands Klimapolitik mit Morgan ein Gesicht bekomme, „das weltweit bekannt ist, eine weltweite Reputation und Strahlkraft“ habe. Eine Unbekannte ist Frau Morgan in der Klima-Szene tatsächlich nicht.

Vor Greenpeace war sie u.a. für den WWF, den Thinktank E3G und das World Resource Institute tätig und unter ihrer Ägide als Greenpeace-Chefin sind einige illegale Aktionen in Erinnerung, die weit davon entfernt sind, für „Reputation“ zu sorgen. Etwa das Beschmieren des Kreisverkehrs am Großen Stern, rund um die „Goldelse“ in Berlin mit gelber Farbe. Ein massiver Eingriff in den Straßenverkehr, Gefährdung von Verkehrsteilnehmern und Sachbeschädigung (ca. 15.000 €). Noch eklatanter die missglückte Aktion im vergangenen Jahr, als bei einem Fußball-Länderspiel ein Gleitschirmflieger in die Münchner Allianz Arena einschwebte und dabei zwei Menschen verletzte. Er wollte dagegen protestieren, dass sich VW als Sponsor bei der EM betätigte. Das war’s doch wohl wert, oder?

Wir wollen das System nicht erhalten, sondern verändern“

„Der Klimaschutz rechtfertig keine Straftaten“, sagt dazu Bayerns Justizminister Georg Eisenreich und CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: „Im Grünstaat soll offensichtlich durchregiert werden mit der Toleranz zum Rechtsbruch, wenn es der Ideologie dient“. Da muss ich den CSU-Politikern ausnahmsweise einmal zustimmen. In ihrer früheren Position hat sich Frau Morgan sehr scharfzüngig und äußerst kritisch gegenüber der internationalen Klimapolitik geäußert.

Nach der Klimakonferenz von Glasgow im vergangenen Jahr beklagte sie, das Ergebnis sei „kleinlaut und schwach“. Ihre militante Haltung gipfelt in dem Statement, das sie 2021 in einem Interview für „Freitag“ gegeben hat: Greenpeace kämpfe „ganz klar“ für einen Systemwechsel, sagte sie. „Wir wollen das System nicht erhalten, sondern verändern“. Diplomatie war nie ihre Sache und von der realpolitischen Notwendigkeit, Klimaschutz irgendwie unter einen Hut zu bringen mit Wirtschafts- und Sozialpolitik hat sie offensichtlich nie Kenntnis genommen. Diese Hardcore-Ökotante soll also künftig die deutsche Umweltpolitik im Ausland vertreten. Vielen Dank, Frau Baerbock.

Was für ein raffiniertes Luder die Annalena ist, wenn es darum geht, ihre dunkelgrüne Ideologie durchzusetzen, lässt sich auch daran ablesen, wie sie sich ein Ressort unter den Nagel gerissen hat, das traditionellerweise nicht zum Auswärtigen Amt gehört. Themen des internationalen Klimaschutzes wie etwa Deutschlands Auftreten bei den Weltklimakonferenzen hatten bislang im Aufgabenbereich des Bundesumweltministeriums gelegen – jetzt geführt von der grünen Parteigenossin Steffi Lemke. Sie hat sich von der strammen Annalena ebenso über den Tisch ziehen lassen wie der sanfte Robert. Schließlich ist Habeck in dem neu zurechtgeschneiderten Wirtschaftsministerium auch für Energie und Klimaschutz verantwortlich. Eigentlich. De facto sagt jetzt aber Frau Baerbock – mit tatkräftiger Unterstützung von Frau Morgan – was Sache ist, wenn’s ums Klima geht. Und damit die anfallende Mehrarbeit im Außenministerium auch bewältigt werden kann, hat die Ministerin eine entsprechende Personalaufstockung beantragt. Statt bislang zwei sollen es künftig ganze sechs (!) Referate für den Komplex Klima und Energie geben.

Unser Land gerät zunehmend in die Fänge von Öko-Ideologen

Eine weitere Verschwendung von Steuergeldern neben den rd. 190.000 € Jahresgehalt, das Jennifer Morgan einsacken wird. Wenn es bei der Besetzung der Referenten-Stellen Probleme mit grün-gebürsteten Ideologen geben sollte, kann Annalena ja auch noch die Klima-Greta in Schweden anrufen. Das Mädel hätte sicherlich nichts dagegen, auf Kosten des deutschen Steuerzahlers einmal ein ordentliches Gehalt einzustecken. Schließlich hat sie hierzulande lange genug für Fridays for Future auf der Straße getrommelt. Und sie ist gut bekannt mit Jennifer Morgan. Die beiden würden sich gut verstehen. Annalena mag die Greta sowieso. Dann hätten wir endlich die geballte grüne Frauenpower an maßgeblicher Stelle in der Regierung, die sich der vegetarische/vegane Wähler gewünscht hat. Frau Morgan ist übrigens seit 1989 bekennende Vegetarierin. Wie und womit sich jemand ernährt, ist mir grundsätzlich vollkommen egal. Möge ein jeder nach seiner Façon selig werden.

Was mir nicht egal ist, ist die nicht zu übersehende Tendenz, dass unser Land zunehmend in die Fänge von Öko-Ideologen gerät, die mit ihrer einäugigen Politik ein (noch) prosperierendes Land in den Ruin treiben. Atomkraftwerke weg, Kohlekraftwerke weg, kein erkennbarer Plan für einen zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien, keine Idee, wie Industrie und Privathaushalte künftig mit ausreichend Energie versorgt werden sollen. In der links-grünen Denkart sind wir Deutsche auserwählt, die Welt vor der „Klimakatastrophe“ zu retten, und damit wir das auch schaffen, müssen wir uns eine militante Öko-Aktivistin aus den USA in die Regierung holen. Die Amis schaffen es immer wieder, den Deutschen zu zeigen, wie klein sie eigentlich sind. 

Zurück zu Teil 1: 
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/gruene-republik-deutschland-teil-1-oeko-terror-auf-der-strasse-narrenfreiheit-fuer-radikale-klimaschuetzer/ 

Nach oben