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Die Vorläufer des IS aufseiten der „Guten“ im 19. Jahrhundert

Von Wilfried Schuler

Die „Freie Presse“ als Gralshüterin der westlichen Werte, delektiert sich mit Schaum vor dem Mund an den Brutalitäten des IS. Kein Urteil ist zu vernichtend, um die „Barbaren“ zu verdammen. Die Gräueltaten der islamistischen Terroristen sind fraglos verabscheuenswert und durch nichts zu entschuldigen. Doch es ist interessant, einmal im Geschichtsbuch zu blättern und nach Parallelen und Vorläufern zu suchen. Es gibt Sie reichlich, auf westlicher Seite. Aufseiten der „Guten“.

Im späten 19. Jahrhundert, gab der Mahdi im Sudan den Engländern manche harte Nuss zu knacken. Als er 1885 starb, wurde er in einem Kuppelgebäude in Khartum bestattet. Am 2.9. 1898 besiegten die Engländer eine Armee von über 40.000 Mahdisten in der Schlacht von Omdurman. Mahdisten waren sogenannte böse Freiheitskämpfer. (IS-Kämpfer in Syrien waren anfänglich gute Kämpfer, solange sie ihr „segensreiches“ Werk dort verrichten. Erst als sie die Grenze zum Irak überschritten, wurden sie zu bösen Dschihadisten.)

Die Engländer hatten damals im Sudan eine stattliche Anzahl Maschinengewehre und Schnellfeuerkanonen. Das Resultat waren 9.000 tote Mahdisten und 15.000 Verwundete. Viele der Verwundeten wurden nach der Schlacht von den Engländern auf dem Schlachtfeld abgemurkst. Anschließend zerschoss die Artillerie das Grabmal des Mahdi. Es wurde ein Prozess posthum gegen ihn geführt. Sein Leichnam wurde geköpft und in den Nil geworfen. Der Kopf wurde auf eine Stange gesteckt und herumgetragen. Die Zeitungen in Großbritannien jubelten. Das Wort Barbaren war damals nur zum Gebrauch gegen die Einheimischen bestimmt. Und heute? Ich warte darauf, bis eine Glosse dieses Stils in der Deutschen Einheitsschrottpresse erscheint.

Queen Victoria – größte Drogenhändlerin der Geschichte

Die damalige Königin der Engländer hieß Victoria, die Großmutter von Willem II. Sie stammte aus dem deutschen Adelsgeschlecht derer von Sachsen-Coburg-Gotha und war die größte Drogenhändlerin der Geschichte. Um 1860 exportierte England 6.000 (sechstausend) Tonnen in Indien hergestelltes Opium nach China. Weil der Mandarin damit nicht ganz einverstanden war, musste er in den beiden Opium-Kriegen 1840 und 1860 vom Nutzen solcher Handelsaktivitäten überzeugt werden. Das Zentrum dieser Aktivitäten war Hongkong, das extra zu diesem Zweck erobert wurde. Hongkong heißt übrigens „Duftender Hafen“. War das der Geruch des Opiums? Oder der Geruch des Drogengeldes? Geldwäsche gab es noch nicht, die Drogenknete floss ungewaschen auch in die sogenannte „Privatschatulle“ der Queen. Das Geld für den blauen Aston Martin von Prince Charles, dürfte auch in dieser Zeit verdient worden sein.

Queen Vicky war durchaus besorgt um ihre Schäfchen. Sie sorgte sich auch um ihre Untertanen in Irland, als dort in den späten 1840-er Jahren die Kartoffelfäule das Land heimsuchte und mehr als eine Million Menschen verhungerten. Dessen ungeachtet importierten die Engländer Gerste, Rennpferde und Rindfleisch aus Irland. Victoria war auch die Schutzpatronin der 10-14-jährigen Kinder in den Kohlegruben von Wales, den Zinnminen von Cornwall und den Webereien von Manchester. Besondere Fürsorge genossen 15 jährige Pfeifer und Trommler der Truppen, die damals noch nicht Kindersoldaten genannt wurden.

Amerika, du hast es besser“ – da irrt Goethe

Weniger rücksichtsvoll war ihr Großcousin, Leopold II von Belgien. Er ließ seine Sklaven im Kongo hart bestrafen. Wenn sie nicht genug Kautschuk sammelten, wurden ihren Kindern Hände oder Füße abgehackt. In bester IS-Manier. Etwa 10 Millionen Menschen fanden während seiner Herrschaftszeit ihr Ende in den Wäldern und Savannen Afrikas. Das geraubte Geld wurde für die Brüsseler Prachtbauten verwendet. Und für Mädels, natürlich.

Goethe sagte einst: „Amerika, du hast es besser“. Diese Aussage erscheint aus heutiger Sicht reichlich überzogen und nicht fundiert. Selbst ein Genie wie Goethe konnte keinen Reagan, Bush oder Trump vorhersehen. Auch damals war diese Aussage bereits heiße Luft. Johann Jakob Astor hatte gerade 15 Mio. $ im Opium-Geschäft am Pearl River verdient. Auch die Familien Perkins, Forbes und Warren waren hier tätig. Last, but not least, ein gewisser Warren Delano, der Großvater von FD Roosevelt. Nachdem er sein erstes – ab 1830 ergaunertes – Geld durch Spekulation und Gier in der Krise von 1857 vergeigt hatte, kehrte er zurück und begann von vorne. Viel Geld machte er dann noch mit dem Import von Opium für die Legionen von Krüppeln aus dem Bürgerkrieg. Ein wahrer Menschenfreund. Leider gab es noch keinen Friedensnobelpreis, sonst wäre garantiert irgendein Verrückter auf die Idee gekommen, ihm diesen zu verleihen.

 

 

Das 20. Jahrhundert war nicht besser, was die Verbrechen der Angelsachsen betrifft. Sie haben nicht nur den Ersten Weltkrieg von langer Hand geplant, um das Deutsche Reich zu zerstören. Sie haben im Zweiten Weltkrieg ohne militärische Notwendigkeit deutsche Städte in Schutt und Asche gelegt und zu verantworten, dass etwa sechs Millionen deutsche Vertriebene ermordet wurden. Und das alles, weil sie mit Deutschland nicht wirtschaftlich konkurrieren konnten, wie Churchill ganz offen zugegeben hat. Nein, es waren nicht die bösen Deutschen, die die größten Massenmorde begangen haben. Mehr darüber im Werk von Peter Haisenko: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“ Erhältlich im Buchhandel oder zu bestellen direkt beim Verlag hier.

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