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Zigeunerschnitzel, Zigeunersauce, Mohrenkopf (Negerkuss), der Sarotti-Mohr als markantes Firmen-Logo – all diese (und viele vergleichbare) Ausgeburten von Rassismus und Diskriminierung sind längst aus dem deutschen Sprachgebrauch eliminiert worden. Feinsinnige Sprachpuristen haben sich schützend vor die dergestalt Verunglimpften gestellt und dafür gesorgt, dass die Dinge einen „anständigen“ Namen bekommen. Weiter lesen 

Die „Freie Presse“ als Gralshüterin der westlichen Werte, delektiert sich mit Schaum vor dem Mund an den Brutalitäten des IS. Kein Urteil ist zu vernichtend, um die „Barbaren“ zu verdammen. Die Gräueltaten der islamistischen Terroristen sind fraglos verabscheuenswert und durch nichts zu entschuldigen. Doch es ist interessant, einmal im Geschichtsbuch zu blättern und nach Parallelen und Vorläufern zu suchen. Es gibt Sie reichlich, auf westlicher Seite. Aufseiten der „Guten“. Weiter lesen 

Es kommt zuerst ganz harmlos daher, „Das Limburg Syndrom“, ein Buch von Florian Stumfall. Nach den ersten Seiten könnte man annehmen, man hat es wieder mit einer netten Sammlung von Anekdoten zu tun, die das persönliche Repertoire aufbessern soll. Weit gefehlt! Weiter lesen 

Mit dem militanten Islamismus hat der Islam an sich ganz und gar nichts zu tun. Wenn fanatische Terroristen im Nahmen Allahs unschuldige Menschen töten, dann missbrauchen sie den Koran und diskreditieren die weit überwiegende Mehrheit der friedliebenden und wohlmeinenden Muslime. Der Islam darf für islamistische Gräueltaten nicht verantwortlich gemacht werden; das eine hat mit dem andern nichts zu tun. – So das unisono von allen Seiten vorgetragene Mantra, wenn wieder einmal ein fanatisierter Selbstmordattentäter eine Blutspur mit unzähligen (Todes-)Opfern hinterlassen hat, am lautesten natürlich aus den Reihen der Muslime selbst. Weiter lesen 

Einer Berliner Lehrerin wird das Tragen einer Halskette mit einem kleinen Kreuz daran während des Unterrichts verboten. Als sie das Kreuz durch einen stilisierten Fisch – kann als christliches Symbol gedeutet werden – ersetzt, bekommt sie wieder Ärger. Eine „Stiftung Zukunft Berlins“ regt sich darüber auf, weil auf der Kuppel des nach historischem Vorbild wiedererbauten Stadtschlosses ein 4,50 Meter hohes, vergoldetes Kreuz angebracht werden soll. – Ja was denn sonst? Wie weit wollen wir mit der Verleugnung unserer christlich-abendländischen Kultur denn noch gehen? Weiter lesen  

Die Geschichte beginnt am 13. Mai 1917. An diesem Tag und noch bis zum 13.Oktober 1917 erscheint einmal im Monat den drei Hirtenkindern Jacinta, Francisco Marto und Lucia dos Santos in der Nähe des portugiesischen Dorfes Fatima eine weiße Frau. Die Kinder glauben, sie sei die Mutter Gottes. Hundert Jahre später sind zwei der Prophezeiungen von Fatima veröffentlicht – die dritte war bis heute ein Geheimnis. Doch jetzt könne sich der Schleier lüften. Weiter lesen  

Heute ist der „Tag der Pressefreiheit“ – Anlass genug, einmal die Arbeitsbedingungen der eigenen Zunft einer näheren Betrachtung zu unterziehen. Viele Kollegen leben sehr gefährlich. Fraglos all jene, die sich – ohne in eine Armee „embeded“ zu sein – auf eigenes Risiko in Kriegsgebiete vorwagen. Manchmal reicht es aber auch schon, in einem Land zu leben und seinem Beruf nachzugehen, in dem ein Präsident, ein König, eine herrschende Kaste sehr eigenwillige Vorstellungen von „Pressefreiheit“ entwickelt haben – und man verliert seinen Job oder landet im Gefängnis. Signifikantes Beispiel: die Türkei. Weiter lesen 

Wer schon des Öfteren Wikipedia bei etwas komplexeren Fragestellungen zu Rate gezogen hat, weiß, dass er den Auskünften, die er dort findet, keinesfalls blind vertrauen darf. Wenn weitergehende Recherchen bei anderen Quellen dann deutlich machen, dass die Informationen im Internetlexikon nicht stimmen, ist man geneigt zu sagen: „Schlampig recherchiert“ oder „nicht aktualisiert“. Das ist schon ärgerlich genug, aber es ist in Wahrheit noch viel schlimmer. – Es wird manipuliert auf Teufel komm raus. Weiter lesen 

Im 1. Teil meiner Anmerkungen zu Europa habe ich von der Arroganz der Eurokraten und der Regulierungswut der Brüsseler Bürokraten-Krake gesprochen, die es den Menschen in vielen Ländern zunehmend verleidet, weiterhin Teil der Europäischen Union sein zu wollen. Ihr Wunsch nach mehr nationaler Eigenständigkeit in vielen Belangen ist legitim und wenn der Verordnungs-Diktatur nicht schnellstens Einhalt geboten wird, wird der Traum von einem geeinten, freizügigen Europa bald ausgeträumt sein. Dann bewegen wir uns zurück uns 19. Jahrhundert – und das wird dem Frieden nicht zuträglich sein. Weiter lesen  

Jesus Christus dürfte der prominenteste Fall einer vollzogenen Todesstrafe sein. Sie wurde in grausamer Weise vollstreckt und ohne diesen Akt der Barbarei würde es das Osterfest und die Feierlichkeiten zur Auferstehung Christi nicht geben. Es ist wohl eher Zufall, dass gerade in der Woche vor Ostern im US-Bundesstaat Arkansas ein Vollstreckungsmarathon angekündigt wurde: Sieben Hinrichtungen in elf Tagen sind geplant. Die Begründung dafür kann nur noch als pervers bezeichnet werden. Weiter lesen  

Was sagt man einem Jubilar, der erkennbar angeschlagen ist und nicht mehr so ganz im Vollbesitz seiner körperlichen und geistigen Kräfte, zum 60. Geburtstag? „Mach dir nichts draus, wird schon wieder.“ Oder: „Kopf hoch, Alter, die Zeiten ändern sich, da musst du durch.“ – Vor kurzem hat die EU ihren 60sten begangen und punktgenau hat ein bis dahin wichtiger Partner die Scheidung einreicht – da wird es nicht einfach mit den guten Wünschen. In der Tat war nicht alles, was seit Unterzeichnung der Römischen Verträge 1957 geleistet wurde, schlecht, aber dieses Europa könnte heute sehr viel besser dastehen, wenn fundamentale Fehler nicht gemacht worden wären. Weiter lesen 

Solange alles „gut geht“, man bequem und ohne existenzielle Probleme leben kann, spielt Religion kaum eine Rolle. Sobald aber ein Unglück geschieht oder wenn die eigene Zukunft nicht aus eigener Kraft gesichert werden kann, wendet man sich Gott, einer Religion oder anderen „Heilsbringern“ zu. Wenn diese negativen Umstände oder Aussichten einen größeren Bevölkerungsanteil betreffen, schlägt die Stunde der Fundamentalisten. Martin Luther ist hierzu ein treffendes Beispiel aus unserer eigenen Geschichte. Weiter lesen 

Hunderte von Anwälten aus ganz Deutschland haben sich auf dem 41. Strafverteidigertag in Bremen dafür ausgesprochen, die lebenslange Freiheitsstrafe für Schwerverbrecher abzuschaffen. „Wir halten das für eine unmenschliche Strafe“, so der Rechtsanwalt Armin von Döllen, und weiter: „Wir gehen davon aus, dass jeder Mensch eine Chance haben muss, in die Gesellschaft zurückzukehren.“ – Ach ja, ist das so? Wie sehen das wohl die Opfer und deren Angehörige und Hinterbliebene? Weiter lesen  

Wir haben von vielen Lesern des Romans in zwei Bänden „Der Weg vom Don zur Isar“ begeisterte Rückmeldungen erhalten. Etliche davon haben angeregt, dass man aus diesem Stoff einen Film machen müsste. Wir haben uns an die Arbeit gemacht und ein Exposé geschaffen, für einen Dreiteiler á 90 Minuten. Leider fehlen uns die Kontakte in die Filmindustrie und so stellen wir das Exposé hier vor in der Hoffnung, dass unsere Leser uns helfen können. Wir suchen einen Produzent und einen Schauspieler, der die Hauptrolle spielen will. Zum Exposé

Schon lange hat die Demokratie einen religionsgleichen Status erhalten. Dementsprechend werden kreuzzugsgleiche Kriege geführt, um alle Welt mit diesem Modell zwangszubeglücken. Auf historisch gewachsene ethnische, kulturelle oder gesellschaftliche Strukturen in den zu missionierenden Ländern wird dabei überhaupt keine Rücksicht genommen. Dabei ist noch nicht einmal klar, welche Form der Demokratie jenen Völkern übergestülpt werden soll: Präsidial oder Repräsentativ, Verhältniswahlrecht oder Mehrheitssystem…? Es ist an der Zeit, Demokratie als solche einmal kritisch zu hinterfragen. Weiter lesen  

Im Interview hat Donald Trump die NATO als „obsolete“ bezeichnet. Im nächsten Absatz spricht er über eine Stärkung der NATO und schon werfen ihm seine zwanghaften Kritiker widersprüchliche Aussagen vor. Das Problem sind jedoch nicht die Aussagen von Trump, sondern die mangelhaften Englischkenntnisse seiner Kritiker, die sich darüber hinaus in diesem Fall auch nicht durch besonders fundierte Kenntnisse der deutschen Sprache hervortun. Weiter lesen  

Wenn es draußen stürmt und schneit, wenn es kalt und ungemütlich ist – was gibt es dann Schöneres, als es sich im Sessel gemütlich zu machen, ein gutes Buch zur Hand zu nehmen und sich entführen zu lassen in fremde Welten und teilzuhaben an aufregenden Abenteuern? – Die Novelle STRANDGUT ist ein solches Buch. Von der ersten Seite an zieht es den Leser hinein in eine höchst bemerkenswerte (Liebes-)Geschichte, die sich in exotischer Umgebung entwickelt und durch unerwartete Wendungen immer spannender wird – bis zur letzten Seite. Weiter lesen 

Man mag von den Pfaffen und der Macht der katholischen Kirche im Mittelalter halten, was man will, es war ein Ordnungsfaktor und Stabilisator der Gesellschaft. Betrachtet man Luther, seine Reformation und die Folgen unvoreingenommen, müssten deren Anhänger als Fundamentalisten bezeichnet werden, mit ähnlich schrecklichen Folgen, die auch heute Fundamentalisten der verschiedenen Religionsrichtungen anrichten. Zwietracht, Mord und Totschlag, der Dreißigjährige Krieg und Konflikte, die bis in die Neuzeit reichen. Es ist notwendig zu beleuchten, was ursächlich die Reformation ausgelöst hat. Weiter lesen  

H. J. Geese: „Die Deutschen – Das klügste Volk auf Erden verabschiedet sich von der Geschichte“
Eine Rezension von Hubert von Brunn - Rezension lesen

Der Beitrag unseres Gastautors Dr. H. Breit Die Lüge von der Souveränität Deutschlands und die Konsequenzen für unser Volk“ am 07. 10. 2016 hat sehr viel Beachtung gefunden. Das komplexe Thema Pseudo-Souveränität der wiedervereinten BRD beschäftigt unsere Leser sehr, wie wir aus vielen Zuschriften erfahren haben. Stellvertretend wollen wir einen sehr profunden und ergänzenden Kommentar zu dem o.g. Artikel veröffentlichen. Weiter lesen  

In zahlreichen Beiträgen haben verschiedene Autoren in ihren Artikeln bei AnderweltOnline auf die Tatsache hingewiesen, dass die Bundesrepublik Deutschland NICHT über die volle Souveränität im Sinne des Völkerrechts verfügt; dass Deutschland in der Charta der Vereinten Nationen nach wie vor als “Feindstaat” geführt wird, in dessen Belange die ehemaligen Alliierten des Zweiten Weltkriegs jederzeit – auch militärisch – eingreifen können; dass das deutsche Volk de facto immer noch unter Besatzungsrecht lebt – auch wenn man uns nach Abschluss der “Zwei-plus-Vier-Verträge” etwas anderes weismachen wollte. – Jetzt ist uns zu diesem sehr komplizierten und komplexen Thema ein außerordentlich fundierter und sorgfältig recherchierter Beitrag zur Veröffentlichung zugeleitet worden, dessen Lektüre wir unseren Lesern ausdrücklich ans Herz legen. Auch gut informierte Zeitgenossen werden staunen. Weiter lesen

Die grüne Ameise, auch asiatische Weberameise genannt, lebt eine Sozialstruktur, die der menschlichen in erstaunlicher Weise nahe kommt. Sie kennen Arbeitsteilung, Spezialisierung und koordinierte Zusammenarbeit. Ihr Lebensweg ist in verschiedene Phasen mit unterschiedlichen Aufgaben eingeteilt – und genau in dieser Hinsicht ist sie uns Menschen überlegen. Weiter lesen

General Berndt von Roddeck reicht es. Lange genug hat er das politische Schmierentheater in Berlin beobachtet und ist überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen war, seinen lange gehegten und hinter den Kulissen minutiös vorbereiteten Plan von einem Staatsstreich in die Tat umzusetzen. Weiter lesen

Wenn man sich unvoreingenommen mit dem Phänomen PEGIDA auseinandersetzt, stößt man unweigerlich auf den Begriff der Angst. Die Anhänger dieser Protestbewegung gehen auf die Straße, um gegen eine Islamisierung des Abendlandes zu demonstrieren. Die Angst ist Programm und steckt schon in der Namensgebung. Hinterfragt man, was es mit der Angst vor dem Islam eigentlich auf sich hat, stößt man hauptsächlich auf Verlustängste: Arbeitsplatz, sozialer Status, Eigentum, kulturelle Identität, persönliche Freiheit – das alles könnte man verlieren, wenn noch mehr Muslime ins Land kommen. Hinzu kommt die diffuse Angst vor allem Fremden und die generelle Angst vor Veränderung. Weiter lesen

Vorweg und zum Beleg meiner Behauptung einige historisch-kulturelle Erinnerungen und Betrachtungen. Trotz der kulturellen und zivilisatorischen Barbarei durch den Nationalsozialismus von 1933 bis 1945, trotz des Untergangs, trotz der gewollten oder auch nichtgewollten Assimilation von nordamerikanisch geprägter Lebensart und Zivilisation, ist Deutschland nach wie vor das Land der europäischen Hochkultur. Wir können Gott sei Dank – obschon nur noch in Teilen – von dem zehren, was der englische Historiker Peter Watson mit seinem Buch in höchstem Respekt als den „Deutschen Genius“ bezeichnet. Weiter lesen

Griechenland. Immer noch? Schon wieder? – Ja, aber dieses Mal etwas anders. Die Fakten zu dem zermürbenden Gezerre um Hellas sind – so weit man sie uns eben wissen lässt – bekannt und es wäre müßig, dieser wirren, vielfach zum Glaubenskrieg entarteten Diskussion noch eine weitere Meinung hinzuzufügen. Ein lohnenswertes Unterfangen indes könnte es sein, entlang der klugen Gedanken und pointierten Aphorismen des 80jährigen griechischen Philosophen Niko Dimou aus seinem 1975 erschienenen Bestseller „Über das Unglück, ein Grieche zu sein“ eine Annäherung an das Selbstverständnis des griechischen Volkes und die spezielle Mentalität der Griechen zu versuchen. Weiter lesen

Obwohl dieser „Grat“, auf dem sich Luis Trenker bewegt hat, breit genug war, um sich im „Dritten Reich“ zu behaupten und sich seinen Platz in der NS-Diktatur wie auch in der Nachkriegszeit zu sichern – die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen. Weiter lesen

Kunst spiegelt die Gesellschaft wider, in der wir leben. Kunst bildet. Kunst fordert zum Nachdenken heraus. Das sind die Ansprüche, die wir an die Künstler aller Genres stellen dürfen, wenn wir uns mit „l’art pour l’art“ nicht zufrieden geben wollen. Auf der aktuellen Biennale in Venedig gibt es durchaus interessante und nachdenkenswerte Beiträge. Weiter lesen

Manche Familiengeschichte zählt zur „großen Literatur“, wenn sie vom „richtigen“ Autor erzählt wird. Susanne Aernecke hat uns nun die Geschichte ihrer Familie geschenkt und wie sie das tut, hat das Zeug, auch zur großen Literatur gezählt zu werden. Weiter lesen

Ergeht es Ihnen auch so: Je älter wir werden, um so ehrfürchtiger fragen wir nach dem Ursprung der Schöpfung – nach dem Wesen Gottes. Trotz aufgespeicherter Lebenserfahrung gelingt es nicht, darauf eine befriedigende Antwort zu finden. Philosophische Gedanken von Hans-Jörg Müllenmeister, die nicht nur an Ostern lesenswert sind. Weiter lesen

Das Stakkato von Horrormeldungen über menschliche Grausamkeiten, Gewalt, Erniedrigung, Krieg, Vertreibung, Not und Elend, das tagtäglich über uns hereinbricht, ist gewaltig und maßlos. Um dieser Kakophonie des Schreckens zum Trotz den eigenen Anforderungen des Alltags doch noch gerecht werden zu können, bleibt dem denkenden und fühlenden Individuum nichts übrig, als seine Sensoren an einer bestimmten Stelle abzuschalten. Das ist reiner Selbstschutz. Weiter lesen

2014 war, was die Weltpolitik angeht, kein besonders gutes Jahr. So mancher Konfliktherd, der in den zurückliegenden zwölf Monaten die Nachrichten bestimmt hat, wird weiter schwelen und uns weiter Sorgen bereiten – wie unser Autor Wolfgang Effenberger in seinem Jahresrückblick in beängstigender Weise herausgearbeitet hat. Doch jenseits all dieser globalen Probleme und Bedrohungs-Szenarien, die sich jenseits unserer unmittelbaren Einflussnahme abspielen, ist da das ganz konkrete, ganz persönliche Leben jedes Einzelnen. Das ist jedem am nächsten, und deshalb soll dieser Aspekt zu Beginn des neuen Jahres auch hier Beachtung finden. Weiter lesen

Wie jedes Jahr zur Weihnachtszeit finden Sie in Anderweltonline die „etwas anderen Weihnachtsgeschichten“. Hier die neueste 2014: Der behinderte Engel. Lesen und genießen

Einen Roman auf vier Ebenen zu erzählen, ist ein literarischer Geniestreich, der Alexander Donner auf beeindruckende Weise gelingt. Da ist die erste Ebene, ein spannender Krimi mit einem zumeist übellaunigen Kommissar Turner und seiner extravaganten Assistentin Edith. Drei mysteriöse Morde innerhalb kürzester Zeit bereiten einiges Kopfzerbrechen und den Ermittlern – wie dem Leser – wird immer klarer, dass der Schlüssel für diese Verbrechen in der Vergangenheit der Opfer liegt. Womit wir uns auf der zweiten Ebene bewegen, der Vergangenheit, die der Autor in kurzen, prägnanten, mitunter verstörenden Lebensbeschreibungen wieder lebendig werden lässt. Weiter lesen

Zum 25-jährigen Jubiläum des Mauerfalls: Das neue Buch des AnderweltVerlags „Wundersame DDR“ gibt Einblicke in ein nicht alltägliches Leben im Arbeiter- und Bauernstaat. Eine Diplomatengattin erzählt von ihren Erlebnissen jenseits von lästigen Kontrollen und ohne Geschwindigkeitsbegrenzungen. Mal lustig, mal nachdenklich, in jedem Fall kaum jemandem bekannt, was hier niedergeschrieben steht. Buch bestellen

Bei der Aufarbeitung der neueren deutschen Geschichte – insbesondere wenn es um das dunkle Kapitel von Nazi-Diktatur und 2. Weltkrieg geht – haben alle, egal welcher Nationalität, egal welchen Alters sofort die „passende“ und niemals zu hinterfragende Antwort parat: Die Deutschen waren stets die Bösen, alle anderen immer die Guten. Dieses in Stein gemeißelte Diktum zeigt sich jetzt einmal mehr an der harschen Kritik, die dem TV-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“ in den USA, in Israel, Polen, Spanien und vielen anderen Ländern auf der Welt entgegenschlägt. Ein Film, der in 270 Minuten die Geschichte fünf junger Deutscher (ab 1941) erzählt, von denen drei – darunter auch noch ein Jude – den Krieg überleben und sich in den Ruinen Berlins wiederfinden…? Das kann nicht sein! Das darf nicht sein!  Weiter lesen

Wie unbedacht wir doch oft mit unserer Sprache umgehen! Hans Jörg Müllenmeister behandelt das Thema wieder einmal zum Nachdenken und Schmunzeln. 

Wortanhängsel aufs Korn genommen

Wortfindlinge aus dem Sprachchinesisch

Nützliche Kobolde der Schrift 

Die Wurzeln der von Brunn’schen Sippe, der ich entstamme, reichen zurück bis in das frühe 12. Jahrhundert. Von ihrem Stammsitz, der Wasenburg im Elsass, aus betrieben sie das einträgliche Geschäft der Raubritter. So kamen sie zu Reichtum und Ansehen und konnten es sich leisten, einigen männlichen Nachkommen klösterliche Erziehung und damit Bildung angedeihen zu lassen. Manch einem gelang es dann sogar, mit politischem Geschick, Geld und der nötigen Portion Rücksichtslosigkeit in die oberen Etagen der Macht vorzudringen. So der Fürstbischof Johann II. von Brunn, der von 1411 bis 1440 auf der Marienfeste in Würzburg residierte und dort sein Unwesen trieb. Und was hat der Limburger Bischof des 21. Jahrhunderts Franz-Peter Tebartz-van Elst mit dem seligen Johann von Würzburg zu tun? Schau ma mal. Weiter lesen

Vielleicht ist es etwas ungewöhnlich, über die Schöpfung zu reden, über Spurenelemente und auch davon, wie verschwenderisch wir mit unseren Ressourcen umgehen. Hans-Jörg Müllenmeister nimmt uns mit auf eine unterhaltsame Reise durch die Grundlagen unseres Seins. Lesen

Entgegen aller Beteuerungen gibt es in der westlichen Welt seit Jahrzehnten weder Demokratie noch Marktwirtschaft. Wir leben in einer Plutokratie, geprägt von Medienmonopolen und Käuferkartellen. Ex-EZB-Präsident Trichet hat es schon vor Jahren formuliert: Die Märkte funktionieren nicht mehr. Weiter lesen

Manch kuriose Wörter der Sprache verbergen einen tieferen psychologischen Sinn. Seinerzeit rief das Goethe-Institut dazu auf, das „schönste deutsche Wort“ erklärend einzuschicken. Jemand, der mit Worten umgeht, fallen natürlich einige amüsante Kandidaten dazu ein. Wie wäre es z.B. mit folgenden Beispielen: Die Plaudertasche, Papperlapapp, Frühstücken, Bratkartoffelverhältnis und Kuscheln? Lesen

Der Mensch überblickt 40 Größenordnungen – mit dem ihm gebotenen besten Instrumentarium. Wir selbst sind für einen Augenaufschlag Staubpartikel im grandiosen Schöpfungsgeschehen. Aber was für einen gigantischen Größenbereich muss die Schöpfung ständig über Zeit und Raum betreuen? Weiter lesen

Claus Kleber empfiehlt: „Verteidigung am Hindukusch“

Brief Dr. Claus Kleber an Dr. Joachim Sproß

Lieber Herr Sproß,

herzlichen Dank für Ihr Buch, in dem ich sofort und mit Freude gelesen habe. Mir gefällt es natürlich besonders deshalb, weil es sich auf die alltäglichen Probleme der Soldaten und vor allem der Afghanen konzentriert. Etwas, was wir uns damals auch so sehr vorgenommen hatten und was ständig in der aktuellen Berichterstattung untergeht. Ohne diesen Aspekt geht die Debatte am Kern der Geschichte und der ursprünglichen ISAF-Mission vorbei.

Mein Glückwunsch dazu und beste Wünsche für Erfolg.

Herzlich Ihr

Claus Kleber                                     Mehr Informationen und Leseproben hier

"Verteidigung am Hindukusch" können Sie versandkostenfrei hier bestellen: http://www.anderweltverlag.de/sachbuecher/verteidigungamhindukusch.php oder im Buchhandel.

HABEMUS PAPAM – und das ist gut so! Der Hype um den neuen Pontifex Maximus klingt allmählich ab, und die Medien können sich nun wieder auf die Schauplätze konzentrieren, die die Welt bewegen und vielerorts das friedliche Zusammenleben der Menschen bedrohen, wenn nicht unmöglich machen: Syrien, Nord-/Südkorea, Mali, Mittlerer Osten, Finanz- und Bankenkrise, Eurozone/Zypern – um nur einige zu nennen. Die Liste ist lang. Die gläubige Katholikenschar kann jubilieren und frohlocken in der begründeten Hoffnung, dass Gott ihnen seinen derzeit besten Stellvertreter auf Erden hat zukommen lassen, und wie es scheint, haben die 115 Kardinäle im Konklave in der Tat eine gute Wahl getroffen. Weiter lesen

Wir alle sind (als “Rudeltiere”) darauf hinerzogen, in Harmonie mit unserer Umwelt zu leben, um Konflikte möglichst zu meiden. Der “Preis” dafür ist, dass wir uns dem Moralcodex – der Summe der Sprach- und Verhaltensmuster – anpassen, die unser Umfeld kennzeichnen. Soweit es hierbei um höfliches Benehmen, Esssitten, etc. handelt, ist dies nur zu begrüßen. Weiter lesen

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“ heißt es im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und dem Bürger der Vereinigten Staaten von Amerika wird das „Streben nach Glück (pursuit of happiness) verfassungsmäßig zugesichert. Nur zwei Beispiele dafür, welch hoher Stellenwert dem Individuum in hoch entwickelten und stabilen Demokratien mit funktionierender Gewaltenteilung (Legislative, Exekutive, Judikative) beigemessen wird. Für viele Demokratien in der Welt gilt dieses freiheitliche Prinzip gleichermaßen. Artikel lesen

Solange man davon ausgeht, dass es, wenn überhaupt, nur einen Gott gibt und dieser grundsätzlich unser Bestes will, muss man nicht groß nachdenken. Alles, jede Form der Technik und jedes Produkt menschlichen Geistes kann dann (immer auch? oder nur?) gut sein. Angesichts schrecklicher Waffen und des Elends auf dieser Welt muss man jedoch zweifeln. Oder nicht? Gibt es einen Teufel – das Böse – oder können wir nur nicht das Gute in Gottes unergründlicher Weisheit erkennen? Artikel lesen

In unserer überdrehten, atemlosen, am Rande des Kollaps‘ schlingernden Welt gibt es gibt es Worte und Begrifflichkeiten, die mich auf den ersten Blick stutzig machen. Bei genauerem Hinsehen und darüber Nachdenken, was denn der tatsächliche Sinn dahinter ist, finde ich diese Worte abscheulich, sie widern mich an. Einer dieser Begriffe ist „Multitasking“. In dem Falle ist es mir recht, dass es ein englischer Begriff ist, weil in der deutschen Sprache kein einzelnes Wort für diese Idiotie zur Verfügung steht. Im Deutschen muss man „Multitasking“ umschreiben: mehrere Dinge gleichzeitig tun. Fernsehen, essen, telefonieren… Weil wir ja alle so furchtbar beschäftigt sind und es uns nicht leisten können, nur eine Sache zu erledigen. Was für ein Schwachsinn!? Artikel lesen

Kommunikation – vordergründig betrachtet so einfach, in Wirklichkeit hoch komplex und kompliziert. Ein weites Feld also, das zu beackern den Rahmen dieses Newsletters bei Weitem sprengen würde. Deshalb will ich immer mal wieder auf bestimmte Aspekte der Kommunikation aufmerksam machen, die vielen Menschen gar nicht bewusst sind, die aber für das Gelingen eines Dialogs, eines Gesprächs unter Freunden oder einer geschäftlichen Konferenz sehr wichtig sind. Artikel lesen