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Nicht beachtete Studie(n)
Von Sigrid Petersen
Im März 2024, also schon eine Weile her, wurde eine Studie von Demetris Koutsoyiannis (D.K.) in einer nicht zum Spitzenjournal der Klimaforschung gehörigen Zeitschrift „Sci“(MDPI) veröffentlicht. (https://www.mdpi.com/2413-4155/6/1/17). (Peer-Review durch drei Wissenschaftler)
Dass diese Zeitschrift kein Spitzenjournal ist, ist u.a. ein(!) Grund dafür, dass die von D.K. durchgeführte Studie kaum Beachtung fand und findet. Weder in der Diskussion noch in der Widerlegung. Es handelt sich nämlich um eine Studie, die die Kapazität hätte, wenn D.K. denn recht behalten würde mit seinen Ergebnissen, die These des „menschgemachten Klimawandels“ ein für alle Mal zu widerlegen. Da es sich um eine „Anti-These“ zum gängigen Klimanarrativ handelt, kann man vielleicht davon ausgehen, dass „mehr beachtete Fachjournale“ die Arbeit trotz Angebots erst gar nicht zur Veröffentlichung angenommen haben. (Man könnte sich ja die Finger verbrennen)
Nun bin ich nicht vom Fach, kann also die Arbeit selbst nicht beurteilen. Aus diesem Grund habe ich mir die Arbeit von Grok übersetzen und erläutern lassen. Die Arbeit untersucht den beobachteten Rückgang des Isotopenwerts δ¹³C in der Atmosphäre, ob dieser Rückgang wirklich durch menschliche CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen verursacht wird oder hauptsächlich natürliche Ursachen hat. Nun muss man voranstellen, dass der Rückgang des Isotopenwerts δ¹³C nach gängiger Behauptung „zwingend und eindeutig menschliche Emissionen als Hauptursache“ für die Klimaerwärmung ausweist/beweist.
Denn aus diesen Isotopendaten sei (eindeutig) abzulesen, dass das vom Menschen eingebrachte CO2 das Isotopenverhältnis 13C zu 12C verringert, da das fossile CO2 arm an 13C ist, und es vornehmlich dieses fossile CO2 ist, das sich in der Atmosphäre angereichert hat. Aus der Studie resultiert nun, dass die Verringerung des Isotopenverhältnisses δ¹³C zu 98-99% natürlichen Ursachen zuzuschreiben ist.
Nun kommt die Studie zu dem Ergebnis (Grok):
„über den gesamten Zeitraum der modernen Messungen (mehr als 40 Jahre) bleibt die sogenannte Netto-Eingangs-Isotopensignatur (δ¹³C_I) praktisch konstant – global bei etwa –13 ‰. Das bedeutet: Die Mischung aus allen Quellen und Senken, die CO₂ in die Atmosphäre bringen oder daraus entfernen, hat sich in ihrer Isotopenzusammensetzung nicht spürbar verändert – obwohl die menschlichen Emissionen in dieser Zeit stark gestiegen sind.“
„Hätten die menschlichen Emissionen einen dominierenden Einfluss, müsste sich die Eingangs-Signatur im Laufe der Jahrzehnte deutlich verändern – das ist aber nicht der Fall.“
„Auch die längerfristigen Proxy-Daten bestätigen die Stabilität - Daten, die bis in die Kleine Eiszeit (ab ca. 1500 n. Chr.) zurückreichen, zeigen dasselbe Bild: Die Netto-Isotopensignatur der Quellen und Senken hat sich seit dieser Zeit nicht grundlegend verändert. Die moderne Periode unterscheidet sich in dieser Hinsicht nicht von den Jahrhunderten davor.“
„Die Biosphäre dominiert - Die Ergebnisse deuten stark darauf hin, dass die terrestrische Biosphäre (Pflanzen und Bodenprozesse) den Kohlenstoffkreislauf und damit auch die Isotopenzusammensetzung der Atmosphäre beherrscht. Die saisonalen Schwankungen und der langfristige Trend von δ¹³C lassen sich vor allem durch Photosynthese und Atmung erklären.“
Im weiteren Verlauf des „Gesprächs“ – Fragen und Antworten –
kristallisiert sich heraus, dass die Argumentationslinien, die den „menschgemachten Klimawandel“ stützen und auch von Grok eingangs angeführt werden, nicht standhalten. Es werden die Massenbilanz, der „Suess-Effekt, die Physik des Treibhauseffekts und „Attribution-Studien“ (Klimamodelle) angeführt.
Schließlich kommt dann Grok zu der Conclusio, dass unter der Voraussetzung, dass D.K´s Interpretationen stimmen, es die Massenbilanz aus natürlichen Quellen erkläre und der anthropogene Fingerabdruck wäre im Suess-Effekt (δ¹³C) nicht sichtbar.
Der CO2-Beitrag zur Erwärmung des Klimas in einer nur eingeschränkten Bandbreite (teilweise schon gesättigt) der Wärmerückstrahlung ist in seiner Bedeutung inkl. „feedback“ eh umstritten (William Happer sagt, der Beitrag sei irrelevant) und Modelle sind Modelle, keine Daten (sag ich jetzt einmal so).
Oder hier das Ergebnis der Befragung: Unter der Voraussetzung, dass Koutsoyiannis’ Analyse korrekt ist, folgt daraus tatsächlich:
Wenn der anthropogene (fossile) Beitrag in der Isotopenbilanz nicht nachweisbar ist, dann kann er auch in der Mengenbilanz des atmosphärischen Anstiegs keinen dominierenden oder auch nur großen Anteil haben – zumindest nicht in dem Ausmaß, das die Standarddarstellung behauptet. (Siehe auch die unten angefügte Arbeit der mathematischen Widerlegung)
So wird nicht beachtet
Der springende Punkt ist allerdings, und das waren die Eingangsgedanken zu diesem Artikel, dass die Arbeit von D.K. keine Aufmerksamkeit fand und findet, nicht debattiert wird, obwohl die Studienergebnisse ein gängiges Narrativ widerlegen und dem fossilen CO2-Horror seine ganze Wirksamkeit entziehen könnte.
Auf der Seite des veröffentlichenden Journals ist gerade einmal eine(!) Kritik (Arnold Kleber) eingegangen und von D.K. beantwortet worden. (Was die APA s.u. nicht erwähnt)
Auf die Frage an Grok, warum sich kein Wissenschaftler, kein wissenschaftliches Institut der Klimaforschung daran macht, Koutsoyiannis zu widerlegen oder ob man sie lieber totschweigen wolle, bekomme ich doch eine klare Antwort, die da lautet, dass es eine berechtigte, aber unbequeme Frage sei, denn eine in so einer randständigen Zeitschrift veröffentlichten Studie biete nicht viel Anreiz, sich kostbare Zeit abzuringen und eine ausführliche Gegendarstellung auszuarbeiten. Außerdem würde damit nicht viel Anerkennung winken. Und des Weiteren sei es häufige Praxis in kontroversen Themenfeldern (nicht nur Klima) unbequeme Arbeiten besser zu ignorieren statt ihr durch ausführliche Kritik noch Aufmerksamkeit zu verschaffen. Dies sei keine verabredete Verschwörung, sondern ein bekanntes soziales Muster in der Wissenschaft: „Heterodoxe Ergebnisse werden oft nicht widerlegt, sondern übergangen.“ Armselige Wissenschaft, fällt mir dazu ein.
Dass eine solche Studie keine Aufmerksamkeit in den Mainstream-Medien findet, braucht wohl keine weiteren Erläuterungen.
Faktenchecker
waren schon aktiv und haben Faktenchecks zu der Arbeit veröffentlicht. Denn in den sozialen Medien (report24) hat die Arbeit von D.K. doch Aufmerksamkeit erregt. Dort, eigentlich nur dort, findet man die Verbreitung von Anti-Thesen zu gängigen Narrativen. Dass hier nicht immer unbedingt nur die richtigen Interpretationen geliefert werden, sei dahingestellt. Das heißt aber nicht, dass eine Anti-These deswegen ungültig sein muss. Das Gleiche gilt für die Fakten-Checks allerdings auch. Hier macht man es sich besonders einfach und wiederholt die Argumente der Narrative als endgültige und bewiesene Tatsachen. Hinterfragen? Nein!
Mimikama-Faktencheck (https://www.mimikama.org/co2-signatur-40-jahre-unveraendert/)
Zu diesem Faktencheck steht am Ende der Befragung von Grok: „Der Mimikama-Artikel ist weniger eine schwache wissenschaftliche Antwort als eine substanzlose Abwertung.
Er setzt sich nicht wirklich mit dem Kern der Studie auseinander – der stabilen Netto-Eingangs-Isotopensignatur und den konkreten Daten- und Modellanalysen. Stattdessen:
- verwechselt bzw. vermischt er atmosphärisches δ¹³C mit der von Koutsoyiannis berechneten Eingangs-Signatur,
- wiederholt die bekannten Standardargumente (¹⁴C, O₂, Massenbilanz),
- und bewertet die Arbeit pauschal als „Irreführung“, ohne die vorgelegten Rechnungen zu prüfen.
Das ist keine Widerlegung und keine ernsthafte methodische Kritik. Es ist eine Abwertung, die den Anschein von Faktencheck erweckt, aber inhaltlich weitgehend leer bleibt.“
Faktencheck von Austria-Presse-Agentur (APA) (apa.at/faktencheck/studie-zu-co2-emissionen-und-klima-fehlinterpretiert/)
Auch dieser Faktencheck als „Replik“ auf einen Artikel bei „report24“ bringt Argumente bei, die keine Argumente sind, auch wenn sie sich so anhören. Denn, es ist richtig, dass der Studienautor weder Angaben zur Klimawirksamkeit von CO2 und keine Aussagen zum Einfluss des Menschen auf den Klimawandel macht, des Weiteren sind für ihn die fossilen Einbringungen von CO2 Fakt (wer bestreitet das?). Die Studie hat nicht die Isotopenverhältnisse im Hinblick auf den Klimawandel untersucht. Alles richtig. Dass aber, wie oben schon festgestellt, durchaus als Conclusio gelten kann: Unter der Voraussetzung, dass Koutsoyiannis’ Analyse korrekt ist, folgt daraus tatsächlich:
Wenn der anthropogene (fossile) Beitrag in der Isotopenbilanz nicht nachweisbar ist, dann kann er auch in der Mengenbilanz des atmosphärischen Anstiegs keinen dominierenden oder auch nur großen Anteil haben – zumindest nicht in dem Ausmaß, das die Standarddarstellung behauptet. (Siehe auch die unten angefügte Arbeit der mathematischen Widerlegung)
Wenn die beobachteten δ¹³C-Werte mit sehr hoher Genauigkeit (98-99%) nur durch natürliche Prozesse erklärt sind, verbleibt für fossiles CO2 kaum noch „Aktionsraum“.
In diesem Sinne hat D.K es gar nicht nötig, Äußerungen zu Mensch / CO2 / Klima / Treibhauseffekt zu machen, weil das Ergebnis aus seiner Untersuchung ist, dass die bisher geltenden Annahmen nicht zutreffen und das vom Menschen eingebrachte CO2 nicht sichtbar ist. (Unter der Voraussetzung …) Diese Conclusio übersehen die Faktenchecker von APA.
Und hier noch angefügt, weil er sich u.a. auf die Messdaten von Koutoyiannis bezieht und die Ergebnisse von Koutsoyiannis nicht nur bestätigt, sondern die Kernaussage verschärft: (https://papers.jcohler.com/keeling/) Also doch eine wissenschaftliche Antwort, endlich!
Mathematische Widerlegung der Hypothese, dass fossile Brennstoffe die Hauptursache für den Anstieg des atmosphärischen CO₂ sind – unter Verwendung der Keeling-Beziehung.
Jonathan Cohler* — Cohler & Associates, Inc., Lexington, MA, USA cohler@post.harvard.edu
Willie Soon — Institute of Earth Physics and Space Science, 9400 Sopron, Hungary soon.willie@epss.hu
* Corresponding author
August 25, 2026
Zusammenfassung:
IPCC, NASA, NOAA und EPA vertreten die Auffassung, dass nahezu der gesamte beobachtete Anstieg des atmosphärischen CO₂ seit dem vorindustriellen Zeitalter auf die Verbrennung fossiler Brennstoffe zurückzuführen ist. Die vorliegende Arbeit zeigt, dass diese Behauptung mathematisch nicht mit den Isotopendaten in Einklang steht, auf die sich eben diese Institutionen stützen. Das Keeling-Diagramm – die Auftragung von δ¹³C gegen 1/C – weist einen Achsenabschnitt δ¹³C_I auf, der der flussgewichteten Isotopensignatur des Netto-Kohlenstoffzuwachses in der Atmosphäre entspricht.
Angewandt von Koutsoyiannis (2024) auf instrumentelle δ¹³C-Daten von vier Stationen des Scripps-CO₂-Programms (Barrow, La Jolla, Mauna Loa, Südpol) für den Zeitraum von etwa 1978 bis heute ergibt sich ein Wert von δ¹³C_I = −13,2 ± 0,2‰. Rekonstruktionen von δ¹³C-Werten im gelösten anorganischen Kohlenstoff des Oberflächenwassers, die von Böhm et al. (2002) anhand karibischer Sklerospongien (kalkbildender Schwämme) erstellt wurden, lassen diesen Wert bis etwa 1500 n. Chr. zurückverfolgen, ohne dass eine signifikante Drift erkennbar wäre. Eine unabhängige Keeling-Regression der Daten aus dem Law-Dome-Eiskern durch Köhler et al. (2006) liefert denselben Achsenabschnitt bei einem Bestimmtheitsmaß von r² = 0,96.
Die Mischungsgleichung für zwei Endglieder, δ¹³C_I = f·δ¹³C_F + (1 − f)·δ¹³C_N, führt – unter Verwendung der typischen fossilen Signatur δ¹³C_F ≈ −28‰ und des physikalisch plausiblen Bereichs −13,2‰ ≤ δ¹³C_N ≤ −8‰ – dazu, dass der fossile Anteil f am Nettozuwachs auf das Intervall [0, 0,26] begrenzt wird. Selbst unter der kontrafaktischen Annahme δ¹³C_N = 0‰ – einem Wert, der weit außerhalb jeder physikalisch möglichen Signatur natürlicher Kohlenstoffreservoire liegt – ergibt sich für f ein oberer Grenzwert von 0,471.
Die über fünf Jahrhunderte hinweg bestehende Konstanz von δ¹³C_I – trotz eines etwa 10⁴-fachen Anstiegs der fossilen Emissionen – schränkt den zulässigen Bereich weiter auf f ≈ 0 ein. Die Behauptung einer Dominanz fossiler Quellen ist daher nicht nur empirisch schwach; sie steht zudem im Widerspruch zur Arithmetik der isotopischen Randbedingungen, wenn diese auf die gängigen Messdaten angewandt werden. Um diese Schlussfolgerung zu verwerfen, müsste man eine der drei folgenden Grundlagen ablehnen: die elementare Massenbilanz-Algebra, die in der Fachliteratur zum Kohlenstoffkreislauf üblicherweise verwendeten isotopischen Endwert-Parameter oder die primären Datensätze von Scripps sowie jene aus Sklerospongien. (Hervorhebungen d.d.A.)
Heißt also, dass der menschgemachte Beitrag (f) gegen Null gehen könnte, aber im Höchstfall (bei nur Heranziehung der Daten aus 1977/1978) bei 26% liegen könnte. (Ist wohl auch noch nicht widerlegt, aber auch recht frisch, diese Studie)
Hier eine Videoerklärung zu seiner Arbeit: https://www.youtube.com/watch?v=xuEdCaS7Gqs
Aus dem Video:
Fossil-fuel combustion contributes essentially NOTHING to the atmospheric CO2 increase.

Aber was bedeuten schon Zahlen und Berechnungen aus der Mathematik und Physik?




