------------------------------------

---------------------------------------

-------------------------------------

---------------------------------------

Serotonin: Glücksbote in der Weltkrise

Von Hans-Jörg Müllenmeister 

Im Dauereinsatz massiert die Politik unseren Geist mit Falschmeldungen über das Bekämpfen eines Nano-Halbwesens. Horrormeldungen zur Übersterblichkeit und die ach so notwendigen Booster-Impfungen überschlagen sich. Die Impfpropaganda leugnet einen Zusammenhang zwischen dieser Massen-Genmanipulation und den auch alarmierenden gesundheitlichen Schäden.

Dabei können wir selbst durch gesunde Nahrung vorbeugen und unsere Immunabwehr stählen: Durch lebendige Pflanzenkost mit dem Botenstoff Serotonin. Spannend und verblüffend zugleich ist es zu erfahren, warum und wie dieses körpereigene Hormon als eine Art Generalschlüssel Tür und Tor öffnet für ein kerngesundes, depressionsfreies Leben.

Da liegt einiges brach in unserem Körper

Anscheinend besitzen wir zwei Organe, deren evolutionäre Kapazität wir wenig nutzen. Zum einen wäre das unser Gehirn, zum anderen der Dünndarm – Tatort der Verdauung. Wir können uns zwar mit üblicher Normalkost begnügen. Dabei bleibt aber der Dünndarm notorisch unterbeschäftigt. Um Nahrungsbestandteile gut aufzuschließen, ist die innere Oberfläche des Dünndarms durch Falten und Zotten (Mikrovilli) enorm vergrößert. So ausgestattet, hat der Dünndarm eine stattliche Resorptionsoberfläche von rund 200 Quadratmetern – so groß wie ein Tennisfeld. Nur zehn Quadratmeter seiner Verdauungsfläche nutzen wir, der große Rest bleibt brach liegen.

Ein Zahlenspiel verdeutlicht es

Die Gesamtoberfläche der aufgenommenen Nahrung ist bei fein vermahlener Kost um ein Vielfaches größer. Wir können dafür sorgen, dass unsere zugeführte Nahrung bereits mikroklein ist. Betrachten wir dazu einen Nahrungspartikel als Kugel. Je kleiner sie ist, umso besser lassen sich die Inhaltsstoffe aufschließen und verwerten; die Verdauungssäfte wirken nämlich an der Oberfläche und nicht in tieferen Regionen. Die Gesamtoberfläche der aufgenommenen Nahrung ist bei fein vermahlener Kost also um ein Vielfaches größer.

Zermahlen wir einmal gedanklich einen Nahrungspartikel auf 0,001 Millimeter. Eine Milliarde dieser Winzlinge würden davon in eine 1-mm-Kugel passen. Gemeinsam haben sie die unglaubliche Oberfläche von rund Pi-Quadratmeter! Eine volumengleiche 1-mm-Kugel böte nur das Eintausendstel dieser Oberfläche.

Ein feiner Botenstoff, der vieles in Gang setzt

Serotonin ist ein organischer Molekül-Winzling, der im Stoffwechsel des Menschen gebildet wird. Vom Namen her leitet er sich ab von Serum und Tonus, also ein Botenstoff im Serum, der den Druck der Gefäße beeinflusst. Unsere Denkstube hält unglaublich viele Aufgaben für diesen Alleskönner bereit. Täglich muss unser Stammhirn Billionen von Serotonin-Molekülen aufbauen. Das ist nötig, um in allen Gehirnbereichen wichtige Funktionen zu aktivieren und zu kontrollieren, etwa sinnliche Wahrnehmung und Schmerzempfindung.

Der Universalist moduliert aber auch den Einsatz aller anderen Gehirnbotenstoffe wie das Glückshormon Dopamin, das Schlafhormon Melatonin, das Aggressionshormon Adrenalin und die Sexualhormone Östrogen und Testosteron. Eigentlich ist alles, was uns gesundheitlich hilft und uns umtreibt, davon betroffen.

In der Lunge und den Nieren veranlasst der umtriebige Botenstoff Gefäßverengung, in der Skelettmuskulatur indes Gefäßerweiterung. Evolutionsgeschichtlich ist dieses Lebenselixier ein uralter Botenstoff im zentralen Nervensystem, Herz-Kreislauf-System und Darm-Nervensystem.

Gesunde Nahrung

Es scheint, dass unser „Bauchhirn“ mehr Einfluss auf unser Gehirn oder auf unsere Psyche ausübt als umgekehrt. Der Serotonin-Gehalt im Darm lässt sich durch Ernährung beeinflussen, der Gehalt im Gehirn nicht! Bis heute ist Serotonin nicht – wie etwa Melatonin – künstlich herstellbar. Der kleine Botenstoff leistet Großartiges, obwohl er im Körper nur milligrammweise vorhanden ist. Keine andere Substanz vollbringt so umfangreiche Aktionen im Körper.

Wir können uns kaum in die reale Mikrowelt unseres Körperinneren hineindenken. Dazu fehlt uns das tieflotende Verständnis der Wirkzusammenhänge, die sich trillionenfach in jeder Sekunde in unseren Körperzellen abspielen. Können wir uns überhaupt vorstellen, was passiert, wenn die riesengroße Verdauungsfläche des Dünndarms explosionsartig auf die Hektargroße Oberfläche der vermahlenen Lebensmittelpartikel trifft? Das löst einen mächtigen Impuls aus, der das Neurohormon Serotonin freisetzt und aktiviert.

Amaranth und Quinoa, die Königinnen der Pflanzenstoffe

Kommen wir zur spannenden Frage: Welche wertvollen Pflanzeninhaltsstoffe ermöglichen die körpereigene Synthese des Hormons Serotonin? Das wäre gut für das reibungslose Funktionieren all unserer mentalen Fähigkeiten im Wahrnehmen, Denken, Fühlen und Handeln.

Kennen Sie Amaranth, das Gold der Inkas und Azteken? Das griechische „amaranthus“ heißt so viel wie „unsterblich“. Die senfkorngroßen Körner lassen die wertbestimmenden Inhaltsstoffe heimischer Getreidesorten arm aussehen. Im Vergleich zu Vollkornweizen enthalten die Körner fast die doppelte Menge Eisen, etwa 30% mehr Ballaststoffe und Zink, vor allem aber außerordentlich hohe Magnesium- und Calciumgehalte. Das Fettsäurespektrum hat hohe Anteile an ungesättigten Fettsäuren, darunter Linolsäure und Alpha-Linolensäure – eine Fettsäure vom wertvollen Omega-3-Typ. Der ungewöhnlich hohe Lysingehalt ist unentbehrlich für die Fettverbrennung und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit. Astronauten setzen auf diesen Nährstoff-Impuls und nehmen das kleine Wunderkorn mit ins All. Reden wir nicht lange um den „heißen Speisebrei“. Zwar weiß ich nicht, was Ihr Weißkittel oder Pillendreher Ihnen empfiehlt, aber als Kaufauler mache ich gute Erfahrung mit roher Pflanzenfertigkost namens Aminas; täglich davon auf leerem Magen – ein Esslöffel genügt! Das Zusammentreffen der beiden Großflächen von Dünndarmschleimhaut mit dieser fein gemahlenen nativen Naturkost gibt die Initialzündung für eine optimale Verdauung.

Die Quinoa, eine der ältesten Kulturpflanzen der Menschheit, dient den Ureinwohnern der Anden schon seit 6.000 Jahren als wichtige Nahrungsgrundlage. Die robuste Hochland-Pflanze zählt zu den Gänsefußgewächsen. Ihr Eiweißgehalt liegt bei etwa 15% und übertrifft den anderer Körnerprodukte erheblich. Nicht nur dies macht die Quinoa so wertvoll, auch ihre lebenswichtigen Aminosäuren Lysin, Tryptophan und Cystin.

Beide Rohsamen, Amaranth und Quinoa aus Südamerika, enthalten alle Bausteine, z.B. L-Tryptophan, aus denen unser Gehirn das Hormon Serotonin produzieren kann. Unvorstellbar, aber bereits ein Gramm mikrofein der gemahlenen Samen haben eine Partikeloberfläche von etwa 5000 Quadratmeter.

Rohe Samen bringen nicht nur alles an Aminosäuren mit sich, was dringend für den Prozess der Synthese des Hormons Serotonin benötigt wird, sie führen auch wertvolle Vitamine wie Vitamin B12 und eine Unzahl wertvoller sekundärer Nebenstoffe mit sich. Das alles funktioniert indes nur beim Verzehr dieser in Flüssigkeit angelösten Nahrung auf leerem Magen. Aber ein kleiner Rohanteil auf leerem Magen konsumiert, rückt unsere Verdauungssysteme wieder zurecht. Insbesondere macht Rohkost den körpereigenen Aufbau des wichtigen Schlüsselhormons Serotonin möglich. Übrigens ist dehydrierte Rohkost lange haltbar und als Vorrat in Notzeiten, wie die bevorstehenden, bestens geeignet.

Zurück in die Praxis – rein in den Dünndarm

Mit unseren Backenzähnen können wir Pflanzliches in der Tat bis auf ein Tausendstel Millimeter herunter mahlen, theoretisch – meist sind wir aber kaufaul und verschlingen große Brocken. Sicher wundert es Sie, warum sich unsere Artverwandten, die Gorillas, aus fast reiner, wenig energiereicher Pflanzenkost zu solchen Kraftprotzen entwickeln. Was lernen wir daraus? Hohe Beißkraft und gutes Kauen sind die Voraussetzung dafür, dass sich fein vermahlene Nahrung besser verstoffwechseln lässt. Keine Angst, gepflegte Kaukunst macht uns nicht wieder zu Gorillas.

Normalkost muss dagegen erst durch das saure Milieu des Magens bearbeitet und vor Eintritt in den Dünndarm neutralisiert werden. Dann erst geht’s portionsweise im Minutentakt in den Dünndarm. Es gibt eine einfache Methode, um den ganzen Dünndarm „in Brot und Arbeit“ zu bringen. Man muss nur – so wie unsere evolutionären Verwandten – rohe, fein vermahlene pflanzliche Kost gut eingespeichelt oder zusammen mit reichlich Flüssigkeit zu sich nehmen.

Bei leerem Magen geschieht dann folgendes: Die millimetergroßen Nahrungspartikel laufen – „angelöst“ in Flüssigkeit – wie über eine Wasserrutsche die sogenannte Magenrinne hindurch, passieren ungehindert den Magenpförtner und verteilen sich über das ganze Dünndarmepithel. Solch ein feiner Speisebrei enthält viele Mikronährstoffe aus Aminosäuren, Vitaminen, Enzymen, Pigmenten und Mineralstoffen; er besteht nicht aus strukturell denaturierten Proteinen. Der Brei wird so mit größerer Effizienz im ganzen Dünndarm in seine Einzelteile zerlegt und über die Darmbarriere hindurch an den Blutkreislauf und die lymphatischen Systeme abgegeben. Diese „Transportunternehmen“ geleiten sie durch den Körper bis in die letzte seiner 100 Billionen Körperzellen.

Beherztes Kauen ist nicht leicht. Seien wir nicht zu bequem beim Essen, kauen wir nachhaltig. Unsere naturnahen Mitgeschöpfe, die Gorillas kennen keine unserer ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten. Sie kennen auch keinen Kochtopf.

Der Welthunger lässt sich durch native Nahrung eindämmen

Bald schon erreicht die Menschheit die 8-Milliarden-Grenze. Der Hunger in der Welt wächst erschreckend. Statt schöner Worte und verlogener Absichtserklärungen könnten die Großen dieser Welt Hungersnöte und ernährungsbedingte Krankheiten stoppen, und zwar ohne viel Tamtam, eben mit der Versorgung nativer Pflanzenkost. Derartig simple Vorschläge erhalten indes das Stigma der Verschwörungstheorie. Der Pseudo-Philanthrop und „Saatgutdesigner“ Monsanto lässt da nachträglich grimmig grüßen.

Neulich wurde eine weltweite Umfrage durchgeführt. Die Frage war: Was ist bitte ihre ehrliche Meinung zur Lösung der Nahrungsknappheit in der Dritten Welt? Hier das Ergebnis: In Afrika wussten die Teilnehmer nicht, was Nahrung ist. Osteuropa wusste nicht, was ehrlich heißt. Westeuropa kannte das Wort Knappheit nicht. Die Chinesen wussten nicht, was Meinung ist. Der Nahe Osten fragte nach, was denn Lösung bedeute. Südamerika kannte die Bedeutung von bitte nicht. Und in den USA wusste niemand, was der Rest der Welt ist.

Unser circulus vitiosus – ein Teufelskreis

In der ersten Hälfte unseres Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu machen. In der zweiten Hälfte opfern wir Geld, um unsere Gesundheit wieder zurück zu gewinnen. 

Hier finden Sie weitere Artikel von Hans-Jörg Müllenmeister über Gesundheit und andere Themen: 
https://www.anderweltonline.com/autoren/muellenmeister-hans-joerg/ 

Nach oben