------------------------------------

---------------------------------------

-------------------------------------

-------------------------------------

Baobab: neue alte Heilkraft aus Afrika

Von Hans-Jörg Müllenmeister

Ein prächtiges Naturjuwel der Schöpfung gedeiht in den Savannen Afrikas. Dieser Baobab oder Apotheken-Baum ist den Einheimischen seit Jahrtausenden nicht nur ein Nahrungsquell, er vereint auch ein hohes Maß an Heilkräften. Das angesammelte empirische Heilwissen über Generationen konnten wissenschaftliche Forschungen inzwischen “nachempfinden“. Es stellt sich die Frage, warum der Lebensmittel-Kodex (Codex Alimentarius) probate Naturheilmittel wie eben den Baobab in Acht und Bann schlägt. Nur ein Schelm vermutet dahinter die Macht der Pharmariesen, die um des Profits Willens alles Naturgebotene auf den Kopf stellen.

Baobab − ein Baum für ein gesundes Leben

Im Beitrag „Antioxidantien − Radikal-Fänger im Körper“ sprachen wir über einen faszinierenden Baum, der am Fuße des Himalayas wächst. Die Heilkraft dieses Moringa-Baums kannten bereits die alten Veden vor 5000 Jahren. Alle Baumteile sind nutzbar. Sein Pendant wächst als skurrile „Baumapotheke“ auf dem afrikanischen Kontinent: Dieser Baobab oder Affenbrotbaum ist fest mit der afrikanischen Mythologie verwurzelt, nicht nur als Wohnsitz der Götter, Geister und Dämonen. Die Menschen verehren und preisen den Baobab wegen seiner innewohnenden Heilkräfte. Alles, was er ihnen schenkt, nutzten und verarbeiten sie: Aus seinen Fasern flicht man Seile und Körbe, aus Teilen der Wurzel gewinnt man Klebstoff, aus der Asche seines Holzes Seife, aus seinem gerösteten Samen schmackhaften Kaffee und aus dem fleischigen Teil des Samens stellt man Bier her oder gewinnt daraus Öl. Indes, bedeutend ist sein volksmedizinischer Nutzen.

Der Baum-Methusalem, der es in sich hat

Der Name Baobab (Adansonia digitata) stammt aus dem Arabischen bu-hubub und heißt so viel wie Frucht mit vielen Samen. Sein ausladendes etwa 20 Meter großes Blätterdach schlägt der Affenbrotbaum wie der Baobab auch heißt, am Rande der Wüste auf. So ein Baum-Methusalem vermag über 140.000 Liter Wasser in seinem schwammartigen, faserigen Stamm zu speichern − eine Wassermenge, mit der man gut 800 Badewannen füllen könnte; er ist einfach ein Naturhydrologe des Wasserhaushalts. Der Baobab erreicht eine Größe von bis zu 30 Metern und ein biblisches Alter von bis zu 3000 Jahren. Schon aus der Ferne ist seine charakteristische Silhouette zu erkennen. Im Nahbereich fallen seine handförmigen Blätter und die graue, glatte Rinde auf. Diese 15 cm dicke Rinde schützt ihn vor schwerwiegenden Schäden bei kleineren Buschbränden und bewahrt ihn vor Großtier-Verbiss. Das ausgeprägte Wurzelsystem unterstützt seine erstaunliche Dürrefestigkeit. In vielen afrikanischen Dörfern ist der Baobab nicht nur ein schmückendes Naturjuwel, schließlich lassen sich in seinem ausgehöhlten Stamm kleine Zisternen anlegen. Ältere Baobabs bilden sehr häufig bizarre Höhlen im Stamm. Oft bieten sie darin Platz für ein Dutzend Menschen. Die Einheimischen nutzen sie als  Begräbnisstätte oder Gefängnis.

Trockenfrüchte − wahre Wirkstoffbomben

Am Baobab-Baum reifen nach üppiger Blüte und nächtlichem Bestäuben durch Flughunde die bis zu 50 cm langen Früchte. Ungewöhnlich ist, dass er ihnen während des Reifens das Wasser bis auf 10% entzieht. Bei diesem Prozess bleiben selbst instabile Verbindungen wie Vitamin C oder E erhalten. Die entzogene Feuchtigkeit nutzt er, um diese im Stamm zu speichern. Übrig bleibt − von holziger Schale geschützt − das Fruchtpulver mit einer unglaublichen Wirkstoffdichte. Ein Nachtrocknen ist nicht erforderlich, das Beste bleibt erhalten und zeichnet die Früchte als sogenannte Superfrucht aus. Die Wirkstoffe in der Frucht sind ja durch natürliche Ultrafiltration konzentriert und bleiben durch das saure Milieu stabil. Im synergetischen Verbund konzentrieren sich beachtliche Mengen an wirksamem Vitamin C, B1, B2, B6, B12, D3, E und K; Eisen, Calcium, Kalium und Phosphor; Aminosäuren und probiotische Kulturen. Und: fast die Hälfte der Pulpe besteht aus Ballaststoffen.

Das Fruchtinnere

Die reife Frucht hat eine harte Schale. Im Innern fällt die weiße, pulverige Pulpe auf; sie haftet an die Samen, so dass eine Art Knolle entsteht. Diese ist spröde, strohartig und mit hellroten Fasern verbunden. Der wohl spannendste Naturstoff ist die rote Faser, denn sie ist ein Radikalenfänger par excellence. Nicht nur wegen ihrer beachtlichen Menge an Vitamin C (drei Gramm pro kg), sondern wegen der natürlichen Durchmischung der Pulpe mit der roten Faser. Sie allein hat eine beachtliche antioxidative Kraft (800 ORAC-Einheiten).

Baobab-Fruchtpulver besteht aus 22% löslichen und aus 22% unlöslichen Ballaststoffen − eine Rarität in der Pflanzenwelt. Diese tragen zur Gesundheit und zum Wohlbefinden bei: Viele Zivilisationserkrankungen gehen nämlich auf einen Mangel an Ballaststoffen in der Ernährung zurück. Baobab ist aufgrund seiner Ballaststoffe einfach grandios für die Darmgesundheit; er unterstützt effektiv viele Darmfunktionen und eine gesunde, regelmäßige Verdauung. Auch die Blutfettwerte profitieren von einem hohen Anteil löslicher Ballaststoffe in der Ernährung.

Welchen Nutzen haben Ballaststoffe für die Ernährung?

Baobab wirkt durch seinen Ballaststoffanteil präbiotisch, füttert also die „guten“ Darmbakterien, bindet Schadstoffe, beruhigt und reguliert den Darm. Aber was sind Ballaststoffe genau? Das sind weitgehend unverdauliche Nahrungsbestandteile, also Kohlehydrate in pflanzlichen Lebensmitteln. Man teilt diese „Füllkost“ grob in wasserunlösliche und wasserlösliche ein; sie können bis zum Hundertfachen ihres Eigengewichtes an Wasser binden. Vor allem bei separater Aufnahme von Ballaststoffen ist es sehr wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken.

Warum kommt es zur Unverdaulichkeit der Ballaststoffe? Der Grund: Entweder fehlt ein Enzym zur Spaltung der vorliegenden Bindung oder es fehlt ein Transportprotein für den aktiven Transport durch die Zellwand aus dem Darm in die Darmschleimhaut. Ballaststoffe wirken sich auf die Magenverweildauer aus. Das Aufquellen dauert eine gewisse Zeit und verlangt entweder, dass Wasser getrunken wird, oder dass der Magen mehr Flüssigkeit aufnimmt, denn der angedaute Speisebrei muss eine gewisse Zähflüssigkeit haben. Ballaststoffreicher Speisebrei übt zusätzlichen Druck auf die Darmwand aus und regt dadurch die Peristaltik, also die muskuläre Darmbewegung an. Das verkürzt die Verweildauer ballaststoffreicher Kost im Darm. Noch wichtiger: Neben Wasser binden Ballaststoffe auch Mineralstoffe, Gallensäuren sowie Mikroorganismen und Gifte an sich. Diese erblicken über den Stuhl dann gemeinsam das Licht der Welt.

Die Ballaststoffe werden, nachdem sie den Dünndarm unverändert passiert haben, im Dickdarm von Darmbakterien teilweise abgebaut. Die Abbauprodukte sind aber nicht am Stoffwechsel beteiligt wie Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrate. Deswegen sind Ballaststoffe kein unnötiger Ballast, sondern eine Verdauungshilfe. Sie quellen im Darm auf und die Menge des Nahrungsbreis wird erheblich größer. Dadurch fließen mehr Verdauungssäfte. Zusätzlich binden die Ballaststoffe schleimhautreizende und unverträgliche Stoffe im Darm, die mit den Nahrungsresten aus dem Körper befördert werden.

Eine ballaststoffreiche Ernährung hat womöglich einen cholesterinsenkenden Effekt. Eine Studie belegte signifikant, dass dadurch das Darmkrebsrisiko um etwa 40% sinkt. Deshalb sei Diabetikern empfohlen, sich ballaststoffreich zu ernähren. Ballaststoffe erhöhen das Ausscheiden der Gallensäure über den Stuhl, indem sie Gallensäure bzw. deren Salze binden. Aus ballaststoffreicher Nahrung werden die Kohlenhydrate im Darm langsamer aufgenommen. Dadurch kommt es zu einem weniger steilen Anstieg des Blutzuckers nach dem Essen und zu einem weniger steilen Blutzuckerabfall nach der Spaltung der Stärke.

Baobab: sein Steckbrief spricht für unser Wohlergehen

Mit dem nährstoffreichen Baobab lassen sich viele der bei uns häufig auftretenden Gesundheitsstörungen ausgleichen. Das betrifft Darm, Leber, Immunsystem, Knochen, Nerven und Blutfettwerte.  Zudem verfügt der Zauberbaum über einige der stärksten Antioxidantien, die in der Natur vorkommen.  Aber auch im Prozess der Zellalterung kann er Positives bewirken.  Kaum eine Krankheit widersteht seiner großen Heilkraft.

Codex Alimentarius – menschenfreundlich bis in den Tod

Können Sie sich vorstellen, dass mächtige Kräfte am Werke sind, die uns demnächst den Zugang zu natürlichen Nahrungszusätzen völlig untersagen? Mehr noch, diese Mächtigen wollen unser Leben bestimmen, dies sogar abkürzen. Haben Sie schon einmal vom Kartell des Codex Alimentarius gehört? Hier kontrollieren gemeinsam Welternährungsorganisation und Weltgesundheitsorganisation den Lebensmittel-Kodex. Seine Wurzeln reichten bis in die Abgründe des berüchtigten einstigen ‚IG-Farben‘-Kartells.

Was verbirgt sich hinter dem „philanthropen“ Gremium? Offiziell verkünden diese falschen Götter, sie wollen „die Gesundheit der Verbraucher schützen, einen fairen Lebensmittelhandel garantieren und den einheitlichen Lebensmittelstandard vorantreiben“. Täten sie nur das, das wäre löblich! Das Infame daran: Inzwischen kroch die Kommission aus ihrer Larve als internationale Organisation für öffentliche Gesundheit und Verbraucherschutz. Das eigentliche Ziel des neuen Codex liegt indes darin, die Profite globaler Pharma-, Agrar- und Chemiekraken zu steigern und weltweit über unsere Nahrungsmittel zu bestimmen - alles unter dem Vorsitz der USA. Tür und Tor sind geöffnet für Falschinformationen und Lügen über Nährstoffe und genmanipulierte Organismen. Insgeheim strebt man nach Bevölkerungskontrolle. Es ist ihr erklärtes Ziel, die Weltbevölkerung auf „tragfähige“ 500 Millionen Menschen zu „bringen“.

Hanebüchene Entscheidungen

Das einst harmlose Nahrungsmittel-Kontrollorgan ist zu einer scheinheiligen betrügerischen Bande verkommen; diese bedroht und reglementiert unsere gesundheitliche Selbstbestimmung. Die geplanten Codex-Richtlinien sind ein schwerer Affront gegen unsere Selbstbestimmung. Greifen erst einmal die Richtlinien, dann ist es nicht mehr möglich, sie in irgendeinem Land abzuändern auszutauschen oder zu widerrufen. Und das müssen Sie mal inhalieren:

Die Kommission schlägt u.a. folgende Normen vor:

•         Alle Mikro-Nährstoffe − etwa Vitamine und Mineralien – gelten als Giftstoffe und sind aus allen Lebensmitteln zu entfernen, da der Codex Nährstoffe zur "Vorbeugung, Behandlung oder Heilung von Leiden oder Krankheiten" untersagt.

•         Sämtliche Lebensmittel, einschließlich Bio-Lebensmittel sind zu bestrahlen, damit alle „giftigen“ Stoffe entfernt werden.

Schon 2008 unterzog die USA heimlich sämtlichen Kopfsalat und Spinat im Namen der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit einer Massenbestrahlung. Außerdem genehmigte man als „nützlichen“ Stoff Fluorid, das ja aus Industrieabfällen stammt.

Gifte, marsch in die Lebensmittel

Man erklärt ex cathedra, dass alle gesundheitsfördernden Nährstoffe wie Vitamine oder Zink und Magnesium in therapeutisch wirksamen Mengen unzulässig sind. Selbst auf Rezept kann dann niemand solche Nährstoffe in therapeutisch wirksamen Mengen bekommen. Demnächst will man auch Berichte über Ernährungsfragen unterbinden. Dagegen wären krebserregende und tödliche organische Pestizide wieder in erhöhten Mengen in Lebensmitteln erlaubt. Der Codex ließe dann gefährliche und giftige Mengen von Aflatoxin, ein Schimmelpilzgift, zu; übrigens ist das die zweitstärkste erregende Krebssubstanz die wir kennen. Wachstumshormone von Monsanto und Antibiotika würde man für Nutztierbestände vorschreiben.

Wunschdenken der Pharmakraken

Der Codex erinnert stark an andere Finessen der Bevölkerungskontrolle, etwa das Einschleusen von DNA-schädigenden Mitteln in Impfstoffen oder an den Süßstoff Aspartam. Traum der Pharmagewaltigen ist eine unwissende Weltbevölkerung, die schneller degeneriert, damit die Profite rascher sprudeln. Optimal wäre es, könnte man dem Verbraucher mehr entmineralisierte, pestizidverseuchte und verstrahlte Lebensmittel anbieten. Damit ließen sich bewusst Mangelernährung und degenerative Krankheiten beschleunigen. Dann böten sich, oh Wunder toxische pharmazeutische „Heilbehandlungen“ an.

Unter dem Druck von Bayer&Co sollen Vitamine und andere Naturstoffe „medizinisiert“ oder gar verboten werden. In den USA führt man bereits Großrazzien bei Kräuterhändlern durch, alternative Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln kriminalisiert man. Die juristische Grundlage dafür schafft der Codex Alimentarius. Er ist ein politisches Instrument der Pharmaindustrie, um den Vitaminmarkt zu beherrschen.

Medizinisches Monopol über die Kontrolle unserer Gesundheit

Die Codex-Alimentarius-Kommission ist im Begriff eine weltweit gültige Richtlinie aufzustellen: Keine Nahrungsmittel-Ergänzung darf als Vorsorge verkauft werden. Sie will auch den rezeptfreien Verkauf von diätetischen Supplementen verhüten. Ernährungssupplemente mit höherer Wirksamkeit, die das Immunsystem stärken und chronische Krankheiten verhindern, würden dann zu Medikamenten erklärt. Diese Mittel könnten Sie dann nur in der Apotheke erhalten.

Substanzen wie sekundäre Pflanzenstoffe, z.B. Baobab, Astaxanthin, Curcuma und Spurenelemente wie Selen und Chrom würden ebenfalls als Arzneimittel eingestuft. Für all diese Substanzen bräuchten Sie ein Rezept. Gleichzeitig drücken die Pharmariesen ihrerseits munter rezeptfreie Chemiekeulen auf den Markt.

Die Codex-Kommission will, dass alle neuen Nahrungszusätze vor Markteinführung genehmigt werden. Den gefährlichen neuen Medikamenten steht inzwischen ein gerüttelt Maß an erfreulichen Neuigkeiten über die Heilkraft der natürlichen Nahrungszusätze gegenüber − wie eben Baobab, Astaxanthin oder Curcumin. Die Informationen über die Vorzüge sekundärer Pflanzenstoffe, Vitamine, Mineralien und Heilkräutern nehmen täglich zu. Wenden wir dieses neue Wissen an, um unser Leben gesünder zu gestalten. Seien wir auf der Hut. Meist verbergen sich hinter schönen Fremdworten − wie „Codex-Alimentarius“ – die un-heimlichen Gifte einer Ideologie.

--------------

Weiter führende Artikel:

Antioxidantien − Radikal-Fänger im Körper

 Astaxanthin – ein genialer Naturwirkstoff

Nach oben