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Weg vom erodierenden Dollar – hin zu Stabilität & Sicherheit

Von Hans‑Jörg Müllenmeister 

Immer deutlicher zeigt sich, dass das bestehende Weltfinanzsystem an seine Grenzen stößt. Der Dollar verliert an Stabilität – nicht nur aufgrund seiner inneren Schwächen, sondern auch, weil sich im Hintergrund neue Kräfte formieren.

Die BRICS‑Staaten arbeiten offen an einem alternativen, goldgedeckten Währungssystem, einem Gegenentwurf zur Dollar‑Hegemonie, der keinen kurzfristigen Charakter hat, sondern einen tiefgreifenden strukturellen Wandel markiert. Wer sein Vermögen schützen möchte, sollte diese Entwicklung ernst nehmen. Es geht nicht um Panik oder Spekulation, sondern um die Bewahrung des Erarbeiteten, bevor die logische Kaskade eines überdehnten Systems einsetzt: ein überlasteter Anleihemarkt, ein fragiler Aktienmarkt, inflationäre Verwerfungen und geopolitische Spannungen, die wie Brandbeschleuniger wirken. 

Kompakt-Empfehlung – der rote Handlungsfaden

In einem solchen Umfeld ist es sinnvoll, den Dollarraum schrittweise zu verlassen. Das bedeutet, US‑Aktien und Dollar‑Anlagen zu reduzieren und das Vermögen breiter, robuster und unabhängiger aufzustellen. Ein zentraler Baustein ist die Umschichtung in physische Edelmetalle wie Gold und Silber – Werte, die kein Gegenparteirisiko tragen, unabhängig von Banken und Staaten sind und seit Jahrtausenden als verlässliche Anker dienen. 

Ergänzend kann ein Wertübertrag in den Schweizer Franken Stabilität schaffen, denn die Schweiz steht für politische Neutralität, solide Staatsfinanzen und eine konservative Geldpolitik. 

Ein weiterer Schritt ist die Nutzung rechtlich geschützter Strukturen in Liechtenstein, einem alpinen Kleinstaat, der sich als einer der stabilsten und verlässlichsten Orte Europas etabliert hat. Politische Kontinuität, ein robustes Rechtssystem und internationale Anerkennung machen Liechtenstein zu einer Art Rettungsfestung für Vermögen, das langfristig geschützt werden soll. 

Ausführliche Empfehlung – Punkt für Punkt

Wir leben in einer Zeit, in der sich globale Machtblöcke neu sortieren. Entwicklungen wie BRICS, China, Taiwan, Dollar oder Euro können sich über Jahrzehnte ziehen, aber ebenso plötzlich eskalieren. In solchen Phasen ist es ratsam, einen soliden Anteil physischer Edelmetalle zu halten, Währungsrisiken zu reduzieren und Liquidität in stabilen Währungen wie dem Schweizer Franken oder einem sinnvollen Mix zu führen. Komplexität ist in unsicheren Zeiten ein Risiko. Nicht die Märkte bestimmen, was richtig ist, sondern das eigene Leben, die persönliche „Lebensrestlaufzeit“ und das Gefühl von Sicherheit. 

Vor diesem Hintergrund kann es sinnvoll sein, einen Teil der Aktienverkäufe in physische Edelmetalle umzuschichten und den Restbetrag in Schweizer Franken zu halten. Gold und Silber überstehen Währungsreformen, geopolitische Schocks und Systemwechsel. Gerade wenn man skeptisch ist, wie sich Dollar, Euro oder ein mögliches BRICS‑System entwickeln, bieten Edelmetalle einen ruhigen, zeitlosen Anker. Eine Struktur aus physischem Metall als Basis und CHF‑Liquidität als Ergänzung ist klar, ruhig und risikoarm.

Der Schweizer Franken zählt seit Jahrzehnten zu den stabilsten Währungen der Welt und ist für jemanden, der Ruhe sucht, die erste Wahl. Die Norwegische Krone ist eher eine Rohstoffwährung und folgt anderen Gesetzmäßigkeiten. Für Anleger, die Bewahren statt Spekulieren möchten, ist der Franken daher meist geeigneter. 

Viele entscheiden sich zudem für eine Lagerung in Liechtenstein, weil der Staat politisch extrem stabil ist, rechtlich klare Strukturen bietet, nicht der EU unterliegt und über diskrete, professionelle Lagerstätten verfügt. Eine Vermögensstruktur aus Gold und Silber im Bereich von etwa zwanzig bis vierzig Prozent, Schweizer Franken zwischen sechzig und achtzig Prozent und optional einem kleinen Anteil norwegischer Kronen ist einfach, stabil und unabhängig. 

Liechtenstein als „Rettungsfestung“ nutzen

Liechtenstein bietet außergewöhnliche Vorteile für die Lagerung physischer Werte. Politische Stabilität, eine stabile Monarchie, geringe Verschuldung und ein starker Rechtsschutz machen das Land zu einem der sichersten Orte für Vermögensschutz. Edelmetalle in einem Zollfreilager gelten als Eigentum des Kunden und nicht als Vermögen des Lagerbetreibers. Da Liechtenstein nicht Teil der EU ist, greifen EU‑Mechanismen wie Bail‑ins oder Kontensperren nicht. Die Lagerstätten sind diskret, professionell und technisch auf höchstem Niveau. Viele befinden sich in massiven, bunkerähnlichen Anlagen, die einem Bergmassiv ähneln, mit mehrstufigen Zugangskontrollen, biometrischen Systemen, Sicherheitsschleusen, Brandschutz, bewaffneten Sicherheitsdiensten, redundanter Stromversorgung und zertifizierten Tresorräumen. Diese Anlagen bleiben selbst bei politischen Krisen oder Naturereignissen funktionsfähig.

Lagerung in Liechtenstein – solide Entscheidung

Liechtenstein gilt seit Jahren als einer der verlässlichsten Orte Europas, wenn es um Vermögensschutz geht. Das Fürstentum verbindet politische Stabilität, ein gut reguliertes Finanzsystem und außergewöhnlich starke Eigentumsgesetze. Laut verschiedenen Analysen und Berichten wird Liechtenstein nicht ohne Grund als „Vermögensschutz‑Hochburg“ bezeichnet. Das Rechtssystem bietet Privatpersonen wie Unternehmen vielfältige Möglichkeiten, Vermögen rechtssicher zu strukturieren und vor externen Zugriffen zu schützen. Besonders die liechtensteinischen Stiftungen und Trusts gelten als robuste Instrumente, um Vermögen über Generationen hinweg abzusichern.

Für Anleger entscheidend ist, dass Eigentum in Liechtenstein klar definiert und rechtlich streng geschützt ist. Edelmetalle in Zollfreilagern gelten als Eigentum des Kunden, nicht des Lagerbetreibers – ein zentraler Punkt, der im Ernstfall über alles entscheidet. Das Land ist nicht Teil der EU, wodurch EU‑Mechanismen wie Bail‑ins oder Kontensperren nicht greifen. Auch internationale Experten betonen die Kombination aus politischer Stabilität, geologischer Sicherheit und professionellen, hochspezialisierten Lagerstätten, die Liechtenstein zu einem bevorzugten Standort für Vermögensschutz machen. 

Warum Liechtenstein für Edelmetalle so attraktiv ist

Der Zugriff auf die eigenen Werte ist unkompliziert. Man eröffnet ein Lagerkonto, bringt die Edelmetalle persönlich oder per versichertem Transportdienst ein oder kauft sie direkt im Lager. Danach kann man jederzeit erscheinen, die Bestände einsehen, Auslieferungen veranlassen oder innerhalb des Lagers handeln, etwa Gold gegen Silber tauschen. Auch die Nachlassregelung ist klar: Man kann festlegen, wer im Erbfall Zugriff erhält, was besonders für ältere Anleger wichtig ist. Bankschließfächer sind zwar möglich, aber weniger flexibel und im Krisenfall weniger zuverlässig als ein unabhängiges Hochsicherheitslager. Für Edelmetalle ist das Zollfreilager meist die bessere Wahl.

Wichtig ist auch die rechtliche Struktur. Anleger sollten klären, ob das Lager liechtensteinischem Recht unterliegt, wie das Eigentum im Insolvenzfall geschützt ist und ob eine direkte Eigentumszuordnung besteht. Ebenso wichtig sind transparente Kostenstrukturen ohne versteckte Gebühren. Wer die richtigen Fragen stellt, erkennt schnell, ob ein Anbieter seriös ist und ob die Struktur zur eigenen Intention des Bewahrens passt.

Nach meiner Recherche: Sicherheitsstandards sind extrem hoch

Einige typische Merkmale solcher Anlagen:

Mehrstufige Zugangskontrollen, biometrische Systeme, Schleusen, Brandschutz nach Industrienorm, bewaffnete Sicherheitsdienste, redundante Stromversorgung, Erdbebensicherheit, Tresorräume mit zertifizierten Widerstandsklassen. Viele dieser Anlagen sind so gebaut, dass sie selbst bei politischen Krisen, Stromausfällen und Naturereignissen voll funktionsfähig bleiben.

Für Anleger relevant: Liechtenstein ist kein Ort für Steuerflucht. Seit 2016 nimmt das Fürstentum am Automatischen Informationsaustausch (AIA) nach dem OECD‑Standard CRS teil. Dadurch erhalten deutsche Finanzbehörden automatisch alle relevanten Ertragsdaten. Wer hier investiert, entscheidet sich bewusst für Stabilität, Rechtssicherheit und höchste Standards – nicht für Steuervermeidung. Windige Steuerkosmetiker zieht es eher in die Karibik – auf die Cayman‑Inseln. 

Das „Sahnehäubchen“ an Sicherheit

Zum Schluss sei erwähnt, dass das Fürstenhaus von Liechtenstein wirtschaftlich bemerkenswert aktiv ist. Die LGT, eine der größten Private‑Banking‑Gruppen Europas, gehört dem Fürstenhaus und expandiert seit Jahren international – jüngst auch in München in die noblen Brienner-Strasse. Das ist besonders attraktiv, wegen der hohen Vermögensdichte der „Geldigen“, wie man hier in Münchner sagt, und auch wegen der Nähe zu Österreich und Liechtenstein. Es unterstreicht die wirtschaftliche Stärke und Stabilität des Landes, das seit Jahrzehnten auf Vermögensschutz spezialisiert ist.

Ich wünsche Ihnen, lieber Leser, eine glückliche Hand und gutes Gelingen auf Ihrem Weg zu Stabilität, Klarheit und langfristigem Vermögensschutz. 

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