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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 61
Abwegiges – Schwurbeleien - Unsinn
Eine Satire von Werner Roth
Die Story mit den aufopferungsvollen Spartanern, die bis zum ehrenvollen Krepieren abgemetzelt wurden, während sie das scharfe Schwert gegen ihre Feinde führten, fehlt noch in den Matrix-Medien. Denn die Ukraine ist das neue Sparta!
Und woher kam der Feind der frühen Verteidiger unseres ach so herrlichen Europas? Na? Na? Eben. Aus dem Osten! Heute wie damals die Kinderblut saufenden persischen Despoten und natürlich die asiatisch-russischen Horden, die ums Verrecken nicht klein bei geben wollen.
Seyed M. Marandi lenkt den Blick auch noch auf einen weiteren, nicht ganz unwesentlichen Aspekt: „Die Schuld der Iraner besteht darin, den Völkermord in Gaza nicht zu tolerieren – und genau das macht sie für westliche Eliten unerträglich.“
Das „hybrid“ in Verbindung mit Bedrohungen ist das Zauberwort, das alle verstummen lässt.
Wir leben zweifellos in Zeiten, in denen die Engstirnigkeit und die Kleingeistigkeit fürwahr unvorstellbare Ausmaße angenommen haben. „Hybrid“ ist so ein Begriff, mit dem die ganz große Mehrheit absolut nichts anfangen kann, außer dass er Unsicherheit und Angst erweckt. Dazu klingt er irgendwie kryptisch und gescheit.
Gleichzeit wird das flankiert von einer Selbstgerechtigkeit, Selbstherrlichkeit und Selbstverliebtheit in geradezu kosmischen Dimensionen. Da ist alles vollständig aus dem Ruder gelaufen. Die Mixtur des westlichen Zeitgeistes ist toxischer als jeder andere bekannte Stoff.
Der kriegstüchtige Putinhasser und/oder Klimahysteriker wärmt sich derweilen an den Bildern der Medien von Feuer und Rauch, wie an einem heimeligen Lagerfeuer. Einerlei ob das durch „unsere“ Vorwärtsverteidiger beim kannibalischem Russen verursacht wurde oder durch den Brüller mit der Selbstentzündung der Wälder aufgrund der Höllensommertemperaturen über 30 Grad. „Is wuaschd, wei eh ois g’logn is, wia oiwei.“
Die Deutschen gelten ja gemeinhin noch immer als gründlich und gar pedantisch. Im Guten, wie im Schlechten. Das mag ein Grund sein für die extrem abgedrehten Vorstellungen „der Guten™“. Für das Gute lassen „Die Guten™“, unter dem Beifall ihrer Gesinnungsgenossen, gerne töten. „Söiba sanns z’feig zum adrahn.“
Nur der Profit zählt im eigenen Land, nicht der Prophet.
Unser derzeit heiliges Buch ist ja das Grundgesetz. Deshalb scheint alles, was nervt, grundgesetzlich auch darin „verankert“ werden zu müssen. Vor kurzem sollten noch die voll diskriminierten woken Queeren durch eine Aufnahme ins grundgesetzliche Paragraphengeflecht geschützt werden.
Jetzt sind die nervigen Hundstage im Focus, weil Hochsommer mit über 30° und Schweißperlen überall. Wie können eigentlich die da in den Tropen überhaupt überleben? Nun soll das aus Hitzeschutzgründen und wegen Klima und wegen sonst was, mit einer grundgesetzlichen Erweiterung bekämpft werden. Dann wird alles gut.
Blöd nur, wenn man mit diesem Grundgesetz ansonsten umgeht, wie mit der Klolektüre. Die findet ja auch gerne anderweitig Verwendung, wenn’s mal wieder kein Klopapier gibt. „Gäh schaißn, heast!“
Nie den Junker aus Luxemburg mit seiner nett erzählten Geschichte von der Salami vergessen. Denn was wir hier scheibchenweise serviert bekommen, sind die Happen der unendlichen „Nachrichten“-Kackwurst, nach denen sich die Zeitgenossen zu richten haben. „Nua a so wissen d’Leit wos glam un dua miasn.“
Die Tomaten, die „die Guten™“ auf den Augen haben, sind dermaßen verfault, dass die ganze Erscheinung entsetzlich stinkt.
Ein ketzerischer Gedanke, gerade zum Gedenken an Hiroshima. Warum wird auch von Seiten der kritischen Geister ständig so maßlos übertrieben von einer menschengemachten Zerstörung des gesamten Planeten daher fantasiert? Das ist Hysterie, die der gleichen Hybris entsprungen ist, wie bei den Bösen. Andererseits ist doch wohl unbestritten, dass nur die rein kinetische Zerstörungswucht dieser Kernwaffen gigantisch ist. Die reicht zum Plattmachen von Millionenstädten allemal.
Gut, nun wird’s spekulativ. Was wäre, wenn die große Angstgeschichte von der mörderischen radioaktiven Strahlung durch die Atomspaltung auch nur eine riesige Lüge ist? Es ist sehr fundiert bestätigt, dass in Hiroshima und Nagasaki spätestens ein Jahr nach den Atomexplosionen keinerlei schädliche Strahlung mehr vorhanden war und der Wiederaufbau begann.
Auch die Anschauung rund um Tschernobyl zeigt, dass die Natur unbelastet gedeiht. Bad Gastein war Kurort wegen (!) seiner Radioaktivität. „Die Dosis macht das Gift“ wird hier aufs Hervorragendste bestätigt.
Wenn die ganz oben um die relative Harmlosigkeit der Strahlung wissen sollten, dann wird ein Atomkrieg nicht nur denkbar, sondern ist eine reale Option. Die Brand-, Spreng- und Napalm-Flächenbombardements im 2. Weltkrieg und danach waren ja auch nicht ohne in Sachen Einäscherung und Vernichtung. Manche Schwurbler und sogar offizielle Berichte bis in die 60er Jahre sprechen im Fall Dresden von rund 250.000 Toten (zehnmal so viel wie heute angegeben wird!). „Des is no mera wia do in Japan mi’m Atom. Da Churchill soi si g‘freit ham.“
„Wir haben ja sooo Angst!“
Von allen Seiten wird das uralte Angstscenario einer nicht erfassbaren Todesgefahr benutzt. Früher waren das böse Geister, dann böse Dinge in der Luft (z.B. Pest), dann böse Mikroorganismen, bis eben zu böser Strahlung. Mit dem Unsichtbaren, dem Nicht-Wahrnehmbaren kann man bestens Angst machen. Soooo billig.
Es werden dazu die wildesten Spekulationen aufgetürmt, wie ein möglicher nuklearer Winter. Da werden Annahmen getroffen, die einer vollkommen unbelegten Horrorvorstellung entspringen. Hauptsache apokalyptisch. Das sind Phantasiegebilde, die den Höllenbildern eines Hieronymus Bosch nacheifern.
Früher hieß das alles paradigmatisch „im Namen Gottes“, wohingegen heute alles „im Namen der Wissenschaft“ gelabelt wird. Dogmatisch sind beide, wiewohl die jeweiligen Ausgangspunkte durchaus noch tragfähig und wohlbegründet waren.
Am Ende gab’s dann die Moral. Nicht in Tüten, sondern in klugen Sprüchen.
Das „Imperium der Lügen“ will keine Beziehungen auf gegenseitigen Respekt, sondern es will die totale Vorherrschaft. Das gilt nach innen wie nach außen.
Um mal Lanz zu zitieren: „Das ist UnsereDemokratie“. Ganz konkret erklärt Franziska Hoppermann, CDU-Generalsekretärin, dem Pöbel: „Für die CDU Deutschlands ist ganz klar: Es gibt keinen Völkermord in Gaza. Wir stehen an der Seite Israels und der Ukraine im Kampf gegen Terror und Aggression.“
Da passt’s doch gut, dass der israelische Polizeiminister öffentlich verkündete, die Todesquote in Gaza ist nicht hoch genug. Daneben trieft dem Rambo-Zambo-Ratz-FAZ-Widerling Michael Martens das Blut aus den Mundwinkeln, bei der Frage nach effizienterer Hilfe zur Abschlachtung von Untermenschen der russischen Art. Ist das „nur“ Zynismus oder schon Satire? „Wia soi ma do nua an blädn G’spaß macha?“
Solche Frauen befeuern den Krisenherd! Solche Schwachköpfigen regieren (ruinieren?) das Land!
Noch was ganz anderes: Sind Sie auch auf den unfassbar aufgeblasenen Bohei um diese „Sonnenfinsternis“ reingefallen. Viele haben sich „blenden lassen“ (hihi) von der medialen Bombastomanie. So gesehen, ein Spiegel unserer Zeit. Zuerst überkandidelte und überwältigende Aufblasung von irgendwas und dann, in realiter nicht mehr als ein unbedeutendes kleines Nichts.
Die sog. „westliche Zivilisation“ ist ein Konstrukt aus Willfährigkeit, Arschkriecherei, Engstirnigkeit, Selbstherrlichkeit, Lüge, Betrug, Mord, Korruption und noch ein paar ähnlich gelagerten Eigenschaften. Und wie in einem Supersäure-Bad löst sich das alles nun unwiederbringlich in seine Bestandteile auf.
„Ich denke, also bin ich.“, war früher. Heute ist man wer, wenn man nicht denkt, sondern nur richtig nachplappert, oder einfach die Fresse hält. Mit Corona wurde es offenbar: Die meisten Menschen hängen ihre Mitmenschen sofort hin (oder gleich auf), sobald die Behörden ihnen einen vermeintlichen Grund dafür liefern. „Wann woa nuamoi s‘Milgram-Experiment? Wos hod des zoagt?“
Adam Smith, der Begründer der Nationalökonomie und ein Moralphilosoph der Aufklärung, schrieb: „Der niederträchtige Leitsatz der Herren der Welt lautete zu allen Zeiten: Alles für uns und nichts für andere.“ Doch inzwischen gilt dieser Leitspruch auch für den Großteil der Individuen in allen Gesellschaften. „Alles für mich und nichts für Dich.“
Roberto de Lapuente fragt nachdenklich: „Wann hat das begonnen, dass man so gar keine Rücksicht mehr auf den Nächsten nimmt, sich in den Mittelpunkt zu drängen als eine Art von Menschenrecht zu deklarieren?“
Ja, man kann’s nicht mehr hören, aber es stimmt eben so oft: Die Dosis macht das Gift!
„Polen hat heute Nacht zum ersten Mal auf unserem eigenen Territorium auch mit bereits regulären Soldaten geschossen.“ Hitler am 1.9.1939. Ebenfalls so ein bald anstehendes Datum. „Seit fünf Uhr fünfundvierzig wird jetzt zurückgeschossen!“
Die ewige Wiederkehr des Gleichen kündigt sich durch verwandte Botschaften an: „Die Russen haben nun schon auf Territorium von Nato-Ländern auch mit bereits regulären Militäreinheiten agiert.“ Dazu berichtet der Merkur über einen „Brisanten Geheimdienstbericht“: Putin plant „begrenzten“ NATO-Angriff. Und weiter: „Demnach wäre Moskau in der Lage, die 32 NATO-Mitglieder anzuvisieren, bevor diese ihre Streitkräfte ausreichend aufgerüstet haben.“
Der Lawrow, nach dem sicher in der Zukunft eine selbst gebastelte Drohne benannt werden wird, wie der Cocktail bei einem seiner berühmten Vorgänger, hat den Knall-Chargen in der EU mal Bescheid gegeben. Welt-TV berichtet darüber stolz wie Oskar: „Bundesregierung lässt die Drohung eiskalt abblitzen.“ Da hat man doch sofort das Bild eines lässigen Helden im Kopf, der einen lästigen Fussel mit den Fingerspitzen angewidert vom Jackett entfernt.
Der Spiegel, den Emmanuel Todd dem „Imperium der Lügen“ vorhält, ruft Gedanken an das Bildnis des Dorian Gray hervor: „Der Kommunismus war nicht nur Wirtschaftsform, sondern Glaube. Als er fiel, brach das ganze gesellschaftliche Gefüge Russlands zusammen. Heute steht der Westen an einem ähnlichen Punkt.“
Weisheiten zum Ende.
„Genderverflüssigte“ klingt doch viel besser als Transen. Das können sich die „mit ihrem wohlfeilen FCK AFD-Sticker“ wohlfühlig in ihren Wortschatz legen.
Vielleicht wird in fernerer Zukunft zu lesen sein: „Der Krieg von 2026 hat für immer alle Mythen um die größte Armee in der Geschichte der Galaxien zerstört.“
Habe di Ehre…
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/
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Und wie war das mit den Atombomben? Lesen Sie dazu die Analyse von Peter Haisenko zu Hiroschima und Nagasaki:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20252/hiroschima-wird-ueberbewertet/




