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G‘schichtn aus‘m Nachbargartn – Folge 43

                                              Abwegiges – Schwurbeleien - Unsinn 

Eine Satire von Werner Roth   

Wir im „Imperium der Lügen“ haben die tollsten Deepies, die selbstlos, ohne viel Aufhebens, seit über 100 Jahren das Gesundheits- und Bildungswesen mit vielen Milliarden unterstützen, den fantastischsten POTUS, den man für Geld kaufen kann, die besten und cleversten Schlapphüte überhaupt (Woher kommt nochmal 007?). 

Wer die Presseshow mit Pinochio und dem Don gesehen hat, der weiß doch jetzt, dass wir mit den US-Forces auch das tollste und überragendste Militär der ganzen Galaxie haben. Wer soll uns da noch was anhaben? Der Don lügt doch nicht? Gibt es da etwa eine winzige Diskrepanz zwischen politischer Rhetorik und Realität? 

Unsere Medien tönen das doch auch all überall rum. Wir sind die Größten, die Tollsten und können am längsten. Die darüber majestätisch thronenden (Doppel-)Moral-Werte, die dem doofen Rest der Weltbevölkerung noch Mores lehren werden, sind dazu DIE Superwaffe im "Kampf der Welten". Oder ist das am Ende doch wieder "Alles Lüge", wie es schon Rio Reiser in den 80ern besungen hat? 

Denn noch am Tag des Angriffs auf den Iran, nachdem die die bodenlose Unverschämtheit besessen haben sich zu wehren mit Gegenangriffen auf den Angreifer, beeilte sich das Triumvirat der unbeliebtesten Regierungschefhampeln von der Deepies Gnaden in Europa, Starmer, Macron und Merz, diese untolerierbaren „Verteidigungsmachenschaften“ der Iraner „aufs Schärfste“ zu verurteilen. Diese verdammten Mullahs wollen sich auch noch verteidigen? Ja, geht’s noch? 

„Was erlaube Struuunz, äähhäm…, Iran?“ schießt es einem da umgehend ins Hirn, in Erinnerung an Giovanni Trapattoni. Wobei die drei lautsprechenden Eunuchen-Tenöre, äähhäm…, Zwergendiktatoren meilenweit entfernt von der Souveränität und Grandezza des Misters im Staube der Geschichte zu kriechen gezwungen sind. 

Der Fisch am Kopf stinkt genauso wie der faulende Rest dieses überfälligen „Volkskörpers“. 

Die Deepies beginnen sich, zunehmend offensichtlicher, zu verhalten, wie ein Spielsüchtiger beim Roulette, der permanent auf eine Zahl setzt und naturgemäß eher nicht gewinnt. Er ist aber überzeugt, irgendwann gewinnt er. Bloß wann halt. 

Das Vorgehen im Iran zeigt dies unverkennbar. Wieder mal „Shock and Awe“, gleichzeitig mittels Palantir die gegnerische Führung dem Jenseits zuführen, also zu ermorden, um dann auch noch den x-ten Regime-Change im Maidan-Röckchen zu inszenieren. „Wea wui wettn, dass‘s jetza guad gäht?“? 

Es ist immer klarer zu sehen, was die „neue Normalität“ letztendlich wirklich bedeutet. Hinterlist, Heimtücke, Betrug, Habgier und Mordlust sind die am besten passenden Attribute für das anglo-amerikanisch-khasarisch dominierte „Imperium der Lügen“. Der olle Kaiser nannte dieses nebulöse Eiland, auf dem seine Verwandten ihre Spielchen spielten, "perfides Albion". Hatte der vielleicht gar nicht so Unrecht? 

Man könnte munkeln, am 28. Februar begann der Absturz der Menschheit ins schwarze Loch. Der Ereignishorizont könnte bald überschritten werden. 

Gar viele begeisterte (oder vergeisterte?) US-Kommandanten verkündeten ihren Truppen erst kürzlich, dass „Präsident Trump von Jesus gesalbt worden sei, um das Signalfeuer im Iran zu entzünden, um Armageddon auszulösen und seine Rückkehr auf die Erde zu markieren“. „Pfaigrod, jetz spinnas totoi, de Amis.“ 

Der Kapitalismus trägt den Krieg in sich wie die Wolke den Regen.“ 

Die Fluglinie „Emirates“ als fester Bestandteil der High-Quality-Class-Airlines, könnte nun problemlos den früheren Bahn-Slogan, leicht angepasst, übernehmen: „Alle reden vom Krieg. Wir nicht. Wir fliegen immer.“ So flott, wie die nach dem Angriff auf Iran wieder in der Luft waren, trägt das sicher seinen Teil bei zur weiteren Markenpflege, hin zur Spitze der Beliebtheit. 

Die Bahn würde ja mit ihrem früheren Werbespruch (1966) „Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Wir fahren immer.“, schon aufgrund der dadurch ausgelösten Lachsalven auf der Stelle restlos bewegungsunfähig werden. Wobei diese Schockstarre, der geistige Bewegungsstillstand und das völlige Fehlen von Verantwortlichkeit inzwischen DAS Kennzeichen von „UnsererDemokratie“ sind. Die Bahn ist dafür höchstens ein Symbol von vielen. 

Auch die Rituale des großen gottgleichen Stalin sind wieder en vogue. Nach Reden vom „Stählernen“ gab es ja ewigen Applaus vom Publikum. Denn wer zuerst zu klatschen aufhörte, bekam danach eine ziemliche Klatsche verpasst. Beim Parteitag der christlichen und demokratischen (ja, man darf hier lachen) Union war die Beifallsorgie knapp 11 Minuten lang. Was war Rekord bei Stalin? 

Zum aktuellen Zustand der Welt, v.a. der westlichen, könnten einem auch die Worte eines der größten Menschenverächter der Geschichte einfallen: „Dies ist nicht das Ende. Es ist nicht einmal der Anfang vom Ende. Aber es ist, vielleicht, das Ende des Anfangs“ Das sagte nicht Stalin, sondern sein Bruder im Geiste der Misanthropie, der Winston Churchill nach dem Sieg der britischen Armee über die Nazis in der zweiten Schlacht von El Alamein im November 1942. 

Kürzer und verständlicher wird der Sinn von Winstons Geschwurbel in einem der beliebten Fan-Gesänge zum Ausdruck gebracht: „Jetzt geehts lohos! Jetzt geehts lohos! …“. Also, der Endspurt zum Ende der Fahnenstange hat begonnen. „Jetzat goads da Graaba nah!“ 

Bei allem Überdruss, es muss ja weitergehen. 

Seit Jahrzehnten wird von Israel behauptet, „dass der Iran nur noch wenige Tage davon entfernt sei, eine Atomwaffe zu erwerben.“ Dirk Pohlmann hat da kürzlich in einem Gespräch mal so nebenbei genau so was aus einem offiziellen Dokument zitiert, das aus 1982 stammt.

Der Don sagte vor kurzem, wie so oft, versehentlich die Wahrheit, nur vertat er sich, wie so oft, in einem kleinen Detail. Er rumpelte also raus: „Man kann nicht zulassen, dass der Iran, ein Land, das von Verrückten regiert wird, Atomwaffen besitzt.“ Wenn man Iran hier mit USA ersetzt, erblickt die reelle Wahrheit das Licht. 

Der Don hat ebenso bei jeder Gelegenheit rausposaunt: „Ich werde keinen Krieg beginnen. Ich werde Kriege beenden.“ Und nu? Vielleicht beendet der letzte Krieg nun ihn? 

Das ist kein Detail. Das ist tektonisch.“ 

Sogar der überaus renommierte und eigentlich besonnene Michael Hudson meint, „man kann den Angriff vom Samstag, dem 28. Februar, auf Iran als den eigentlichen Auslöser des Dritten Weltkriegs betrachten.“ 

Einer der ewigen Besserwisser, der Brian Berletic, hat dazu was Prinzipielles dargelegt: „Darüber hinaus muss Washingtons primäres geopolitisches Ziel klar verstanden werden – es strebt die Vorherrschaft über alle Nationen der Welt an. Mit einer Partei, deren ultimatives Ziel die Unterordnung oder sogar Eliminierung jener ist, die mit ihr verhandeln wollen, gibt es nichts zu verhandeln.“ 

Pepe Escobar weiß auch immer was beizutragen zu den Deepies, die hinter den USA und EU den Kurs bestimmen: „Sie herrschen, indem sie die Regeln schreiben, Gerichte, Verträge, Codes und die übergeordnete Terminologie kontrollieren. Darüber hinaus sind die wirklichen Herrscher klug genug, unsichtbar zu bleiben“ 

Gibt’s da jetzt sonst noch was von Belang? 

Im unablässigen Informationsfluss der obrigkeitlich zertifizierten Medien, manche nennen das eine Giftmüllbrühe, kommt „unser“ Freiheitskampf in den Steppen der Ukraine nur noch tröpfchenweise vor. Immerhin erfahren wir, dass die ukrainischen Helden, also die unsrigen, weiter vorrücken. Dergleichen gab‘s schon vor exakt 81 Jahren. Da haben „die unsrigen“ auch gesiegt - bis zum bitteren Ende. 

Bald wird es über die Ukraine ähnliche Aussagen geben, wie bei Asterix. „Ukraine? Kenn ich nicht. Es gab nie eine Ukraine.“ Tausche Ukraine durch Alesia aus, dann wird alles klar. 

Bei Gaza ist es ähnlich dünn mit den Infos, aber das ist nachvollziehbar. Denn da ist so gut wie nichts mehr, bestenfalls torkeln da noch ein paar „versprengte“ Gestalten durch die Trümmer. Ansonsten hat sich da des Ftznfrtzes Spruch verwirklicht: „Frieden gibt’s auf jedem Friedhof.“ „Salam aleikum“, „Friede sei mit euch“ …

Die Redewendung „Schlimmer kann es nicht mehr kommen“ wird gerade einer Falsifizierung unterzogen. Denn immer schneller kommt es immer noch schlimmer. 

Stets der anderen Seite Paranoia vorwerfen, wenn sie den Betrug bemerkt. 

Nichtsdestotrotz gilt, wer zu sehr in Details abdriftet, verliert den Blick fürs ganze Bild. Je näher man ran zoomt, umso weniger sieht man vom „großen Ganzen“. Das „Imperium der Lügen“, der westlich geprägte Kapitalismus, geht gerade unter, egal wie viel Nebelraketen aus Lügen und Propaganda noch gezündet werden. 

Ernst Wolff und Daniele Ganser rücken unabhängig voneinander das Iran-Drama in ein bisher kaum wahrgenommenes Licht. Iran dient demnach als gigantische Ablenkaktion von etwas viel Entscheidenderem, dem akuten Zerfall des US-Dollars als Leitwährung auf Petro-Dollar-Basis. Dazu wird nun alles kaputt geschlagen. 

Und die Lösung ist dann… Trara! Die staatliche Digital-Währung! Sie erzählen hierzu die gleiche Geschichte, die nicht nur enorm plausibel ist, sondern sehr wahrscheinlich die bittere Wahrheit beschreibt. „De ham si do abgsprochn, oda ned?“ 

Aber beide deuten trotzdem eines kaum an. Weil‘s halt keiner glaubt, weil‘s so unglaublich ist. Den tatsächlich existenten tiefen Staat. Die Monster, die durch die Nebel des Epstein-Dramas geisterhaft, aber dennoch immer konkreter, zu erkennen sind. Wenn die ganz ans Licht gezerrt werden, mögen sie wie Vampire zu Staub zerfallen. 

Geld regiert die Welt. Und wer kontrolliert das Geld? 

Wem gehört die FED? Wem gehört die Bank-of-England? Sprich, wer kontrolliert die Weltleitwährung, den US-Dollar, auf dem das ganze Kartenhaus beruht? 

Da landet man dann bei den Namen, die jeder schon mal irgendwie gehört hat, aber die wenigsten wissen da mehr dazu. Das sind seit Generationen Rothschild, Rockefeller, Morgan, Vanderbilt und noch ein paar weniger bekannte aus diesem exklusiven Club, natürlich auch die mit der „Stiff-Upper-Lip“ aus Merry-old-England. 

Deren Macht und Einfluss wäre perdu, wenn der US-Dollar die Leitwährungsfunktion verlieren würde. Der riesige Schuldenberg würde alles unter sich begraben. Dieser wahre tiefe Staat steht in einem existentiellen Kampf. Die Menschen als solches interessieren da nicht weiter. Das muss man doch verstehen, Menno… die armen Reichen aber auch… 

Das Bewegen im genehmen Meinungskorridor wird immer mehr zum Drahtseilakt. Deshalb Schluss! Aus! Ende! Servus, Pfiat enk und Baba… 

Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/

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