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Der große Manipulations-Hammer
Eine Auseinandersetzung mit dem Fernsehen von Werner Roth
„Die größte Macht hat der, der das Denken der Menschen kontrolliert“, ist ein Satz, auf den jeder mit halbwegs normalen Verstand kommen kann. Genau deshalb wird er vielen und somit keinem eindeutig zugeschrieben. Das Ziel jeder Herrschaft ist die weitgehend freiwillige Kapitulation vor ihr. Man will keine Sklaven in Ketten. Man will Sklaven, die ihre Ketten für Freiheit halten und jeden beißen, der sie befreien will.
Da ist das Konzept des „mindwar“, wie es vom Pentagon nun seit ein paar Jahren offiziell bezeichnet, aber bereits seit Jahrzehnten betrieben wird, nur folgerichtig. Selbstverständlich hat hierbei auch „die Politik“ die ihr zugedachte Rolle zu spielen.
Der „oide Grantla“ Uwe Froschauer formuliert das passgenau: „Die Aufgabe der Politiker in diesem „Spiel“ ist es, die Privilegien und das Vermögen der Besitzenden durch entsprechende Gesetze, Rechtsprechung und Maßnahmen abzusichern und möglichst zu erweitern.“ Die Implantierung in die Köpfe der Massen geschieht bis heute, samt Internet, zum Großteil via TV.
Dabei können sich die Meister der Lügen und Vollverblödeten, die momentan an der Macht sind, auf die mindestens genauso brunsdummen Untertanen stützen, die so wenig von irgendwas verstehen, wie die Oberen selbst. Intellektuell Degenerierten, die sich selbst belügen, kann man jeden Bullshit erzählen, da sie absolut unfähig sind, Blödsinn von Sinnhaften zu unterscheiden. „De sann hoid z’bläd dazua.“
Unser (Ver-)Bildungssystem hat zu einer Epidemie von „klugen Dummköpfen” geführt.
Kämpfer gegen Rechts dürfen jetzt nicht ausflippen und müssen ganz ruhig bleiben, denn die Nazis waren auch beim Einführen des Fernsehens ganz vorn dabei. Sogar das Internetz bestätigt das (noch): „Das weltweit erste reguläre Fernsehprogramm startete am 22. März 1935 in Berlin.“ Bestimmte, heute bestens bekannte, Umstände brachten damals das Vorhaben zur flächendeckenden Etablierung des bis heute wirkmächtigsten Propagandawerkzeugs allerdings zum Erliegen.
Nach dem Endsieg, aus Sicht der Nazis, für die falsche, anglo-amerikanische Seite, ging‘s mit dem Fernsehen enorm bergauf. Zunächst im Land der größten Sieger aller Zeiten, den glorreichen USA.
Da die Verbrechernation der Verlierer, natürlich unter subtiler, aber dennoch sehr bestimmenden Aufsicht vom großen Bruder aus Angelsachsien, nun in die Rolle des Schaufensters vom Garten Eden positioniert wurde, konnte hierzulande das TV zeigen, zu was es ebenso imstande war. Dadurch war von einer durchaus hochwertigen Wissensvermittlung, über vielschichtige und manchmal sogar tiefgründige Filmproduktionen, bis zu „sittsamen“ Unterhaltungsformaten alles vorhanden.
Allerdings wurde im Lauf der Zeit jedes Format mehr und mehr auf Gefühl gebürstet, möglichst ohne Anforderungen in Sachen Niveau oder Hirntätigkeit. Bilder, entsprechend musikalisch unterlegt, machen substanzielle Kommentare platt. Tiefgründigkeit, Ernsthaftigkeit und nachdenkenswerte Aussagen haben in einer überdies verblödelten Gesellschaft gegen Oberflächlichkeit und Zerstreuung keine Chance.
Das Fernsehen ersetzt die sinnhafte Wahrnehmung der Welt.
Die Bedeutung einer Information für die breite Masse geht immer noch zuerst vom Mainstream aus ins Internet und nicht umgekehrt. Wirklich weitflächige Wirkung zeigt sich nur auf diese Weise. Erst wenn eine Info via TV groß gemacht wurde, schauen alle, auch und gerade die Internetzer, hin und wälzen das dann gegebenenfalls noch weiter aus.
Eine nur im Internet vorkommende Info wie bspw. die RKI-Protokolle oder die vielen anderen Aufdeckungsgeschichten bleiben ohne Mainstream im Abseits. Die Masse kriegt einfach nichts mit! Wie viel Menschen tummeln sich nochmal bei den sog. alternativen Medien und wie viele glotzen TV?
Der „Nirwana-Irrsinn“ der Verdummung geschieht ohne Unterlass.
Inzwischen kommt die alt-bewährte und mit Abstand größte Reichweiten erzielende Dampfwalze zum Plattmachen der Denkfähigkeit, das Fernsehen, unter zunehmender Abnahme von Substanz und Niveau, daher in Form von unterirdisch dümmlichen Quizshows, Herz/Schmerz Tralala Sendungen, neudeutsch Daily-Soaps, die jede Geistesarmut problemlos weiter absenken.
Dazu Promi-Beweihräucherungs-Formate und Adelsverherrlichungen weit über der Peinlichkeitsgrenze, die nicht wegzudenkenden TV-Krimis, übersättigt getränkt mit Herrschaftsnarrativen und natürlich den flachsten, dümmsten, lautesten Hollywood-Dumpfbacken-Kinomachwerken zur endgültigen Niederstreckung des Restverstands. Humor? Welcher Humor? Sie sind lustig.
An der Spitze der Intelligenz-Verachtung unter all diesem Mentalmüll befinden sich die virtuellen Stammtischersätze, die Talkshows, die mittlerweile ebenso seit Jahrzehnten dem Publikum einen Ersatz bieten sollen für die früher überall zu findenden Debattenrunden der „kleinen Leute“. Die Phrasendichte und Floskelwucht, die Selbstherrlichkeit und die Lügenquote der zweidimensionalen Versionen sprengen dabei die Grenzen jeder noch so abwegigen Phantasie.
Obwohl (oder gerade deshalb?) diese Fernsehquatschbuden alle von vorn bis hinten durchdekliniert, sprich gecastet, gescripted, nach Drehbuch, nach klassischen Storytelling-Regeln, geplant und umgesetzt sind, würde ausnahmslos jeder dieser Labersäcke an einem traditionellem Wirtshausstammtisch nach maximal 2 Sätzen entfernt werden. Aber Erna und Horst finden‘s gut.
Dem Fass den nicht mehr vorhandenen Boden schlagen jedoch die Doku-, Reportage- und Info-Formate aus. Was da an unverschämtester Beleidung des Verstandes, an hirnlosestem Schwachsinnsgeseier, dampfhammerartigen Propagandagedöns (gerade Klima) und gnadenloser geistiger Leere in Potenz auf den Betrachter eindrischt, müsste eigentlich die Macher und Verantwortlichen den Kopf kosten.
„So, jetz olle ab zum Rudl-Speim! Manchmoi muas dea Dregg hoid naus…“.
Jede Bildstörung verdient mehr Zuschauer! Diese Art von TV verwandelt Menschen in gehirnamputierte Seelenkrüppel. Wie wär‘s denn mal mit einer Show, in der die Kandidaten Pferdeäpfel schälen?
Die erst kürzlich verstorbene Psychoanalytikerin Almuth Bruder-Bezzel († 2025) hat der Welt auch dies hinterlassen: „Die Bevölkerung, das Wahl-Volk wird nicht als politischer Bürger angesprochen, dessen Stimme man gewinnen will, sondern als entmündigter, kastrierter Zuschauer einer Medienshow, der beschallt werden muss wie ein Insasse einer geschlossenen Abteilung der Psychiatrie.“
Trotz allem prägt das Fernsehen das Weltbild, Werte und Normen, indem es bestimmte Verhaltensweisen als wünschenswert oder normal darstellt. Das wiederum beeinflusst künftige Wahrnehmungen und Entscheidungen. Positive oder negative emotionale Reaktionen auf Protagonisten (Sympathie/Antipathie) beeinflussen die Bewertung der gezeigten Handlungen und können das eigene Verhalten spiegeln oder verändern.
Die Zuschauer imitieren beobachtetes Verhalten, sie lernen durch Beobachtung, wie Kinder. Man sieht, was belohnt wird und macht das dann nach. Das umfasst alle Formate, von Nachrichten, Info, Dokus, Reportagen, bis zu Spielfilmen und natürlich Reality-TV oder Serien.
Diese emotionale Wirkmächtigkeit ist hervorragend für jedes Agenda-Setting geeignet. Bildschirmmedien formen, was wir für wichtig halten und wie wir die Realität wahrnehmen. Die Leute haben Angst vor allem Möglichen durch die unablässige Angstmacherei auf allen Kanälen.
Bloß nicht an der Oberfläche kratzen!
Heute kommt die Manipulation oft in ranwanzenden (Sprach)Verkleidungen daher und aufreizend verpackt in Rumms-Bumms-Wumms, Glitzer, Glamour und präsentiert von TV-Göttern auf den zeitgeistigen Altären der Flatscreens. Ein großer Teil der Menschen zeigt sich im versammelten Elend der Selbstgefälligen, als bräsig-dumpf-blöde Tagesschaugläubige, die „Ungläubige“ unter Androhung von Gewalt und mittels „Zersetzung“, siehe Stasimethodenhandbücher, dazu zwingen, das Maul zu halten.
Wenn dann noch bspw. jemand wie der Welke im unmittelbaren Umfeld in höchsten Tönen lobgepreist wird, wächst der Zusammenreißzwang ins Unerträgliche. Wer da kurz davor steht, innerlich zu explodieren, weil die moralischen Antennen zu sensibel sind, um die Ausstrahlung von Seelenlosigkeit und geistig-mentalem Vakuums dieser Untoten einfach wegzudrücken, für den wird der Einzelgängerstatus zum Segen.
Oder man haut – selbstverständlich nur gedanklich - bei der nächsten geist-, witz- und espritlosen Äußerung dem Betreffenden ansatzlos einen auf die Zwölf. Man gönnt sich ja sonst nichts…
Der Umgang mit solcherart Zeitgenossen ist wie eine Diskussion über die Form eines Objektes, das objektiv ein Quadrat ist, doch das Gegenüber kann da nur einen Kreis sehen. Viel Spaß bei der Überzeugungsarbeit. Meister Eder bleibt hierzu unerreicht: „Es muas a bleede gem. Aba, es wean oiwai mera…“
Was versteht man unter dem Begriff „Kultivierungstheorie“?
Die Allwissenheitsmaschine meint dazu: „Die Kultivierungstheorie (engl. cultivation theory/hypothesis), entwickelt von George Gerbner in den 1960er Jahren, besagt, dass langfristiger Fernsehkonsum die Wahrnehmung der sozialen Realität formt und verzerrt. Vielseher neigen dazu, die reale Welt eher so einzuschätzen, wie sie im Fernsehen dargestellt wird – oft als gefährlicher.“
Seit es Fernsehen gibt, wird untersucht, ob und wie stark das Verhalten der TV-Zuschauer von dem Verhalten, das im TV gezeigt wird, beeinflusst ist. Wenig überraschend hat sich in den USA dabei schon in den 80ern herausgestellt, dass die realen Gangster die Kollegen im TV imitieren in Gestus, Sprache und Attitüde. „Schmeiß di weg. Wea häd des dengt?“
Es schadet sicher nicht, sich an den wohl letzten großen Großmeister der Großkritiker, den verschmitzt verknitterten, alten Juden Marcel Reich-Ranitzki, zu erinnern, der schon vor Jahrzehnten meinte: „Das Fernsehen macht die Klugen klüger und die Dummen dümmer.“ Das gilt übrigens für Internet und KI genauso.
In einer idealen Bildung müssten heute unbedingt die Erkenntnisse eines Edward Bernays tief verankert werden. Um darauf aufbauend die neuesten Einsichten zur Gehirnmanipulation zu lehren.
Uns werden Lügen eingetrichtert von den ersten Schritten bis wir sterben. Kurz und schmerzlos meint Caitlin Johnstone dazu: „Kein Wunder, dass wir immer unglücklicher, dysfunktionaler und verrückter werden.“
Ganz am Ende wird dann das „Imperium der Lügen“ einen finalen Schlag aus Fake News landen. Live und in Farbe im Fernsehen. Popcorn!
Mehr von Werner Roth finden Sie hier: https://www.anderweltonline.com/satire/
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„Welchen Weltuntergangsgrund hätten‘s denn gern? Klimaverkochung? Eroberung und Unterjochung durch Russen/Chinesen/Mullahs/Aliens? Machtergreifung durch Nazis? Die ultimative Killervirus-Pandemie? Oder durch irgendeine andere, aus infizierter Angst geronnene Todes-Psychose.“ Lesen Sie dazu das Werk von Karl Pongracz „Todeskult“. Da wird in intelligenter aber gut verständlicher Weise analysiert, wie wir, die dummen Untertanen, immer in Angst gehalten werden. Leider ist diese Angst mehr als berechtigt, wie Pongracz eindrücklich aufzeigt. Bestellen Sie Ihr Exemplar „Todeskult“ direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.
Und zum geplanten Verfall der Denkfähigkeit schon in der Schule haben wir auch eine lesenswertes kleines Werk: „Mensch, lern das und frag nicht“. Ebenfalls erhältlich direkt beim Verlag hier oder auch in Ihrem Buchhandel.






