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Wie uns Studien lehren, die Realität richtig zu sehen

Von Sigrid Petersen 

„Führt Zuwanderung zu mehr Kriminalität? Die Debatte darüber ist seit Jahren vergiftet, und je nachdem, welches politisches Spektrum befragt wird, fällt die Antwort unterschiedlich aus. Und in den aktuellen Wahlkämpfen spielt das Thema eine zentrale Rolle.

Es fällt auf, dass in den Debatten das Bauchgefühl eine viel stärkere Rolle spielt als die empirische Forschung. Die kommt nämlich seit Jahrzehnten zu einer erstaunlich konsistenten Antwort: Migration, auch irreguläre, steigert die Kriminalitätsraten nicht.“ [2] So in einem Artikel der „Telepolis“ vom 11.8.2026

Anlass des Artikels war eine neue Studie, die gerade in den USA zu dem Thema „mehr Migration, mehr Gewaltkriminalität) herausgekommen ist. Ein guter Anlass eine Studie des ifo-Institutes von 2025 neu zu beleben. [1]

Die Wissenschaft hat festgestellt, hat festgestellt, dass 

Die empirische Forschung hat festgestellt, dass wir Ausländerkriminalität, die tatsächlich in der Kriminalstatistik der PKS (polizeiliche Kriminalstatistik) überrepräsentiert ist, ganz anders lesen müssen, als wir es tun. Die Tagesschau (zu der Tagesschau später mehr) sprach schon im Februar 2025 [3] davon, dass das ifo-Institut zu dem Ergebnis käme, die höhere Rate von Ausländern in der Kriminalstatistik belege weder eine höhere Neigung(!) (zu der Neigung später) von Migranten zu Kriminalität, noch dass, „ein höherer Migrantenanteil aber nicht zu mehr lokaler Kriminalität führt“. (Schlussfolgerung aus Ifo-Studie). Das muss man jedoch stark bezweifeln: siehe einfache Mathematik.

Erkenntnisse, die nicht die Realität beschreiben, sondern schönfärben

Das ifo-Institut führt zwei Erkenntnisse an. 1. Ortsspezifische Faktoren wie Bevölkerungsdichte und wirtschaftliche Situation der Wohngebiete, in denen sich Ausländer niederlassen. Denn Ausländer ließen sich häufiger in schon stärker kriminalitätsbelasteten Regionen/Stadtteilen nieder. Und 2. hätten die Untersuchungen ergeben, dass „Veränderungen im lokalen Ausländeranteil (bzw. dem Anteil Schutzsuchender) in keinem Zusammenhang mit Veränderungen in der Kriminalitätsrate“ stehen.  Und schließt die Einlassung mit folgendem Satz: „Da Migranten häufiger in kriminalitätsanfällige Gegenden (etwa Ballungsräume) ziehen, kann die bundesweite Kriminalitätsrate von Migranten steigen, ohne dass sich die Kriminalitätsrate vor Ort verändert.“ 

Richtig. Die Rate in den Wohnvierteln ändert sich dann nicht. Jedenfalls dann nicht, wenn die Bevölkerungsgröße in diesem Wohnviertel in gleichem Maße mitwächst. 

Frage ist nur, wie/warum/wo diese Erkenntnis hilft, denn die Anzahl der Kriminalitätsfälle steigt der Kriminalitätsrate folgend!

Und der Wohnraum wächst ja nun nicht mit. Wer verlässt ein Wohnviertel, in dem die Kriminalitätsfälle steigen? Vermutlich eher Menschen, die weniger/gar nicht kriminell sind. Und damit steigt dann auch die Kriminalitätsrate

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Ein bisschen einfache Mathematik

Nur für den Fall, dass die Bevölkerungsgröße mitwächst: Wenn sich der Nenner (Zahl der Zuwanderer) beispielsweise verdoppelt, verdoppelt sich ebenfalls die Anzahl Delikte (also Wachstum der Kriminalität) unter Zuwanderern bei gleicher Rate. Rechnerisch ganz bestimmt. Und es ist anzunehmen, dass genau dieses es ist, was von der Bevölkerung wahrgenommen wird. 

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Das ifo-Institut führt weiter aus: Für die überproportionale Häufung von Ausländern als Tatverdächtige (ist also auch für das ifo-Institut Fakt!) wären allgemeine, also demografische Risikofaktoren wie Alter und Geschlecht eine erste mögliche Erklärung. Eine weitere Möglichkeit der Erklärung wäre die Konzentration von Ausländern in Gebieten mit eh schon höherer Kriminalitätsdichte. „Diese Orte erhöhen das Täterrisiko für Einwohner unabhängig von der Nationalität, etwa aufgrund ihrer Infrastruktur, wirtschaftlichen Lage, Polizeipräsenz oder Bevölkerungsdichte.“ 

Da es nun aber tatsächlich so ist, dass ein höherer Ausländeranteil mit einer höheren Gesamt-Kriminalitätsrate einhergeht (lt. Ifo-Institut Abb. 4A) (Bauchgefühl? s.o.), müssen (jedenfalls nach der Studie implizit) uns, um nicht zu dem Fehlschluss zu gelangen, dass Ausländer eine höhere Neigung(!) (zu der Neigung später) zu kriminellen Taten haben, diese Faktoren (Wohnort, Alter, Geschlecht) herausgerechnet werden. Damit kommen sie zu dem Ergebnis, dass ein höherer Ausländeranteil die Kriminalitätsrate nicht steigert. (Abb. 4B und Anmerkung). Dafür wird ein Modell gebastelt, das den großen Anteil vor allem zugereister junger Männer und eine höhere Kriminalitätsneigung, wie sie in oben genannten kriminelleren Wohngebieten zu finden ist, angleicht/herausrechnet. Ein Vorgang, der versucht, etwas glatt zu bügeln, das nicht glatt zu bügeln ist, weil es am eigentlichen Thema vorbeigeht. 

Bilder vergrößern durch Anklicken 

Abb. 4 – Studie ifo-Institut   Anmerkung zu der Grafik: Abb. 4A weist deutlich eine höhere Kriminalitätsrate mit einem höheren Ausländeranteil aus. Abb. 4B zeigt das Ergebnis der Modellierung.  Die Skalierung der beiden Darstellungen ist sehr unterschiedlich und es zeigt sich, wenn man die Skalierung anpasst, als pendele sich die Kriminalitätsrate auf einem höheren Niveau ein (4B). Auch ein interessantes Ergebnis. 

Noch eine selbst gefertigte Berechnung (siehe Abschnitt zur Tagesschau)

In den folgenden Grafiken ist unschwer zu erkennen, dass die Kriminalitätsrate unter Zugewanderten bei den in der Grafik dargestellten Kriminalitätsdelikten im Mittel um den Faktor 5,7 im Jahr 2024 höher liegt als bei den deutschen Tatverdächtigen. (Alle Daten aus den PKS und Destatis)

Abb. 1 eigene:  Diese Grafiken (Daten aus den PKS und Destatis) zeigen, dass der Anteil der Tatverdächtigen der Gruppengröße der Zuwanderer deutlich(!) über dem der Deutschen Bevölkerung liegt. (Anmerkung: diese Grafik ist nicht ganz genau, da die unter 9jährigen aus der Bevölkerungsstatistik nicht herausgerechnet sind. Es ergeben sich nach Überprüfung jedoch keine signifikanten(?) Unterschiede im Anteil der bis 8jährigen zur Gesamt-Gruppengröße. 0,5% mehr unter 9jährige bei den Zuwanderern für 2025.) Frage: was lässt sich an diesen Zahlen nun falsch interpretieren?

Und um dieser offensichtlich beunruhigenden Realität die Schärfe zu nehmen, liefert das ifo-Institut seine Studie, die diese Zahlen zur Nebensache macht und anhand von Modellen einen schönen Schein herbeirechnet.  

Ungemein beruhigende Ergebnisse, wenn sie denn relevant wären 

Die Überschrift der Ifo-Studie lautet: „Steigert Migration die Kriminalität? Ein datenbasierter Blick“.   Und weil die Überrepräsentation von Ausländern in den Polizeistatistiken die Sorge nähre, dass Migration die Sicherheit durch eine vermeintliche höhere Kriminalitätsneigung Deutschland gefährden könne, wurde diese Untersuchung durchgeführt und kommt zu dem Ergebnis, dass eine höhere prinzipielle Kriminalitätsneigung hier nicht vorliegt. 

Das muss auch nicht bezweifelt werden, dass Ausländer auch aus kulturfremden Ländern nicht unbedingt eine höhere Kriminalitätsneigung haben. 

Das beruhigt uns alle, dass eine Studie das nun bestätigt. Es ist allerdings nicht eine prinzipielle Neigung, die das reale Bild prägt, sondern die Art der Migrationsbewegung in dieses Land. Weil man die tatsächlichen Ursachen der Migrationsproblematik mit hoher Kriminalitätsrate unter den Zuwanderern nicht anfassen möchte, wird ausgewichen und es werden Lösungsvorschläge, wie im folgenden Absatz gezeichnet, aufgetischt.  

Kriminalitätsrisiko reduzieren

lautet eine Zwischenüberschrift gegen Ende der Studie. Und hier kommen wir zu unserer Bringschuld. Integrationsmaßnahmen wie Sprachkurse und andere soziale Integrationsmaßnahmen, wie z.B. erleichterter Zugang zur Staatsbürgerschaft, die die Chance auf eine Beschäftigung erhöht oder auch Unterstützung bei der Beschäftigungssuche mit der Folge, dass langfristige Verdienstmöglichkeiten die Attraktivität illegaler Aktionen verringert. Ausländische Abschlüsse würden nur schwer oder verzögert anerkannt werden und dadurch würden Migranten oftmals unterhalb ihres Qualifikationsniveaus beschäftigt und wären dadurch in ihren Verdienstmöglichkeiten beschränkt. Dem müsse begegnet werden, ist folglich die Conclusio: Eine Zuteilung von Migranten in den Ländern und Kreisen sollte auf Basis persönlicher und lokaler Faktoren erfolgen, so könnten die Beschäftigungschancen von Geflüchteten erheblich erhöht werden. 

Dann wäre alles in Butter   

und wir könnten erhebliche volkswirtschaftliche Kosten vermeiden, die aufgrund der Demographie auf uns zukommen. 

Zurück zu den Realitäten wie sie sich darstellen

Wie viele deutsche Bürger sprechen Ausländern prinzipiell eine höhere kriminelle Energie zu? Also eine erhöhte Neigung zu Kriminalität? Eine Neigung unterstellt eine Veranlagung, eine Persönlichkeitseigenschaft. Dass das Straftäterprofil unter jungen Männern erhöht ist, triff auch auf Deutsche zu, wie auch unter Menschen, die in prekären Verhältnissen leben, wie auch Männer insgesamt einen höheren Anteil an Straftaten haben. Aussagen (aus der Bevölkerung), die in Richtung erhöhte „Neigung“ zur Kriminalität von Ausländern gemacht werden, beziehen sich in der Regel auf die große Anzahl der jungen Männer, die ins Land gekommen sind. Wer spricht von Persönlichkeitseigenschaften? Aber darüber hinaus muss die Frage gestellt werden dürfen, ob bei den in Massen ankommenden (jungen) Männern, nicht auch gerade der Anteil derer groß ist, die eine stärkere Kriminalitätsneigung aufweisen. 

Es ist eben nicht nur „Bauchgefühl“

Die Gesamtkriminalitätsrate für die oben benannten Gewaltdelikte (s. Grafik Abb. 2 eigene) ist seit 2019 bis 2024 um 20% und zwischen 2022 bis 2024 um fast 60% gestiegen! Der Anteil deutscher Tatverdächtiger bezogen auf die Gruppengröße gesunken. Der Anteil Zugewanderter bez. auf die Gruppengröße deutlich höher und in der Höhe relativ konstant bei um die 14% (siehe grüne Linie in Abb. 1 eigene) Zumindest sieht es nicht danach aus, als hätte es kein Wachstum (siehe unter Abs. „Die Wissenschaft hat festgestellt“) dieser Kriminalität (Gesamtkriminalität ist gesunken) gegeben. 60% mehr Gewaltdelikte als 2022 oder auch gegenüber 1990 sieht nicht nach Nicht-Wachstum der Kriminalität aus, wenn man davon ausgeht, dass die Bevölkerungsgröße seit 1990 nur um ca. 6,5% gewachsen ist. 

Abb. 2 eigene

Und wenn die Deliktzahl stärker ansteigt als die Bevölkerung wächst, ist die Kriminalitätsrate natürlich gestiegen lieber Herr Bernd Müller von Telepolis.

Und hier zur Vervollständigung einer realistischen Betrachtung noch einmal eine gesamtstatistische Betrachtung zur Ausländerkriminalität die oben genannten Gewaltdelikte betreffend: 

Abb. 3 eigene

Die Anteile an ausländischen Tatverdächtigen ist hier extrem hoch, wenn man bedenkt, dass der Anteil der hier wohnhaften Ausländer ca. 15,5% beträgt (siehe Abb. 1 eigene). 

„Tatverdächtige (nichtdeutsche)

sind Personen ausländischer Staatsangehörigkeit, Staatenlose und Personen, bei denen die Staatsangehörigkeit ungeklärt ist oder keine Angaben zur Staatsangehörigkeit vorliegen. Personen, die sowohl die deutsche als auch eine andere Staatsangehörigkeit besitzen, sind Deutsche.“ Quelle: PKS 

Bewertung

Es geht hier um Massen-Migration!  Und zwar um Massenmigration, die überproportional junge Männer einführt, um Massenmigration, für die Wohnungen (eigentlich) gar nicht vorhanden sind, um Massenmigration, die nicht oder schlecht gebildete und ausgebildete Menschen ins Land bringt. Massenmigration, die in anderen Kulturkreisen sozialisiert und in der Masse dann kaum integrierbar ist oder zu Teilen auch kein Integrierungsinteresse hat. Auch sind die evtl. mitgebrachten Ausbildungsabschlüsse, sofern sie für die hier gestellten Anforderungen ausreichend sind, nicht unbedingt mit den hier offenen Facharbeitsstellen in Übereinstimmung zu bringen. 

Da anzufangen und genau das herauszurechnen, was ein Hauptbestandteil der Misere der Migrationsbewegung in dieses Land ist, ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten! 

Diese Art von Studien ist komplett überflüssig und würde es sich um „Tropfenmigration“ (auch aus anderen Kulturkreisen) in das Land handeln, brauchte man nicht einmal die Idee zu so einer Studie. (Eine Migration, die die Integrationsleistung selbstverständlich selbst leistet.) Angeboten werden uns „Lösungsansätze“, die in der Bringschuld der (zwangsweise) aufnehmenden Gesellschaft liegen. Keine, absolut keine, Gesellschaft kann das leisten, was hier verlangt(!) wird. Und keine Gesellschaft sollte das leisten müssen. 

Wer sagt denn prinzipiell etwas gegen eine kontrollierte und bedarfsorientierte Migration in dieses Land? (Vorausgesetzt, diese berücksichtigt auch die Bedarfe im Herkunftsland). 0,05% der Bevölkerung? 

Dass diese allenthalben nicht mehr stattfinden wird, wird bald jeder begreifen müssen. Denn abgesehen von der Lebenswelt, die bereits durch die Massenmigration entstanden und wenig reparabel ist, werden qualifizierte Kräfte aus dem Ausland kaum Interesse haben, in ein Land zu kommen, das sich gerade hin zu einem Ex-Industriestaat entwickelt, zwischen 50-70% der Ernte der geleisteten Arbeit an einen Staat abgegeben wird, der das Geld dort ausgibt, wo es dem Leistungserbringer nichts bringt, der für seine Bürger (mit und ohne Migrationshintergrund), die hier über Jahrzehnte Werte geschaffen haben, nur noch Verachtung zeigt. 

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Nachtrag für die Tagesschau

weil die Tagesschau im gleichen Fahrwasser fährt, aber nicht einmal die PKS-Daten selbst verstanden hat.

Die Tageschau klärte schon im August 2025 darüber auf, dass im Netz selbst erstellte Berechnungen zur Ausländerkriminalität fragwürdig seien, weil sie anders als die PKS für die Tatverdächtigungsbelastungszahl (TVBZ) die ausländischen Täter, die ihren Wohnort im Ausland haben, nicht aus ihren Berechnungen herausnehmen würden und so zu einer zu hohen Ausländer-Kriminalitätsrate kämen. 

Richtig ist, liebe Tagesschau, dass für den Ausländerkriminalitäts-Anteil gar keine TVBZ berechnet wird, da die Bevölkerungsstatistik die genaue Anzahl dieser Personengruppe eben nicht enthält. Hier die PKS (2022):

Für die nichtdeutschen Tatverdächtigen wird keine Tatverdächtigenbelastungszahl (TVBZ) berechnet, da die Bevölkerungsstatistik bestimmte Ausländergruppen, die in der PKS als nichtdeutsche Tatverdächtige gezählt werden, wie beispielsweise Personen ohne Aufenthaltserlaubnis, Touristinnen und Touristen, Durchreisende, Besucherinnen und Besucher, Grenzpendlerinnen und Grenzpendler sowie Stationierungsstreitkräfte, nicht enthält.“ 

Aus diesem Grund kann einer bestimmten(!) Bevölkerungsgruppe, aber dennoch einem Ausländeranteil in diesem Land, keine genauere Kriminalitätsrate z.B. nach Herkunftsland zugeordnet werden. Dazu fehlt die Basiszahl.

Ich möchte die Tagesschau auch noch darauf hinweisen, dass die Tatverdächtigenzahlen, die nicht in Deutschland wohnhaften Ausländer eben doch enthalten! Ferner möchte ich die Tagesschau darauf hinweisen, dass, wenn man die Tatverdächtigen der im Ausland wohnhaften Täter hier von den Summen der ausländischen Tatverdächtigen abzöge, die Kriminalitätsrate der Zuwanderer (Asyl- Schutzsuchende) steigen würde, da deren Anteil auf die Gesamtzahl der ausländischen Tatverdächtigen bezogen ist. Das wäre dann für die Argumentationsschiene der Tagesschau doch eher kontraproduktiv. 

Und es gibt jahresweise Auswertungen zu Tatverdächtigen aus dem Ausland und deren Anteil an ausländischen Tatverdächtigen. Danach hatte dieser Täterkreis einen Anteil von 0,8% im Jahr 2025 und 0,5% im Jahr 2024 an allen ausländischen Straftatverdächtigen insgesamt. Danach doch recht gering. Wie vollständig diese Liste ist, ist von außen schwer zu beurteilen. Das ifo-Institut gibt für 2023 einen Anteil von fast 9% ((57-52)/57 = 8,77% ) an, die Liste PKS für 2023 [4] gibt 0,09% an. In den Jahren davor lt. ifo-Institut sogar bis über 12% und mehr. (Seite 3 Abb. 1 der ifo-Studie) Ein Kommafehler? Als Quelle ist hier auch die PKS angegeben. 

Abb. 1 – Studie ifo-Institut 

Für z.B. die Gewaltdelikte wie 
Mord/Totschlag, Vergewaltigung/Sex. Nötigung, Raub und gefährliche Körperverletzung 
liegt der Anteil der ausländischen Tatverdächtigen aus dem Ausland 2024 bei annähernd Null, 2025 bei Mord bei 1,7%, die drei anderen liegen zwischen 0,2% und 0,4%. Die Absicht der Tagesschau war wohl, die Bevölkerung „zu beruhigen“. 

Nun allerdings: Wäre der Anteil dieser Tätergruppe tatsächlich so groß wie von der Tagesschau insinuiert (siehe ifo-Grafik), wäre das mal wieder ein heftiger Schuss ins Knie, denn je größer der Anteil der im Ausland wohnhaften ausländischen Tatverdächtigen, der dann nach Tagesschau von der Summe der ausländischen Tatverdächtigten abgezogen werden sollte, desto größer der Tatverdächtigenanteil der Zuwanderer an den ausländischen Tatverdächtigen. Desto heftiger dieser Schuss ins Knie. 

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[1] https://www.ifo.de/DocDL/sd-2025-digital-03-adema-alipour-migration-kriminalitaet.pdf

[2] https://www.telepolis.de/article/Studie-Migration-steigert-Kriminalitaet-nicht-11409962.html vom 11.8.2026

[3] https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/kriminalitaet-migration-100.html

[4] https://www.bka.de/DE/AktuelleInformationen/StatistikenLagebilder/PolizeilicheKriminalstatistik/PKS2023/PKSTabellen/LandTV/landTV.html  hier unter T61, Zeile 58 – 797 Tatverdächtige aus dem Ausland zu 923.269 ausländischen Tatverdächtigen insgesamt. (87% von den 797 in Berlin (59%) und Sachsen (28%) und weitere 10% im Saarland)

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