------------------------------------

---------------------------------------

-------------------------------------

---------------------------------------

Das Masken-Chaos im Frühjahr 2020 kostet den Steuerzahler mehr als 30 Mio. Euro

Dass der Corona-Irrsinn den deutschen Steuerzahler teuer zu stehen kommt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Das können selbst die linientreuen Staatsmedien nicht negieren. Wovon im ÖRR allerdings kaum gesprochen wird, ist die ungeheure Geldverschwendung durch Missmanagement und schierer Inkompetenz. Nachdem nun offenkundig ist, dass unser genialer Gesundheitsminister bei der Beschaffung von Impfstoffen schon im Sommer 2020 eklatante Fehler gemacht hat, wird diesbezüglich auch mal ganz dezent ein wenig Kritik geübt. Über das Versagen im Frühjahr 2020 jedoch herrscht Stillschweigen. Dabei liegen dank einer Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag jetzt Zahlen auf dem Tisch, die dem Steuerzahler die Zornesröte ins Gesicht treiben und die genügend Gründe liefern, um Jens Spahn vom Hof zu jagen, ehe er noch mehr Unheil anrichtet.

Der Gesundheitsminister – allein dieser Titel für Spahn ist ein Hohn – ist nicht nur hochgradig inkompetent, sondern auch noch ein unverschämter Lügner. Als öffentlich kommuniziert wurde, dass die Pandemie jetzt auch Deutschland erreicht habe, verkündete er vollmundig, dass Gesichtsmasken nichts bringen, um sich gegen das Virus zu schützen. Dieses Statement tätigte er aus purer Verzweiflung, weil er und sein Chaoten-Ministerium nicht in der Lage waren, genügend brauchbare Masken zu besorgen. Rund 50 Anwälte der Beratungsfirma Ernst & Young (EY) – klingelt da was? – wurden beauftragt, sich um die Beschaffung der Schutzmasken zu kümmern. Kostenpunkt: 9 Millionen Euro. Insgesamt 30 Mio. Euro wurden für Berater ausgegeben, die bei der Bewältigung dieses schwierigen Geschäfts ihren Senf abgeben sollten. Für dieses Jahr sind weitere 33 Mio. Euro Beraterhonorare – wofür auch immer – in Spahns Ministerium eingeplant. Na, hat’s geklingelt? – Genau, Flinten-Uschi hat in ihrer Eigenschaft als Verteidigungsministerin genauso mit Steuergeldern für „Berater“ um sich geschmissen. Wenn es nicht das eigene Geld ist, kann man ja großzügig mit umgehen.

Spahns Ministerium hat – Stand 5. Januar 2021 – 58 Klagen mit einem Streitwert von 142 Mio. Euro an der Backe, weil bestellte und gelieferte Ware nicht bezahlt wurde. Auf der anderen Seite wurden bei etlichen Laborprüfungen eklatante Mängel bei der gelieferten Ware festgestellt. Dieses minderwertige Material – egal von wem geliefert – ist unbrauchbar und kann in die Tonne getreten werden. Bis Ende 2021, so beteuert das Ministerium, sollen mehr als 85 Prozent der beschafften Masken verwendbar sein. Ist das nicht eine großartige Leistung. Nach fast zwei Jahren und Hunderten von Millionen Steuergeldern, sind tatsächlich rd. 85 Prozent der Masken brauchbar?! – Da kann man sich nur an den Kopf fassen. Und mein Fazit, diese Geldverschwendung betreffend, ist quasi identisch mit dem, das ich damals zu Flinten-Uschi abgegeben habe: Wozu brauchen wir hoch bezahlte Minister und einen Riesen-Apparat von ebenfalls sehr gut bezahlten Beamten in den Ministerien, wenn die nicht in der Lage sind, anstehende Probleme zu erkennen und zuverlässig zu lösen? Wenn Abermillionen von Euro ausgegeben werden für Anwälte und Berater, die die Chose natürlich so lange wie möglich am Laufen halten und an einer nachhaltigen Lösung gar nicht interessiert sind? Nur so lange das Problem nicht gelöst ist, verdienen sie Geld – und das nicht zu knapp.

Nein, Herr Spahn, bei Ihnen hat das Peterprinzip längst zugeschlagen. Sie sind diesem Amt nicht gewachsen, in schwierigen Zeiten schon gar nicht, und Sie sollten nach Hause gehen. Ich habe keinen Vorschlag für einen Nachfolger, aber schlechter als Sie kann man diesen Job wohl nicht machen. Und dann träumen Sie auch noch davon Bundeskanzlerin zu werden. Was muss man einnehmen, um zu derartiger Selbstüberschätzung zu kommen? HVB, 26. 01. 2021

Spahn kauft Corona-Medikamente für 2.000€ pro Dosis

Wer nicht alles mit dem Dreisatz überprüft, für den war die Meldung harmlos: Das Gesundheitsministerium gibt bekannt, dass der Minister Spahn 200.000 Dosen eines Antikörper-Mittels zur Linderung des Krankheitsverlaufs bei COVID-Erkrankungen (Regeneron) für Deutschland gesichert hat. Damit könnten – wir sehen wieder den Konjunktiv – ab nächster Woche „einzelne COVID-19-Patienten“ mit dem Risiko eines schweren Krankheitsverlaufs profitieren. Es ist das Mittel das auch Trump verabreicht worden ist. Der Kaufpreis beträgt 400 Millionen Euro. Damit kostet jede einzelne Dosis 2.000 €.

Wenn man dazu bedenkt, wie kritisch diese Behandlung bei Trump beurteilt wurde, sollte man sich schon fragen, wie dieser (teure) Sinneswandel zustande gekommen ist. Just wenige Tage, nachdem Biden der neue Präsident der USA sein soll. Aber es geht weiter. Dieses Medikament und seine Anwendung hat noch keine Zulassung und so ist Deutschland der einzige EU-Staat, der hier vorprescht. 400 Millionen? Das scheint eine beliebte Summe zu sein, wenn man sich daran erinnert, dass der Maut-Flop von Verkehrsminister Scheuer auf demselben Niveau liegt. Ob Spahns Alleingang auch einen Untersuchungsausschuss bewirken wird? Ob die Krankenkassen für ein Mittel bezahlen werden, das nur eine Linderung des Verlaufs bringen soll, wenn überhaupt? Oder wird dieses Mittel dann nur für begüterte Selbstzahler zur Verfügung stehen? Ja, man sollte gerade die kleinen Meldungen genau betrachten, insbesondere dann, wenn sie als „gute Nachricht“ serviert werden. PH 26.01.2021