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Kurz und Bündig

Die kleinen Kommentare #1/2020

Auch für Friedrich Merz gilt: Erst denken, dann reden

Nachdem AKK ihre Unfähigkeit eingesehen und vom Amt der Parteivorsitzenden zurückgetreten ist, hat Friedrich Merz als möglicher Bewerber für ihre Nachfolge den Hut in den Ring geworfen. Das ist durchaus begrüßenswert, denn es wird Zeit, dass nach Jahrzehnten der „Frauenpower“ endlich wieder ein Mann das Ruder in die Hand nimmt. Nachdem nun auch noch Norbert Röttgen sein Fingerchen gehoben und kundgetan hat, dass er bei dieser „Reise nach Jerusalem“ auch mitspielen will, muss sich Merz, der von vielen Bürgern – nicht nur CDU-Anhängern – als der Richtige angesehen wird, nunmehr gegen drei Mitbewerbern durchsetzen. Das dürfte angesichts der herausragenden Qualitäten der Kontrahenten nicht allzu schwer sein.

Gleichwohl sollte Friedrich Merz schon jetzt, in der Frühphase des Ringens um die Wählergunst, tunlichst auf sein Wording achten. Wenn er auf einer Wirtschaftsveranstaltung in Berlin vollmundig verkündet, die Hälfte der zur AfD abgewanderten Wähler zurückzugewinnen, dann mag das womöglich etwas zu optimistisch sein, aber als Drohgebärde gegenüber dem politischen Gegner ist das OK. Überhaupt nicht OK ist dagegen eine Äußerung, die in diesem Zusammenhang fiel: „Wenn ich dazu beitragen kann, dass dieses Gesindel wieder verschwindet, dann leiste ich diesen Beitrag dazu, dass wir das hinkriegen.“ – Abgesehen von der sprachlichen Dürftigkeit dieser Aussage, ist der Begriff „Gesindel“ absolut inakzeptabel. Das ist nicht weit entfernt vom „Pack“ des Sigmar Gabriel und hat im politischen Diskurs nichts zu suchen.

Man kann sich nicht aufregen über die sprachlichen Auswüchse im Netz, über Hasstiraden, persönliche Verunglimpfungen und Beleidigungen und dann selbst in dieses unterirdische Sprachniveau abgleiten. Die Sprache ist ein außerordentlich wirkungsvolles Instrument: Sie kann versöhnen, aber auch trennen, sie kann Hoffnung sein, aber auch Verderben. Deshalb ist es höchstes Gebot für alle, die in der Öffentlichkeit stehen und auf deren Worte besonders geachtet wird: Erst denken, dann reden. Friedrich Merz ist gewiss kein Dummer und er ist sich der Wirkung seiner Worte bewusst. Auch wenn er im Nachhinein das „Gesindel“ relativiert, und sagt, er habe damit „keineswegs gewählte Abgeordnete oder Wählerinnen und Wähler irgendeiner Partei“ gemeint, hat er sich eingelassen auf populistische Verunglimpfungen und sich damit eingereiht in die Phalanx der Sprachmissbraucher. Das hat er m.E. nicht nötig und er sollte sehr vorsichtig sein im Umgang mit der Sprache. Wer die Sprache missachtet und missbraucht – verliert! HVB, 19. 02. 2020

Wegen „kultursensiblen Umgangs“ dürfen Faschingskostüme in der Kita nicht sein

Kaum etwas, das Kinder mehr begeistert, als sich zu verkleiden, in eine andere Rolle zu schlüpfen, sich zu fühlen wie Batman, Cinderella, Winnetou oder Micky Mouse. Hierzulande bieten die Tage an Fasching/Karneval den Kindern traditionellerweise die geeignete Bühne. Nicht so in einer Erfurter Kita. Wegen „kultursensiblen Umgangs“ wurde dort für Rosenmontag und Faschingsdienstag ein Kostümierungsverbot ausgesprochen.

In einer schriftlichen Mitteilung an die Eltern heißt es: „Mitgebrachte Faschingskostüme bleiben an beiden Tagen im Fach des Kindes.“ Ein Sprecher des Kita-Betreibers (Studierendenwerk Thüringen) hat das Kostümverbot begründet: „Fasching findet in der Einrichtung am Rosenmontag nicht statt, weil wir im Rahmen eines kultursensiblen Umgangs die Feierlichkeiten nicht maximal ausreizen wollen.“ Unter den 80 Kindern in der Kita gibt es natürlich auch einige mit Migrationshintergrund. Um die geht es. Was unter „kultursensiblem Umgang“ zu verstehen ist, wurde zwar nicht konkretisiert, stattdessen gab es eine wie bei Anlässen wie diesen üblichen verquase „Erklärung“: Man wolle die Kinder „sensibilisieren für Stereotype, die für die Betroffenen schmerzhalft, z.T. sogar entwürdigend sein könnten.“ – Was für ein Schwachsinn!

Anstatt in einem bunten Kostüm seine kindliche Phantasie ausleben zu dürfen, kreative Rollenspiele zu veranstalten, unbekümmert in die Haut eines Anderen zu schlüpfen, bekommen die Kinder dann wohl einen pädagogisch wertvollen Vortrag über „Stereotype“ und dass es dem Ali womöglich weh tut, wenn sich Lars im Ritterkostüm wohlfühlt und mit seinem Plastikschwert herumwedelt. – Was da an „Pädagogen“ auf unsere Kinder losgelassen wird, ist unsäglich. Diese verblödeten Multikulti-Jünger, die mit ihrer Speichelproduktion zur Befriedung islamischer Migranten gar nicht mehr hinterher kommen, sollten sofort aus dem Staatsdienst entfernt werden. Denn es geht – wieder einmal – um Muslime, wie die gebürtige Russin Olga I., deren beiden Kinder auch in die Kita „Campus Kinderland“ in Erfurt gehen, belegt: „Wir leben in Deutschland“, sagt sie, „Integration ist uns wichtig. Daher feiern wir gern die besonderen deutschen Feste mit. Mein Sohn wäre gerne als Pirat gegangen.“

Man kann es nicht mehr hören, wie manche Politiker, Richter, Pädagogen, Kulturschaffende und Andere in öffentlichkeitswirksamen Positionen ihren Kotau vor dem Islam auf die Spitze treiben. Alles Deutsche machen sie mies: Die Sprache, die Kultur, die Tradition… An der Stelle muss ich Thilo Sarrazin wirklich Recht geben: „Deutschland schafft sich ab“. Die Berliner SPD hat ihn wegen seiner Islam-kritischen Haltung jetzt zwar aus der Partei ausgeschlossen, aber damit ist dieses Hickhack noch längst nicht beendet. Der Mann ist hartnäckig und hat schon angekündigt, dass er alle Rechtsmittel (Bundesschiedsgericht, ggf. Bundesverfassungsgericht) ausschöpfen werde, um gegen den Rauswurf vorzugehen. Auch wenn er mit der SPD unter der Führung von Saskia Esken und – wie heißt noch mal der andere? – nichts am Hut hat, wird er aus Prinzip um seine Mitgliedschaft in der Partei kämpfen – und er wird gewinnen. Auch in seinem neuesten Buch „Feindliche Übernahme: Wie der Islam den Fortschritt behindert und die Gesellschaft bedroht“ mag er u.a. „Pädagogen“ wie die in Erfurt vor Augen gehabt haben. Zu Recht: Idioten wie diese killen selbst bei dem Gutwilligsten jedes Verständnis und sorgen für Unfrieden. HVB, 26. 01. 2020 

  1. Die Deutschen – Das klügste Volk auf Erden verabschiedet sich von der Geschichte

Thilo Sarrazin steht mit seinem Kulturpessimismus keineswegs allein. Auch unser Autor H.J. Geese kommt in seinem Buch zu vergleichbaren Ergebnissen:

​„Deutschland als Kulturnation ist am Ende. Ein besetztes Land – sein Schicksal in fremden Händen, eine Marionettenregierung in einer Parteiendiktatur, eine machtlose Bevölkerung. Ein Grundgesetz, das keine Verfassung ist, und das zwar einen Widerstandsartikel kennt, aber dabei nicht konkret wird. Arbeit kann immer mehr Menschen nicht mehr ernähren. Riesige soziale und wirtschaftliche Umwälzungen ohne Antworten. Flüchtlinge, die nicht gebraucht werden, ohne Perspektiven. Die Medien sind den Mächtigen hörig, anstatt Alternativen aufzuzeigen oder zumindest die harten Fragen zu stellen. Die Analyse der aktuellen Situation drängt sich förmlich auf.“ Buch bestellen direkt beim AnderweltVerlag hier 

Einigkeit! Recht! Freiheit! – Kein geeignetes Motto für CSD

Da hatten die Kölner Schwulen und Lesben wirklich mal eine gute Idee. Im 30. Jahr der Deutschen Einheit sollte „Einigkeit! Recht! Freiheit“ das Motto des Kölner Christopher Street Day (CSD) sein. Geht gar nicht, befanden linke Deutschlandhasser und stänkerten so lange dagegen, bis die CSD-Veranstalter einknickten und ihre Veranstaltung am 5. Juli nun unter das Motto: „Für Menschenrechte“ laufen lassen.

Das Motto „Einigkeit! Recht! Freiheit“ sollte Denkanstoß, Mahnung, Ausdruck von Wertschätzung und Forderung zugleich sein. Man wollte zu den gemeinsamen Werten ALLER Menschen in Deutschland aufrufen und „die Deutungshoheit dieser Worte nicht den Nationalisten und Populisten überlassen“. Diese Begründung für den gewählten Slogan müsste doch eigentlich ganz im Sinne der linken multikulti Weltverbesserer sein. Sollte man meinen. Da diese drei Begriffe aber nun mal Bestandteil unserer Nationalhymne sind, können sie nach deren Verständnis nichts Gutes bedeuten. Vielmehr haben Kölner Grüne, Jusos, Linksjugend und „Fridays-for-Future-Aktivisten befunden, dass dieses Motto zu nationalistisch, populistisch, patriotisch und damit untragbar ist. Das Zitat aus der deutschen Nationalhymne verursacht bei den Linken offensichtlich so einen Art kollektiven Nervenzusammenbruch oder Phobien wie bei dem Thüringischen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow (Linke), der nach eigenem Bekunden reflexartig das Bild der Naziaufmärsche von 1933 bis 1945 vor Augen hat, wenn er die Hymne hört. Wie krank muss man sein!

Aber nicht nur die SED-Nachfolgepartei hat Probleme mit unserer Nationalhymne. Auch im linken Flügel der SPD mag man das Lied der Deutschen nicht hören. So hat sich die Gleichstellungsbeauftragte Kristin Rose-Möhring (SPD) den Kopf darüber zerbrochen, wie der – ihrer Meinung nach – latent frauenfeindliche Text unserer Nationalhymne zu entmännlichen ist. Sie hat gefordert, aus „Vaterland“ solle „Heimatland“ werden und statt „brüderlich mit Herz und Hand“ sollen wir künftig „couragiert mit Herz und Hand“ singen. – Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich dieses links-grüne antideutsche Gehetze anwidert. Diese Menschen haben es nicht verdient, in Frieden und Freiheit in einem Land zu leben, das ihnen potenziell ein Leben in Prosperität und sozialer Sicherheit gewährt. Geht nach Bangladesch, geht in den Kongo, geht nach Nordkorea – Ihr werdet euch wundern. HVB, 22. 01. 2020 

Zu den kleinen Kommentaren 2019