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Migranten müssen beschäftigt werden

Von Peter Haisenko 

Müßiggang ist aller Laster Anfang, sagt man. Die allermeisten Migranten in der BRD sind mehr oder weniger freiwillig im steten Müßiggang. Aus mehreren Gründen dürfen oder können sie keiner erwerbsmäßigen Beschäftigung nachgehen. Das kann nicht gut gehen, wie man sieht.

Nicht nur für illegale Migranten hat das Verbot eine bezahlte Tätigkeit auszuüben gute Gründe. Dürften sie sofort arbeiten für Geld, wäre das ein erheblicher „Pullfaktor“. Also eine Einladung für weitere illegale Zuwanderung. Schließlich wollen viele von ihnen Geld an ihre zurückgelassenen Verwandten in der Heimat senden. Und natürlich für sich selbst verwenden. Selbst wenn es nur wenig sein kann, sind die Überweisungen in die Heimat dort viel wert, wegen der Wechselkurse, die den Wert von Euros dort vervielfachen. Selbst von den Sozialleistungen kann etwas abgezweigt werden, was in der afrikanischen Heimat eine ganze Familie ernähren kann. Diese Migranten sind bereit, unter dem Mindestlohn zu arbeiten. Oftmals auch „schwarz“. Das würde das mühsam erreichte Sozialgefüge beeinträchtigen. In den USA hat sich daraus ein regelrechter Sklavenmarkt entwickelt.

Im Vergleich zu anderen zählt München zu den Städten, die noch nicht so arg heruntergekommen sind. Dennoch graust es mich jedesmal, wenn ich durch die Unterführung des S-Bahnhofs zum Supermarkt gehe. Der Boden ist fleckig verschmutzt von Kaugummi, Taubenkot und anderem. Die Deckenverkleidung ist stellenweise nicht vorhanden und bietet Tauben ein willkommenes Zuhause. Es ist eine Schande! Da muss ich jedesmal daran denken, dass Millionen junge arbeitsfähige Männer aus anderen Kulturen rundum versorgt werden, ohne irgendeine Gegenleistung zu erbringen. Da kommt wohl nicht nur mir der Gedanke, dass diese Müßiggänger dort zumindest den Boden aufwischen könnten. Dafür braucht man keine besondere Qualifikation. Eine kurze Einweisung würde ausreichen.

Unbezahlte Arbeit als Dank

Und nein, ich spreche hier nicht vom „Arbeitsdienst“, der aus anderen Zeiten bekannt ist. Ich denke daran, dass sich diese Schutzsuchenden für die freundliche Aufnahme und Versorgung selbst bedanken wollen, indem sie der Allgemeinheit ihre Arbeitsleistung zur Verfügung stellen. Dass sie froh sein müssten, wenn die große Langeweile durch sinnvolle Tätigkeiten unterbrochen wird. Wenn sie den ganzen Tag nicht mehr irgendwie vergammeln müssen und dann auf dumme Gedanken kommen. Zudem ist es immer eine Befriedigung, wenn man eine Arbeit verrichtet hat, ganz gleich, welcher Art diese Arbeit ist. Wenn man sich anschließend daran erfreuen kann, etwas sinnvolles vollbracht zu haben. Eben wenn der Boden anschließend nicht mehr das Auge beleidigt. Zudem sollen sie lernen, wie Deutschland, das Land ihrer Wahl, eigentlich aussehen sollte. Dereinst ausgesehen hat.

Es müssten Arbeitskolonnen aufgestellt werden, jeweils geführt von einem Fachmann für das jeweilige Gebiet. Diese Arbeitskolonnen dürfen nur Arbeiten ausführen, die keinem den Arbeitsplatz streitig machen. Das ist problemlos, denn offensichtlich gibt es für diese einfachen Tätigkeiten sowieso keine Leute, denn sonst würden öffentliche Bereiche nicht so jämmerlich aussehen. Die eingeteilten Migranten erhalten für ihre (Hilfs-)Tätigkeit kein Geld, aber passende Kleidung und eine Brotzeit. Ihre Rundumversorgung haben sie ja schon und wie gesagt, haben sie sonst keine Möglichkeit, sich für ihren Schutzstatus dankbar zu zeigen. Dankbar sollten sie schon sein.

Das trennt die Spreu vom Weizen

Mit diesem Verfahren kann auch festgestellt werden, wer wirklich integrationsbereit ist und sich nicht nur einen Lenz machen will mit unseren Steuern. Wer diese Arbeitseinsätze verweigert, sollte seinen Schutzstatus umgehend verlieren und der Abschiebung zugeführt werden. Und die Frauen? Deren Anzahl ist so gering, dass sie praktisch keine Rolle spielen. Dennoch sollten auch die herangezogen werden, wenn sie keine Kinder hüten müssen. Dieses Verfahren hätte noch einen positiven Effekt. Migranten könnten normales Arbeitsleben in Deutschland kennenlernen. Zudem würden auch Analphabeten oder andere unqualifizierte sehen, dass sie sich trotz ihrer Minderbildung nützlich machen können. Auch das hebt ihr Selbstwertgefühl, lässt ihr Leben als Asylant wenigstens etwas sinnvoll erscheinen. Es ist eher menschenverachtend, arbeitsfähige Menschen nicht einer sinnvollen Beschäftigung zuzuführen. Denn: Müßiggang ist aller Laster Anfang und das gilt auch für die jungen Männer, die schon länger hier sind. In diesem Sinn rege ich an, ein ähnliches Verfahren auch auf deutsche Langzeitarbeitslose anzuwenden.

Ein würdiges Leben ist ohne sinnvolle Betätigung kaum möglich

Die Würde des Menschen ist unantastbar, sagt das Grundgesetz. Kann es ein Leben in Würde geben, wenn man zum Nichtstun verdammt ist und den ganzen Tag rumgammeln muss? Wenn man sich nicht durch Taten bedanken kann, für die Aufnahme in einem sicheren Land? Wer sich aber kriminell betätigt, gar Morde begeht, der hat seinen Anspruch auf Würde verwirkt. Das gilt auch für Deutsche, denn ein Gefängnisaufenthalt ist schwer in Würde zu absolvieren. Gebt also Migranten eine Chance auf Würde, indem sie Arbeiten verrichten, die sonst nicht gemacht werden. Sie werden diese Würde erkennen können, wenn sie Anerkennung von Passanten erfahren, die ob ihrer Reinigungstätigkeit ihre Freude und Anerkennung zeigen. Und ist es nicht gerechtfertigt, für die Rundumversorgung eine Gegenleistung zu verlangen? So geringfügig sie auch sein mag. Da zählt der gute Wille.

Um es den Gutmenschen klar zu sagen: Wer wirklich aus seiner Heimat fliehen muss, weil er Angst um sein Leben haben muss, der ist mit allem zufrieden und dankbar, solange er nicht mehr um sein Leben fürchten muss. Darum geht es beim Asyl. Ich bin mir sicher, dass es viele (echte) Asylanten freuen wird, wenn sie eine sinnvolle Beschäftigung ausüben dürfen oder sogar müssen. Und wenn der Asylgrund weggefallen ist? Ab nachhause! Warum sind noch Asylanten aus Syrien hier, die vor Assad geflohen sind und der schon lange nicht mehr an der Macht ist? Da könnte der Eindruck entstehen, dass die nicht vor Assad geflohen sind, sich sondern auf den Weg gemacht haben, auf der Suche nach einem besseren, bequemeren Leben. Ich denke, die werden schnell zurückwandern, wenn sie arbeiten müssen, ohne die große Kohle dafür zu erhalten. Tut also den Migranten und unserem Land etwas Gutes, indem Migranten beschäftigt werden. Ohne das „Wenn und Aber“, das den Juristen unter den Gutmenschen ihr Einkommen liefert. Die denken nämlich an ihr Einkommen und nur selten an die Würde des Menschen, der Migranten. 

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In diesem Sinn gönnen Sie sich das Vergnügen, das Werk von Robert B. Thiele und Peter Orzekowski zu lesen: „Der Staatsstreich“ Diese beiden haben sich schon vor Jahren detailliert mit dieser Thematik befasst. Dieses Werk ist nach wie vor hochaktuell. Bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.

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