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Israel will alle Palästinenser aus Palästina vertreiben
Von Peter Haisenko
Remigration ist in Deutschland zu einem Unwort und als rechtsextrem erklärt worden, obwohl dessen Bedeutung neutral ist: „Remigration ist die Rückkehr von Migranten in ihr Herkunftsland.“ Jetzt hat der israelische Finanzminister Smotrich seine Absicht für die Demigration aller Palästinenser bekanntgegeben und niemand regt sich auf. Demigration ist die Vertreibung von Menschen aus ihrer Heimat.
Am 16. August 2026 hat Ben Gvir, der israelische Minister für Nationale Sicherheit, in dem Podcast „Oktober 8“ die Forderung aufgestellt, jede Nacht 40 Palästinenser in Gasa zu ermorden. Ben Gvir hat Palästinensern das Lebensrecht abgesprochen und sie als Tiere eingestuft. Das wurde zwar kritisiert, ist aber schnell wieder aus dem Blick der Öffentlichkeit entfernt worden. Ben Gvir hat seinen Standpunkt nicht revidiert. Jetzt hat der Finanzminister Smotrich Ben Gvir noch übertroffen. Er will den Menschen in Gasa das Leben so unerträglich machen, dass sie das Land verlassen. Als ob die bereits erreichten Zustände in Gasa nicht schon schlimm genug wären. Es ist eine unbewohnbare Trümmerwüste und es fehlt an elementaren Grundversorgungselementen. Kaum Nahrung, keine medizinische Versorgung, keine Schulen und nicht einmal Wasser wird von Israel ausreichend zur Verfügung gestellt. Ein Wiederaufbau findet nicht statt. Israel lässt nicht zu, dass die benötigten Materialien und das Werkzeug dafür Gasa erreichen können. Wie Smotrich sagt, hat das Methode.
Bevor Sie jetzt weiter lesen, sehen Sie sich dieses Video an (2 Min.), damit Sie wissen, worüber ich schreibe. Es befindet sich auf der Seite des Systemmediums ntv und das ist bemerkenswert. Sollten doch tatsachlich einige System-Redakteure ihr Gewissen entdeckt haben?
https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Googles-neue-Satellitenbilder-zeigen-endlose-Truemmerwueste-Gaza-id31365451.html
Bezalel Smotrich erklärte:
„Ich sage immer wieder: Der wichtigste Schlüssel zur Migration ist, ihnen die Hoffnung zu nehmen. Solange sie glauben, dass es dort eines Tages einen Wiederaufbau geben wird und sie dann wieder aufblühen werden.“
Er betonte:
„Wenn man sie bis zur gelben Linie zurückdrängt – und die ist unsere –, dann wird das verbleibende Gebiet klein, dicht besiedelt und zerstört sein.
Alle werden verstehen, dass es dort nichts zu suchen gibt, und werden Wege suchen – wohin gehen? Das ist richtig. Wir können es uns nicht erlauben, dass zwei Millionen Nazis an unseren Grenzen leben.“
Zuvor hatte er über Pläne berichtet, Gaza mit Juden zu besiedeln.
Smotrich erklärt also Palästinenser zu Nationalsozialisten. Ist es jetzt so weit, dass jeder, der sich von Juden nicht alles gefallen lässt, ein Nazi ist? Allerdings könnte man auch annehmen, dass Smotrich Palästinenser nicht Antisemiten schimpfen kann, denn sie sind selbst Semiten, aber er selbst ist keiner. Er ist ein Khasare. So, wie die meisten Israelis Khasaren sind, die in keiner Weise ein Heimatrecht in Palästina beanspruchen können. Die Palästinenser hingegen können als Ureinwohner bezeichnet werden. Smotrich will also die Ureinwohner vertreiben ohne auch nur einen Gedanken darauf zu verschwenden, wohin die gehen könnten. Israel, Netanjahu, hat das Niederträchtigste schon getan, was Menschen angetan werden kann. Sie haben die jahrzehntelange Arbeit, die für das Wohnen und Überleben von den Palästinensern geleistet worden ist, in Schutt und Asche gelegt.
Nur drei Länder haben Zivilisten systematisch bombardiert
Dafür gibt es nur Vergleichbares, was die USA und England getan haben. In den USA sind die Ureinwohner ermordet und zusammengepfercht worden. In Deutschland haben diese beiden systematisch deutsche Städte zerstört. Die USA haben in Korea Bomben abgeworfen, bis im Norden kein zweistöckiges Haus übrig geblieben ist und dann aus Mangel an Zielen die Jahrhunderte alten Bewässerungssysteme zerstört. Auf Hanoi und Nordvietnam haben sie mehr Bomben abgeworfen, als im gesamten Zweiten Weltkrieg auf Europa niederregneten. Die Nachbarstaaten sind immer noch mit amerikanischen Blindgängern verseucht.
Darf sich da noch irgendjemand wundern, warum die USA oder eben England keinerlei substanzielle Kritik am Verhalten Israels vorbringen? USA, England und jetzt Israel sind die einzigen Staaten, die Städte und Zivilisten systematisch mit Flächenbombardements in Schutt und Asche gelegt haben. Ja, das sind diejenigen, die unsere Freunde sind und speziell an Israel darf in der BRD keine Kritik angebracht werden. Jetzt maßen sich diese Völkermörder, ja, die UNO hat Israel so bezeichnet, sogar an, die Linke, die Wahlsiegerin in Berlin, anzugreifen, weil sie die Untaten in Palästina als solche anprangert. Welches moralische Recht kann diesem Staat Israel noch zuerkannt werden? Vor allem nach den jüngsten Entgleisungen des Herrn Smotrich.
Wer zu Verbrechen schweigt, macht sich mitschuldig
Schweigen ist die stille Billigung. Wer aber diejenigen, die noch etwas Gewissen haben und nicht schweigen, politisch verfolgt und an den Rand der Gesellschaft stellt, billigt nicht nur diese Gräueltaten, sondern macht sich zum Komplizen. Vor allem jetzt, wo es als bewiesen betrachtet werden kann, dass Netanjahu vor dem Angriff am 7. Oktober Warnungen erhalten hat und diese bewusst ignoriert hat, um dann die Vernichtung der Palästinenser in Gasa moralisch zu rechtfertigen. So ist das mit Israel. Alles ist erlaubt mit dem Hinweis auf den Holocaust und jetzt eben auf den 7. Oktober. Niemand in der BRD darf es wagen, Kritik an Israel anzubringen, ohne vorab auf den 7. Oktober hinzuweisen. Das bedeutet aber, dass mit diesem Vorspann die Gräueltaten Israels bereits relativiert, begründet, entschuldigt werden. Auch damit wird der Kritik die Substanz genommen.
Für jeden, der noch über einen halbwegs funktionsfähigen moralischen Kompass verfügt, muss es unverständlich sein, dass Israel von keinem internationalen Ereignis ausgeschlossen ist. In Irland ist das erkannt worden und man weigert sich, an Veranstaltungen mit israelischer Beteiligung teilzunehmen. Jetzt war das Fussballspiel Irland-Israel. Die irischen Zuschauer haben dieses Fussballspiel boykottiert. Die Israelischen Fussballer und die angereisten Israelis haben die IDF, die israelische Armee, mit Sprechchören gefeiert. Also diese Mordmaschine gefeiert. Haben Sie davon etwas in den Systemmedien gehört? Oder von den ausufernden Protesten zu Gunsten der Palästinenser dort? Aber darf man das israelische Volk kollektiv verdammen? So, wie es mit den Deutschen gemacht wird?
Protest ja, aber nicht pro Palästinenser
In Deutschland gab es viele im „Widerstand“ bis hin zu mehreren Mordversuchen an Hitler. Ja, auch in Tel-Aviv gab es Proteste gegen Netanjahu. Diese waren aber keineswegs gegen das Vorgehen gegen die Palästinenser. Im Gegenteil beschwerten die sich darüber, dass Netanjahu die israelischen Geiseln immer noch nicht befreit hatte. Also zu sanft mit Gasa umging. Gibt es jetzt wahrnehmbare Stimmen in Israel, die einen menschenwürdigen Umgang mit den armen Menschen in Gasa fordern? Gab es Proteste, als Ben Gvir Palästinenser als Tiere bezeichnete, die kein Lebensrecht haben? Gab es die Seitens unserer Regierung? Oder gar aus Washington? Im Gegenteil ist es so, dass jeder, der Israel kritisiert, immer hart an einer Verurteilung nach § 130 Volksverhetzung längs schrammt. Oder seiner Karriere beraubt wird.
Viele vermissen bei der AfD einen klaren Standpunkt zu den israelischen Verbrechen. Sieht man aber jetzt, wie mit der Linken nach der Berlin-Wahl umgegangen wird, sollte gesehen werden, warum die AfD zu diesem Thema ganz still hält. Die haben schon genug zu tun mit den Äußerungen des Zentralrats & Co gegen die AfD. Dieses Fass sollten die also besser nicht anfassen, geschweige denn aufmachen. Das darf niemand, der noch eine Karriere vor sich haben will. Mir selbst fällt es schwer, über Israel zu schreiben und das politisch Erlaubte nicht zu verlassen. Ich hatte auch schon Kontakt zur Münchner Kripo, unfreiwillig, weil mich irgendwelche anonymen Organisationen angeschwärzt haben. Allerdings habe ich erlebt, dass, als ich die Frage stellte, haben Sie denn keine Kritik an Israel, die Antwort war: Doch, schon, aber.... Zudem war es so, dass der Kriminaler den beanstandeten Artikel nicht gelesen hatte, bevor er mich kontaktierte. Nach erfolgter Lektüre war das Telefonat schnell beendet.
Die Unschuldsvermutung gilt nur noch für Migranten
Bezüglich Israel und leider nicht nur da ist festzustellen, dass die Unschuldsvermutung nicht gilt. Die ist aber eine der wesentlichen Grundlagen jeder Demokratie. Offensichtlich nicht mehr in „Unserer Demokratie“. Man stelle sich nun vor, ein anderes Land als Israel würde seine von ihm besetzten Gebiete von den Ureinwohnern „säubern“ wollen. Oh Pardon, das gab es schon mal. In den Potsdamer Verträgen nach dem WK II wurde schriftlich festgehalten, dass die ehemaligen Deutschen Ostgebiete „vom deutschen Element gereinigt werden sollen“. Es gab keinen Passus, der irgendwelchen Schutz für die Vertriebenen vorsah. Sechs Millionen Deutsche wurden grausam ermordet von Polen, Tschechen und Jugoslawen. Nach dem 8. Mai 1945.
Und in der Ukraine? Zehn Jahre lang haben Kiews Schergen die russischsprachige Bevölkerung im Donbas terrorisiert, ermordet, die Häuser zerstört und 14.000 Menschen umgebracht. Bis Putin dem ein Ende setzte. In Kiew ist die russische Sprache immer noch verboten, was allen völkerrechtlichen Standards Hohn spricht. Wir stehen fest an der Seite dieses Verbrecherregimes. Liegt das wohlmöglich daran, dass der Präsident und viele seiner engen Mitarbeiter auch Juden sind? Und in der BRD? Da wurde gerade bekannt, dass jetzt ein Mann im Alter von 105 Jahren vor Gericht gestellt wird, weil er vor mehr als 80 Jahren irgendeine Tätigkeit in der Nähe eines NS-Lagers ausgeübt haben soll. Geht´s noch, muss man da fragen. Mehr als „auf Bewährung“ kann der nicht verurteilt werden. Aber hat er sich nicht schon 80 Jahre lang „bewährt“? Diese Anklage, dieser Prozess, kann nur als politischer Prozess bezeichnet werden. Dass ja keiner vergisst, dass alle Deutschen Verbrecher mit Erbschuld sind. Nur nicht Merz & Co, deren Großväter aktive Nationalsozialisten waren.
Ein Groß-Israel darf es nicht geben
Ben Gvir, Smotrich, Israel, sagen offen, sie wollen Palästinenser ermorden, ihnen das Leben so unerträglich machen, dass sie „freiwillig“ ihre Heimat verlassen. Wohin? Das sagt Smotrich nicht, aber ich habe schon vor etwa einem Jahr aus Israel gehört, die sollen nach Deutschland gehen. Die überwiegende Mehrzahl der Israelis steht hinter diesen Plänen. Waffenstillstand? Der gilt nur so lange, wie Israel das für vorteilhaft hält. Also wenn es gut geht, einige Tage. Irgendwelche Resolutionen der UN? Das hat Israel noch nie interessiert. Was kann getan werden? Israel ist mit Sanktionen wirklich hart zu treffen. Solange das nicht geschieht, wird sich nichts ändern. Solange das nicht geschieht, machen sich alle mitschuldig an den Verbrechen Israels. Leider steht die BRD da an zweiter Stelle. An erster stehen die USA, ohne die Israel keinen Krieg führen könnte. Dass die direkten Angriffe auf den Iran pausieren liegt daran, dass die USA Israel nicht mehr gegen Vergeltungsschläge des Iran schützen kann. So ist die notwendige Reihenfolge klar: Zuerst müssen die USA geächtet, zur Räson gebracht werden und dann kann Frieden einkehren, auch in Palästina. So Gott will.
Lesen Sie dazu auch, warum die Angriffe der USA auf das iranische Mutterland pausieren:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20262/findet-der-angriffskrieg-gegen-iran-jetzt-sein-ende/
Nur mal so zur Erinnerung: So sah Gasa aus vor dem 7. Oktober 2024 und darunter, wie es jetzt aussieht. Darf, ja muss man das nicht als Verbrechen gegen die Menschlchkeit bezeichnen?





