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Hat die AfD wirklich keine Problemlösungskompetenz?

Von Peter Haisenko 

In allen Diskussionen wird der AfD vorgeworfen, sie stelle nur Forderungen, hätte aber keine Ahnung, wie ihre Ziele erreicht werden können. Sie würde mit ihrem Programm die deutsche Wirtschaft an die Wand fahren. Da sollte man sich ansehen, über welche Qualifikation diejenigen verfügen, die das behaupten. 

Zunächst blicken wir auf die Qualifikationen der Minister der Merz-Regierung. Da ist nicht ein einziger dabei, der Spezialist für die Aufgaben seines Ministeriums sein kann. Lauter Juristen oder sonstige, die in ihrem Leben noch nie eine richtige Arbeit vollbracht haben. Die keine Ahnung haben, wie das Leben aussieht, wenn man nicht von Förder- oder Abgeordnetensalärs lebt. Fangen wir oben an: Kanzler Merz. Merz ist ein Jurist und es wäre nicht ganz abwegig, seinen beruflichen Werdegang als den eines Lobbyisten zu bezeichnen. Jedenfalls hat er bei Black-Rock jahrelang in hoher Position gewirkt. Bis er Kanzler wurde. Als Jurist kann er nicht als Wirtschaftsfachmann bezeichnet werden und seine Kompetenz als Staatsführer hat er noch nicht in einer entsprechenden Position üben können. Volkswirtschaft? Hat er nicht studiert, ebenso wenig wie Betriebswirtschaft.
https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Merz

Nun der Finanzminister Klingbeil: Nach dem Abitur 1998 und dem Zivildienst hat er erfolgreich ein Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Geschichte absolviert. In der freien Wirtschaft hat er nicht gearbeitet, sondern wurde während seines Werdegangs von Stiftungen und seinen politischen Freunden alimentiert, bevor er als Politprofi von Abgeordnetengehältern lebte. Nirgendwo in seiner Biographie wird erkennbar, dass er Kompetenzen zu Finanzen oder Wirtschaft erworben haben könnte. Das ist der Finanzminister.
https://de.wikipedia.org/wiki/Lars_Klingbeil

Es ist nicht zielführend, die anderen Minister genauer zu beleuchten. Keiner von denen verfügt über ausgewiesene Fachkompetenzen für seinen Bereich. Alles Juristen. Genau deswegen können die alle beliebig ausgetauscht werden zwischen den Ministerien. Sie kommen von einem Amt, auf dessen Themenkomplexe sie nicht vorbereitet sind, zum nächsten, wo sie nicht besser bestellt sind. Der neue Gesundheitsminister Linnemann hat noch vor einem Jahr öffentlich gesagt, er hätte keine Ahnung von Gesundheitspolitik. Linnemann ist promovierter Volkswirt. Da fragt man sich doch, warum der jetzt Gesundheitsminister ist und nicht Finanz- oder Wirtschaftsminister. Man erinnere sich kurz an den Bankkaufmann, der auch Gesundheitsminister war. Es scheint Methode zu sein, nur fachfremde in ein Ministerium zu schieben.

Wundert es da noch jemanden, warum hier nichts mehr funktioniert?

Jetzt sehen wir uns die AfD-Fraktion im Bundestag an. Das sind gestandene Leute, die alle schon außerhalb des Politbetriebs wertvolle Arbeit geleistet haben. Der durchschnittliche Bildungsgrad der AfD-Fraktion übertrifft alle anderen Fraktionen um Längen. Da sitzen Fachleute für alle möglichen Bereiche. Das spürt man auch, wenn man die Diskussionen im Bundestag anhört. AfD-Leute sprechen Klartext, kompetent. Kein inhaltsloses Geschwafel. Der CO-Vorsitzende der AFD, Tino Chrupalla, ist Handwerksmeister und hat ein eigenes Unternehmen gegründet und geführt. Der Mann weiß, welche Probleme Handwerksbetriebe haben. Die Krone ist aber die Parteichefin Weidel. Die hat ein Volkswirtschaftsstudium abgeschlossen und ein Betriebswirtschaftsstudium. In Deutschland und im Ausland. Frau Weidel spricht Deutsch, Englisch, Französisch und Mandarin fließend. Sie hat in China gelebt und in Paris an der Sorbonne studiert.

Die BRD wurde während der letzten drei Jahrzehnte, eigentlich schon immer, von der CDU/CSU, der SPD und der FDP regiert. Im Wechsel war nur, wer den Kanzler stellen durfte. Zwischendrin waren auch mal die Grünen dabei. Und nun zu den Grünen: Von ihren Anfängen an war es so, dass sie die tollsten Forderungen aufgestellt haben, ohne jemals praktikable Lösungen an deren Seite zu stellen. Immer zeichneten sie sich aus durch fehlende Fachkompetenz. Sie sind auf einen Zug aufgesprungen, der schon längst in voller Fahrt war. In Bayern zum Beispiel sind schon Ringkanalisationen um die Seen gebaut worden, bevor sich der Erste Grüne grün genannt hatte. Und heute? Immer noch keine Ahnung von Physik. Die bremsen doch tatsächlich den Autoverkehr auf städtischen Schnellstraßen auf 30 km/h runter, um den Abgasausstoß zu reduzieren, obwohl jeder wissen müsste, dass alle KFZ den niedrigsten Ausstoß bei etwa 70 bis 80 km/h haben. 

Ideologie statt Kompetenz

Dass Grüne und Linke und ihre Ideologie keine Wirtschaftskompetenz haben, hat die Geschichte bereits ausreichend bewiesen. Dass die CDU auch keine hat, haben Merkel und das letzte Jahr leider auch bewiesen. Und alle die maßen sich nun an zu behaupten, die wirtschaftspolitischen Pläne der AfD wären unsinnig, ja schädlich. Sie wären nicht durchführbar. In gewisser Weise haben sie da recht. Mit ihrem Bildungsniveau und ihrer ideologischen Verbohrtheit wären die wirklich nicht durchführbar. So kommen sie zu dem Schluss, das die anderen, die von der AfD, auch auf ihrem Niveau liegen und so wie sie selbst scheitern müssten. Sie sind nicht einmal in der Lage, Ansätze der AfD zu verstehen, wollen das gar nicht, gefangen in ihrer abstrusen Ideologie. Würden sie anders handeln, müssten sie ihre Inkompetenz eingestehen, und zwar vor sich selbst.

Die Angst der „Demokraten“ vor dem Kompetenzteam der AfD

Das tollste Argument ist aber, dass die AfD noch nicht bewiesen hat, dass sie es kann. Auch das beweist das niedrige Niveau der geistigen Kapazität dieser AfD-Hasser. Wie soll jemand beweisen, dass man etwas kann, wenn es verwehrt bleibt, es vorzuführen? Da sind wir in der Nähe von der Geschichte mit der Henne und dem Ei. Und jetzt in Sachsen-Anhalt sagen die „demokratischen Parteien“ sie wollen alles tun, um die AfD dort zum Scheitern zu bringen. Sie wollen schon den Versuch verhindern, mit einem neuen Konzept aus dem Schlamassel zu finden, das sie selbst angerichtet haben. Das ist nachvollziehbar. Wenn denn die AfD es schaffte, einen Weg aus dem Tal der Tränen zu beschreiten, dann ist ihnen klar, dass sie alle für die nächsten Jahrzehnte nur noch Stimmen bekommen werden von eingefleischten links-grün-ideologisch Verblendeten und das werden dann nicht mehr viele sein. Alice Weidel hat es in Bundestagsdebatte trefflich formuliert: Sehen Sie sich ihre Kollegen links und rechts genau an, die werden Sie nach der nächsten Wahl nicht mehr dort sehen. Darum, um die Plätze an der Sonne, geht es diesen „Demokraten“, keinesfalls um das Wohl unseres Landes.

Die letzte Umstellung der Ministerriege, die Merz vorgenommen hat, zeigt das ganze Dilemma der CDU/CSU. Sie haben keinen Nachwuchs, der für höhere Weihen brauchbar wäre. So müssen offensichtliche Versager von einem Posten auf den nächsten geschoben werden, anstatt mit neuen Gesichtern etwas Hoffnung zu geben. Das nächste Versagen ist programmiert. Vor allem die CDU-Führung hat vornehmlich das Ziel verfolgt, keine Leute hochkommen zu lassen, die den „Alteingesessenen“ die Führungspositionen streitig machen könnten. Nebenbei bemerkt, sieht es in den großen Konzernen nicht anders aus. Schon vor Jahrzehnten wurde festgestellt, dass Führungsmanager 80 Prozent ihrer Zeit damit verbringen, ihre Posten gegen Aufsteiger abzusichern, die kompetenter als sie selbst sind. Auch in der CDU läuft das so. Und diese „Fachleute“ erdreisten sich jetzt, der AfD vorzuwerfen, sie hätte auch keine Lösungen. Ja, die Lösungsvorschläge der AfD sind nicht unbedingt „politisch korrekt“, aber es sind Wege, die es wert sind, zumindest ausprobiert zu werden. Alles andere ist nur ein dämliches „weiter so“. Die AfD hat ein Kompetenzteam, das über die dritte Reihe hinausgeht und eine Chefin, deren fachliche Kompetenz unbestreitbar ist. 

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Das Grundproblem mit dem fehlenden Nachwuchs wurde von den „demokratischen Parteien“ mit der Schulbildung erzeugt. Klassische Bildung wird nicht mehr vermittelt. Hinterfragen von Inhalten wird nicht mehr gelehrt, sogar mit schlechten Noten bestraft. Lesen Sie dazu das Werk von Hauke Arach „Mensch, lern das und frag nicht“. Mit diesem „Bildungsmodell“ wird sichtbar, warum ein „weiter so“ in den Untergang führen muss. Die jüngste "Pisa Studie" belegt das in erschütternder Weise. Bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.

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