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Das sozialistische Kuba darf nicht überleben. Niemals!

Von Hans-Jürgen Geese 

Man kann dem 20. Jahrhundert viele Namen anhängen, die helfen, diese Zeit mit ihren wesentlichen Ereignissen zu charakterisieren, Ereignisse, die noch heute nachhallen und ihren Einfluss ausüben. Die Hauptdarsteller jener Zeit sind inzwischen alle tot. Der letzte der großen Männer, Fidel Castro, starb am 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren in Havanna. In meiner Jugendzeit war der Mann bereits eine Legende, zugegebenermaßen eine umstrittene Legende.

Die Sowjetunion starb am 26. Dezember 1991 dahin. Das China von heute hat nur noch wenig mit dem China von Mao zu tun. Aber Kuba, Kuba heute verkörpert noch immer den Traum und die Vision von Fidel Castro. Das liegt vor allem an dieser sehr beeindruckenden Persönlichkeit von einem Revolutionär, der, entgegen aller Wahrscheinlichkeiten der Vernunft, niemals seinen Traum von einer besseren Welt für die Kubaner aufgab. Nicht einmal am Tage seines Todes.

Kuba heute ist ein armes, ein sehr armes Land. Das müsste nicht so sein, denn Kuba hat fruchtbare Böden und eine sehr gebildete Bevölkerung. Aber Kuba darf nicht erfolgreich sein. So wie die Sowjetunion nicht erfolgreich sein durfte. So wie die DDR nicht erfolgreich sein durfte. Es darf niemals eine Alternative zum Kapitalismus auf Erden geben. Niemals. Sobald solch eine Alternative auftaucht, wird sie mit einer geradezu hysterischen und krankhaften Vehemenz bekämpft. Alle Spuren von Menschlichkeit bleiben dabei erbarmungslos auf der Strecke.

Dabei hätten sich doch die Vertreter des Kapitalismus, nach dem Zusammenbruch des Kommunismus im Jahre 1990, entspannt zurücklehnen und ihren Sieg genießen können. Auf einer Konferenz der UNO im Jahre 1992 brachte es Fidel Castro auf den Punkt. Er sagte: „Nachdem die angeblichen Bedrohungen des Kommunismus verschwunden sind und es keinen Vorwand mehr für einen Kalten Krieg, für Wettrüsten und für gigantische Militärausgaben gibt, was hindert uns daran, diese Ressourcen jetzt für die Entwicklung der Dritten Welt und die Verhütung einer ökologischen Katastrophe auf dem Planeten einzusetzen?“

Sie mögen sagen, das war eine naive Frage. Und Sie haben wohl Recht. Fidel hätte es wahrlich besser wissen müssen. Denn wie oft hatte er in seinem Leben ähnliche Fragen gestellt und war immer auf die gleiche Antwort gestoßen: Der Kapitalismus wird sich niemals mit dem zufrieden geben, was er bereits besitzt. Der Kapitalismus will sich die gesamte Erde Untertan machen, um damit in der Lage zu sein, die gesamte Welt zu seinem eigenen Vorteil auszubeuten.

Schauen Sie sich die Welt heute an. Wie ist es bestellt um die faire Verteilung der Ressourcen zwischen arm und reich? Die himmelschreiende Ungerechtigkeit verschärft sich zunehmend, anstatt abzunehmen. Und von einem Lenin, von einem Mao, von einem Castro keine Spur. Der Kapitalismus sieht sich heute in der Endphase seines von langer Hand geplanten Alptraumes der absoluten Herrschaft über diese Welt. Natürlich bei gleichzeitiger Demokratie. Selbstverständlich werden die Leute wählen dürfen, dass es eine reine Freude ist.

Was geschah in Kuba vor der großen Revolution von Fidel Castro?

Der erste Revolutionär in Kuba war ein Eingeborener mit Namen Hatuey. Er war mit seinem Kanu von der Insel Hispaniola nach Kuba herüber gekommen, um die Bewohner vor den Weißen zu warnen, die in Hispaniola grausam gewütet hatten. Er wies auf einen Korb, in dem sich Gold befand und sagte: „Das da, das ist der Gott der Christen.“ Also warfen sie das Gold in den Fluss.

Schließlich wurde Hatuey von den Spaniern gefangen und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Der spanische Pope gab Hatuey die Gelegenheit, vor seinem Tode zum Christentum zu konvertieren, um in den Himmel zu kommen. Hatuey fragte, ob alle Christen in den Himmel kommen, was der Pope bejahte. Daraufhin sagte Hatuey, dass er die Hölle vorziehen werde, um nicht dort zu sein, wohin die Spanier gelangen.“

Als die Einheimischen fast ausgerottet waren brachten die Spanier Sklaven aus Afrika auf die Insel, um das „Gold“ von Kuba auszubeuten: Zuckerrohr. Zucker war dereinst ein Luxusartikel in Europa. Riesige Zuckerplantagen überzogen bald das Land. Kuba blieb eine Kolonie Spaniens. Bis zum Jahre 1898.

Im Jahre 1898 hatte eine bereits Jahre vorher ausgebrochene Revolution fast den Sieg errungen. Die Spanier waren dabei, die Insel aufzugeben, als die Amerikaner ihre Armee schickten und sich als Sieger erklärten. Zu den Übergabeverhandlungen wurden die Revolutionäre nicht einmal eingeladen.

Aus der angeblichen Befreiung Kubas wurde nichts. Die Amerikaner übernahmen die Insel. Amerikanische Geschäftsleute herrschten jetzt. In einem Abkommen im Jahre 1902 (Platt-Abkommen) wurde die Beziehung der U.S.A. zu Kuba festgeschrieben. Es kam einer Unterwerfung Kubas gleich.

Castros Revolution

Fidel Castros Plan war ein geradezu hanebüchenes Unterfangen. Nun, nicht umsonst wurde Fidel Castro schon als Kind als „El Loco“ (der Verrückte) bezeichnet. Er weigerte sich einfach, allgemein akzeptierte Regeln anzuerkennen. Heute hätte man das arme Kind wahrscheinlich als potenziellen Kunden von Medikamenten für die Behandlung von ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung) identifiziert. Ach ja, die Segnungen der Zivilisation!

Am 2. Dezember 1956 landete Fidel Castro mit 81 Revolutionären auf der völlig überladenen Yacht „Granma“ in Kuba. Nur eine Handvoll von ihnen (darunter auch Che Guevara) überlebten die anschließenden Kämpfe mit den kubanischen Streitkräften und konnten sich unter schwierigen Umständen in die Berge flüchten. Da schmorten sie vor sich hin. Castro galt übrigens offiziell als tot. So berichteten es auch die Zeitungen in Amerika.

Ein Wunder musste her. Und das Wunder geschah tatsächlich.

Medien als Waffe

In Amerika galt damals der Journalist Herbert Matthews als eine Autorität. Der Mann hatte sich in einem Maße der Wahrheit verpflichtet, die fast schon krankhaft war. Sein Ruf, sein ganzer Stolz beruhte auf dieser Maxime zur Wahrheit.

Matthews hatte zudem ein Gespür für den Ablauf von Geschichte, deren Zeit gekommen war. Und so geschah es, dass er versuchte, mit den Revolutionären, über Bekannte in Kuba, Kontakt aufzunehmen. Es gelang ihm mit viel Glück und unter schwierigsten Umständen, in die Berge der Sierra Maestra zu kommen und schließlich Fidel Castros Haufen von Revolutionären auszumachen. Und dann?

Die Sonntagsausgabe der New York Times präsentierte am 24. Februar 1957 auf der Titelseite die Sensation: Fidel Castro lebte und mit ihm die kubanische Revolution. Dieser Bericht von Herbert Matthews befeuerte die Jugend in Kuba und sicherte Fidel Castro ungeheuren Zulauf, der schließlich nicht mehr von der Regierung zu kontrollieren war.

In den frühen Morgenstunden des 1. Januars 1959 floh Präsident Fulgencio Battista nach Amerika. Der Vormarsch der Revolutionstruppen war einfach nicht mehr aufzuhalten. Das Wunder war tatsächlich eingetreten.

Das Programm von Fidel Castro im Jahre 1959

Bei nüchterner Betrachtung der menschlichen Situation auf Erden werden wohl alle mit einem Realitätssinn ausgestattete Menschen, die sich eine Weile auf diesem Planeten aufgehalten haben, zu einer ähnlichen Einschätzung der wesentlichen Voraussetzungen für ein würdevolles Leben aller Menschen auf diesem Planeten finden. Es ist wahrlich nicht kompliziert. Fidel Castro war also in dem Sinne kein Revolutionär. Er forderte lediglich für seine Kubaner was wahrscheinlich auch Sie und ich für die Kubaner gefordert hätten.

Bis heute gelten in Kuba drei Säulen als die Grundlagen des Überlebens: Kein Hunger, exzellente Bildung, exzellentes Gesundheitswesen.

Und das leistet Kuba im Überschuss. Viele Male hat Kuba Lehrer und Ärzte in andere Länder geschickt, um zu helfen. Selbst Amerika hat es medizinische Hilfe bei Katastrophen angeboten, was die Amerikaner allerdings jedes Mal ablehnten.

Es gab eine Zeit, in der die Kubaner einigermaßen gut leben konnten, solange die Sowjetunion, solange die Länder Osteuropas Kuba unterstützten. Etwa 80 % des Außenhandels betrieb Kuba mit dem Ostblock. Bis 1990 dieser Handel zusammenbrach.

In Kuba steht nicht in der Verfassung „Die Würde des Menschen ist unantastbar“, aber die Kubaner versuchten und versuchen unter mittlerweile sehr widrigen Umstanden, nach diesem Anspruch miteinander zu leben. Frage: Warum haben es die Kubaner nicht geschafft, aus ihrer materiellen Not herauszukommen?

Die Politik der wirtschaftlichen Erpressung Amerikas

Sie mögen es nicht wissen: Seit dem Jahre 1960 haben die Vereinigten Staaten von Amerika, diese Wiege der Zivilisation und Demokratie, seit dem Jahre 1960 haben die Vereinigten Staaten von Amerika die schärfsten Sanktionen über diese kleine Insel Kuba verhängt. Seit nunmehr 66 Jahren!!! Warum?

Noch einmal: Diese Frage ist einfach zu beantworten: Das Experiment Kuba darf unter keinen Umständen Erfolg haben. Kuba muss scheitern. Um jeden Preis. Sollte Kuba erfolgreich sein und eine Alternative zum Kapitalismus bieten, dann könnten viele andere Länder auf wahrlich dumme Gedanken kommen. Das gilt es zu verhindern.

Und nicht nur der Boykott allein wurde als Waffe eingesetzt. Immer und immer wieder wurden Teile der Infrastruktur Kubas durch Sabotageakte zerstört. Zuckerplantagen wurden angezündet, Bombenangriffe fanden statt und die berühmte Invasion in der Schweinebucht am 17. April im Jahre 1961.

In ihrer Dreistichkeit weisen diese Amerikaner auf die Armut in Kuba und machen dafür den kubanischen Sozialismus verantwortlich. Nicht einmal die Christen in Amerika sind willig, ihren Mitmenschen in Kuba zu helfen. Was sie auch gar nicht zu tun brauchen. Es würde völlig reichen, wenn sie die Kubaner schlicht und einfach in Ruhe ließen, ihnen die Freiheit zustünden, mit allen Ländern auf Erden in Frieden zusammenzuleben. Allein, es darf nicht sein. Der Kapitalismus kennt keine Gnade. Der Kapitalismus fordert Unterwerfung. Unbedingte Unterwerfung.

Der Kapitalismus ist eine Variation von Mafia

Was mich nach der sogenannten Wiedervereinigung verwunderte war, dass doch eigentlich die Bürgerinnen und Bürger der DDR das alles gewusst haben müssten. Das hatten die doch bestimmt in der Schule gelernt. Und dann haben sie sich trotzdem so von der Westmafia über den Tisch ziehen lassen. Der Kapitalismus kann nur überleben, wenn er keine Gnade kennt. Der Kapitalismus ist in letzter Konsequenz das unmenschlichste System auf Erden.

Wie funktioniert die Mafia? Sie haben sich vielleicht einen dieser vielen U.S. Filme angeschaut, die von der Mafia handeln. Das System beruht auf Einschüchterung. Sie müssen also eine Abgabe zahlen, sonst wird die Mafia Sie nicht in Ruhe lassen. Die Mafia mag Sie sogar töten. Daher zahlen alle.

Der Boss der Mafia kann es also nicht erlauben, dass da jemand aus der Reihe tanzt und nicht mehr mitspielen will. Das darf unter keinen Umständen zugelassen werden. Denn dann würden doch andere auf die gleiche Idee kommen.

Der Trick liegt nun darin, die Mafia nicht als Mafia erscheinen zu lassen. Das muss alles gut menschlich verbrämt verpackt werden. Die Lieblingsverpackung der Mafia ist diese sogenannte Demokratie. Wer will schon etwas Böses über Demokratie sagen? Also wurde der Bundesrepublik nach Ende des Zweiten Weltkrieges von Amerika die Demokratie geschenkt, für die wir ja auch alle sehr dankbar sind. Augen zu und leben. Denn wir wollen einfach nicht sehen, dass wir es hier mit der Mafia zu tun haben. Ähnliches gilt für alle anderen Staaten in Europa. Die Russen haben sich verweigert. Daher haben sie jetzt Ärger am Hals.

Aber die Bundesregierung spielt natürlich brav mit. Wir haben ja schließlich Demokratie. Die Russen haben keine Demokratie. Die haben einen Despoten. Die Russen sind böse Menschen. Die wollen Krieg. Wir sind die guten Menschen. Wir wollen Frieden. Das kann gar nicht anders sein. Denn wir haben Demokratie. Wir haben sogar die Amerikaner als Freunde. Die Auserwählten unter den Menschen.

Die UNO und Kuba

Seit 1992 gibt es jedes Jahr (Ausnahme wegen Covid 2020) eine Resolution in der UNO, die die Aufhebung der Sanktionen gegen Kuba fordert. Das Ergebnis ist immer das gleiche: Fast alle Staaten auf Erden unterstützen den Antrag oder enthalten sich der Stimme. Lediglich zwei Staaten stimmen Jahr für Jahr dagegen. Frage: Welche zwei Staaten sind das wohl? Nun, der eine Staat ist natürlich Amerika. Und der andere Staat? Das ist Israel. Wie es heißt in der Bibel: „Und sie schämten sich nicht.“ Das ist das wahre Antlitz von Israel.

Die letztendlich eindrucksvollste Lektion aus Kuba

Fidel Castro war stets sehr offen und ehrlich, eine sehr eindrucksvolle Persönlichkeit mit Fehlern, ein Mann, der sein Leben einer großen Idee opferte und der nur mit sehr viel Glück all den Attentaten entging und friedlich starb.

Wie Fidel Castro sagte, kann es einfach nicht sein, dass ganz wenige Menschen sehr viel Land besitzen und viele Menschen gar kein Land. Die Absurdität ist noch schlimmer, wenn diese Grundbesitzer nicht einmal im Lande selbst leben, sondern es nur als Quelle von Reichtum ansehen, wobei aber doch das Land als Quelle des Wohlstandes den Menschen dienen muss, die dort in dem Land leben.

Also blieb doch wohl nichts anderes übrig, als Großgrundbesitzer zu enteignen. Die schrien nach Gesetzen, die sie schützen sollten. Das ist schließlich die Aufgabe von Gesetzen. Darum haben wir doch letzten Endes all diese Gesetze.

Als die DDR sich ergab wurden erst einmal viele, viele Gesetze erlassen, damit die Mafia legal arbeiten konnte. Man nennt das auf Neudeutsch einen Rechtsstaat. Hübsch eingepackt in Demokratie. Der Mensch lässt sich durchaus gerne bescheißen, aber es darf nicht gar so offensichtlich sein. Nicht gar so peinlich.

Kuba steht auf der Abschussliste

Der Messias Donald Trump hat bekanntlich Kuba viele Male gedroht, sowohl in seiner ersten Amtszeit als auch kürzlich. Die Exilkubaner, die Vertreter der Mafia, wollen ihren Reichtum zurück, den Fidel Castro ihnen einst nahm.

Als die Sowjetunion fiel sprang Venezuela als der Lieferant von Öl ein und bescherte Kuba großzügig Unterstützung für ein bescheidenes Auskommen.

Jetzt ist auch Venezuela gefallen. Die Amerikaner sind momentan noch dabei, ihre Wunden nach der Niederlage gegen den Iran zu lecken. Aber dann wird es weitergehen. Es muss weitergehen. Der Kapitalismus will und muss schließlich die Welt erobern. Der tiefste Stachel im Fleisch Amerikas, 90 Meilen vor der Haustür, ist Kuba mit seinem komischen Sozialismus. Das darf nicht sein.

Was wäre die Lösung?

Kuba den Kubanern. So wie Deutschland den Deutschen. So wie Russland den Russen und China den Chinesen. So wie natürlich auch Amerika den Amerikanern. Ach, wenn die Deutschen doch zumindest endlich sehen, erkennen würden, dass Deutschland heute nichts weiter ist als eine Kolonie der Amerikaner. Eine Kolonie der U.S. Mafia. Mit deren entsprechenden Angestellten in der Regierung. 

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Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Ist es nicht beeindruckend, wie Hans-Jürgen Geese vom anderen Ende der Welt die Lage auch in Deutschland treffend analysiert? Da können wir Ihnen nur empfehlen, das Werk desselben Autors zu genießen. Mit dem Titel „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ spannt Geese den Bogen von Neuseeland zu Deutschland. Seine messerscharfen Analysen zeigen auf, wie die Bürger weltweit von den immer gleichen Akteuren mit den immer gleichen Methoden unterdrückt und ausgebeutet, ja zu Sklaven gemacht werden. Täuschen Sie sich nicht. Was Geese in Neuseeland wie unter dem Brennglas aufzeigt, findet auch in Deutschland statt. Es ist nur nicht so leicht zu erkennen. „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ ist erhältlich im Buchhandel oder bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier. 

Hier können Sie eine Rezension zu diesem Werk ansehen: 
https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/ 

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