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Und wieder sollen die Raucher geschröpft werden

“Von Peter Haisenko 

Der Präsident der Bundesärztekammer Klaus Reinhardt hält eine höhere Tabaksteuer aus gesundheitlicher Sicht für richtig und notwendig. Seit mehr als 50 Jahren wird immer wieder diskutiert, ob Raucher mehr für ihre Krankenkasse zahlen sollen. All das geht an der Realität vorbei.

Reinhardt führt an, Rauchen sei „weiterhin eine der größten vermeidbaren Gesundheitsgefahren. Internationale Erfahrungen und Daten aus der Public-Health-Forschung zeigten, dass höhere Preise den Tabakkonsum wirksam senkten – insbesondere bei jungen Menschen.“ Bei dieser Aussage sollte man genau hinsehen. Explizit sagt Reinhardt nicht, dass weniger Tabakkonsum die Lungenkrebsfälle reduziert, sondern nur den Tabakkonsum. Der Tabakkonsum hat während der letzten Jahrzehnte deutlich abgenommen, die Anzahl an Lungenkrebsfällen aber nicht. Das passt nicht zusammen. Jedenfalls solange man annimmt, das Rauchen von Tabak wäre die Hauptursache für Lungenkrebs. (Siehe Bild unten) 

Doch beginnen wir mit der immer wieder aufkommenden Forderung, Raucher mit einem höheren Krankenkassenbeitrag zu „bestrafen“. Diesem Thema hatte sich bereits 1974 die Universität Wien gewidmet und eine große Untersuchung durchgeführt. Das Ergebnis war eindeutig. Raucher belasten das Gesundheitssystem weniger als Nichtraucher. Wenn überhaupt, müssten sie weniger bezahlen. Wie kommt das? Die Forscher haben festgestellt, dass Raucher weniger krank sind und dann zum Lebensende schneller sterben und weniger teure Behandlungen in Anspruch nehmen. Man bedenke dazu: Statistisch gesehen fallen 90 Prozent der Krankheitskosten, die ein Mensch während seines gesamten Lebens verursacht, während des letzten Lebensjahres an. Eben wenn er im Krankenhaus an den Apparaten hängt und teure Medikamente bekommt. Ganz gleich, wie sinnvoll das dann noch sein kann.

Trotz dieser unbestreitbaren Erkenntnis wird das Thema „Malus für Raucher“ immer wieder revitalisiert. Man braucht ja einen Aufhänger zur Begründung, die Tabaksteuer immer höher zu schrauben. Medizinisch ist das nicht zu begründen. Es geht wie immer nur darum, wo immer möglich noch mehr Steuern einzutreiben. Oder haben Sie schon mal eine Statistik gesehen, dass die Lebenserwartung für Raucher beweisfest geringer ist als für Nichtraucher? Das wird einfach behauptet und wehe, jemand meldet Zweifel an. Die Corona-Politik lässt grüßen. Aber es kommt noch besser.

Rauchen schützt vor Lungenkrebs“

Wenn Sie noch vor etwa zehn Jahren diesen Satz in Ihre Suchmaschine eingegeben haben, fanden Sie eine Arbeit zu diesem Thema. Wenn Sie es jetzt versuchen, finden Sie diese Arbeit nicht mehr. Ganz oben steht dann die KI-Kurzform, dass Rauchen selbstverständlich Lungenkrebs verursacht. Irgendwelche Links zu Beweisen dazu werden nicht angeboten. Ich werde diese kühne These „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“ und den Beweis dazu in aller Kürze vorstellen.

In den frühen 1950er Jahren wusste man fast gar nichts darüber, wie sich Radioaktivität überhaupt auf den menschlichen Organismus auswirkt. Man wusste zwar, dass sehr hohe Strahlendosen zu einem mehr oder weniger schnellen Tod führen, aber bis heute weiß man immer noch nicht, was da wirklich geschieht und ob es individuelle „Grenzwerte“ gibt. Aber während der 1950er Jahre hat man viele Versuche dazu durchgeführt. Unter anderem mit Ratten. Die wurden radioaktiven Partikeln in der Atemluft ausgesetzt und alle, also 100 Prozent, entwickelten Lungenkrebs. Gleichzeitig hat man andere Ratten Tabakqualm ausgesetzt, so, als würde ein Mensch 200 Zigaretten pro Tag rauchen. Keine der „Raucherratten“ hat Lungenkrebs entwickelt. Und dann passierte etwas, was nicht vorgesehen war.

Wenn Raucher radioaktive Partikel aushusten

Normalerweise werden diese Versuchstiere, die sozusagen steril in den Versuch gehen, nach Abschluss des Versuchs getötet. Sie sind für „saubere“ Ergebnisse nicht mehr brauchbar. Warum auch immer, ist aber eine Charge „Raucherratten“ nach dem Versuch mit Tabakqualm bei den „radioaktiven Rattenversuchen“ gelandet. Das Erstaunen war groß. Nur 60 Prozent der Raucherratten entwickelten Lungenkrebs. Die Versuche das zu erklären führten zu der These, dass Raucher mehr Schleim in Bronchien und Lunge produzieren. So bleiben radioaktive Teilchen im Schleim hängen und werden ausgeschieden, „abgehustet“, bevor die sich im Lungengewebe festsetzen und dort ihre unheilvolle Wirkung entfalten können. Man weiß das seit den 1950er Jahren.

Generell ist zu beobachten, dass die Krebsfälle seit Beginn der 1950er Jahre stark zugenommen haben. Also nach den oberirdischen Atombombenzündungen. Bis Ende der 1960er Jahre waren es etwa 700. Den USA war aber schnell ersichtlich, dass diese Atombomben nicht gut für die Menschen sind. Also hat man die Tests auf die Südhalbkugel verlagert, auf Pazifikinseln und England hat seine direkt in Australien durchgeführt. Das heißt, das Gros des Fallouts ist auf der Südhalbkugel niedergegangen. Zwischen der Nord- und Südhalbkugel findet praktisch kein Luftaustausch statt. Und da kommt die nächste Lüge daher. Erinnern Sie sich noch daran, wie eine hohe Anzahl an Hautkrebsfällen in Australien, an den Stränden, mit dem sogenannten Ozonloch erklärt wurden? Und nein, die Sonnenstrahlen können das nicht bewirken. Ursächlich war der Fallout, der die Strände Australiens mit radioaktiven Partikeln verseucht hat, in denen sich dann die Badegäste gewälzt und eben Hautkrebs entwickelt haben. Warum ist das Thema beendet? Weil der Regen auch Australiens Strände wieder sauber gewaschen hat. Seit mehr als 50 Jahren gibt es keine oberirdischen Atomversuche mehr.

Weil wir schon dabei sind...

Während der 1950er Jahre wurde in den USA viel geforscht. Ergebnisoffen geforscht, einfach, weil man es wissen wollte. Allerdings ging man mit den Erkenntnissen nicht neutral um. Manches wurde der breiten Öffentlichkeit nicht präsentiert. Im Rahmen dieser Forschungen wurden während des Koreakriegs 1.000 Soldaten vor die Wahl gestellt, nach Korea in den Krieg zu ziehen oder sich einer monatelangen Testreihe zu unterziehen. Das lief so ab: Drei Monate durften die Delinquenten so viel essen, wie sie wollten. Allerdings musste jede Kalorie notiert werden. Anschließend erhielten sie nur noch die Hälfte der Kalorien für drei Monate. Dann wurde die Gruppe dreigeteilt.

Die erste durfte wieder so viel essen, wie sie wollte. Die zweite bekam exakt die gleiche Kalorienmenge wie zuvor und die dritte zehn Prozent weniger. Alle drei Gruppen hatten das gleiche Ergebnis. Alle nahmen zu, wurden fett. Die Erklärung ist einfach. Während einer Diät, also einer Mangellage, stellt sich der Körper auf einen reduzierten Stoffwechsel ein. Erhält er dann wieder Normalrationen, kann er die nicht wie früher komplett verarbeiten und legt Reserven an in Form von Fett als Vorsorge für die nächste mögliche Mangellage. Das heißt, seit 70 Jahren weiß man: Wer fett werden will, der mache eine Diät. Und die Folgerungen aus dieser Erkenntnis? Mit Diäten werden Milliardenumsätze generiert. Es ist ein ewiges Geschäft – und es ist eine Lüge, die die Gesundheit von Abermillionen Diätgläubigen ruiniert.

Vertrauen Sie der Wissenschaft...

Wie Sie sehen, geht es mir bei dieser Betrachtung nicht nur um Raucher. Es geht darum aufzuzeigen, dass es in vielen Bereichen Wissen gibt, das nicht nur nicht angewendet wird, sondern sogar gegen dieses Wissen (Gesundheits-)Politik betrieben wird. Machen Sie sich dazu Ihre eigenen Gedanken, inwieweit auch in anderen Bereichen analog verfahren wird. Man erinnere sich an Corona oder den Umgang mit Russland. Aber mit den Atombombentests ist das noch eine andere Geschichte. Da gibt es keine Frage, wer die Täter waren, die Millionen einem Strahlenschaden ausgesetzt haben, bis zum Tod. Alle Strahlenschäden auf der Südhalbkugel gehen auf die Konten der USA, Frankreichs und natürlich Englands in Australien selbst. Würde das zugegeben, könnte mancher auf die Idee kommen, Schadenersatz von den Verursachern einzufordern. Und das zu Recht.

Und es geht natürlich auch darum, Argumente nicht zu entkräften, die Steuererhöhungen rechtfertigen sollen. Nachdem man Rauchern jahrzehntelang eingetrichtert hat, dass ihr Tabakgenuss gesundheitsschädlich sein soll, haben diese das verinnerlicht und begrüßen Maßnahmen, die diesen reduzieren sollen. So vermeintlich auch ihre Gesundheit schützen sollen. Wer wollte da protestieren? Tatsächlich geht es aber nur darum, fortlaufend höhere Steuern auf Tabak zu begründen. Erinnert Sie das an die CO2-Steuern? Ach ja, da hätten wir dann ein schlüssiges Argument, die Tabaksteuer höher zu schrauben. Ein Raucher verbrennt Tabak und dabei entsteht CO2. Wäre das nicht ein feines Argument für die Erhöhung der Tabaksteuer, dieser Regierung in unserer Demokratie würdig?

Übrigens: Wussten Sie, wer als erster den Begriff „Unsere Demokratie“ formuliert hat? Es war Erich Honecker.
https://www.danisch.de/blog/2026/01/21/unsere-demokratie-war-eine-kampfvokabel-der-ddr/

Nach langer Suche ist es mir gelungen, doch noch eine Seite zu finden, auf der die gesamte Argumentationskette zu „Rauchen schützt vor Lungenkrebs“ zu finden ist:
https://de.sott.net/article/1629-Rauchen-schutzt-vor-Lungenkrebs  

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