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Die Gasspeicher sind fast leer - und dann? 

Mit ideologisch verfälschten Analysen kann Deutschland nicht gerettet werden

Von Peter Haisenko 

Die deutsche Wirtschaft kann nicht auf die Beine kommen, weil die Deutschen zu faul sind, zu oft krankfeiern und zu früh in Rente gehen und überhaupt ist Putin schuld daran – sagt Kanzler Merz. Nichts davon trifft zu. Es ist wie beim Arzt. Mit einer falschen Diagnose kann die passende Therapie nicht eingeleitet werden.

Dass die deutsche Wirtschaft in einem jämmerlichen Zustand ist, muss nicht extra betont werden. Reihenweise gehen Unternehmen in Insolvenz, stellen den Betrieb ein. Die Produktionskosten sind zu hoch und so kann nicht mehr wettbewerbsfähig produziert werden. Den einzigen Weg da wieder herauszukommen, sieht der Kanzler offensichtlich darin, zum „Manchester-Kapitalismus“ zurückzukehren. Zu Zuständen, die in jahrzehntelangen Anstrengungen überwunden schienen. Jetzt soll auch noch das Recht auf Teilzeit geschleift werden. Glaubt er eigentlich selbst, dass das zum Erfolg führen kann?

Beginnen wir mit dem Krankenstand. Der ist tatsächlich so hoch wie noch nie. Das liegt aber nicht daran, dass hemmungslos krankgefeiert wird. Betrachtet man die Statistik fällt sofort auf, dass bis zum Jahr 2021 keine Auffälligkeiten zu beobachten waren. Also auch im sogenannten ersten Corona-Jahr. Erst 2021, als die Covid-Spritzen massenweise verabreicht worden sind, begannen der Krankenstand und die Übersterblichkeit deutlich anzusteigen. Der Begriff „Long-Covid“ wurde erfunden um zu verschleiern, dass die Langzeitschäden in direktem Zusammenhang mit den Covid-Spritzen stehen. In den letzten Tagen hat sogar Karl Lauterbach zugegeben, dass dieser Zusammenhang besteht. Wir stellen folglich fest: Der hohe Krankenstand ist nicht Krankfeiern geschuldet, sondern den Schäden durch die Covid-Spritzen und die Corona-Politik als solche. Das Gerede über die telefonische Krankschreibung ist nicht zielführend.

Mehr Militär oder mehr Wohlstand?

Die Deutschen gehen zu früh in Rente? Das kann nur jemand sagen, der nichts weiß über andere europäische Staaten und deren Renteneintrittsalter und Rentenhöhe. Da kommt der deutsche Rentner schlecht weg. Die Deutschen arbeiten zu wenig? Man müsse über die Streichung von Feiertagen nachdenken? Wie soll das mit einer geplanten Wehrpflicht zusammenpassen? Wehrdienst bedeutet sinnlose unproduktive Tätigkeit über die gesamte Zeit, die jemand als Soldat verbringt. Soldaten kosten den Steuerzahler eine Menge, die sinnvoller verwendet werden könnte. Die Frage dazu ist einfach: Wollen wir mehr Militär oder mehr Wohlstand? Und natürlich, wofür eine Armee überhaupt bezahlen, die nicht in der Lage ist, das Land erfolgreich zu verteidigen? Und gegen wen? Russland wird Deutschland nicht angreifen, aber bei Polen bin ich mir da nicht sicher. Über die irrsinnige und milliardenschwere Unterstützung der Ukraine muss da nicht geredet werden. Aber ach ja, die Deutschen arbeiten zu wenig, sagt der Kanzler.

Die Deutschen leben über ihre Verhältnisse, sagt der Kanzler. In keinem Land haben die Bürger mehr Sparguthaben und andere Vorsorgeanlagen. Die Deutschen leben also nicht über ihre Verhältnisse, die Regierung jedoch schon. Die türmt Milliarde über Milliarde an Schulden auf, euphemistisch „Sondervermögen“ gennant, und verteilt dieses Geld ohne Sinn und Fug in die ganze Welt. Und in den Korruptionssumpf in Kiew und gerade da soll es noch mehr werden. Dann die Millionen Migranten, die den Steuerzahler Abermilliarden kosten. Mit den Nebenkosten die entstehen, weil die Polizei mehr Geld braucht, um der importierten Kriminalität wenigstens ein bisschen Einhalt zu gebieten. Anstatt diese Migranten zu Reinigungsarbeiten in Bahnhöfen oder anderswo zu verpflichten, werden sie in teuren Hotels untergebracht und sind untätig. Aber die Deutschen arbeiten zu wenig, sagt der Kanzler.

Energiepreise und Bürokratie

Ich könnte noch mehr aufzählen, wohin das Geld der Steuerzahler verschwendet wird, aber auch das ist letztlich nicht zielführend. Die Probleme der deutschen Wirtschaft können nämlich auf zwei Punkte reduziert werden. Energiepreise und Bürokratie und beides ist hausgemacht. Es beginnt mit der Weigerung, Energie aus Russland zu beziehen. Zu allem Überfluss wird dann noch auf die mehrfach teurere Energie aus USA zum Beispiel eine CO2-Steuer erhoben. Bedenkt man dazu, dass etwa 90 Prozent der physischen Arbeit in der Industrieproduktion von Energie geleistet wird, kann jeder, der bis drei zählen kann, erkennen, warum die deutsche Industrie nicht mehr profitabel arbeiten kann. Aber es ist genug Geld da, um die Kühltürme der ehemaligen Atom- und Kohlekraftwerke zu sprengen. Ja, das ist das Erbe der Merkel-Regierungen und ihrer grünen Politik die nur ein Ziel hat: Die deutsche Industrie zu zerstören.

Obendrauf die Bürokratie. Zu wenig Pflegekräfte? Auch die müssen einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Erstellen von Berichten und Statistiken verschwenden. In den Arztpraxen sieht es nicht anders aus und in den Handwerksbetrieben nicht weniger. Überhaupt zu wenig Fachkräfte. In der produzierenden Industrie. Das ist kein Wunder, denn diesen Mangel gibt es in der Bürokratie nicht. Millionen Arbeitskräfte könnten für produktive Tätigkeiten zur Verfügung stehen, wenn man diese aus der Bürokratie in die Produktion überstellte. Will man aus diesem Schlamassel herausfinden, müssten etwa 80 Prozent aller Bürokratiejobs ersatzlos gestrichen werden zusammen mit einer gleichen Anzahl an Bürokratiegesetzen. Selbst wenn die nicht schnell einer produktiven Tätigkeit zugeführt werden können, richten sie weniger Schaden an, wenn sie ihre bisherige destruktive Agenda nicht mehr ausführen können.

Unnütze Jobs werden zu hoch bezahlt

Es wäre so einfach, die deutsche Industrie wieder auf Vordermann zu bringen. Energie aus Russland kaufen und die Bürokratie drastisch abbauen. Wirklich drastisch und gnadenlos. Aber solange selbst die angeblich konservative CDU/CSU immer noch dem grünen Wahnsinn frönt, gibt es keine Hoffnung auf Besserung. Was soll das dumme Gerede über Reformen, wenn an den falschen Stellen reformiert werden soll. Wenn eine ehrliche Analyse über die Gründe des Niedergangs aus politisch-ideologischen Gründen nicht durchgeführt wird. Solange die zwei Punkte Energiekosten und Bürokratie nicht einmal andiskutiert werden dürfen, ist es völlig sinnlos, an irgendwelchen anderen Enden herumzudoktern. Tatsächlich muss umfassend ans „Eingemachte“ gegangen werden. Zum Beispiel an die Bezahlungsstrukturen. Ich nenne ein Beispiel.

Ein junges Mädel hat Kommunikationswissenschaften studiert. Ein an sich überflüssiges Studium, denn da lernt man eigentlich vor allem, wie man Menschen am besten hinters Licht führt, also belügt oder veranlasst Dinge zu kaufen, die man nicht braucht. Dieses Mädel hat sofort nach dem Studium einen Job bekommen mit einem Gehalt von 6.000,- €. Ein anderer junger Mann hat seinen Master in Chemie absolviert und arbeitet jetzt an seiner Doktorarbeit. Der hat jetzt eine Stelle als Assistent an der Uni und erhält 1.400,- € pro Monat. Da kann man sich nicht wundern, wenn es zu wenige Chemiker gibt und zu viele Bullshit-Jobs. Dass in Folge dessen nur noch weniger als zehn Universitäten Kernphysik anbieten, aber knapp 200 Studiengänge für Genderstudien angeboten werden. Und die braucht wirklich kein Mensch, werden aber auch hochbezahlt. Und unsere Politiker?

Politiker müssten ihre Qualifikation nachweisen

Mir fällt keiner ein, der auch nur einigermaßen qualifiziert wäre für seine Aufgaben. Denken wir da nur an den Bankkaufmann, der Gesundheitsminister spielen durfte oder den Kinderbuchautor, der mit dem grünen Wahnsinn als Minister die deutsche Industrie in den Abgrund getrieben hat. Schauen Sie sich nur die Gesichter an. Wäre da einer dabei, von dem Sie sich privat über Ihre Zukunftsplanung beraten ließen? Oder dem Sie nur ihr Auto zur Wartung überlassen würden? Ja, mit dem Sie auch nur ein Bier trinken wollten? Die wurden aber gewählt? Weit gefehlt! Die konnten Sie gar nicht wählen. Sie konnten nur eine vorgefertigte Liste abhaken, zumeist, um noch schlimmeres zu vermeiden. Nein, dürften die Wähler die Abgeordneten direkt ohne Liste wählen, wären keine zehn Prozent von denen im Bundestag oder Ministeramt. Aber das ist ja unsere heilige Demokratie, die mit Demokratie so wenig zu tun hat, eben wie die Bezahlungsstruktur in diesem Land.

Solange Ideologie über Sachverstand steht, wird dieses Land nicht auf die Beine kommen. Die Frage steht da aber im Raum, ob es überhaupt möglich sein kann, dem mit demokratischen Mitteln beizukommen. Oder ob es nicht notwendig ist, einen radikalen Schnitt mit Neuanfang zu vollziehen. Wie könnte das gehen? Vielleicht, ganz vielleicht, könnte da helfen, wenn Moskau den 2+4-Vetrag kündigt, annulliert. Gründe dafür haben die letzten Regierungen genügend geliefert. Dann wäre Deutschland wieder auf dem Stand von 1990 und dann gäbe es die Chance, alles, ja alles neu aufzustellen.

Mein Favorit wäre, sämtliche Bundesländer als eigenständige Staaten zu etablieren. Vielleicht ein paar kleinere zusammenzulegen. Dann müsste sich niemand mehr vor den deutschen Landen fürchten und es gäbe einen Wettbewerb zwischen diesen neuen deutschen Staaten. So, wie es vor 1871 war. Da könnte dann jeder für sich entscheiden, in welchem deutschen Land er leben will, weil es ihm dort besser gefällt. Klingt utopisch? Ja, aber denken Sie doch einfach mal darüber nach. Ich als Bayer müsste kein Geld mehr an Berlin geben und die dort wären gezwungen, ihren Saustall aufzuräumen. Ich denke, diese Idee hat was! Oder fällt Ihnen etwas besseres ein? 

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Solange Deutschland in zwei Staaten geteilt war, es den „Kalten Krieg“ gab, verlief die Geschichte einigermaßen problemlos. Das kam nicht von Ungefähr. Es waren hochrangige Militärs und Politiker aus dem Widerstand gegen Hitler die erkannt hatten, dass Deutschland nur vor einem zweiten „Versailles“ gerettet werden kann, wenn zwei deutsche Staaten als Frontstaaten zwischen den Blöcken etabliert werden. Die wurden dann von beiden Seiten aufgebaut, weil diese deutschen Geheimpolitiker die USA mit falschen Informationen gefüttert haben. Alle Kanzler außer Willy Brandt wussten darüber Bescheid, aber nur die wenigsten Deutschen und auch nicht die USA oder Moskau. Erst wenn Sie das verinnerlicht haben, werden Sie verstehen können, was nach der sogenannten Wiedervereinigung abgelaufen ist. Bis heute. Machen Sie sich kundig, indem Sie am besten das Geschichtspaket 1 zum Sonderpreis direkt beim Verlag hier bestellen. Dieses Paket ist nicht im Buchhandel erhältlich. Diese Werke können Sie auch einzeln bestellen. Einfach das Bild anklicken. 

 

Und hier noch ein Schmankerl über das Krankfeiern und die Bürokraten 

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