
Alfred Dreyfus
Israels Heiligenschein ist im Schwinden
Von Hans-Jürgen Geese
Am 5. Januar 1895, kurz nach neun Uhr, wurde ein Gefangener, umgeben von vier Begleitern, auf den Hof der französischen Militärakademie geführt. Die Männer machten vor einem wartenden General halt, der die Anklageschrift verlas: „Alfred Dreyfus, Sie sind unwürdig, Waffen zu tragen. Im Namen des französischen Volkes enthebe ich Sie Ihres Ranges.“
Dreyfus hob seine rechte Hand und sprach: „Ich schwöre und erkläre, dass Sie einen unschuldigen Mann degradieren. Es lebe Frankreich.“
Daraufhin rollten die Trommeln, ein Mann trat nach vorn und riss die Dienstgradabzeichen von den Schultern des ehemaligen Hauptmanns Alfred Dreyfus. Sein Degen wurde zerbrochen.
Um diese entehrende Zeremonie zu vermeiden, hatten die Generäle Dreyfus geraten, sich zu erschießen.
Der Bericht des Korrespondenten Theodor Herzl von der Wiener Zeitung „Neue Freie Presse“ erschien noch am Nachmittag des gleichen Tages. Theodor Herzl erlebte das Ereignis unter Schock. Er als Jude sympathisierte mit dem Juden Alfred Dreyfus und war entsetzt über die Art und Weise, wie dieser Mann, ohne einen überzeugenden Beweis verurteilt wurde. Dreyfus war unschuldig. Aber erst im Jahr 1906 wurde das Urteil aufgehoben. Dreyfus wurde als Major wieder in die Armee aufgenommen. Im Ersten Weltkrieg diente er als Oberstleutnant.
Die Ereignisse um den angeblichen Verrat des französischen Hauptmanns Alfred Dreyfus veranlassten Theodor Herzl, sein Buch „Der Judenstaat – Versuch einer modernen Lösung der Judenfrage“ zu schreiben, das 1896 veröffentlicht wurde.
Die Bewegung der Juden, für sich einen eigenen Staat zu schaffen, nannte sich Zionismus (Zion ist Palästina). Aus der Sicht der Zionisten stellen die Juden eine Nationalität dar, anstatt einer religiösen Gemeinschaft. Merke: Eine Nationalität!
Es ist daher wichtig zu wissen: Nicht alle Juden sind Zionisten. Viele Juden sind gegen einen Staat Israel. Und nicht alle Zionisten sind Juden. Die meisten Zionisten sind sogar Christen, die aus religiösen Gründen einen Staat Israel unterstützen. Donald Trump zum Beispiel ist ein bekennender Zionist.
Es ist also falsch, Zionisten und Juden gleichzusetzen. Gegen die Zionisten zu sein bedeutet eben nicht, sich gegen die Juden auszusprechen. Die Kritik heute richtet sich doch vor allem gegen den Staat Israel und das Verhalten der führenden Politiker des Staates Israel, die allerdings diese Kritik als Antisemitismus auslegen.
Der erste Kongress der Zionisten fand vom 28. bis 31. August 1897 in Basel statt. Ursprünglich war geplant, den Kongress in München abzuhalten. Die Mehrheit der Rabbiner in Deutschland hatte sich aber gegen den Zionismus ausgesprochen und die deutsche Regierung gebeten, den Kongress in München zu verbieten.
Die Optionen der Juden
Warum hatten sich fast alle deutschen Rabbiner damals gegen den Zionismus positioniert? Zwei Hauptgründe: Erstens sahen sie sich als Deutsche, die nach Jahrhunderten der Diskriminierung endlich als Deutsche anerkannt wurden und daher als Deutsche leben konnten und leben wollten. Sie glaubten, es unbedingt vermeiden zu müssen, daran auch nur einen Zweifel aufkommen zu lassen.
Zweitens musste schon damals jeder klar denkende Mensch zu der Schlussfolgerung gelangen, dass die Errichtung eines Staates, einer Kolonie der Juden in Palästina, nur auf Kosten der einheimischen Bevölkerung geschehen konnte. Und das bedeutete und bedeutet natürlich Krieg. Bis auf den heutigen Tag.
Dennoch war der Zionismus vor allem für die Juden in Osteuropa ein Hoffnungsschimmer in Zeiten der Pogrome in Russland und Polen. Das Ziel der Emigration für die Ostjuden war bisher fast ausschließlich Amerika gewesen, das dann aber Anfang der 20er Jahre die Tore schloss. In Westeuropa waren sie unerwünscht.
Die Erfahrung der Juden mit Juden im Ersten Weltkrieg
Ab dem Jahre 1915 bekam die deutsche Armee allmählich die russische Armee in den Griff. Die Fronten begannen sich zu bewegen. Schließlich besetzten die deutschen Streitkräfte große Teile Russlands, vor allem diejenigen Gebiete, in denen viele Juden lebten.
Für die Juden in der deutschen Armee war die Begegnung mit ihren Glaubensbrüdern eine Art von Kulturschock. Sie hatten vorher keine Ahnung gehabt, wie Juden in Russland lebten. Das waren zumeist arme Menschen, die sich in erbärmlichen Verhältnissen durchs Leben schlugen.
Den deutschen Juden wurde schnell bewusst, dass diese Ostjuden, sollten die sich dereinst in Deutschland versuchen niederzulassen, ein Problem für die deutschen Juden darstellen würden. Denn die Ostjuden waren anders, nicht nur im Erscheinungsbild. Sie stammten aus einer Welt, die in der Entwicklung weit hinter dem Westen lag. Ihre Bildung war nicht mit der Bildung der Juden in Deutschland auch nur entfernt gleichzusetzen. Diese Ostjuden konnten das Image der Juden in Deutschland beschädigen. Und so kam es dann ja auch.
Die Alternative Palästina galt also, realistisch betrachtet, von Anfang an vor allem für die Millionen von Juden in Osteuropa. Für die Aschkenasim, die heute weltweit etwa 80 % des Weltjudentums ausmachen. Jude ist also nicht gleich Jude.
Winston Churchill als der große Freund der Zionisten
Theodor Herzl starb im Jahre 1904. Aber mit ihm starb nicht der Zionismus. Wie es heißt: Nichts ist stärker als eine Idee, deren Zeit gekommen ist.
Der entscheidende Mann für den letztendlichen Sieg des Zionismus war Chaim Weizmann, der nicht nur als Wissenschaftler sondern auch als Politiker großen Erfolg hatte. Sein Netzwerk von einflussreichen Juden und Politikern in England sollte schließlich den Durchbruch bringen.
Am 2. November des Jahres 1917, gegen Ende des Ersten Weltkrieges, mit einem absehbaren Vorteil für Deutschland, gelang es Weizmann, eine schriftliche Erklärung der britischen Regierung zu erhalten, die der Gründung eines jüdischen Staates in Palästina ihre Unterstützung versprach (Balfour-Deklaration).
Wir wissen aus diversen Schriften Churchills, aus seinen Reden und aus seinen dokumentierten Aussagen in der Peel Kommission im Jahre 1936, dass die Juden im Gegenzug der britischen Regierung halfen, den Ersten Weltkrieg zu gewinnen. Laut Churchills Aussagen galt das für die Juden in Russland, in Großbritannien und vor allem für die Juden in den Vereinigten Staaten von Amerika. Ohne das Eingreifen Amerikas hätte Deutschland wahrscheinlich den Krieg gewonnen.
Es steht zudem heute, aufgrund der vorliegenden Unterlagen, außer Frage, dass Winston Churchill massive finanzielle Unterstützungen von einer Reihe von Juden erhielt. Man kann sogar sagen, dass die Juden Churchill finanzierten.
Ab Februar 1921 war Winston Churchill als britischer Kolonialminister offiziell für Palästina zuständig. Im Jahre 1922 gab er das Weißbuch heraus, welches die Unterstützung für ein jüdisches „Nationalheim“ festschrieb.
Man braucht daher eigentlich nicht mehr zu tun, als den Lebensweg von Winston Churchill ab dem Ersten Weltkrieg zu verfolgen, um zu verstehen, wie es zu dem Staat Israel kam. Churchill hielt die Juden für das auserwählte Volk auf Erden, betrachtete die Araber hingegen als Menschen zweiter Klasse. Und sprach das offen aus. In seinen Schriften wird immer wieder der Materialismus des Westens deutlich, den er als Maßstab nahm, um die Welt der „faulen Araber“ zu beurteilen.
Die Gründung des Staates Israel
Bis zum 14. Mai 1948 hatte Großbritannien das Mandat für Palästina. Infolge der zunehmenden bewaffneten Konflikte zwischen Juden und Palästinensern sahen sich die Briten nicht mehr in der Lage, für Ruhe und Ordnung im Lande zu sorgen. Tausende von Toten waren jedes Jahr zu beklagen.
Wenige Stunden vor Auslauf des britischen Mandates erklärte Israel seine Unabhängigkeit. Seitdem führt Israel eigentlich konstant Krieg gegen seine Nachbarn. Die wichtigsten Kriege: Unabhängigkeitskrieg (1948-49), Suezkrise (1956), Sechstagekrieg (1967), Jom-Kippur-Krieg (1973), Libanon Kriege (1982, 2006), seit 7. Oktober 2023 Gazakrieg und jetzt der Krieg mit Iran und Libanon.
Zudem war Israel in alle anderen Kriege in der Region, wie z.B. dem Irakkrieg oder dem Krieg gegen Libyen oder dem Krieg in Syrien, verwickelt.
In all diesen Kriegen versuchte Israel, sein Territorium auszuweiten. Ziel war und ist die Schaffung von „Großisrael“, von einem Gebiet, das unter anderem neben dem aktuellen Israel auch das Westjordanland, Gaza, Jordanien, Teile Syriens, Libanons und des Iraks umfasst. Und vielleicht sogar noch einiges mehr.
Der Botschafter der U.S.A. in Israel, Mike Huckabee, sprach sich in einem Interview mit dem Journalisten Tucker Carlson vor kurzem in aller Öffentlichkeit für ein Großisrael aus. Auch Mike Huckabee ist als Christ ein bekennender Zionist. Der Endzeitglaube der christlichen Zionisten ist eng mit dem Schicksal Israels verbunden. Die Zahl der christlichen Zionisten in den U.S.A. ist nicht exakt zu bestimmen. Schätzungen liegen zwischen 40 und 60 Millionen.
Alle Mitglieder des Trump Kabinetts sind Zionisten. Daran allein erkennen Sie schon den Einfluss, den Israel auf die Regierung der U.S.A. ausübt.
Die Juden herrschen in den Vereinigten Staaten von Amerika
Diese Behauptung wird inzwischen in aller Öffentlichkeit in den U.S.A diskutiert, auch in den Medien. Die Beweise sind überwältigend. Nicht nur, dass das gesamte Kabinett aus Zionisten besteht und der U.S. Botschafter in Israel ein Zionist ist.
Die Finanzierung des Wahlkampfes von Donald Trump erfolgte vor allem durch die Juden, die eine Reihe von entscheidenden Wirtschaftszweigen des Landes unter ihrer Kontrolle haben, wie z.B. Banken, Medien, Rechtswesen.
Die aktuelle Frage in Amerika ist natürlich, warum sich Trump auf einen Krieg mit dem Iran eingelassen hat, obwohl der Iran den U.S.A. nichts getan hat? Warum dieser illegale Angriffskrieg, der laut U.S. Urteil bei dem Nürnberger Kriegsverbrecherprozess für alle Zeiten zu ächten ist. Wird Trump hängen?
Es ist offensichtlich, dass die U.S.A. von Israel erpresst wurden, sich an diesem Krieg zu beteiligen. Die überwiegende Mehrheit der Amerikaner ist gegen diesen Krieg. Selbst ein Grossteil der jüdischen Amerikaner ist gegen diesen Krieg.
Die jüdischen Amerikaner haben inzwischen ein sehr ungutes Gefühl. Zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg ist eine Mehrheit der Amerikaner insgesamt gegen die Juden eingestellt. Das war bis vor kurzem einfach unvorstellbar.
Aber die Macht von AIPAC, der einflussreichen jüdischen Lobbyorganisation, die fast alle Politiker im Kongress finanziert, ist jetzt ans Licht gekommen. Die Amerikaner sind geschockt. Das da, das soll ihr Land sein? Das ist Amerika?
Eine sehr unangenehme Frage zwingt sich auf: Seit wann beherrschen die Juden Amerika? Seit wann? Die Antwort lautete bisher zumeist: Seit dem 22. November 1963. Am 22. November 1963 wurde der U.S. Präsident, der sich gegen Israel gestellt und vor allem Israel Nuklearwaffen verweigert hatte, ermordet. Von wem?
Und auch die einst verfemte Behauptung von Adolf Hitler muss noch einmal aufgegriffen werden. Hitler hatte behauptet, dass Amerika damals von den Juden regiert wurde. Hatte der Mann Recht? Wie weit also geht der entscheidende Einfluss der Juden auf die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika zurück?
Israel war und ist ein Kolonialprojekt der Europäer
Europäer gründeten Israel. Aber ohne die Hilfe Amerikas hätte Israel nur schwer überleben können. Das Land ist auf sich allein gestellt nicht überlebensfähig. Es braucht die Milliarden Dollar und die Waffen aus Amerika.
Die Frage ist natürlich, warum um alles in der Welt die U.S.A. so ein Interesse an dem kleinen Israel haben? Was leistet Israel für die U.S.A.? Antwort: Nichts. Sie erkennen also, dass es andere Gründe für diese Unterwerfung von 350 Millionen Amerikanern geben muss. In Israel leben (lebten bis vor kurzem) etwa 7 Millionen Juden. Das Ganze ist also eigentlich eine Lachnummer. Wie dämlich müssen die Amis sein, das mit sich machen zu lassen?
Auch der Rest der Welt ist inzwischen aufgewacht. Zwangsläufig. Denn der Krieg gegen den Iran hat Konsequenzen für jenen Rest der Welt. Und je dramatischer die Konsequenzen sich demnächst äußern werden, desto stärker wird der Hass auf Israel sein. Denn Israel hat uns das schließlich alles eingebrockt. So oder so ähnlich werden die Anklagen lauten.
Der sogenannte Antisemitismus wird Ausmaße annehmen, wie die Welt sie bisher noch nie gesehen hat. Israel wird der Paria der Welt sein. Und dann?
Die Gebote der Ethik sind die Vorboten des Schicksals von Israel
Die zehn Gebote stehen in der Bibel. Im alten Testament. Das ist Teil der Tora. In der Tora sollten die Juden mal nachlesen, was da über das Töten steht.
Für die christlichen Zionisten: Im neuen Testament (Matthäus 26.52) finden wir die Worte: „Wer durch das Schwert lebt, wird durch das Schwert umkommen.“
Und die Lehre vom Karma beschreibt das universelle Gesetz von Ursache und Wirkung, wonach jede Handlung unweigerlich Folgen haben wird.
Israel hat alle Gebote der Menschlichkeit gebrochen. Es kann also durchaus sein, dass nicht nur der bisherige Heiligenschein Israels am Schwinden ist. Der Staat Israel, einst der große Traum eines Teils der verfolgten Juden, ist zu einem Albtraum verkommen. Die Juden töten heute tausende, zehntausende von Frauen und Kinder. Massenmord als angebliche Überlebensstrategie. Ein Wahnsinn.
Jetzt, endlich, viel zu spät..., schreit die Welt auf und wagt, die Juden in Israel anzuklagen: „In Mörder habt ihr euch gewandelt!“ Die Opfer von einst sind zu Tätern geworden. Wer auf Erden will heute noch mit Israel zu tun haben?
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Mehr Details über Palästina und die Gründung des Staats Israel, beginnend 1920, finden Sie in dieser PDF, die Sie durch Anklicken hier herunterladen können. Dort erfahren Sie auch, wie England, Churchill, den Hass zwischen Juden und Arabern/Palästinensern gezielt hergestellt haben.
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Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Ist es nicht beeindruckend, wie Hans-Jürgen Geese vom anderen Ende der Welt die Lage auch in Deutschland treffend analysiert? Da können wir Ihnen nur empfehlen, das Werk desselben Autors zu genießen. Mit dem Titel „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ spannt Geese den Bogen von Neuseeland zu Deutschland. Seine messerscharfen Analysen zeigen auf, wie die Bürger weltweit von den immer gleichen Akteuren mit den immer gleichen Methoden unterdrückt und ausgebeutet, ja zu Sklaven gemacht werden. Täuschen Sie sich nicht. Was Geese in Neuseeland wie unter dem Brennglas aufzeigt, findet auch in Deutschland statt. Es ist nur nicht so leicht zu erkennen. „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ ist erhältlich im Buchhandel oder bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier.
Hier können Sie eine Rezension zu diesem Werk ansehen:
https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/





