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Die vernetzten E-Autos liefern unerwünschte Erkenntnisse

Von Peter Haisenko 

Moderne Autos, insbesondere E-Autos, sind fast andauernd online. Sie liefern Daten an den Hersteller und an alle, die darauf zugreifen können. Es ist nicht bekannt, wer zugreift und es ist auch nicht kontrollierbar. Vergessen Sie den Datenschutz. Sie liefern aber auch Daten, die Dinge aufdecken, die nicht aufgedeckt werden sollten.

In Italien gibt es bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, seiner KFZ-Versicherung den Zugang zu seinem vernetzten Auto zu gewähren. Diese wertet dann die Fahrdaten aus im Hinblick auf den Fahrstil und passt die Versicherungsprämie an. Wer brav fährt, zahlt weniger. Wir sehen folglich, dass und wie vernetzte Autos überwacht werden (können). Jetzt hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) bekanntgegeben, dass sie die Echtdaten von knapp einer Million Fahrzeuge verschiedener Hersteller mit den Baujahren 2021 bis 2023 ausgewertet haben. Die von E-Hybriden, also mit E-Antrieb und Verbrenner. Das Ergebnis gibt zu denken, ja, es stellt den ganzen E-Auto-Wahnsinn in Frage.

Im Alltagsbetrieb sind Plug-in-Hybride sehr viel durstiger als auf dem Papier. Im Schnitt verbrauchen sie etwa das Vierfache des angegebenen Werts. Es ist bekannt, dass fast alle Autos im Alltag von den Verbrauchswerten abweichen, die im vorgeschriebenen Prüfverfahren gemessen werden - egal, ob Benziner, Diesel oder Elektroauto. Auch, dass die Differenz bei Plug-in-Hybriden besonders hoch sein könnte, wird immer wieder angemerkt. Der jetzt gemessene Unterschied ist allerdings extrem: Lag der angegebene durchschnittliche Normverbrauch ungefähr bei 1,5 Litern auf 100 Kilometern, waren es den Realdaten zufolge um die 6 Liter pro 100 Kilometer. Entsprechend höher sind der CO2-Ausstoß und auch die Spritkosten. Zu der Diskrepanz trägt dem Bericht zufolge bei, dass die Autos im Alltag selbst im überwiegend elektrischen Entlademodus durchschnittlich etwa 3 Liter pro 100 Kilometer verbrauchten - viel mehr als bisher gedacht. Dies sei ein "Schock" für alle beteiligten Wissenschaftler gewesen, sagte Studienleiter Patrick Plötz.

Ein 20 Jahre alter Diesel

Ich selbst fahre seit bald 20 Jahren einen Mercedes-e-Klasse-T-Modell 280 Diesel mit dem schönen Sechszylinder. Wenn ich von München nach Südtirol und zurück fahre, komme ich mit knapp sieben Liter Diesel auf 100 Kilometer aus. Nochmal: Dieses schöne Auto ist 20 Jahre alt. Einer meiner Freunde hat einen VW-Polo-Diesel. Auf längeren Strecken reichen weniger als vier Liter Diesel aus für 100 Kilometer. Ein anderer fährt einen Mercedes mit der 2-Liter-Diesel-Maschine und kommt mit fünf Litern/100 Km aus. Auch dieses Auto ist 22 Jahre alt. Das sind langjährig beobachtete Realwerte. Das bedeutet, dass selbst mein „Luxusmodell“, Luxus wegen der sechs Zylinder, nur 15 Prozent mehr verbraucht als der Durchschnitt der E-Hybriden. Die anderen liegen darunter. Und da sollen die E-Hybriden umweltfreundlich sein? Und da haben wir noch nicht über die Herstellung und Haltbarkeit gesprochen.

Die meisten Plug-in-Hybride sind riesengroße Monster. Groß und schwer und noch schwerer, wegen des schweren und teuren Akkumulators. Wie lange der halten wird, ist noch nicht wirklich erprobt. Eines geben die Hersteller aber zu: Bei kaum einem wird der Akku 200.000 Km leisten können. Ein feiner Diesel hingegen ist bei 200.000 Km erst richtig „eingefahren“. Da steht der Plug-in-Hybrid schon auf dem Schrottplatz, denn der Austausch des Akkus kostet schnell mehr als 20.000 €. Ein Austausch-Verbrenner-Motor kostet erheblich weniger. Allerdings ist die Akku-Laufleistung eines Plug-in-Hybrids nicht wirklich relevant. Wie das Fraunhofer Institut festgestellt hat, werden diese zumeist mit dem Verbrenner bewegt. Das schont den Akku, aber der altert auch, wenn er nicht belastet wird. Das kennt jeder, von den kleinen Anwendungen in Handys oder anderswo. Ein Verbrenner hingegen kann nach Jahrzehnten Stillstands schnell wieder angelassen werden.

Enormer Verbrauch von Materialien

Wegen der enormen Größe der meisten E-Monster ist der Verbrauch von Stahl und anderen Metallen groß. Aber die kritischen Punkte sind Lithium und andere seltene Erden. Deren Vorkommen sind begrenzt und brauchbare Rückgewinnung gibt es bislang nicht. Schon vor etlichen Jahren wurde festgestellt, dass ein E-Auto erst etwa 100.000 Km im E-Modus zurückgelegt haben muss, bis es in Bezug auf CO2 mit einem üblichen Verbrenner gleich zieht. Vorausgesetzt, der Strom für das E-Auto wird nicht mit Kohle hergestellt. Mit den Erkenntnissen des Fraunhofer-Instituts über den echten Spritverbrauch wird dieser Punkt niemals erreicht werden können. Die E-Autos sind ein Irrweg und dafür müssen wir mit unseren Steuern noch Subventionen leisten. Aber der Wahnsinn geht weiter.

Fragwürdiger Datenschutz

Nun sagt das Fraunhofer-Institut, dass das besser wäre, bei reinen E-Mobilen. Tesla zum Beispiel. Die führen aber ein konstantes Eigenleben. Neulich stand ich nachts kurz vor einem Tesla, als ich auf ein Taxi gewartet habe. Es dauerte etwa eine Minute, bis der Tesla sich meldete. Er schaltete Licht ein. Wahrscheinlich um Leute mit bösen Absichten abzuschrecken. Das bedeutet aber, dass diese Tesla andauernd ihre Umgebung beobachten. Kameras sind genügend installiert in diesen fahrbaren Komputern.

Ich weiß nicht, ob der Tesla Bilder von mir an irgendeine Zentrale gesendet hat. Jedenfalls sollte man sich darüber klar sein, dass es registriert wird, wenn man sich einem Tesla genähert hat. Und wer weiß, was da noch alles irgendwohin übermittelt wird. Vergessen wir nicht, diese Tesla sollen auch bereit sein, autonom zu fahren und dementsprechend müssen die Kameras rundum alles überwachen. Wieviel davon wird gespeichert? Im Fahrzeug selbst oder in anonymen Zentralen. Theoretisch ist es möglich, den gesamten Weg eines Fussgängers zu beobachten durch jeden Tesla, an dem vorbeigegangen worden ist. Und dazu die Möglichkeiten der Gesichtserkennung. 5G macht es möglich. Ich empfinde das als gruselig, denn es geht niemanden etwas an, wann ich wohin fahre oder gehe. 

Neue Vorschriften und „betreutes Fahren“

Um es klar zu sagen: Ich will kein Auto, das andauernd meldet, wo es ist und wie schnell es gefahren wird. Betrachtet man nun, welche neuen Vorschriften für alle in der BRD zugelassenen Neuwagen ab Sommer 2026 auf uns zukommen, muss man glauben, die sind für Kleinkinder vorgesehen, die das Fahren nicht gelernt haben. Sehen Sie sich dazu das Bild unten an. Und nein, das ist kein Scherz. Es wurde vom zdf so publiziert. Es ist die Entmündigung der Kraftfahrer. Gefährlich ist es auch. Es ist schon vorgekommen, dass der Spurassistent das Auto in den Gegenverkehr gelenkt hat, weil es die Überholspur als zu haltende Spur eingestuft hat. Ich will kein Fahrzeug, das mir in die Lenkung eingreift. Ein Beifahrer, der das wagt, würde sofort rausgeschmissen. Das hat nichts mehr mit Fortschritt oder Vernunft zu tun, es ist nur die Faszination des (technisch) Machbaren, was hier gedankenlos in eine Vorschrift gegossen wird. Wo soll das hinführen?

Auf der anderen Seite liefert die Vernetzung der KFZ Erkenntnisse, auf die unsere Führer lieber verzichtet hätten. Eben das, was das Fraunhofer-Institut über E-Hybride herausgefunden hat. Nach dieser Offenbarung müsste die Regierung sofort alle Vergünstigungen für E-Hybride einstellen. Aber was tut sie? Neue Vorschriften erfinden, die zumindest ich nicht haben will. Die für E-Hybride vernichtende Umweltbilanz wird nicht beachtet. Auch daran erkennen wir, dass die BRD-Regierung jenseits von Vernunft handelt. Es geht nur noch um die Umsetzung ideologischer Ziele, auch wenn diese als unsinnig, ja schädlich bewiesen worden sind. Ach ja, Windräder werden weiterhin gebaut und gefördert, obwohl sich gerade jetzt bei Frost herausgestellt hat, dass sie nicht zuverlässig sind, wenn sie dringend benötigt werden. Auch die Photovoltaik liefert nichts, wenn sie schneebedeckt ist. Hört endlich auf mit dem ideologisch begründeten Irrsinn! Die Grünen sind eine Zehnprozent-Partei, bestimmen aber, wohin die Reise gehen muss. Lasst uns zurückkehren zu Eigenverantwortung und Freiheit. Freiheit von überflüssiger Bevormundung und Überwachung.

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