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Die Propaganda gegen Russland gleitet ab ins Absurde
Von Peter Haisenko
Wenn die SIKO in München etwas gebracht hat, dann die Erkenntnis, dass die Propaganda gegen Russland weitergeführt wird und das Imperium der Lügen seinem Namen alle Ehre macht. Es geht nicht nur um absurde Zahlen.
Einen Tag nach dem Ende dieser Konferenz wurde der „russische Oppositionsführer“ Nawalny wieder auf die Bühne gezerrt. Er wurde mit Gift vom Pfeilgift-Frosch umgebracht, sagen sie. Von Putin persönlich, oder so. Wie auch immer das festgestellt worden ist. Zwei Jahre nach seinem Ableben. Zwei Jahre? Das stellt den westlichen Labors kein gutes Zeugnis aus. Brauchen die zwei Jahre für diese Analyse? Und wie kam die Zustande? Nawalny liegt begraben in Russland. Glaubt irgendjemand, Moskau würde den Leichnam exhumieren, um Gewebeproben nach Berlin senden zu können? Damit die dann Gift von einem Tier finden, das es in Russland nicht gibt? Ach ja, Nawalnys Witwe durfte auch wieder in München dabei ein. Und England sagt es auch. Dann muss es ja stimmen.
So, wie alles der reinen Wahrheit entspricht, was von Londons MI6 oder Selenskij persönlich kommt. Betrachtet man deren Zahlen zu getöteten Soldaten existiert die russische Armee kaum noch und es wird binnen Tagen so weit sein, dass Russland vor Kiew kapitulieren wird. Also munter weiter so, mit der Unterstützung für Kiew! Wir retten Leben! Allerdings wird es schwierig, diese Propaganda mit den Meldungen in Einklang zu bringen, die der Westen selbst publiziert. Nehmen wir den Austausch von gefallenen Soldaten. Die letzten Berichte dazu lauten: Russland erhält etwa 30 Leichen zurück und Kiew 1.000. Dieses krasse Missverhältnis kann noch etwas relativiert werden. Die russischen Soldaten lassen ihre gefallenen Kameraden nicht einfach im Dreck liegen. Auch ihre Verwundeten werden geborgen und versorgt. Das tun die Russen auch mit verwundeten Soldaten Kiews, die von ihren Kameraden zum Verrecken zurückgelassen werden. Beim Austausch von Gefangenen sieht das Zahlenverhältnis ähnlich aus.
Für Vermisste gibt es kein Geld
Selenskij gibt die Anzahl der gefallen Soldaten Kiews mit 55.000 an. Das ist schon eine schreckliche Zahl, aber sie ist unrealistisch. Warum lügt Selenskij so offensichtlich? Die Antwort ist menschenverachtend. Das Regime zahlt nur dann Entschädigung an die Hinterbliebenen, wenn der Tod der Soldaten von Kiew selbst bestätigt wird. Solange sie als vermisst gelten, wird nichts bezahlt. So werden von Kiew die Verwandten der Gefallenen um ihre Entschädigung betrogen. Wundert sich da noch jemand, dass neue Rekruten mit Gewalt eingefangen werden müssen? Wenn die nur marginal ausgebildeten Rekruten damit rechnen müssen, dass sie im Fall einer Verwundung einfach liegen gelassen werden und im Todesfall nichts an die Hinterbliebenen bezahlt wird? Ja so hat man eine Armee, die hoch motiviert ist.
Doch zurück zur SIKO. Deutsche und britische Spitzenmilitärs rufen Europa auf, sich für einen möglichen russischen Angriff zu rüsten. Moskau richte sein Militär zunehmend nach Westen aus, warnen der Militär der Bundeswehr, Carsten Breuer, und Generalstabschef der britischen Streitkräfte, Richard Knighton und führen weiter aus: Russland würde derart aufrüsten, „dass das Risiko eines Konflikts mit NATO-Staaten steigen könnte“. Aha! Wie war das mit der NATO-Osterweiterung? Mit der Aussicht, die Ukraine in die NATO aufzunehmen? Ach so, da musste Russland keinen Angriff der NATO befürchten? Aber das ist ja etwas ganz anderes! Wir sind die Guten und würden so etwas nie tun. Siehe Libyen, Irak, Iran, Syrien oder Afghanistan und und und.
Die Ukraine gewinnt diesen Krieg
Das sollen jedenfalls Meldungen der Westmedien suggerieren, die von ganz schnellen Territorialgewinnen der ukrainischen Armee berichten. 200 Quadratkilometer sollen es nur in der letzten Woche sein. Behaupten jedenfalls der CIA und der MI6 und das kann ja nur die reine Wahrheit sein. Wie Kiew das gemacht haben soll, mit all den Problemen mit Logistik und nur schlecht ausgestatteten Einheiten, bleibt ihr Geheimnis. Aber es weiß doch jeder, Russland ist kurz vor dem Zusammenbruch. Ja, man merkt das daran, dass Russland selbst nur noch wenige Abschüsse von Kiews Panzern meldet. Die richtige Erklärung ist eine andere. Kiew hat fast keine Panzer mehr. Die Bestände aus Sowjetzeiten sind aufgebraucht und die meisten Leos und Abrams wurden von der russischen Armee vernichtet.
Auch die so gefürchteten F16 aus US-Produktion tauchen in Frontnähe nicht auf. Die Ausbildung der ukrainischen Piloten kommt nicht voran, was keinen Fachmann verwundern sollte. Warum das so ist, erkläre ich hier:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20231/nato-kampfjets-fuer-die-ukraine-georgien-laesst-gruessen/
Und so darf die Meldung niemanden irritieren, dass in den ukrainischen F16 auch oder vor allem Piloten aus den Niederlande und den USA sitzen. Die sind angeblich pensioniert und als Privatleute dort. Aber erinnern wir uns an den Georgien-Krieg. Da saßen auch US-Piloten in den georgischen F16 und die wurden von den russischen Piloten abgeschossen, ohne einen eigenen Verlust. Die F16 für Kiew sind weniger für den Sieg gedacht, sondern vielmehr eine billige Methode, diese alten Modelle zu entsorgen, die ihr Ablaufdatum erreicht haben. Ein großer Teil davon dient als Ersatzteillager für Kiew. Sie sind nutzlos, weil sie sich nicht in die Nähe der Front wagen. So, wie die USA Kiew angewiesen haben, die Abrams-Panzer nicht an die Front zu schicken, weil die von den Russen reihenweise vernichtet worden sind. Diese Tatsache würde den Ruf der US-Panzer ruinieren und natürlich auch den der F16.
Ein Paradoxon
Kiew steht also kurz davor, die russische Armee zu besiegen, sagen sie. Wie passt das zusammen mit der Prognose, Russland wolle die NATO angreifen, wenn sie schon von Kiew besiegt worden ist? Da sollte man sich schon entscheiden, ob Russland den Krieg verlieren wird oder fähig ist, die NATO anzugreifen. Sowieso ist Russland und seine Wirtschaft kurz vor dem Zusammenbruch. Warum sollte dann im Westen aufgerüstet werden? Oder wird ein Angriff auf Russland von der NATO geplant?
Betrachtet man dazu das Sanktionsregime gegen Russland, hat der Westen Russland schon den Krieg erklärt. Vergessen wir nicht: Jedes Sanktionsregime hat das Ziel, die Wirtschaft eines Feindes zu zerstören und einen Wechsel der Regierung herzustellen. Erinnern wir uns: Japan wurde von den USA wirtschaftlich derart in die Enge getrieben, dass für Japan nur noch ein Krieg gegen die USA als einzige Möglichkeit blieb. Dem Iran widerfährt seit Jahren dasselbe, aber er hat nicht die Möglichkeit, die USA direkt anzugreifen. Das gilt letztlich für alle Staaten, denn die USA sind geschützt durch zwei Ozeane auf beiden Seiten. Realistisch betrachtet, würde für die USA ein bescheidener Küstenschutz ausreichen.
Russland will keinen Frieden...
...sagt Kanzler Merz. Da treffen sich Russen und Ukrainer in Genf zu Friedensverhandlungen und was macht Merz? Er verbietet dem russischen Diplomaten-Flugzeug die Überflugrechte über der BRD. Die russischen Diplomaten mussten über das Mittelmeer fliegen und der Flug, der sonst etwa drei Stunden gebraucht hätte, benötigte acht Stunden nach Genf. Das ist direkte Sabotage der Friedensverhandlungen. Wer will also keinen Frieden? Normalerweise erhalten solche Missionen freies Geleit.
Und noch etwas Iran
Auch da wird mit Zahlen Propaganda betrieben. Es werden Große Zahlen von Opfern der Regierung im Iran behauptet, jedoch gibt es keine auch nur annähernd zuverlässige Quellen, die das belegen könnten. Krasser noch die Behauptung, in München hätten 250.000 Menschen auf der Theresienwiese (Oktoberfest) gegen die Regierung in Teheran demonstriert. Auf den Bildern sind aber höchstens 25.000 zu sehen, wenn überhaupt. Zwei Tage später kommt die Korrektur, dass es tatsächlich erheblich weniger waren. Müssen folglich die angeblichen Opferzahlen im Iran auch im Faktor zehn korrigiert werden? Oder noch mehr?
Das Imperium der Lügen behauptet, es wolle Frieden, beliefert aber Kiew mit Waffen. Die gesamten NATO-Staaten geben Geld und Waffen an Kiew. Gleichzeitig zeigen sie sich aber empört, wenn andere Staaten irgendeine Unterstützung Russlands tätigen könnten. Was nicht nachgewiesen werden muss, wie es im Westen gegenüber Russland üblich ist. Ja die Doppelmoral. Man bedenke, dieser Krieg hätte nicht begonnen werden können, ohne den Putsch auf dem Maidan und die massive Aufrüstung Kiews durch den friedliebenden Westen seit 2014. Nicht zu vergessen der Betrug von Merkel, Hollande und Poroschenko mit den Minsk-Abkommen und die NATO-Osterweiterung als solche. Der Westen hat den Ukraine-Krieg gewollt und hergestellt und jetzt tun sie alles, damit er nicht endet. Um das zu verschleiern muss man dann eben diese immer weiter ins Absurde abgleitende Propaganda konsequent auf die Spitze treiben. Wann wird das der letzte Depp begreifen?
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Wie war das mit WKI und WKII? Wer hat die Geschichtsschreibung dazu verordnet? Waren das die Väter derjenigen, die jetzt dem Imperium der Lügen alle Ehre machen? Und die Opferzahlen damals? Deutsche Opfer nach dem Kriegsende? Die Rheinwiesenlager? Lesen Sie dazu das mutige Werk von Peter Haisenko „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Da wird unter anderem nachgewiesen, dass nach dem 8. Mai 1945 13,4 Millionen deutsche Zivilisten umgebracht worden sind von Polen, Tschechen, Jugoslawen, Briten und den USA. Bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.






