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Charles III. belügt Trump über die US-Britische Geschichte
Von Peter Haisenko
Man sollte meinen, ein König kennt die Geschichte seines Landes. Auch im Verhältnis zu anderen Staaten. Wenn dieser König gegenüber dem US-Präsident falsche Aussagen zur gemeinsamen Geschichte macht, muss man annehmen, dass er vorsätzlich lügt.
Charles III. hat sich bei seinem Besucht in Washington königlich diplomatisch gezeigt. Er hat die alte Verbundenheit zwischen England und den USA hervorgehoben. Er ist so weit gegangen zu behaupten, die USA würden heute französisch sprechen, wenn England nicht geholfen hätte. Die vor genau 250 Jahren erfolgte Befreiung der USA vom kolonialen Joch Englands blendet er aus. Nicht nur das. Im Jahr 1862 wollte England die USA als Kolonie zurückerobern. Sie engagierten sich für den Bürgerkrieg zwischen den Süd- und Nordstaaten gegen Washington zusammen mit Franzosen. Hätte der Süden diesen Krieg gewonnen, gäbe es eine Wahrscheinlichkeit, dass die gesamten USA heute Französisch sprächen. So wäre England eher ein Förderer für die französische Sprache in den USA. England hat aber verhindert, dass die USA Deutsch als Landessprache angenommen haben. Wieder einmal mit Geld und Bestechung. So, wie England, die „City of London“, bis heute das amerikanische Bankensystem dominiert.
England plante 1862 massiv in den Bürgerkrieg einzugreifen auf Seiten des Südens. London wollte Kriegsschiffe direkt gegen den Norden einsetzen. Das hätte böse ausgehen können für Washington. Die große Frage ist nun, warum England diesen Plan nicht durchführen konnte. Es war Zar Alexander II., der seinem Freund Abraham Lincoln zur Hilfe eilte. Gegen London. Es war der russische Zar, der verhindert hat, dass Nordamerika von England rekolonialisiert wurde. Der Zar ging so weit, Kanonenboote an die US-Westküste zu entsenden und sogar bis New York. Washington selbst hatte während des Krimkrieges Russland unterstützt! (1853 bis 1856 zwischen Russland und einer Koalition von England/ Frankreich u.a.). Es kann nicht sein, dass der König von England das nicht weiß. Wegen dieser russischen Hilfe entstand der abgrundtiefe Hass Englands gegenüber Russland, der bis heute anhält. Das Gesäusel von Charles III. gegenüber Trump ist ein einziges Lügengespinst, das er Trump servieren konnte, weil der auch nicht gerade für seine detaillierten Geschichtskenntnisse bekannt ist.
Die USA und Russland waren lange freundschaftlich verbunden
Die jungen USA hatten ein freundschaftlich inniges Verhältnis zu Russland. Das kam auch zur Wirkung im Zweiten Weltkrieg, als die USA die Sowjetunion mit unvorstellbaren Mengen an Kriegsmaterial versorgten. Die Konfrontation zwischen den USA und Russland entstand erst mit dem Kalten Krieg. Der wiederum wurde von der jungen BRD orchestriert. Es waren deutsche Offiziere und andere hochrangige Zivilisten im Widerstand gegen Hitler, die die USA mit falschen Informationen über die Sowjetunion in die Konfrontation mit Russland getrieben haben. Mit dem Ziel, einen katastrophalen Friedensvertrag wie in Versailles zu verhindern. Diese Deutschen haben die BRD und die DDR zu Frontstaaten gemacht, die von beiden Seiten wieder „kriegstüchtig“ gemacht worden sind. Das war der wahre Grund für das „Wirtschaftswunder“. England hat sich gefreut und konnte die geplante „Operation Unthinkable“ absagen. Mit diesem Plan wollte London zusammen mit den Resten der Wehrmacht direkt wieder gen Moskau losschlagen. Ja, der ewige Hass der Briten gegen Russland!
Lesen Sie dazu die Werke von Reinhard Leube. Am besten gleich das Geschichtspaket 01, in dem Sie die drei wichtigsten Bände zu diesem Themenkomplex zum Sonderpreis erwerben können:
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Jedes Werk von Reinhard Leube ist mit jeweils mehr als 500 Quellen belegt. Die Informationen sind unzweifelhaft, aber leider in Deutschland nahezu unbekannt. Allerdings waren in diesen Plan alle Kanzler der BRD bis Helmut Kohl eingeweiht, außer Willy Brandt. Machen Sie sich schlau, warum Brandt seine Kanzlerschaft vorzeitig beenden musste mit diesem Werk:
https://anderweltverlag.com/p/der-komet-verblasst
England hasst nicht nur Russland
Doch zurück zur Geschichtsklitterung von Charles III. In London hat man nie vergessen oder vergeben, dass Washington 1776 die Engländer rausgeschmissen hat. 85 Jahre später wollten sie das revidieren mit Hilfe Frankreichs. Vor allem die Intervention des russischen Zaren hat das verhindert. Vergessen wir nicht, dass es England war, das die USA in die Teilnahme am Ersten und Zweiten Weltkrieg getrieben hat. Mit geschickter Propaganda ist es London gelungen, die vormals pazifistische Gesellschaft der USA, 80 Prozent waren gegen den Kriegseintritt der USA, zu einer Kriegszustimmung von ebenfalls 80 Prozent zu treiben. Dieser Krieg hat die US-Wirtschaft zu einer andauernden Kriegswirtschaft gemacht. Mit all den üblichen Problemen auf der zivilen Seite. Auch die Konfrontation zwischen Iran und den USA ist durch das Wirken Englands entstanden und die aktuellen Entwicklungen dort könnten zum Zusammenbruch des US-Imperiums führen. Lesen Sie dazu auch:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20261/persien-und-die-ewige-schuld-englands/
Man bedenke: Es gibt nur 22 Länder auf Erden, die noch nicht von England überfallen worden sind.
England war den USA niemals wohlgesonnen. Auch ein schnelles Ende des Kriegs in der Ukraine ist von London verhindert worden und wird weiterhin von dort befeuert. Für diesen Krieg haben die USA ihr Arsenal verpulvert und das wirkt sich jetzt auch auf den Iran-Krieg aus. Wenn das die „traditionell gute Partnerschaft“ Londons mit den USA darstellen soll, denn weiß ich auch nicht weiter. Offensichtlich ist aber, dass der Hass auf Russland wegen der Aktion von Zar Alexander II. auch einen mehr oder weniger latenten Hass auf die USA begründet hat. Doch um das zu verstehen, sollten Sie die Ausführungen von Hans-Jürgen Geese lesen. (siehe Link unten) Dann erst können Sie verstehen, wie die Geschichte der letzten 200 Jahre wirklich verlaufen ist und wie sich das auf die Weltpolitik bis heute auswirkt. Bedenken Sie: Geht man weit genug in der Geschichte zurück stellt sich heraus, dass es keinen aktuellen Krieg oder Konflikt gibt, der nicht ursprünglich auf dem Treiben des British Empire beruht.
https://www.anderweltonline.com/politik/politik-2023/dem-vergessensschlund-entrissen-als-russland-amerika-rettete/
Übrigens war Charles II auch keine Lichtgestalt. Wie konnte Elisabeth nur ihrem Sohn diesen Namen geben?
https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_II._(England)





