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Ami, go home!

Von Hans-Jürgen Geese 

Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus zu Washington am 4. März äußerten sich der amerikanische Präsident Donald Trump und der Bundeskanzler Friedrich Merz zu dem Krieg gegen den Iran. Es ging vor allem natürlich um den Beitrag der Bundesrepublik, um die Unterstützung der U.S.A.

Die Veranstaltung dauerte etwa 35 Minuten. Der Herr Bundeskanzler sprach ein paar Minuten. Donald Trump beherrschte wie immer das Geschehen. Und wie immer war er großzügig mit Lob und Lügen. Trump liebt den Superlativ.

Trump: „Der neue Kanzler ist in Deutschland sehr gut aufgenommen worden. Er ist ein sehr erfolgreicher Mann. Er macht das alles sehr gut. Er ist sehr populär.“

Merz: „Wir sind uns einig, dass dieses fürchterliche System im Iran beseitigt werden muss.“

Damit waren die wichtigsten Worte gefallen. Es ging nur noch um den Beitrag, den die Bundesrepublik zu leisten bereit war.

Trump: „Deutschland verhält sich sehr gut. Ausgezeichnet. Spanien hingegen hat sich fürchterlich verhalten.“

Merz: „Wir hoffen, dass die U.S.A. und Israel alles tun werden, um diesen Krieg zu einem Ende zu bringen und dass es dann eine neue Regierung geben wird, um wieder zu Frieden und Freiheit zu gelangen.“

Auf die Frage eines Reporters, warum alle Welt in diesem Krieg die U.S.A. und Israel unterstützt gab Trump folgende Erklärung:

„Die sind einfach bösartig... Es ist ihre ganze Philosophie..., wo die herkommen..., es ist fürchterlich... Sie haben über 35.000 Menschen getötet. In einigen Fällen mit Maschinengewehren... Scharfschützen trafen Menschen durch die Augen. Es ist einfach eine sehr böse Ideologie. Niemand hat jemals ähnliches gesehen.“

Merz: „Wir in Deutschland unterstützen die Vereinigten Staaten und Israel, um dieses schreckliche, schreckliche System loszuwerden. Und wir freuen uns auf den Tag danach. Wir müssen über die Strategie sprechen, über das, was folgen wird, sobald dieses Regime verschwindet.“

Beim Zuhören dieser weisen Männer kam mir das Wort „Konfabulation“ ins Bewusstsein. Konfabulation enthält das Wort „Fabel“. Konfabulation bezeichnet das unbewusste Erfinden von Geschichten. Die Betroffenen halten diese Fabulationen für wahr. Man kann sie also eigentlich nicht der Lüge bezichtigen, denn sie können nicht mehr zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Der Begriff kommt aus der Psychopathologie. Pathologie ist die Lehre von den Leiden.

Der Herr Bundeskanzler schien verdrängt zu haben, dass die U.S.A. und Israel den Iran angegriffen hatten. Die U.S.A. und Israel. Den Iran. Angegriffen! Der Iran hatte niemandem etwas zu Leide getan. Schon gar nicht irgendwelchen Menschen in seiner Bundesrepublik. Was war da nur in den Mann gefahren?

Ein kurzer Exkurs in die Geschichte

Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im Westen und im Osten durch riesige Ozeane geschützt. Wer wollte die jemals angreifen? Die Japaner griffen am 7. Dezember 1941 nicht Amerika an, sondern Hawaii. (Anmerkung der Red.: Hawaii wurde erst Jahre später zu einem Bundesstaat der USA)

Anfang des 20. Jahrhunderts kam es daher in den U.S.A. zu der Diskussion der Frage: Sollte Amerika sich für immer aus dem Geschehen in dem Rest der Welt heraushalten oder sollte es seine Macht einsetzen, um die Welt zu verbessern?

Theoretiker wie Alfred Thayer Mahan (Theorien zur Seeherrschaft) und vor allem Sir Halford Mackinder mit seiner Herzland-Theorie erregten die Phantasie in Amerika. Mackinder behauptete, dass derjenige, der das eurasische Kernland kontrolliert, letztendlich die Welt beherrschen wird.

Nach dem Ersten Weltkrieg zog sich Amerika wieder aus Europa zurück. Wie sollte Amerika aber die Welt beherrschen, wenn es keine Präsenz in Europa hatte? Amerika hatte nämlich inzwischen beschlossen, in Zukunft die Welt zu beherrschen. Schließlich war es das bei weitem mächtigste Land auf Erden.

Im Jahre 1921 wurde der „Council on Foreign Relations“ (CFR) gegründet, eine Denkfabrik der Außenpolitikexperten. An den Universitäten sammelten sich Gleichgesinnte, die auf die Politik Einfluss nehmen wollten. Es dauerte nicht lange, bis die Drehtür zwischen Politik/Wissenschaft/Denkfabriken munter arbeitete. Und natürlich wurde viel Geld aus der Rüstungsindustrie mobilisiert.

Der entscheidende Mann war Professor Nicholas J. Spykman von Yale. Sie werden wahrscheinlich den Namen nie gehört haben. Aus gutem Grunde. Der Mann schrieb sein Meisterwerk „America’s Strategy in World Politics“ während des Zweiten Weltkrieges. Da können Sie nachlesen, dass Spykman für den Herrn Hitler völliges Verständnis aufbrachte: „Adolf Hitler sucht in Europa die Art von Lebensraum, den die Vereinigten Staaten seit langem in Amerika genießen.“

Laut Spykman werde sich die Welt in Interessensphären aufteilen, was dann ja auch geschah. Das Problem mit den Nationalsozialisten war nun leider, dass das Wirtschaftssystem der Nationalsozialisten nicht mit dem Wirtschaftssystem der Amerikaner kompatibel war. Konkurrenz zum Kapitalismus war nicht erlaubt.

Um es kurz zu machen: Diese sogenannten „Realpolitiker“, denen es nur um Macht ging, gewannen in Amerika die Oberhand und beschlossen, dass Deutschland auf keinen Fall Europa beherrschen dürfe. Niemals. Was geschah also?

1945 schufen die U.S. Marketingexperten die Geschichte vom bösen Deutschen. Und die Deutschen ließen sich das alles einreden. Bis auf den heutigen Tag.

Vom bösen Deutschen zum bösen Iraner

Es ist doch höchst erstaunlich, dass eine große Mehrheit der Deutschen den Krieg im Iran ablehnt, dass aber trotzdem ihr geliebter Bundeskanzler in Washington antanzt, um die U.S.A. seiner Treue und Unterstützung zu versichern. Was ist das denn für ein komisches Land? Das soll Demokratie sein?

Selbst Politiker der Bundesregierung haben ja in der Vergangenheit zugegeben, dass diese Bundesrepublik kein souveräner Staat ist. Aber das scheint die Damen und Herren in der Regierung nicht groß zu stören. Die Deutschen haben sich vielleicht tatsächlich inzwischen mit ihrem Sklavendasein brav abgefunden und ergötzen sich an den Lebensfreuden der sogenannten amerikanischen Kultur.

Und natürlich sind sie noch immer eifrig dabei, ihren Schuldkomplex für den Zweiten Weltkrieg abzuarbeiten. Musterschüler nennt man das. Sie haben sogar die Kernkraftwerke abgeschaltet, haben sogar den Kauf von Gas aus Russland beendet und Windmühlen ohne Ende aufgestellt. Daher heute die gute Nachricht für alle Bundesbürger: Da die Lieferungen von Öl und Gas demnächst sehr reduziert werden, kann das Ziel der „Netto-Null-Emissionen“ weit vor dem angepeilten Jahr 2045 erreicht werden. Die Freude ist groß in deutschen Landen.

Übrigens, falls Sie sich gefragt haben sollten, warum die Kernkraftwerke abgestellt wurden: Das hat nichts mit Energie zu tun, zumindest nicht hauptsächlich. Man wollte Deutschland die Möglichkeit der Atombombe nehmen. Darum ging es vor allem. Keine Waffen und keine Krieger in der BRD bitte.

Es ist also beim besten Willen momentan einfach unmöglich, gegen Deutschland Krieg zu führen. Ohne Armee? Ohne Atombomben? Nun, viel wird da ohnehin demnächst nicht mehr zu zerstören sein. Dafür werden die Deutschen schon selbst sorgen. Von Deutschland wird keine Gefahr mehr ausgehen. Garantiert.

Aber die Iraner sind unverdrossen, wie einst die Deutschen in ihrer Blütezeit, selbst heute noch ein widerspenstiges Volk, das sich einfach nicht den Amerikanern unterwerfen will. Seit 1953 sind die Amis da am wurschteln. Damals hatten sie den Schah eingesetzt, den die Iraner 1979 in die Wüste jagten.

1980 hetzten die Amis dann den Irak auf den Iran. Der Krieg dauerte bis 1988. Hunderttausende von Toten. Und so ging es weiter. Aber letzten Endes immer erfolglos. Die verdammten Iraner wollen sich einfach nicht unterwerfen.

Iran gegen U.S.A.

Passen Sie mal auf: Die Vereinigten Staaten existieren seit fast 250 Jahren. Die Geschichte des Irans geht über 5.000 Jahre zurück. Frage: Wer wird in einem Krieg der beiden gewinnen? Hohe Kultur, hohe Intelligenz oder Micky Mouse?

Das iranische Volk ist eines der intelligentesten und gebildetsten Völker auf Erden. Sogar KI sagt das. Zitat: „Der Iran zählt zu den Ländern mit hohen durchschnittlichen IQ-Werten“. Die Bundesrepublik zählt übrigens nicht dazu.
Denn die Bundesrepublik ist nicht Deutschland. Die BRD ist ein Saftladen.

Die Intelligenz haben uns die Amerikaner systematisch ausgetrieben. Im deutschen Kaiserreich war die deutsche Kultur führend auf der Welt. Kein Land auf Erden heimste mehr Nobelpreise ein als unsere Vorfahren. Ja, das Denken, vor allem das selbständige Denken, haben uns die Amis ausgetrieben. Und uns dafür Hollywood und MacDonalds und sogenannte Demokratie geschenkt.

Die Amerikaner in ihrer Ignoranz gehen davon aus, dass alle Menschen auf Erden so ticken wie sie. Daher sagt Donald Trump was er sagt. Er ist nicht in der Lage, sich in Menschen aus einem anderen Kulturkreis hineinzuversetzen. Er hat nicht den Hauch einer Ahnung, worum es in diesem Krieg geht. Er gehorcht nur Israel.

Ein existentieller Krieg

Der russische Präsident Wladimir Putin nannte den Krieg in der Ukraine einen existentiellen Krieg. Von Anfang an. In einem existentiellen Krieg geht es um das Überleben des Volkes. Daher steht es außer Frage, dass sich Russland ergeben wird oder dass Russland eine Situation am Ende des Krieges akzeptieren wird, in der die bekämpfte Gefahr (NATO) nach wie vor besteht.

Der Iran sieht ebenfalls diesen Krieg als einen existentiellen Kampf, auf den sich die Iraner seit langer Zeit vorbereitet haben. Denn es musste so kommen. Sie haben daher viele Szenarien durchgespielt, wie dieser Krieg ablaufen könnte. Und sie glauben, einen Weg gefunden zu haben, um diesen Krieg zu gewinnen.

Am ersten Tag des Krieges opferte der iranische Ayatollah Ali Khamenei sein Leben für sein Volk. Er wusste, das war alles, was er für sein Volk tun konnte.

Der Iran wird noch viele, viele Opfer bringen müssen, bis dieser Krieg zu einem Ende kommt. Aber die Iraner sind bereit, diese Opfer zu erdulden. Die Iraner leben in einer Kultur, die uns im Westen nur schwer zugänglich ist. Es ist ein anderes Wertesystem. Der Tod in Ehre ist mehr wert als ein Leben als Sklave.

Auch ein Russe ist bereit, sein Leben für sein Volk zu geben. So wie die Iraner. So wie auch einst die Deutschen. In Ehre. Der Zweite Weltkrieg war auch für Deutschland ein existentieller Krieg. Die deutschen Soldaten wussten das. Ich hatte einst mit vielen darüber gesprochen. Heute wird das alles verschwiegen.

Der Iran ist unbesiegbar

Sollten Sie die Nachrichten verfolgen, dann werden Ihnen die Ohren dröhnen von all den Siegesmeldungen der Amerikaner und der Israelis. Tag für Tag bombardieren Sie den Iran, versenken Schiffe, vernichten den Rest der verbliebenen iranischen Armee. Es scheint alles in ein unvermeidbares Desaster für die Iraner hinauszulaufen. Aber darum geht es letzten Endes gar nicht.

Sie müssen sich eines klar machen: Dieser Krieg musste passieren, so wie auch der Zweite Weltkrieg passieren musste. Ein Machtwechsel fand 1945 statt. Ein Machtwechsel findet 2026 statt. Die Amerikaner sind am Ende. Wir erleben eine Zeitenwende: Der Osten wird wieder die Herrschaft der Welt übernehmen.

Übrigens: U.S.A./Israel führen nicht Krieg gegen den Iran. Sie führen Krieg gegen 12 autonome Regionen im Iran. In diesen 12 Regionen existieren 12 Armeen mit 12 unabhängigen Befehlsstrukturen. Der Iran hat sich dezentralisiert, musste sich dezentralisieren, um diesen Krieg zu gewinnen. Haben Sie das kapiert??????

Was lernen wir daraus? Den Amerikanern wird früher oder später schlicht und einfach die Luft ausgehen. Oder die Munition. Die Iraner warten. Sie warten und warten. Die wenigen Raketen, die sie abgefeuert haben, sind nur ein kleiner Teil ihres Arsenals. Trotzdem sind bereits die amerikanischen Radarstationen in der Region zerstört, nebst vielen anderen militärischen Einrichtungen.

Die Iraner setzen auf Sieg

Die amerikanische Regierung strebt angeblich einen Regimewechsel im Iran an. Was immer das auch bedeuten mag. Die Bürger in Amerika sind verwirrt. Was ist das? Sie verstehen nichts. Sie wurden von Israel in diesen Krieg gezwungen.

Die große Erleuchtung aktuell in Amerika, die Sensation, ist, dass Amerika nicht von Amerikanern regiert wird, sondern von Juden. Wer hätte das gedacht?

Wie geht es jetzt weiter? Das Kriegsziel der Iraner ist es, die Amerikaner aus der gesamten Region des Nahen Ostens zu vertreiben. Für alle Zeit.

Das Kriegsziel der Iraner ist es, den aktuellen Staat Israel zu vernichten. Den Staat. Nicht die Menschen. Haifa wird bald wie Gaza aussehen.

Der Staat Israel hat seit seiner Gründung 1948 fast ununterbrochen Krieg geführt. So wie es die deutschen Juden vor 100 Jahren vorhersagten. Was für ein Land ist das, das doch angeblich eine Zufluchtsstätte für die Juden sein sollte?

Die deutsche Hoffnung

Als Deutscher kann man eigentlich nur auf einen Sieg der Iraner hoffen. Wenn die Amerikaner im Nahen Osten geschlagen sind, werden sie vielleicht endlich ihre Strategie der Weltherrschaft aufgeben und in ihrem eigenen Land ihre Träume und Illusionen zu verwirklichen versuchen. Seit 250 Jahren besteht Amerika. Davon 238 Jahre Krieg. Es ist genug. Alle Welt schreit auf:

Ami, go home! 

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Warum sind die USA in den Krieg gegen Deutschland gezogen? Im Ersten und Zweiten Weltkrieg. Es ging nur um Geld und Macht. Darum, ein System zu zerstören, das Alternativen zum reinen Kapitalismus bot. Deswegen musste auch Jugoslawien zerstört werden. Das Alles unterlegt mit einer ungeheuerlichen Geschichtsfälschung, die die Deutschen als wahr akzeptieren, akzeptieren müssen. Einen Überblick darüber, wie die wahre Geschichte abgelaufen ist, warum 13,4 Millionen Deutsche nach dem 8. Mai 1945 einem grausamen Tod ausgeliefert worden sind, finden Sie in diesem Werk: „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier oder erwerben Sie es in Ihrem Buchhandel.

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Ist es nicht beeindruckend, wie Hans-Jürgen Geese vom anderen Ende der Welt die Lage auch in Deutschland treffend analysiert? Da können wir Ihnen nur empfehlen, das Werk desselben Autors zu genießen. Mit dem Titel „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ spannt Geese den Bogen von Neuseeland zu Deutschland. Seine messerscharfen Analysen zeigen auf, wie die Bürger weltweit von den immer gleichen Akteuren mit den immer gleichen Methoden unterdrückt und ausgebeutet, ja zu Sklaven gemacht werden. Täuschen Sie sich nicht. Was Geese in Neuseeland wie unter dem Brennglas aufzeigt, findet auch in Deutschland statt. Es ist nur nicht so leicht zu erkennen. „Ausverkauf vom Traum Neuseeland“ ist erhältlich im Buchhandel oder bestellen Sie Ihr Exemplar direkt beim Verlag hier. 

Hier können Sie eine Rezension zu diesem Werk ansehen: 
https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/ 

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