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Lektionen für unsere Zeit aus dem Paradies

Von Hans-Jürgen Geese 

44 Tage vor den Parlamentswahlen im Jahre 2017 in Neuseeland trat der Spitzenkandidat der Labour Partei, Andrew Little, zurück. Die letzte Umfrage hatte ergeben, dass nur noch 24 % der Wähler vorhatten, sich für seine Partei zu entscheiden. Trotzdem gewann Labour die Wahl. Innerhalb von 44 Tagen wurde aus dem Verlierer der Sieger. Wie war das möglich?

Das abgelegene, von der Welt weitgehend isolierte Neuseeland, ist oftmals als Testgebiet eingesetzt worden. Nicht für Atomwaffen, denn Neuseeland hat sich schon vor langer Zeit zur nuklearfreien Zone erklärt. Nicht einmal Schiffe, die von Atomkraft angetrieben werden, dürfen hier anlegen. Nein, es geht nicht um technischen Firlefanz, sondern um Experimente hinsichtlich der Regeln der Machtausübung. Die Frage lautet: Was ist möglich, was kann man machen, was wird von der Bevölkerung gefressen, ohne aufzumucken oder gar zu revoltieren?

Als die Labour Partei 2017, innerhalb von 44 Tagen, einen siegreichen Kandidaten brauchte, da haben die sich einfach einen gebastelt. Man muss das so sagen. Die Vermarktungsregeln, die normalerweise für Waschpulver und Hundefutter Anwendung finden, wurden auf dem Gebiet der Politik getestet. Der Prozess an sich ist natürlich in allen westlichen Ländern bekannt, wurde aber in Neuseeland damals auf die Spitze getrieben.

Jacinda Ardern 

Jacinda Ardern gelangte über einen Listenplatz im Jahre 2008 ins Parlament und hatte über die Jahre nichts Aussergewöhnliches zu sagen. Noch fiel sie sonst durch irgendwelche Taten auf. Die Frau war dem Grossteil der Bevölkerung überhaupt nicht bekannt. Es gibt 120 Abgeordnete, nur wenige von denen haben einen nationalen Bekanntheitsgrad. Und dann, auf einmal, quasi über Nacht, wurde aus dem unscheinbaren, lächelnden Mädchen von damals 37 Jahren die neue Premierministerin, die Retterin des Landes, der Segen für die Menschheit.

Da sie nichts an Substanz vorzuweisen hatte, lautete die Kernaussage ihres Images: Eine mitfühlende Frau. Und genau diese Botschaft plapperte sie aus, als sie sich nach ihrem Rücktritt vor kurzem dazu äusserte, wie sie von der Bevölkerung in Erinnerung gehalten werden möchte. Die Frau hatte total verinnerlicht, was ihr PR Experten damals eingehämmert hatten.

Das Problem heute besteht darin, dass dem Grossteil der 5 Millionen Neuseeländer inzwischen aufgefallen ist, dass die freundliche junge Frau über die Jahre sich in ein gut getarntes menschliches Monster gewandelt hat. 78 % der Bevölkerung, so das Ergebnis einer Umfrage, wollten die Frau loswerden. Und da die Frau Umfragezahlen von Anfang an als Richtschnur ihrer Politik benutzte, soweit man hier überhaupt von Politik reden kann, war es nur konsequent, dass sie das Handtuch warf. Es ist nicht übertrieben, zu sagen, dass die Frau von einem Teil der Bevölkerung geradezu gehasst wird. Sie hat Leid, Elend und Tod über diese Nation gebracht.

Was aber vielleicht noch viel schlimmer ist: Sie hat eine kleine Nation gespalten. Dabei gilt als Regel für diese Menschen auf den Inseln im Südpazifik “Einer für alle und alle für Einen”. Es ist geradezu eine Überlebensregel. Man kennt seine Nachbarn, man hilft einander, man ist für einander da. Und was war die Botschaft von Jacinda (es ist hier üblich, sogar die Politiker beim Vornamen zu nennen) im Jahre 2021: “Sprecht nicht mit euren Nachbarn.” Nachdem ein einziger Mensch angeblich an Covid verstorben war, flippte die Frau vollkommen aus und gerierte sich über Nacht zur Diktatorin mit einem Gehabe, das an die dunkelsten Zeiten der Menschheit erinnerte. Da sagte die doch tatsächlich: “Wir werden auch weiterhin eure einzige Quelle der Wahrheit sein.” Und keiner da unten vor ihr, unter den Journalisten, denen sie ihre Weisheiten verpasste, keiner, nicht ein einziger schrie auf oder forderte diese Frau heraus. Nicht nur hielten die alle die Schnauze, die verbreiteten diesen Unsinn einer durchgeknallten Frau und verkauften Lug und Betrug als den Goldstandard von Wahrheit.

Daran hat sich übrigens bis auf den heutigen Tag nichts geändert. Was natürlich der Logik dieses ganzen Phänomens mit Namen “Jacindamania” entspricht. Die können jetzt doch nicht den Schleier lüften und sich dann auch noch für ihre feige Mitarbeit entschuldigen. Die überwiegende Mehrheit (fast alle eigentlich) in den Abendnachrichten vor ein paar Tagen, die interviewt wurden, plapperten die gleiche Meinung aus und lobten diese grossartige Premierministerin, die leider zurücktreten musste, denn sie habe “nichts mehr im Tank.” Die einzige verbliebene Frage sei nur noch, ob sie wirklich die beste Premierministerin in der Geschichte Neuseelands war. Man fasst sich an den Kopf. Trotzdem bleibt wohl am Ende die erschreckende Erkenntnis: Der Marketingtrick mit Jacinda funktionierte. Die Frau aus der Schule vom Zauberer Klaus Schwab (Weltwirtschaftsforum) hatte die Arbeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten brav erfüllt.

Die Reaktion aus Übersee

Es geschieht recht selten, dass ausländische Journalisten nach Neuseeland reisen, denn das Land dümpelt in Abgeschiedenheit und Irrelevanz im fernen Südpazifik unaufgeregt vor sich hin. Jedoch, vor kurzem wagte sich der eine oder andere Journalist tatsächlich hierher, um von einem internationalen Politikstar zu berichten, einem Darling der “Wokecommunity”, wie man das heutzutage nennt. Erstaunt berichtete zum Beispiel der Journalist von dem Fernsehsender “Al Jazeera”, dass es tatsächlich Menschen in Neuseeland gibt, die sich negativ zu der Person der abgetretenen Premierministerin Jacinda Ardern äusserten.

Es handelt sich hier um eine Lektion aus der Schule des modernen Journalismus. Diese sogenannten Berichterstatter unserer Zeit sind nicht mehr bemüht, der Realität auf die Spur zu kommen, sondern sie frönen einer verbetonierten Ideologie, die es zu verbreiten gilt. Sollten irgendwelche Fakten der Mission im Wege stehen, dann werden diese entweder ignoriert oder den Anforderungen entsprechend verbogen. Man muss leider zu der Schlussfolgerung gelangen, dass Journalisten heutzutage in ihrer Mehrheit nicht mehr Fakten berichten, sondern gegen Fakten ankämpfen. Als Konsequenz derart perversen Denkens schufen sie Worte wie “Desinformation”, worunter man abtrünniges Gedankengut versteht. Früher suchte man geradezu nach alternativem Gedankengut oder gar nach Wahrheit, heute wird solch Bemühen inbrünstig verteufelt.

Dass die Premierministerin von Neuseeland total grössenwahnsinnig geworden war, hatte der gute Mann von Al Jazeera, nebst vielen anderen Journalisten, nicht mitbekommen oder einfach nicht wahrhaben wollen. Denn Jacinda war doch ein international gefeiertes Phänomen. Daher reiste die junge Frau eifrig durch die grosse weite Welt, erschien auf den Titelseiten von Glamourzeitschriften, grinste in der Gemeinschaft der Mächtigen, tat alles was ihr die “Berater” empfahlen und wandelte sich blitzschnell, wie einst Aschenputtel, vom biederen Mädchen zum international gefeierten Superstar. Noch vor kurzem erschien sie bei der UNO und warnte die Welt in peinlich aufgesetzter Erregung vor den Gefahren der Desinformation. Und auch bei der UNO hatte keiner irgendwelche Fragen oder kam gar auf Idee, die Frau wegen ihres diktatorischen Verhaltens schlicht und einfach hinauszuwerfen. Das Image war stärker als die Realität.

Nachrichten als Unterhaltungsmaterial

Auf den Nachrichtenkanälen dieser Welt wird berichtet, dass die Ukraine den Krieg gegen Russland gewinnen wird, wenn wir nur genügend Waffen und Geld schicken. Auf den Nachrichtenkanälen dieser Welt wird verbreitet, dass es eine unsere Existenz bedrohende Klimakrise gibt. Auf den Nachrichtenkanälen dieser Welt wird verbreitet, dass die Vereinigten Staaten von Amerika weltweit für Freiheit, Gerechtigkeit und Demokratie eintreten. Obwohl die Realität all diese Behauptungen widerlegt. Warum lassen die Menschen das durchgehen?

Es gab tatsächlich mal eine Zeit, da konnte man die Nachrichten mehr oder weniger ernst nehmen und sich mit der Gewissheit auf diese Nachrichten einlassen, dass da wirklich ein Reporter bemüht war, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Wenn Sie das heute noch glauben, dann muss man Sie als naiv bezeichnen. Es geht nur noch darum, Sie im Sinne der aktuellen Ideologie so zu manipulieren, dass Sie willig sind, jeden Unsinn für bare Münze zu nehmen.

Das ist nur möglich, weil man den Menschen über die letzten Jahrzehnte die Menschlichkeit ausgetrieben hat. Mit der Menschlichkeit ging auch die Menschenkenntnis verloren. Wie sonst war es möglich, dass solch politische Leichtgewichte wie Joe Biden oder der Unteroffizier Olaf Scholz oder Jacinda Ardern in die höchsten Positionen von Macht gelangen konnten? Keine Firma von Ruf würde diese von jeglicher Qualifikation unbelasteten Figuren auch nur in das höhere Management aufnehmen. Aber diese Figuren dürfen das Schicksal eines ganzen Landes bestimmen.

Die Welt schrie vor ein paar Tagen entsetzt auf, weil so ein Politikfrauchen in Deutschland, die sich mit dem Titel einer Aussenministerin schmückt, mal kurz Russland den Krieg erklärte. Obwohl das die Mehrheit der Deutschen nicht gut findet. Aber Frau Baerbock mag die Russen nicht. Und da sie weder Kontrolle über ihren wenigen Intellekt noch über ihre aufgeregten Emotionen besitzt, hat sie halt mal so richtig gebockt. “Nein, ich mag meine Suppe nicht. Meine Suppe mag ich nicht.” Man nennt das unreifes Verhalten. Baerböckchen wurde wie Jacinda gebastelt. So wie die Damen des morgens die Schimke auftragen, so schlüpfen sie des morgens in eine vorgegebene Rolle, die sie vollkommen verinnerlicht haben.

Baerböckchen plappert nach wie vor ihren Stuss ungestraft vor sich hin und darf reisen und schmollen, wie es ihr gerade passt. Und das wird so weitergehen. Oder können Sie sich einen Punkt vorstellen, an dem die Frau den Bogen überspannt und im hohen Bogen aus dem Amt fliegt? Denn was ist noch schlimmer als den Krieg zu erklären? Einfach mal so, obwohl Russland Deutschland nichts getan hat. Nichts.

Vor zwei Tagen verfolgte ich ein live Interview im französischen Fernsehen mit dem Vizepräsidenten des russischen Parlamentes, der Duma, Piotr Tolstoi. Stellen Sie sich das einmal vor. Das gibt es tatsächlich noch. Aber nicht in Deutschland. Ein Interview wie früher. Ohne vorher abgesprochene Fragen. 35 Minuten. Der Journalist versuchte verzweifelt, den Herrn Tolstoi vorzuführen, unterbrach ihn dauernd und seine Fragen waren oft emotionaler Natur. Piotr Tolstoi (ein Nachfahre von Leo Tolstoi), hoch gebildet, blieb ruhig und gelassen und beantwortete alle Fragen in exzellentem Französisch. Anschliessend las ich die Kommentare der Zuschauer. Es waren bereits 7.500 Kommentare und so gut wie keiner sprach sich gegen Tolstoi oder Russland aus. Das ist die reale Realität.

Neuseeland und Deutschland

Wie in Deutschland gibt es auch in Neuseeland keine Demokratie, jedoch jede Menge durchgeknallter Politiker. Aber bei lediglich 5 Millionen Einwohnern spricht es sich irgendwann einmal herum, dass ein Politiker oder eine Politikerin einfach nicht mehr tragbar ist. Trotz des Gestrampels der Medien. Denn natürlich haben die Medien hier gelogen und betrogen und uns Jacinda Ardern als Superstar zu verkaufen versucht. Aber eines Tages war es selbst den Medien nicht mehr möglich, das Sichtbare unsichtbar zu machen. Sie kennen doch die hübsche Geschichte von “Des Kaisers neue Kleider.”

Es ist in Neuseeland gute alte Tradition, dass sich Politiker täglich unter das Volk begeben und sich auf die Bevölkerung einlassen. Jacinda Ardern kann sich heute nur noch unter starkem Polizeischutz im Lande sehen lassen. So schlimm ist es geworden. Den Schaden, das Leid, das Elend, das diese Frau angerichtet hat, hat tiefe Spuren im Lande hinterlassen. Ein Gesicht, dass einst Lächeln und Freundlichkeit ausstrahlte, dieses Gesicht ist zur Fratze geworden. Die Leute wollen und können es einfach nicht mehr ertragen.

Sie müssen eines wissen: Obwohl die Mehrheit der Bevölkerung in Neuseeland in Städten lebt, spielt sich das wahre Neuseeland ausserhalb dieser Städte ab. Und der wahre Reichtum des Landes wird ausserhalb dieser Städte geschaffen. Diese Neuseeländer, jenseits von Auckland und Wellington, sind es gewohnt, auf sich allein gestellt, in kleinen Gemeinden das Leben zu meistern. Das letzte was sie wollen, ist, dass so ein klugscheissender Stadtmensch ihnen Vorschriften machen oder sie gar belehren will, wie sie ihr Leben zu leben haben. Als Jacinda Ardern erklärte, dass die Landwirte zu viele Kühe haben und dass das Furzen und Rülpsen dieser Kühe den Weltuntergang herbeiführen wird, da war es mit der Geduld vorbei, weiterhin dem Unsinn dieser unbeleckten Frau zu lauschen. Selbst der Schwachsinn hat irgendwann seine Grenze erreicht, als grossartige Politik verkauft zu werden. Das zu erkennen fällt wahrscheinlich 5 Millionen Menschen leichter als 82 Millionen.

Politiker werden nicht mehr gewählt, die werden gemacht

Jacinda Ardern ist ein Kunstprodukt. Sie ist kein Mensch. Sie war dereinst ein Mensch. Bis sie sich dem Teufel verkaufte. Sie war bereit, ihr Schicksal in die Hände von Leuten zu legen, die sie als Politiksensation vermarkteten. Denn ihre natürliche politische Substanz war kümmerlich. Sie hat es vor ihrer Wahl zur Premierministerin nie geschafft, von dem Volk ins Parlament gewählt zu werden.

Da an Substanz nichts zu finden war, verfielen die Profis auf die Attraktivität von Emotionen. Sie sei doch eine Frau, die, wie auf Befehl, auch alsbald schwanger wurde, eine schwangere Frau als Premierministerin, das hat es doch noch nie gegeben. Und dann hat diese Frau auch noch menschliche Gefühle, die zudem als Mitgefühl identifiziert wurden. Mein Gott, hier hatte man in der Tat eine Frau, die tief fühlen und tief verstehen konnte. Was für ein Segen für das Land. Und wie sie redete und redete und redete. Halleluja! Aber..., aber das war es dann auch schon.

Angesichts der katastrophalen Situation im Wohnungsmarkt versprach sie den Bau von 100.000 Wohnungen. Bis heute, nach 6 Jahren, sind dabei etwa 1.500 herausgekommen. Das Wohnungsproblem ist viel schlimmer als je zuvor.

Sie versprach die Einführung einer Kapitalertragssteuer, um die Spekulanten zur Kasse zu bitten. Doch dann, eines schönen abends, trat sie vor die Kameras und sagte: “So lange ich Premierministerin bin, wird es keine Kapitalertragssteuer geben.” Wandte sich um und wackelte von dannen. Keine Erklärung. Warum auch? Hat der liebe Gott Ihnen je im Detail erklärt, warum er seine Entscheidungen trifft? Na also!

Und dann hatte diese Premierministerin als Frau und angehende Mutter und Mutter der Nation doch tatsächlich versprochen, die grassierende Armut zu bekämpfen, vor allem die Kinderarmut. Um ihr Versprechen zu untermauern, ernannte sie sich selbst zur Ministerin für dieser armen Kinder. Das Ergebnis: Die Kinderarmut heute ist schlimmer als zur Zeit ihrer Amtseinführung. Tausende leben in Autos. Als eine Journalistin doch tatsächlich wagte, Jacinda darauf hinzuweisen, erhielt sie folgende Antwort: Nein, nein, das sei völlig falsch, die Kinderarmut sei zurückgegangen. Denn sie habe inzwischen herausgefunden, dass ihre Vorgänger nicht richtig zählen konnten. Damals, so ihre Mär, damals sei die wahre Zahl viel höher gewesen. Und daher könne sie Erfolg vorweisen.

Nein, ich übertreibe nicht. Solch geistiger Dünnschiss wird heute als Politik verkauft und wurde von dem Grossteil der Bevölkerung sogar gefressen. Bis den Leuten auffiel, dass ihr eigenes Einkommen, ihre eigene Kaufkraft, ihre eigene Freiheit die Schwindsucht erwischt hatte. Das Leiden begann, für alle sichtbar und fühlbar zu werden. Sie kennen doch den Spruch: “Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen, und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das gesamte Volk die ganze Zeit täuschen.”

Wieso konnte sich die Frau so lange halten? Jacinda Ardern hat in ihrer Amtszeit zwei grosse Auftritte gehabt, die ihr Image und damit Vermarktung förderten.

Das Massaker in Christchurch

Am 15. März 2019 ermordete ein australischer Terrorist 51 Menschen in zwei Moscheen in Christchurch.

Jacinda Ardern verkostümerierte sich als Muslimin und erschien am Ort der Tat, sprach Trost, versprach Hilfe. Und sie versprach noch ein weiteres. Innerhalb von Tagen war beschlossen, dass die Neuseeländer ihre Waffen abgeben mussten. Und so geschah es. Aufgrund einer einzigen Mordtat, begangen von einem Ausländer, der zudem über Jahre die Terroristenländer dieser Welt (einschliesslich Nordkorea) bereist hatte und trotz all dieser Auffälligkeiten niemals den Geheimdiensten in Australien und Neuseeland aufgefallen war?

Es war die alte Geschichte von “Lass niemals eine Krise ungenützt verstreichen.” Auf einmal war Jacinda ein Idol. Die Bilder von der elegant gekleideten Premierministerin mit einem Kopftuch gingen um die Welt. Einer der Überlebenden wurde sogar im Weissen Haus von Trump empfangen. Die Tragödie einer Gemeinde, der Tot von 51 Menschen, Krieg, Elend, alles wird heutzutage zugunsten von Politikern vermarktet. Und niemand hat mal so richtig hinter die Kulissen geschaut und recherchiert, was da wirklich ablief in Christchurch. Die Muslims haben nach wie vor einige Fragen, auf die sie gerne eine Antwort hätten.

Covid

Jacindas Mantra während der Covid Zeit: “Be kind” (einer dieser Ausdrücke, der schwer exakt zu übersetzen ist. “To be kind” ist mehr als nur freundlich oder nett sein). Doch dann erklärte sie die Menschen, die nicht bereit waren, sich impfen zu lassen, als Gegner. Und dann sagte sie während einem ihrer Wahnsinnsanfälle: “Sprecht nicht mit euren Nachbarn”. Dabei ist die ganze Gesellschaft hier auf Nachbarschaftshilfe und Zusammenarbeit mit den Nachbarn aufgebaut. Und dann versprach sie, dass die Regierung niemanden zwingen werde, sich impfen zu lassen und niemand bei Verweigerung der Impfung seinen Arbeitsplatz verlieren werde. Doch dann zwang sie die Arbeitgeber, nur noch Leute arbeiten zu lassen, die geimpft waren. Und so weiter und so weiter. Wobei sie immer noch dieses Grinsen aufsetzte. Sie spielte eine infame Rolle, die immer mehr Menschen durchschauten. Wenn heutzutage jemand das Wort “kind” in den Mund nimmt, dann zucken alle zusammen. Dieses wunderbare Wort ist für viele Jahre versaut.

Wenn Sie mit Neuseeländern reden, dann wird wohl die Mehrheit der Frau als das grösste Verbrechen anlasten, dass sie das Land gespalten hat. Und man muss es so sagen: Sie hat das bewusst getan. Über Covid hinaus. Die Eingeborenen (es sind nicht die Ureinwohner) des Landes, die Maoris, stellen heutzutage nur noch etwa 17 % der Bevölkerung dar, wobei man darüber streiten kann, ab wann jemand als Maori anerkannt werden sollte. 15 % der Bevölkerung sind Asiaten. 8 % kommen von den pazifischen Inseln. Die Europäer mit 60 % bilden immer noch die grosse Mehrheit. Aber von diesen 60 % wird selten gesprochen.

Das Kabinett umfasst 20 Minister. Davon sind 5 Maoris (25 %). Die Asiaten sind nicht vertreten, obwohl sie für das wirtschaftliche Wohl des Landes bei weitem wichtiger sind als die Maoris. Aber es geht eigentlich nur noch um die Maoris, deren Politik darin besteht, das System zu melken. Mittlerweile gehören 30 % der Fischquote den Maoris, sie besitzen 10 % der Produktion von Kiwifrüchten und Milchprodukten, 30 % der Wälder.

Jacinda hatte vor, sogar die Kontrolle über das Wasser mit den Maoris zu teilen. Im ersten Schritt sollte die Zentralregierung die Kontrolle über das Wasser im gesamten Land in 4 Behörden zusammenfassen (momentan wird das Wasser von 67 Gemeinden kontrolliert), angeblich, um die Qualität, den Service zu verbessern. Nach 200 Jahren sind die Bürger angeblich nicht mehr in der Lage, sich selbst zu verwalten. Wie in vielen anderen Teilen der Welt würde es wahrscheinlich darauf hinauslaufen, dass diese neuen vier Superbehörden eines Tages privatisiert werden sollten. Fragen Sie die Menschen in Berlin wie das abläuft.

Politiker lösen keine Probleme. Sie schaffen Probleme.

Es ist die alte Geschichte: Politiker werden nicht von den Bürgern in ihre Ämter gewählt. Und daher vertreten die Politiker auch nicht die Interessen der Bürger, sondern derjenigen, die ihnen diesen Job verschafft haben.

Dabei wäre es doch ganz einfach: Ein Kandidat in einer Demokratie verspricht, was er als Programm für die Bürger verwirklichen will. Wird er dann ins Amt gewählt und erfüllt die Versprechen nicht, dann fliegt er raus und darf nie wieder Politiker spielen. So geht es in der richtigen Welt zu. Wenn Sie in der Geschäftswelt lügen und betrügen, dann sind sie erledigt und gelangen eventuell sogar ins Gefängnis. Wie kann es denn sein, dass für Politiker andere Regeln gelten?

Die Erklärung ist einfach: Politiker leben nicht in Ihrer Welt. Die haben sich ihre eigene Welt geschaffen. Mit ihrer eigenen Polizei, eigenen Richtern, eigenen Medien, mit allem, was ihre künstliche Welt schützt. Sie können der Boss von einem Land werden, ohne gewählt worden zu sein. Über einen Listenplatz der Partei. Erinnern Sie sich: “Die Partei, die Partei, die hat immer recht. Und Genossen es bleibet dabei.” Heute drückt man das eleganter aus. Wie jemand sagte: “Die Parteien haben sich diesen Staat zur Beute gemacht.”

Wissen Sie, wenn es auf Erden in Demokratien mit rechten Dingen zuginge, dann hätten die Demokratien längst sämtliche Probleme gelöst. Denn schwierig ist das wirklich nicht. Könnte man in Neuseeland die Häuser bauen, um das Wohnungsproblem in den Griff zu bekommen? Natürlich. Könnte man die Armut beseitigen? Natürlich, aber nicht durch die Vergabe von Almosen. Und natürlich nicht mit diesen Armleuchtern, die sich als Politiker ausgeben. Ich kann mir also die Antwort auf Ihre Frage ersparen, ob es mit dem neuen Mann, dem ehemaligen Covidminister und jetzigen Premierminister, Chris Hipkins (auch bekannt als Mister “Hip, Hip, Hurrah”), besser werden wird. Das ganze System ist schrottreif.

Sollten Sie mehr wissen wollen über das Paradies Neuseeland, dann gestatten Sie mir bitte, dass ich Ihnen mein eigenes Buch empfehle: 

"Ausverkauf vom Traum Neuseeland"

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Eine Rezension können Sie hier einsehen: 
https://www.anderweltonline.com/kultur/kultur-2020/ausverkauf-vom-traum-neuseeland-wie-ein-bluehendes-land-verramscht-wurde/ 

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