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Die Klimadebatte beginnt am falschen Ende

Von Peter Haisenko 

Nahezu jeder Beitrag zur Klimadebatte beginnt mit dem Satz: „Natürlich bin auch ich für den Klimaschutz.“ Wer diesen Glaubenssatz nicht vortragen will, wird zu diesen Talkrunden nicht zugelassen. So wird dafür gesorgt, dass die wirklich wichtige Auseinandersetzung gar nicht stattfinden kann. Die Frage darf nicht diskutiert werden, ob es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt und ob ein wärmeres Klima wirklich schlecht wäre.

Es erinnert an das Mittelalter und die Frage, ob die Erde eine Scheibe ist. Der damals unumstrittene Meinungsführer war die katholische Kirche und wer die Gestalt der Erde in Frage stellte, landete schon mal auf dem Scheiterhaufen. So ähnlich ergeht es heute allen, die offizielle Narrative hinterfragen. Natürlich werden die nicht mehr real verbrannt, aber der virtuelle Scheiterhaufen ist nicht weniger fatal für die betroffenen. Ihre vormals anerkannte Fachkompetenz wird in den Dreck gezogen und wo immer möglich wird ihre Lebensgrundlage zerstört. Es bedarf also einer gehörigen Portion Mutes, die wirklich grundsätzlichen Fragen anzusprechen. Das ist einer Demokratie unwürdig.

Bei den öffentlichen Klimadebatten wird nach den Glaubensbekenntnissen nur noch darüber gesprochen, wie und mit welchen Nebenwirkungen das Klima gerettet werden soll. „Klimaschutz“ ist das Zauberwort. Da beginnt schon die Begriffsverwirrung. Dereinst war Klimaschutz der Schutz vor dem Klima. Wie man sich durch geeignete Kleidung und Behausung vor ungünstigem Wetter schützen kann. Das gilt bis heute. Wir in den gemäßigten Zonen haben Wollpullover und in Arabien trägt man Kaftane, die wie eine kleine Klimaanlage vor großer Hitze schützen können. Oder aber fast gar keine Kleidung, weil man sie im Klima der Südsee einfach nicht braucht.

Irgendwo gibt es immer Hitze oder Kälte

Über den Erdball verteilt, nach Lage der Breite und besonderer Gegebenheiten, gibt es verschiedene Klimazonen. Die reichen von arktischem Klima über gemäßigte Zonen zu mediterranem Klima, weiter über die ariden Zonen großer Hitze in den Rossbreiten (etwa 30 Grad Nord oder Süd) bis in die Tropen. In jeder dieser Zonen haben sich die Menschen ihr Leben so angepasst, dass sie überleben können. Sie betreiben Klimaschutz, schützen sich vor den Härten des jeweiligen Klimas. Das Klima selbst schützen zu wollen, ist blanker Unsinn und da sollten die ersten Fragen aufkommen. Wovor soll das Klima geschützt werden?

Die moderne Wissenschaft ermöglicht es, Eis-Bohrkerne von mehr als tausend Metern Tiefe zu ziehen und auszuwerten. Die Ergebnisse sind unbestechlich. Sie zeigen auf, dass sich das Erdklima seit jeher ständig, zyklisch, verändert hat. Von Eiszeiten bis hin zu Warmzeiten, die immer mit Zeiten des Friedens und der Hochkulturen einher gegangen sind. Ich nenne hier nur beispielhaft das „Römische Klimaoptimum“ oder die Zeit der Gotik, deren Durchschnittstemperaturen etwa drei Grad höher lagen, als sie heute sind. Es steht außer Zweifel, dass der Mensch an diesen Vorgängen keinerlei Anteil hatte. Jetzt befinden wir uns am Ende einer „kleinen Eiszeit“ und können hoffen, dass wir uns auf das nächste Klimaoptimum zubewegen. Der Irrsinn an der falschen Debatte ist folglich, dass man Klimazustände zurück wünscht, die Not, Krieg und Auswanderung gebracht haben. Die Menschen aus Europa sind nicht aus Lust und Tollerei nach Amerika ausgewandert, sondern aus schierer Not, um nicht zu verhungern. Der Weg nach Amerika war lebensgefährlich.

Faktenfreie Diskussionen

Alle diese Fakten dürfen in die Klimadebatten nicht eingebracht werden. Jegliche Zweifel am menschengemachten Klimawandel sind verboten und werden mit religiöser Inbrunst als Ketzerei verdammt. Der Sinn von „CO2-Einsparungen“ darf nicht hinterfragt werden. Wie war das mit der Erde und der Scheibe? Allerdings war es damals dann doch so, dass sich selbst die Kirche der objektiven Wissenschaft beugen musste. Diese Niederlage wird heute mit allen Mitteln verhindert. Eben indem man dafür sorgt, dass diese Form der Diskussion gar nicht aufkommen darf. Das aber beweist, dass sich die Ökosekten sehr wohl darüber bewusst sind, dass sie sich einer solchen Diskussion nicht stellen können, Mangels wissenschaftlich fundierter Argumente und Fakten.

Das, was als Klimadebatten bezeichnet wird, sind gar keine Debatten. Es sind Propagandaveranstaltungen mit dem Ziel, zielführende Diskussionen zu verhindern. Sie sollen so die letzten Zweifel daran ausräumen, ob es überhaupt einen menschengemachten Klimawandel gibt und den gibt es nicht. Am radikalsten sind natürlich wieder die deutschen Ökosekten dabei. Aber dieses Verfahren zieht sich schon länger durch die deutsche „Diskussionskultur“. Zum Beispiel darf nicht ansatzweise hinterfragt werden, ob das, was wir Demokratie nennen, überhaupt noch eine ist. Ebenso wenig wie angezweifelt werden darf, ob es sinnvoll sein kann, aller Welt Demokratie aufzuzwingen, wenn nötig, mit Gewalt und Bomben.

Die neuen Religionen

Nein, es darf nicht ansatzweise darüber diskutiert werden, ob die Religion Demokratie reformiert werden sollte oder der Führungsanspruch der USA wirklich Gutes für die Welt bringen kann. Ich erinnere hier nur am Rande daran, dass mit dem Corona-Wahnsinn genauso verfahren worden ist. Oder mit der Doktrin des „aggressiven Russland“ und den Ursachen für das Morden in der Ukraine. Ohne Ideologiefilter würde all das schnell zusammenbrechen. Diese Verbote für ehrliche Debatten sind aber das Merkmal von Diktaturen und keinesfalls zulässig für angeblich demokratische Staaten. Genauso wenig der Versuch, eine echte Oppositionspartei mit faulen Argumenten verbieten zu wollen. Ach ja, wann hat man das letzte mal einen AfD-Politiker in Diskussionsrunden der ÖRR-Medien gesehen?

Ein Problem mit der AfD ist, dass die Fraktion der AfD im Bundestag mit Abstand den höchsten durchschnittlichen Bildungsgrad aufweist. Dem steht gegenüber, dass kein einziges Mitglied der aktuellen Bundesregierung auch nur ansatzweise über die eigentlich notwendige Qualifikation zur Ausübung seines Amts verfügt. Das gilt auch für das Führungspersonal der Grünen. Das einzige, was sie alle können, ist Fragen auszuweichen und sie nicht zu beantworten. Das aber ist ein Merkmal für Psychopathen.

Ohne Glaubensbekenntnis keine Teilnahme an „Diskussionen“

Die Methodik der Meinungsdiktatur ist durchschaubar. Sie funktioniert auf allen Ebenen gleich. Es wird eine Doktrin gesetzt und darüber darf nicht diskutiert werden. Alle sogenannten Debatten dürfen dann nur auf dieser Doktrin aufbauen, ihre Grundlage aber nicht hinterfragen. Wer an solchen „Debatten“ teilnehmen will, muss immer als erstes sein Glaubensbekenntnis zu dieser Doktrin ablegen. Natürlich bin für Klimaschutz... Natürlich ist der „Angriffskrieg“ Russland gegen die Ukraine zu verdammen... Ich bin kein Corona-Leugner... Und jetzt, nachdem die Übersterblichkeit durch die Corona-Spritzen überhand nimmt, kommt die neue Doktrin „Hitzetod“.

Hat man schon jemanden hören dürfen, der richtigerweise fragt, ob die alle einen Vogel haben? Vor allem angesichts der Tatsache, dass Australien und Neuseeland den kältesten Winteranfang seit Beginn der Messungen erleben? Nach einem besonders kalten April und Mai bei uns und auch der Juni war bis jetzt zu kalt. Was wird gegen diese Fakten unternommen? Andauernd prophezeien die Systemwetterfrösche ganz gefährliche Temperaturen von mehr als 30 Grad und die wollen ums Verrecken nicht kommen. Da sollen jetzt Gesetze kommen, die Arbeiten oder Schule verbieten, wenn es warm werden sollte. Ach ja, das hieß früher mal Hitzefrei und das wurde vom Direktor nach Lage entschieden. Und man soll dann bei hohen Temperaturen die Wohnung nicht mehr verlassen und das soll dann auch noch strafbewehrt sein. Da werden sich alle freuen, die in einer Dachwohnung leben und nicht mehr Abkühlung im Freien suchen dürfen.

Maskenzwang bei 30 Grad

Fühlt sich da jemand erinnert an den Corona-Wahnsinn, als Schulkinder bei 30 Grad mit Maulkorb in der Schule sitzen mussten und den nicht einmal zum Sport ablegen durften? Soll es dann auch verboten werden, Urlaub in Ländern zu machen, wo Temperaturen nahe 40 Grad einfach zum Sommer gehören? Zum Beispiel in Griechenland? Oder Dubai, Ägypten oder einfach Sizilien? Da sollte doch die Frage aufkommen, wie es sein kann, dass überhaupt ein Tourist aus diesen Ländern lebend zurückkommen kann. Wie es überhaupt möglich ist, dass dort Menschen leben?

Alle diese Fragen müssten zuerst diskutiert werden, bevor man darüber diskutiert, wie man das „Klima schützen“ könnte. Das Klima, das der Mensch überhaupt nicht beeinflussen kann. Und die Frage müsste vorrangig behandelt werden, ob der Einfluss des CO2 tatsächlich und nachweisbar vorhanden ist. Die Eis-Bohrkerne haben nämlich gezeigt, dass es genau andersherum abläuft. Zuerst werden die Meere wärmer und danach steigt der CO2-Gehalt der Luft an. Wärmeres Wasser kann weniger CO2 binden, als kaltes. Und es geht um die 0,04 Prozent CO2, die überhaupt in der Atmosphäre enthalten sind. Solange darüber nicht diskutiert werden darf muss angenommen werden, dass all dieser Irrsinn einem ganz anderen Zweck dient. Darüber sollte sich aber jeder seine eigenen Gedanken machen, denn da befinden wir uns mitten in einem gräßlichen Horrorfilm.

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