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Der perfide Schwindel mit den E-Autos

Die zwei fetten Auspuffrohre zeigen es an: Unter der Haube arbeitet ein Verbrenner mit 3,3 Liter Hubraum

Von Peter Haisenko 

Haben auch Sie sich schon gefragt, wie es zusammen passt, wenn ein großes „E“ auf dem Nummernschild prangt und die Typenbezeichnung am Heck darauf hinweist, dass ein großvolumiger Verbrenner unter der Motorhaube seine Arbeit verrichtet? Wieviel „E“ oder „Öko“ ist tatsächlich drin, in diesen Autos, die mit tausenden Euros gefördert werden?

Es ist schwierig bis unmöglich, schlüssige technische Daten über Hybrid-Fahrzeuge zu finden. Vor allem bei den Herstellern selbst. Toyota ist da eine Ausnahme mit seinen Hybridmodellen und die sind von der Förderung ausgenommen. Das, obwohl die Toyota-Modelle zu den wenigen gehören, die noch halbwegs als vernünftig gelten können. Sie laden nämlich ihre kleine Batterie mit dem eigenen Verbrennungsmotor auf, sind also nicht auf Steckdosen angewiesen, belasten das Stromnetz nicht. So können sie die Innenstädte von Abgasen entlasten. Doch sehen wir uns zunächst die deutschen Hybrid-Modelle an.

Nehmen wir den BMW 330 e. Wie die Typenbezeichnung schon erwarten lässt, hat dieses Modell einen fetten Verbrenner unter der Haube mit einer Leistung um die 200 PS. Zusätzlich ist ein Akku und ein Elektromotor eingebaut. Wenn man sich geduldig durch den Reklamewust von BMW gewühlt hat, findet man einigermaßen versteckt folgende Daten:
BMW 330e Limousine1:
Kraftstoffverbrauch gewichtet kombiniert in l/100 km: - (NEFZ) / 1,8–1,3 (WLTP);
CO2-Emissionen gewichtet kombiniert in g/km: - (NEFZ) / 40–30 (WLTP);
Stromverbrauch gewichtet kombiniert in kWh/100 km: - (NEFZ) / 17,9–16,0 (WLTP);
Elektrische Reichweite (WLTP) in km: 54–62

Der Schwindel mit der „Gewichtung“

Die erste Frage dazu steht im Raum: Was ist „NEFZ“ oder „WLTP“? Ersteres ist die alte Norm und letzteres die neue. WLTP hat aber einen Haken. Bis heute hat der Gesetzgeber noch keine Aktualisierung der Pkw-EnVKV zur Umstellung von NEFZ auf WLTP verabschiedet. Dennoch gibt BMW nur die Werte für WLTP an. Sind die günstiger? Aber auch hier kommt dasselbe Problem auf, wie bei der Suche nach technischen Daten von E-Autos allgemein. Welche Faktoren in welcher Gewichtung angewendet werden, ist kaum zu finden. Man wird verwiesen auf alle möglichen Unterdefinitionen. Einen schlüssigen Überblick gibt es nicht. Warum wohl ist das so? Hier finden Sie eine halbwegs brauchbare Zusammenfassung, die einen aber auch einigermaßen ratlos dastehen lässt:
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/autokatalog/abgasnormen/wltp-messverfahren/

So bleibt letztlich unerklärlich, wie BMW (das gilt auch für alle anderen Marken) auf einen Verbrauch von 1,8-1,3 L/100 km kommt. Die rein elektrische Reichweite wird mit etwa 60 km angegeben. Diese Zahl findet sich bei allen deutschen Hybridmodellen. Warum ist das so? Wühlt man sich durch die Bekanntmachung des Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz zur Richtlinie über die Förderung des Absatzes von elektrisch betriebenen Fahrzeugen, findet sich in einem Nebensatz folgende Angabe:
„Ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug ist nur bei Beantragung bis einschließlich 31. Dezember 2022 förderfähig und wenn es CO2-Emissionen je gefahrenen Kilometer in Höhe von maximal 50 g oder eine elektrische Mindestreichweite unter ausschließlicher Nutzung der elektrischen Antriebsmaschine von 60 km aufweist.“ Siehe hier:
https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Downloads/B/bundesanzeiger-foerderrichtlinie-umweltbonus-elektroautos.pdf?__blob=publicationFile&v=1

Hersteller produzieren nach Maß für den Gesetzgeber

Jetzt wissen wir also, warum die elektrische Reichweite etwa 60 km beträgt und der CO2-Wert kleiner 50 ist. Es verbleibt also noch der Verbrauchswert an konventionellem Kraftstoff zu erklären. Der kann im Verbrennerbetrieb mit sieben L/100 km angenommen werden, freundlich gerechnet. Um jetzt auf einen Durchschnittsverbrauch von 1,5 L/100 km zu kommen, muss dieses Fahrzeug zu etwa 80 Prozent rein elektrisch betrieben werden. Ist das realistisch? Und wenn es das tatsächlich wäre, wofür braucht dann dieses E-Mobil einen derart leistungsstarken Verbrennungsmotor? Für gerade mal 20 Prozent der gefahrenen Strecke?

Der Schwindel: Elektroantrieb bei Hybridautos wird selten genutzt

Betrachten wir dazu Erfahrungswerte und die finden sich bei Firmen, die ihren Angestellten Hybridfahrzeuge als Dienstwagen gegeben haben. Da wurde berichtet, dass bei den meisten Fahrzeugen, die turnusmäßig zurückgegeben wurden, das Ladekabel gar nicht aus der Originalverpackung herausgeholt worden ist. Das heißt, die Fahrer sind nur mit dem Verbrenner unterwegs gewesen. Was aber bedeutet das? Mit dem Verbrenner wurden fortlaufend hunderte Kilos an Batterien transportiert und das schlägt sich auf den gesamten Verbrauch nieder. Das heißt, Hybridfahrzeuge haben im Verbrennerbetrieb einen höheren Verbrauch, als ein reiner Verbrenner. Das ist also die Bilanz für die mit vielen Euros geförderten Hybride. Aber das ist noch lange nicht alles.

Die Umweltbilanz für nutzlos mitgeführte Batterien und die zugehörigen Elektromotoren ist katastrophal. Ich gehe hier nicht weiter ein auf Umweltschäden beim Lithium-Abbau oder Kinderarbeit für seltene Erden. Dazu kommt, dass alle Akkumulatoren unter Selbstentladung leiden. BMW sagt dazu zum Beispiel, dass ein E-Mobil bei längerer Standzeit auf einem Ladestatus von 30 bis 40 Prozent gehalten werden soll. Das wiederum heißt, dass jedes E-Mobil Strom verbraucht, selbst wenn es nicht fährt. Da gilt: Je größer der Akku, desto größer der Ladeverlust, bis der Akku dann irgendwann leer ist, ohne auch nur einen Kilometer gefahren zu sein. Kann man Energie effizienter, aber auch unauffälliger, vernichten?

Alte Lithium-Akkus sind Sondermüll

Und nicht vergessen: Bis heute ist ungeklärt, was mit Akkus geschehen soll, die ihre „Lebensleistung“ hinter sich haben. Es gibt noch keine praktikablen Verfahren zur Wiederaufbereitung. So haben wir den Zustand, dass tonnenweise teure Rohstoffe ungenutzt durch die Gegend kutschiert werden, die dann auf der Deponie landen.

Aber es geht weiter. Wegen des hohen Grundgewichts – Akku, E-Motor, Spezialgetriebe – benötigt das E-Mobil ein robusteres Fahrwerk, größere Bremsen und besondere Reifen. All das treibt das Grundgewicht weiter in die Höhe. Folgerichtig gibt es auch einen erhöhten Abrieb an Reifen und Bremsen und so mehr Feinstaub. So stelle ich fest: Die gepriesenen und mit Milliarden geförderten Hybrid-Fahrzeuge belasten die Umwelt mehr, als ein normaler Verbrenner, insbesondere einer mit Dieselmotor. Der ganze Zirkus um die E-Mobilität ist eine perfekt durchkonstruierte Lüge. Dabei habe ich die enormen Verluste noch nicht eingerechnet die entstehen, bei der Erzeugung des Stroms, seines Transports und selbst beim Laden des Akkus.

Tesla für Öko-Protze

Alles, was ich hier angeführt habe, gilt letztlich auch für reine E-Fahrzeuge. Aber wer kauft sich denn einen Tesla und warum? Ich will hier nicht sagen, dass das Folgende für alle gilt, die sich so ein Fahrzeug angeschafft haben. Da sind sicherlich auch welche dabei, die bar jeder Kenntnis von Physik an den Unsinn glauben, der uns von den Öko-Sekten präsentiert wird. Aber wo finden sich die meisten Grün-Wähler? In den Städten und unter den Wohlhabenden. Die können ihren Wohlstand öko-korrekt demonstrieren, indem sie sich ein solch teures Mobil kaufen, um die hunderttausend Euro dafür bezahlen und sich damit stolz präsentieren. Schaut her, ich bin Öko und habe viel Geld. Nicht zu vergessen dabei, dass die auch noch tausende Fördermittel kassieren, die natürlich die Steuerzahler aufbringen müssen. Auch die mit kleinen Einkommen.

Der gesamte Zirkus mit der E-Mobilität ist ein riesiger Schwindel. Jedes einzelne E-Mobil belastet die Umwelt mehr, als ein guter Diesel. Mit jedem E-Mobil auf unseren Straßen ist Kinderarbeit verbunden, Ausbeutung Wehrloser und in Südamerika werden die Lebensgrundlagen armer Bauern zerstört wegen des enormen Wasserbedarfs für die Lithium-Förderung. Wo der Strom für Millionen solcher Wahnsinns-Mobile herkommen soll, steht in den Sternen und das bestehende Stromnetz kann die benötigten Strommengen nicht transportieren. Da wird es noch mehr umweltschädlichen Kupferabbau geben müssen. Es ist also eine einzige Katastrophe. Aber was will man schon erwarten, von Kinderbuchautoren und anderen Ungebildeten, die zwar von Naturwissenschaften keine Ahnung haben, aber dafür ideologisch absolut wetterfest sind? 

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Warum sind die großen Autokonzerne so servil, wenn es um E-Autos geht? Die Antwort finden Sie hier: 
https://www.anderweltonline.com/wirtschaft/wirtschaft-2021/flottenverbrauch-e-autos-retten-die-grossen-verbrenner/ 

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