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Letzte Generation: Umerziehungs-Terroristen treiben ihr Unwesen

Von Hubert von Brunn 

Eine Zeitlang haben sie Ruhe gegeben, seit zwei Wochen kleben sie wieder. Nein, keine Plakate an Litfaßsäulen, sondern ihre Finger auf den Asphalt. Gezielt blockieren die Klima-Aktivisten von „Letzte Generation“ in der morgendlichen Rushhour in Berlin und anderen Städten viel befahrene Autobahnausfahrten mit dem Ziel, den Arbeitsalltag möglichst vieler Bürger zu stören.

Anfang des Jahres sind diese Ein-Gehirnwindungs-Wesen mit ihren Klebe-Aktionen erstmals in Erscheinung getreten. Mit Sekundenkleber fixieren sie ihre zarten Pfötchen – von schwerer Arbeit können diese kaum gezeichnet sein – auf der Straße, sorgen für endlose Staus, behindern Busse, Feuerwehr und Rettungswagen und zwingen Polizisten dazu, vor ihnen auf die Knie zu gehen, um mithilfe von Lösungsmitteln die Fingerchen vorsichtig vom Asphalt zu lösen und die Aktivisten anschließend behutsam auf die Seite zu tragen. Welch ein Triumph! Leute, die selbst nichts auf die Reihe kriegen und allein auf Kosten des Staates, sprich des Steuerzahlers, leben – denn hätten sie Arbeit, hätten sie keine Zeit, andere mit ihren hirnrissigen Aktionen davon abzuhalten – fühlen sich furchtbar wichtig und ergötzen sich an dem widersinnigen Bild, wie ein halbes Dutzend festgeklebter Idioten Tausende davon abhalten, ihren Job zu machen und auf anständige Weise ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Ein-Gehirnwindungs-Wesen mit neuen „Argumenten“

Im Januar/Februar dieses Jahres haben sie ihre Störaktionen mit der Forderung nach einem Gesetz gegen Lebensmittelverschwendung verbunden. Seit dem Ukraine-Krieg und der galoppierenden Inflation muss dieses „Argument“ ins Leere laufen, denn die Regale in den Supermärkten sind längst nicht mehr so üppig bestück, dass am Ende des Tages tonnenweise Lebensmittel im Müll landen. Die Tafeln, die in vielen Städten die Ärmsten der Armen mit Nahrung versorgen, klagen darüber, dass sich der Nachschub inzwischen halbiert habe und sie die Rationen für die Hilfesuchenden kürzen müssen.

Diese Tatsache hat sich offensichtlich auch bei der „Letzten Generation“ herumgesprochen und ihnen wurde klar, dass dieser Vorwand nicht mehr zieht. Dann hat es eine Weile gedauert – bei Ein-Gehirnwindungs-Wesen geht das nicht so schnell – bis man einen neuen fadenscheinigen Grund ins Feld führen konnte. Jetzt haben sie Bundeskanzler Scholz aufgefordert, eine Erklärung abzugeben, in der er Ölbohrungen in der Nordsee ausschließt. Sollte er das nicht tun, sei man „fest entschlossen, immer wieder zu blockieren und dafür auch ins Gefängnis zu gehen“, wie ein Aktivist großmäulig verkündete.

Dass wir aufgrund der Sanktionen gegen Russland auf eine veritable Energiekrise zusteuern, dass Öl und vor allem Gas knapp werden können, was sowohl für Privathaushalte als auch für die Industrie spätestens im kommenden Winter sehr negative Auswirkungen haben kann, interessiert die verblödete Bande überhaupt nicht. Sie haben sich nun mal auf die Fahne geschrieben, die Welt retten zu müssen und als ihrer Meinung nach probates Mittel dafür haben sie sich dem Umerziehungs-Terror verschrieben. Sie, und nur sie haben die Wahrheit für sich gepachtet und weil die Mehrheit der Bevölkerung zu blöd ist, das zu erkennen und nicht bereit ist, aus freien Stücken ihrer „Wahrheit“ zu folgen, muss sie durch Aktionen, die ihren friedlichen Alltag stören, mit dem Kopf darauf gestoßen werden. Das finden natürlich nicht alle gut.

In Berlin hat es so manche Szene gegeben, wo wütende Autofahrer den einen oder anderen Blockierer einigermaßen unsanft von der Fahrbahn geschleift haben. Einer hat sogar eine Demonstrantin, die sich vor sein Auto gestellt hat, vorsichtig auf die Kühlerhaube genommen und weggeschoben. Das dürfen die Automobilisten natürlich nicht und sie müssen mit Anzeigen wegen Körperverletzung, Bedrohung und was sonst noch rechnen. Ähnliches blüht dem Polizisten, der, als er von einem Aktivisten bedrängt wurde, diesen zurückgestoßen hat und jener dann hinfiel und sich verletzte. Gegen den Beamten wird ermittelt, heißt es.

Die Justiz zeigt sich hilflos, Unterstützung kommt von der Politik

Die Blockierer hingegen haben keinerlei Konsequenzen zu befürchten. Ihre Aktionen Anfang des Jahres haben in Berlin zu mehr als 270 Strafanzeigen und rund 120 Anzeigen wegen Ordnungswidrigkeiten geführt. Inzwischen gibt es bei der Polizei eine mittlere dreistellige Zahl an Ermittlungsverfahren, meist wegen Nötigung und Widerstands gegen die Staatsgewalt. Bislang sind 65 Verfahren bei der Staatsanwaltschaft eingegangen, doch die Justiz war nicht in der Lage, auch nur ein einziges Verfahren zum Abschluss zu bringen. Das Ritual zeigt immer das gleiche armselige Muster: Ein Aktivist wird, nachdem seine Pfötchen vorsichtig vor Polizeibeamten vom Asphalt gelöst worden sind, vorübergehend in Gewahrsam gebracht. Nach ein paar Stunden lässt man ihn wieder laufen und am nächsten Tag klebt er sich an einer anderen Autobahnausfahrt wieder fest. Dieses Katz-und-Maus-Spiel kennt die Berliner Polizei auch im Kontext mit der linksextremen Hausbesetzerszene nur zu gut – dem rot-grün-roten Senat sei Dank.

Deshalb kann man es den Beamten auch nicht verdenken, wenn sie irgendwann mal die Schnauze voll haben und gar nicht mehr eingreifen. So geschehen als 20 Klima-Chaoten der „Letzten Generation“ eine Wand des Kanzleramts und den Gehweg davor mit einer klebrigen schwarzen Flüssigkeit beschmiert und Pflastersteine ausgegraben haben. Zwei Bundespolizisten schauten untätig zu und erst als ein größeres Polizeikontingent in Erscheinung trat, konnte der Spuk beendet werden. Feststellung der Personalien, einige Anzeigen wegen Sachbeschädigung – das war’s!

Am nächsten Tag konnten sie wieder kleben gehen. Es ist ja nicht nur so, dass die Justiz keine Neigung hat, diesem unsinnigen Treiben ein Ende zu setzen, nein, die Umerziehungs-Terroristen bekommen ja auch noch Unterstützung aus der Politik. So zeigte sich die grüne Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Clara Herrmann, auf Twitter solidarisch mit den Klimaprotestierern. Ihr Tweet: „Klimaaktivist*innen blockieren das Frankfurter Tor. Solidarität mit den Forderungen: ja wir brauchen #klimaschutz jetzt“. Ganz anders sieht das in Paris aus. Auch an der Seine treiben diese Irren ihr Unwesen – aber dort tut es weh. Dort gehen die Polizisten nicht vor ihnen in die Knie und hantieren mit Lösungsmittel herum. Dort packen zwei kräftige Männer zu, und schon ist der Aktivist von der Straße. Wenn dabei ein wenig Haut auf dem Asphalt hängen bleibt – sein Problem, schließlich hat er sich ja selbst angeklebt.

Biologin kann Vortrag an der Humboldt-Uni nicht halten, weil Gender-Aktivisten sie bedrohen

In Berlin findet der Umerziehungs-Terror indes nicht nur auf der Straße statt, sondern auch an einem Ort, an dem freie Meinungsäußerung explizit möglich sein müsste: in der Humboldt-Universität. Dort will die Biologin Marie Vollbrecht einen Vortrag halten zum Thema „Geschlecht ist nicht gleich Geschlecht. Sex, Gender und warum es in der Biologie nur zwei Geschlechter gibt.“ Doch linke Gender-Aktivisten bedrohten und diffamierten sie derart, dass der Vortrag von der Uni-Präsidentin aus Angst vor Tumulten und Übergriffen abgesagt wurde. Immerhin hatte ein „Arbeitskreis“ radikaler Aktivisten der Biologin im Vorfeld „Transfeindlichkeit“ vorgeworfen und eine Demo gegen sie angekündigt mit der Drohung: „Wir sehen uns auf der Straße“. So viel also zu Freiheit der Wissenschaft und der freien Meinungsäußerung. Aber die im Grundgesetz festgelegten Regeln, die für alle Bürger dieses Landes gelten, interessieren diese Gender-Idioten ebenso wenig wie die Asphalt-Kleber von „Letzte Generation“.

Um sich konstruktiv mit Meinungen auseinanderzusetzen, die nicht ihrer festgefahrenen Position entsprechen, fehlt ihnen der nötige Verstand. Ein-Gehirnwindungs-Wesen eben, die mangels Argumente nichts als verblödete Ideologie vorzuweisen haben. Wie sollte die Vermehrung von Lebewesen denn anders stattfinden als durch die Vereinigung von männlichen und weiblichen Zellen? Mit LGBTQ kommen wir an der Stelle nicht weiter, da können die Deppen gendern wie sie wollen. Die Natur lässt sich von den selbsternannten Sprachpolizisten nicht beeinflussen. Nichts anderes wollte die Biologin Vollbrecht in ihrem Vortrag deutlich machen.

Es ist ja nicht das erste Mal, dass ausgerechnet die Humboldt-Universität in der Weise negativ auffällt. 2013 musste der damalige Verteidigungsminister Thomas de Maizière einen Vortrag zur Bundeswehr wegen rabiater Proteste linker Studenten abbrechen. 2017 wurde die Holocaust-Überlebende Dvora Weinstein (damals 86) heftig bepöbelt und verließ tief verletzt das Podium. Es kann nicht sein, dass radikale Aktivisten gegen Wissenschaftler und Zeitzeugen hetzen, weil ihnen Forschungsergebnisse oder Meinungen nicht passen. Es wird höchste Zeit, dass die Staatsorgane und die Einrichtungen der Wissenschaft endlich Flagge zeigen und unmissverständlich klar machen, das Umerziehungs-Terror durch einige wenige ideologisch verblendete Individuen in einer demokratisch-pluralistischen Gesellschaft nicht toleriert werden kann.

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