------------------------------------

-------------------------------------

---------------------------------------

Was wir (uns leisten) können und was nicht

Von Peter Haisenko 

Die Menschheit ist fähig, gewaltige Leistungen zu vollbringen und betreibt dazu gigantischen Aufwand. Doch welche Teile davon dienen einer besseren Zukunft für alle und in welchen Bereichen versagen wir jämmerlich?

Ich liebe Dokus über wissenschaftliche Themen und die Fortschritte, die erreicht werden, im Bereich der Kosmologie und auch im Verständnis der subatomaren Strukturen. Also im ganz Großen und im unsichtbaren Kleinen. Dabei fällt mir aber immer wieder auf, welch gigantischer Aufwand dafür betrieben wird. Riesige Anlagen werden gebaut, Teilchenbeschleuniger mit Radien von mehr als dreißig Kilometer Durchmesser, um Teilchen zu zertrümmern, die weit jenseits des Sichtbaren sind. Viele Milliarden werden dafür aufgewendet und Heerscharen von Wissenschaftlern und Technikern müssen dafür entlohnt werden. Nicht zu vergessen, die Bürokraten, ohne die es heutzutage nirgendwo mehr geht. Das können wir uns leisten, aber ob wir das in dem Ausmaß auch wollen, hat uns niemand gefragt.

Zigtausende Satelliten umkreisen die Erde und mussten mit einer Unzahl an großen Raketen ins All geschossen werden. Inwieweit das der Umwelt schaden könnte, wird nicht einmal andiskutiert. Natürlich ist es interessant, mit milliardenschweren Teleskopen aus dem Weltraum in die Tiefen des Universums zu blicken, aber wie hoch ist der Preis dafür im Verhältnis zum Nutzen? Wieder hat uns niemand dazu gefragt. Allerdings sind die meisten Apparate in den Erdumlaufbahnen vom Militär für das Militär und dienen vor allem der Ausforschung des definierten Feindes. Damit bin ich beim Aufwand für Militär ganz allgemein. Der liegt weltweit bei etwa 2.000 Milliarden pro Jahr und das können wir uns einfach so leisten. Oder eigentlich nicht?

Wir tun alles, damit dem letzten bürokratischen Irrsinn Genüge getan wird

Wenn ich hier davon spreche, “WIR” können uns das leisten, muss klar sein, dass alle diese Dinge von der produktiven Arbeit finanziert werden; dass wir alle, letztlich die gesamte Menschheit, dafür bezahlen. So will ich diese Aufzählung fortsetzen, im Bewusstsein, dass sie unvollständig bleiben wird. Wir leisten uns also irrsinnige Militärapparate mit allem Drum und Dran. Wieviele Wohnbauten, Brücken und Straßen hätte man bauen können, mit dem Beton und Eisen, das in Westwällen, Bunkern und Maginotlinien verschwendet worden ist? In Panzern und Kampfflugzeugen, Raketen und Bomben. Wir können uns irrsinnige Beamtenapparate leisten und deren Pensionen, also eine überbordende Bürokratie. Wir bezahlen Devisenhändlern und Bankern Millionengehälter und Milliarden an Zinsen in bodenlose Löcher.

Wir leisten uns Lehrstühle mit allem Drum und Dran für Genderforschung. Bei Großprojekten werden Unsummen ausgegeben für die Umsiedelung von Eidechsen und Fledermäusen und lassen die Kosten für Projekte explodieren, damit auch dem letzten bürokratischen Irrsinn Genüge getan wird. Wir schalten Kraftwerke ab, die sich im Bestzustand befinden und bauen Windmühlen, um dann bei Flaute Atomstrom vom Nachbarn zu kaufen. Wir alimentieren Millionen Migranten, die nicht einmal ein gültiges Aufenthaltsrecht haben. Auf unsere Kosten werden fortlaufend neue eingeflogen. Wir verschenken Milliarden in alle Welt, die dann in korrupten Kanälen versickern. Wie gesagt, die Aufzählung wird unvollständig bleiben, aber Ihnen fällt sicher noch einiges dazu ein und so komme ich zu dem, was wir nicht können.

Diese Aufzählung kann ganz kurz ausfallen. Wir können keine anständigen Löhne bezahlen für Menschen in der Produktion oder Dienstleistung. Wir können keine anständigen Renten bezahlen oder Wohnungen bauen, die für diese bezahlbar sein können. Wir sind nicht in der Lage, die Infrastruktur in gutem Zustand zu erhalten. Ich denke, das reicht schon aus aufzuzeigen, was da schief läuft.

Die Verbrecher im Zirkus der Finanzen rauben uns das Geld

Der vitale Punkt bei dieser Betrachtung ist für mich, dass vor allem riesige Mengen Geld ausgegeben werden in Bereichen, die für das tägliche Leben, das elementare Überleben, keinen Beitrag leisten. Die nicht dem allgemeinen Wohlstand dienen. Ganz oben an stehen da das Militär und die Finanzwelt. Nichts, aber auch gar nichts, leisten diese Bereiche, unser tägliches Leben leichter, angenehmer und besser zu machen. Im Gegenteil zerstört das Militär das, was mühevoll geschaffen worden ist für ein besseres Leben und die Verbrecher im Zirkus der Finanzen rauben uns das Geld, mit dem wir uns ein angenehmeres Leben gestalten könnten.

Wissenschaftliche Forschung an sich ist ja gut und notwendig, hat sicher auch Ergebnisse, die uns das Leben erleichtern. Aber wie sinnvoll kann es sein, mit Milliardenaufwand nachzuweisen, dass es andere Planeten gibt, die bewohnbar sein könnten? Planeten, die wir niemals erreichen werden, solange wir uns nur mit Geschwindigkeiten fortbewegen können, die unterhalb der Lichtgeschwindigkeit liegen. Rein mathematisch gesehen ist diese Frage sowieso geklärt: In einem unendlichen Universum ist die Wahrscheinlichkeit 100 Prozent, dass es erdähnliche, ja sogar erdgleiche Planeten mit menschengleichen Bewohnern gibt, irgendwo innerhalb dieser Unendlichkeit. Viel spannender fände ich die Frage: Was zum Teufel kommt hinter der “Unendlichkeit”? Eine Antwort darauf ist nicht absehbar.

Anstatt Genderforschung zu betreiben, wäre es sinnvoller, daran zu forschen, wie wir Gier und Missgunst beseitigen könnten. Wie wir Menschen dazu bewegen könnten, moralisch integer zu handeln und zu leben, mit Gemeinsinn für gemeinschaftlichen Wohlstand zu sorgen, ohne andere zu übervorteilen. Eben nach humanistischen Prinzipien zu leben und endlich das einzig wichtige Ziel zu erreichen: Den Weltfrieden! Das wäre doch jeden Cent wert und dafür wird nichts aufgewendet. Im Gegenteil fließen Unsummen ins Militär und die Forschung, noch zerstörerische Waffengattungen zu erfinden. Was könnten die dort beschäftigten Ingenieure und Wissenschaftler nicht für das allgemeine Wohlergehen leisten, wenn ihre Anstrengungen humanistische Ziele hätten, anstatt immer neue Methoden zu entwickeln, das zu zerstören, was das Leben jetzt schon besser macht.

Der Weltfrieden muss das Ziel sein!

So komme ich zu dem Schluß, dass die Welt wirklich einen Neuanfang braucht. Aber definitiv keinen, wie sich Schwab & Co. das in Davos ausgekaspert haben. Um dieses Ziel der Vernunft und des Humanismus zu erreichen, müssen als erstes die Bezahlungsstrukturen komplett umgestellt werden. Schon der alte Chinese Konfuzius sagte: “Ehret den Bauern, denn Du lebst von ihm!” Dazu zähle ich auch alle die genialen Ingenieure und Facharbeiter. Die sind es nämlich, die all die schönen Dinge erfunden und erschaffen haben, die uns ein angenehmes Leben erst ermöglichen.

Kein Banker, kein Soldat, kein Kaufmann hat daran einen Anteil. Aber genau dahin fließen die größten Geldmengen. Es muss genau anders herum sein: Wer sich für die Allgemeinheit den Buckel krumm macht, die Hände schmutzig, Bedürftigen die Scheiße abwäscht, der sollte nicht nur bei der Bezahlung an der Spitze stehen – jedenfalls über jedem Banker – und auch sein sozialer Stand, die Anerkennung für seine Leistung, sollten jeden Nichtsnutz im Geldwesen übertreffen. Wer nach bestem Wissen und Gewissen mit Augenmaß abweichend von bürokratischen Verordnungen entscheidet, sollte gefördert werden, anstatt ihn zu bestrafen. Kurz und gut, Geld kann man nicht essen und wer Geld mit Geld vermehrt, leistet gar nichts für das allgemeine Wohlergehen. In diesem Sinn braucht die Welt eine Grundrenovierung und das, ohne vorher alles mit Krieg zu zerstören. Der Weltfrieden muss das Ziel sein! Alles andere können wir uns eigentlich nicht leisten.

Verblödeter Aktionismus führt uns nicht weiter

Sollte man meinen, aber das ist leider nicht der Fall. Seit Monaten gibt es in den Nachrichten nur noch zwei dominierende Themen: “Klima” und “Corona”. Der Weltfrieden interessiert keine Sau. In den 1980-er Jahren gab es einmal eine sehr aktive Friedensbewegung, Leute, die sich Sorgen machten um den Fortbestand der Welt. Wo sind die geblieben? Die “Fridays for Future”-Aktivisten, die heute auf die Straße gehen, angeblich weil sie sich Sorgen machen um den Fortbestand der Welt, sind minder gebildete und schlecht informierte Kinder und Jugendliche, die sich einbilden, mit ihren Aktionen die Welt zu retten. Das ist einfach lächerlich.

Seit Millionen von Jahren bewegt sich unsere Erde in einem Zyklus von Kalt- und Warmperioden. Dagegen kann kein Mensch etwas machen. Das aber wollen die selbsternannten Weltretter nicht akzeptieren und behaupten, die Erderwärmung sei allein menschengemacht. Das ist Schwachsinn. Rücksichtslose Industrialisierung, exorbitante Waldrodungen, zunehmender Verkehr und explodierender Bevölkerungszuwachs mögen dazu beigetragen haben. Doch wenn die Permafrostböden in Sibirien tauen und die Gletscher in der Arktis und anderswo schmelzen, sind das geologische Phänomene, gegen die wir nichts ausrichten können. Schon gar nichts mit Tempo-30-Zone auf 400 Meter in Großstädten. Das ist verblödeter Aktionismus und sonst gar nichts.

Corona? Ja, es gibt Viren, die plötzlich auftauchen und für den Menschen gefährlich sein können. Da wird Covid-19 nicht das letzte sein. Was neu ist, ist diese globale Panikmache. An diesem Virus kann man sterben – das ist eine traurige Wahrheit –, aber wenn man bedenkt, woran man sonst auch sterben könnte, dann beginnt man – vor allem als älterer Mensch – zu relativieren. Jeden Tag kann dich eine fiese Krankheit erwischen, und dann war’s das. Das Leben ist endlich, wie jeder vernünftige Mensch weiß, und welche Zeitspanne dem Einzelnen beschieden ist, weiß nur der Liebe Gott. – Diese beiden die Nachrichten dominierenden Themen sind letztlich vom Menschen nicht beherrschbar. Der Kampf um den Weltfrieden schon: Radikale Abrüstung, keine Waffenlieferungen mehr an Länder, die diese nicht selbst herstellen können, Eliminierung der Finanz-Diktatoren, Einsatz der eingesparten Milliarden in humane und soziale Projekte. Erst wenn für diese Ziele wieder Menschen auf die Straße gehen – und zwar überall auf der Welt – gibt es Hoffnung auf einen globalen Frieden.

 

In diesem Sinn verweise ich wieder auf unsere Humane Marktwirtschaft. Dieses Modell einer von Grund auf neuen Finanz- und Wirtschaftsordnung wäre auch ein Schritt hin zum Weltfrieden, denn es bricht die Macht des Kapitals. Machen Sie sich selbst ein Bild und bestellen Sie Ihr Exemplar “Die Humane Marktwirtschaft” direkt beim Verlag hier oder erwerben es in Ihrer Buchhandlung. 

Zum Abschluss oder auch zur gruseligen Erheiterung präsentieren wir noch dieses Beispiel, wie weit unser System verkommen ist. Quelle: Internet. 

Nach oben