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Omikron – Armageddon oder Erlösung?

Von Peter Haisenko 

Alle Beobachter haben es erwartet: Die nächste Corona-Variante ist da und mit den üblichen Vorschusslorbeeren. Noch infektiöser und noch gefährlicher. Dumm nur, dass gerade das nicht aus dem Herkunftsland bestätigt wird.

Zur Zeit befindet man sich in Erklärungsnot, warum die Corona-Spritzen nicht ansatzweise das halten, was uns von den “Experten” und Politikern versprochen worden ist. Nicht einmal der Erklärungsversuch mit der “Delta-Variante” kann noch punkten. Da muss man also das griechische Alphabet weiter durchgehen. “Nu” und “Ksi” sind ausgeschieden, wegen diverser Verwechslungsgefahren. Zu dicht bei “New” oder “Neu” und auch am chinesischen Staatschef und so bei Donald Trump, der Corona immer als “China-Virus” bezeichnet hat. Also jetzt Omikron und das aus Südafrika.

Vergessen wir dazu nicht, dass “Delta” ursprünglich die indische Variante war. Das hat aber ganz schnell nicht mehr funktioniert, nachdem Indien sein Problem binnen Wochen durch die flächendeckende Verabreichung des Billig-Medikaments Ivermektin gelöst und Corona des Landes verwiesen hat. Mit dem Namen Delta ist der Fokus von Indien genommen und die schnelle Lösung des Problems mit Ivermektin ebenso. Man könnte ja auf dumme Gedanken kommen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse zu Omikron liegen bislang nicht vor

Die Einschätzungen zur Gefährlichkeit von Omikron überschlagen sich. So wird getitelt: WHO: Omikron “sehr hohes” Risiko. Im Rest der Meldung wird aber klar, dass diese Überschrift aus der Luft gegriffen ist. Es wird ausgeführt, dass diese Einschätzung “vorsorglich” ist und bislang keine wissenschaftlichen Daten vorliegen, die diese Einschätzung belegen könnten. Tatsächlich wird im Nachsatz festgestellt, dass diese Risiko-Bewertung deshalb mit einem “sehr hohen” Unsicherheitsfaktor behaftet ist und sich noch ändern kann. Welchen Sinn hat da die Veröffentlichung dieser “Einschätzung”, wenn sie gleichzeitig vom Urheber als unbegründet klassifiziert wird? So kann es sich nur um eine weitere Propagandameldung handeln, für die nächste Stufe der Impfnötigung.

Auf dem gleichen Niveau bewegt sich wieder einmal Herr Drosten. Er blickt “sorgenvoll” auf die neue Omikron-Variante um gleichzeitig festzustellen, dass man noch zu wenig darüber wisse. Berichte über milde Verläufe hätten noch nicht sehr viel Substanz angesichts von nur 1.000 Fällen. Hier müsse man die klinischen Verläufe abwarten. Die gibt es aber nicht, denn Südafrika meldet noch keinen Omikron-Fall, der im Krankenhaus behandelt werden musste. Im Gegenteil wehrt sich die Vize-Vorsitzende der Südafrikanischen Ärztekammer, Frau Dr. Angelique Coetzee, die die Super-Variante entdeckte. Sie sagte zu diesen Einstufungen und Maßnahmen: "Es ist eine voreilige Entscheidung, die ich verstehen würde, wenn es zwei Wochen später wäre und wir über diese Virusinfektion, die im Umlauf ist, über diese Mutation, mehr wüssten. Aber im Moment ist es ein Sturm im Wasserglas, denn wir haben erst in der letzten Woche von dieser viralen Mutation erfahren. Bislang haben wir nur sehr milde Fälle gesehen, daher bin ich mir nicht sicher, warum wir alle in Aufruhr sind." (Daily Mail, London, 26.11.2021)

Ob es da einen Zusammenhang gibt zwischen der Absage Südafrikas, weitere Impfstoffe eines großen Herstellers beziehen zu wollen und den Strafmaßnahmen gegen dieses Land, nämlich den üblichen Wintertourismus zu verbieten? Der ist ein großer wirtschaftlicher Faktor. Aber dieser Gedanke ist natürlich nur spekulativ.

Ein normaler PCR-Test kann kaum zwischen Corona und Grippe unterscheiden

Was wird Omikron wirklich bringen? Wird es bei den beobachteten “sehr milden” Verläufen bleiben oder massenhaft Menschen dahinraffen? Diese Frage ist entscheidend für weitere Betrachtungen oder auch Spekulationen. Wie erwartet wird von Omikron behauptet, es wäre noch viel ansteckender als alles bisher Dagewesene, was aber keinerlei wissenschaftliche Grundlage hat. Wegen der geringfügigen Datenmenge, die bislang vorliegt. Da gibt es also zwei mögliche Varianten. Die erste ist, dass Omikron sich explosionsartig verbreitet und wirklich reihenweise Menschen umbringt. Das wäre sozusagen Armageddon. Die andere Variante wäre aber, dass sich Omikron wiederum wahnsinnig schnell verbreitet, aber nur sehr milde Verläufe produziert. Das wäre die Erlösung.

Würde sich letzterer Fall einstellen, wäre in kürzester Zeit die “Herdenimmunität” erreicht. Man darf nämlich davon ausgehen, dass eine natürlich erworbene Immunität gegen die letzte Mutation eines Virus auch eine gewisse Immunität gegen seine früheren Varianten einschließt. Das ist die Einschätzung von erfahrenen Virologen. Wir würden dann extreme “Inzidenzzahlen” erleben, allerdings ohne Hospitalisierungen oder Tote, die dann steil abfielen, eben weil die Herdenimmunität erreicht ist. Wir würden so zu einem Volk der “Genesenen”. Das Problem dabei ist aber, dass bei einem sehr milden Verlauf die meisten gar nicht merkten, dass sie sich infiziert hatten. Wenn sie nicht zufällig einen Test gemacht haben, der ihre Infektion nahe legt, dann gelten sie nicht als “genesen” und können diesen Status auch nicht beanspruchen. Dieser perverse Zustand gilt im Übrigen bereits jetzt, denn ein Antikörpernachweis, also eine natürlich erworbene und nachgewiesene Immunität, wird ohne PCR-Test nicht anerkannt.

Ein weiterer Faktor stimmt mich nachdenklich. Die neue Variante kann nur nachgewiesen werden durch eine weitgehende Gen-Sequenzierung. Die ist aber einigermaßen aufwändig. Werden jetzt, nach Bekanntgabe von Omikron, alle PCR-Tests auch gen-sequenziert, um diese Abart überhaupt erkennen zu können? Das halte ich für unmöglich, denn dafür sind gar keine Kapazitäten vorhanden. Ein normaler PCR-Test kann das nicht. Der ist nur dafür da, irgendeinen Genschnipsel des Urtyps zu erkennen und kann kaum zwischen Corona und Grippe unterscheiden.

Dazu sagt die STIKO: Mit zusätzlichen PCR-Nachtestungen auf bestimmte charakteristische Mutationen können sich Hinweise auf Omikron ergeben, als Bestätigung ist laut ALM derzeit aber noch eine Gesamtgenom-Analyse nötig. (sic!) In Laboren würden aber bereits spezielle Omikron-Kits getestet, sagte Nina Beikert aus dem ALM-Vorstand. "Wir gehen davon aus, dass wir spätestens zum Ende der Woche in der Lage sind, nach der ersten PCR zur Feststellung einer Infektion dann auch die zusätzliche PCR auf die Omikron-Variante durchzuführen." Diese hätte dann eine sehr hohe Aussagekraft, dass wahrscheinlich Omikron vorliegt. Die STIKO bestätigt also meine Einschätzung. Quelle:
https://www.n-tv.de/panorama/STIKO-Gaengige-Tests-reagieren-auf-Omikron-article22969201.html

Das griechische Alphabet hat noch ein paar Buchstaben bereit

Wie ist es da möglich, dass ohne Zeitverzögerung weltweit Omikron identifiziert werden kann? Ohne Gen-Sequenzierung, die es beim Ur-Corona-Typ kaum gibt? Aber mit Corona haben wir uns ja schon an mehrere Wunder der pharmazeutischen Medizin gewöhnt. Genauso, wie sofort die Hersteller der Corona-Impfstoffe bekannt geben, sie würden an einer Variante ihres Spritzmittels arbeiten, die dann Omikron den Garaus machen soll. Und das ganz schnell und das heißt wiederum, ohne die üblichen Überprüfungen der jetzt neuen Variante des “Impfstoffs”.

Da stellt sich mir die Frage, ob Omikron nur “entdeckt” worden ist, um zu verschleiern, dass die Covid-Spritzen überhaupt nicht vor Corona schützen. Der Chef des US-Biotech-Konzerns Moderna, Stephane Bancel, geht nämlich davon aus, dass bestehende Corona-Impfstoffe weniger wirksam gegen die neue Virusvariante Omikron sein werden als gegen frühere Varianten. Ist das nicht eine feine Ausrede für das totale Impfversagen, das nicht mehr zu übersehen ist? Und natürlich ist Omikron dann auch das Argument für endloses Nachspritzen im halbjährigen Rhythmus. Für weitere „Argumente“ hat das griechische Alphabet noch ein paar Buchstaben bereit.

Der neue Rummel um Omikron folgt dem Muster von Delta und allen anderen, für die sich allesamt ergeben hat, dass alle Horrorprognosen nicht eingetroffen sind. Aber sie waren immer gute Werkzeuge für die Impfnötigung. Man kann gespannt sein, wie Omikron in dieser Hinsicht weiter betrieben wird oder werden kann. Aber zum Abschluss stelle ich noch eine Spekulation in den Raum. Seit drei Tagen sinken die Inzidenzzahlen. Wenig zwar, aber doch. Wie kann das sein?

Wird die neue Ampel-Regierung einen „Traumstart“ erleben?

Wer meine Betrachtung zu den „Leberkäs-Partys“ gelesen hat, kann mir da vielleicht folgen.
(https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20212/generalstreik-gegen-den-covid-wahnsinn-das-geht-einfacher/)
Trifft es zu, dass eine gehörige Anzahl durch gezielte Infektion und Genesung der Spritzung entgehen will, dann sind die hohen Inzidenzen der letzten Zeit nur logisch, ebenso wie der hohe Anteil an positiven Ergebnissen der Tests. Die absichtlich Infizierten sind ja extra zum Testen gegangen, um ein positives Ergebnis zu dokumentieren, das dann vor Impfnötigung schützt. Sobald aber das Potenzial dieser Impfflüchtlinge ausgeschöpft ist, müssen die Inzidenzen wieder genauso steil abfallen wie sie angestiegen sind. Ein solcher Effekt kommt da gerade in Deutschland zur rechten Zeit. Die neue Regierung kann einen Traumstart erleben. Vergessen wir nicht, dass sich Herr Habeck zwar grundsätzlich für die Impfpflicht ausgesprochen, aber gleichzeitig seine Zweifel an der Durchführbarkeit geäußert hat. Wird ein Omikron mit sehr mildem Verlauf und eine steil abfallende Inzidenz die Diskussion über die Impfpflicht obsolet machen?

Da kommt die Ansage des Herrn Scholz daher, er wolle schnell eine Impfpflicht einführen. Die ist aber nichts wert, denn so einfach ist das nicht. Aber sie ist schlicht die nächste Stufe der Impfnötigung. Man bedenke: Wenn sich jemand zwar genötigt aber juristisch gesehen „freiwillig“ die Spritze verpassen lässt, dann ist er selbst für alle Schäden verantwortlich. Wird die Spritze aber zwangsverordnet, muss derjenige die Verantwortung und die Haftung für Impfschäden tragen, der die Zwangsspritzung angeordnet hat. Genau deswegen wollen sie jetzt noch schnell ein par einsammeln, die sich „freiwillig“ nötigen lassen. Die Kontrollgruppe der Ungeimpften muss so klein wie möglich gemacht werden.

Die „Ampel“ hat sich ja schon das Wohlwollen eines zweistelligen Anteils der Wähler gesichert, nämlich der Cannabis-Konsumenten mit der versprochenen Legalisierung. Können die „Neuen“ jetzt auch noch wegen steil abfallender Inzidenzen die Corona-Anordnungen zügig zurückfahren, dann ist ihnen ein Traumstart in der Regierung sicher. Natürlich werden sie das als ihre Leistung verkaufen, insbesondere wegen der neu eingerichteten Sonderstelle. Fallen also die Inzidenzen „völlig unerwartet“ kurz nach ihrem Regierungsantritt, können sie den bisherigen katastrophalen Verlauf der Merkel-Bande anlasten und selbst brillieren. Da bleibt dann nur noch die Frage offen, ob man so etwas geplant haben kann.

Und noch etwas kann die neue Regierung, was die C-Parteien nicht konnten. Die Forderungen werden lauter, die Atomkraftwerke nicht abzuschalten, um genügend Strom für E-Mobile zu haben. Diese Doppelvolte hätte die Merkel-Bande nicht vollziehen können, aber eine Regierung mit Grünen kann das. Das wäre sogar der Hit, denn dann könnten sie beweisen, wie realistisch die Grünen mit ihrer Energiepolitik sind und das sie regierungsfähig sind. Ist dieser Gedanke absurd? Da erinnere man sich doch an Schröder/Fischer. Nur eine rot-grüne Regierung konnte den Eintritt in den Jugoslawien-Krieg vollziehen. Hätte die CDU dasselbe gewollt, hätten Rote und Grüne und die gesamte Linkspresse pflichtgemäß und vehement protestieren müssen. So aber, haben sie einfach still gehalten und Deutschland war wieder im Krieg. Warum soll es mit den Atomkraftwerken nicht ähnlich laufen? Auch mit dem Argument, dann von Russland weniger „erpressbar“ zu sein, was der Grundhaltung der nächsten Außenministerin sehr entsprechen würde.

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