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Corona und die umgekehrte Evidenz

Von Peter Haisenko 

Was war zuerst da? Die Henne oder das Ei? Diese Frage ist bis heute nicht geklärt. Betrachtet man in diesem Sinn die Corona-Zahlen, stellt sich eine ähnliche Frage: Sind die Zahlen so hoch, weil Gegenmaßnahmen zu schwach sind oder weil die Einschränkungen so drastisch sind?

Vergleicht man die einzelnen Länder im Umgang mit Corona fällt auf, dass gerade in den Ländern die Zustände am schlimmsten sind, die die schärfsten Einschränkungen befohlen haben. Vergleicht man dazu Schweden oder gar Weißrussland, auch eingeschränkt Deutschland, stehen diese Länder auch nach einem halben Jahr besser da. Darf man daraus den Schluss ziehen, dass es einen Zusammenhang zwischen drastischen Maßnahmen und einem ungünstigen Verlauf gibt? Da muss man wohl ein wenig tiefer einsteigen.

Schon als Kind fiel mir auf, dass Reformhauskunden meist blass und kränklich aussehen. Nicht nur das. Sie sind oft wirklich kränklicher. Ist das so, weil sie im Reformhaus einkaufen oder verbessern sie damit ihre sowieso schwache Konstitution? Oder neigen sie dazu, Hypochonder zu sein und bilden sich Krankheiten ein, die dann ihr Aussehen beeinflussen? Diese Frage ist ebenso wenig beantwortet wie die mit der Henne und dem Ei.

Psychisch angegriffene Menschen sind anfälliger für Krankheiten

Betrachte ich auf der Straße oder in den Medien Menschen, meine ich bereits an ihrem Aussehen, an Haltung, Kleidung, Sprache und Gesichtsausdruck erkennen zu können, ob sie grün wählen oder „Gutmenschen“ sind. Habe ich die Gelegenheit das zu verifizieren, stelle ich eine gute Trefferquote fest. Dass man diesen Typus meist in Biomärkten oder Reformhäusern antrifft, ist da nicht verwunderlich. Aber auch hier ist die Frage offen, ob sie so sind, weil sie von grünem Gedankengut verseucht sind oder dem zugetan sind, weil sie von ihrer Grundkonstitution nicht auf der Siegerseite stehen können. Eines habe ich dazu im Lauf meines Lebens lernen können: Es gibt einen Zusammenhang zwischen dem individuellen Erfahrungshorizont und der Einstellung zum Leben.

Als ich noch Copilot war, konnte ich sehr viele Kapitäne beobachten. Da gab es welche, die sehr souverän ihre Arbeit machten und andere, die ständig von Selbstzweifeln zerfressen übervorsichtig waren. Letztere konnten immer von ihren gehäuften Missgeschicken erzählen, obwohl sie objektiv betrachtet eine erfolgreiche Arbeit ablieferten. So stellt es sich mir so dar, dass es wesentlich ist für die Grundhaltung der Menschen, wie sie ins Leben und den Beruf einsteigen können. Beginnen sie mit Pech und Krankheit, wird sich das – oftmals nur subjektiv - durch ihr Leben ziehen, ihre Grundhaltung bestimmen und das ist nur schwer zu durchbrechen. Vor allem dann, wenn sie sich in Selbstmitleid baden. Jeder kennt sie, die „Jammertanten“, die aber auch stetig etwas zum jammern dazubekommen.

Doch zurück zu Corona. Mittlerweile gibt es kaum noch Zweifel, dass der Schaden durch die Corona-Verordnungen erheblich größer ist, als es das Virus als solches verursachen könnte. Doch wie weit geht das? Wirkt sich das auch auf den Infektionsverlauf als solchen aus? Es gehört zum Standardwissen, dass psychisch angegriffene Menschen auch anfälliger für Infektionen und Krankheiten sind. Das kann so weit gehen, dass Menschen, die mit ihrem Leben hadern, frühzeitig an Krebs oder anderen schweren Erkrankungen sterben ohne sich zu erinnern, dass sie sowieso eigentlich des Lebens überdrüssig waren. Mit den harten Corona-Beschränkungen nimmt man Menschen, gerade älteren, den Lebensmut. Ist es da verwunderlich, wenn diese sich dann mit diversen Vorerkrankungen und mit einem eher ungefährlichen Virus endgültig aus der Trübsal verabschieden?

Kaum noch jemand, der nicht unter Zukunftsängsten leidet

So stelle ich die Hypothese in den Raum, dass nicht ein Virus ursächlich ist für überhöhte Sterbezahlen, die es sowieso kaum gibt, sondern vielmehr der Umstand, dass mit übertriebenen Hausarresten vorgeschädigten Menschen der Lebenswille genommen wird. Nicht nur das. Der Mantra-artige Gruß „bleiben Sie gesund“ wird zur Farce, wenn alles verboten wird, was bislang zum Erhalt der Gesundheit empfohlen worden ist: Sport, Bewegung an der frischen Luft, Geselligkeit und vor allem Frohsinn. Dazu kommt, dass Hausarrest die Sonnenbestrahlung vermindert, die uns das lebensnotwendige Vitamin D bringt. Vitamin D ist die Grundlage unseres Körpers zur Bekämpfung von Viren aller Art. Ausführlicher habe ich das bereits hier dargestellt:
https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20202/corona-zeigt-auf-wer-migranten-aus-afrika-nach-europa-holt-bringt-sie-in-lebensgefahr/
Hier wird das ganz aktuell bestätigt:
https://www.cosmopolitan.de/neue-erkenntnis-80-prozent-der-corona-patienten-hatten-vitamin-d-mangel-101086.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Fzen.yandex.com&utm_campaign=dbr

Die Frage wird schwerlich zu beantworten sein, was ursächlich ist für angeblich hohe „Infektionszahlen“, die sowieso keine sind, sondern nur zweifelhafte „Positiv-Testungen“. Zu den Tests an sich gibt es auch die seltsamsten Einlassungen. Man wolle umfassend testen, um die Pandemie einzudämmen. Das ist ungefähr so sinnvoll, wie Massenverblödung durch IQ-Tests bekämpfen zu wollen. Eines hat sich während der letzten sechs Monate klar herausgestellt: Es gibt kaum noch jemand, der nicht unter mehr oder weniger massiven Zukunftsängsten leidet. Mal abgesehen von Rentnern, Pensionären und Beamten, die von dem angerichteten Schlamassel bislang kaum berührt sind. Diese etwa 25 Millionen sind dann wahrscheinlich auch diejenigen, die sich immer noch an Merkels Katastrophenpolitik ergötzen und ihr applaudieren.

Die Maßnahmen richten das Unheil an, nicht das Virus

Das Regierungspapier, das im Februar den Plan zur Verbreitung von Angst und Panik offenbarte, kann nur als kriminell bezeichnet werden. Wie sonst könnte man es nennen, wenn die eigene Regierung ihren Souverän, das Volk, vorsätzlich in Angst und Panik stürzen will, um auf diese Weise Vorgehensweisen durchsetzen zu können, die mit Demokratie nur ganz wenig zu tun haben? Die es erlauben, an Parlamenten vorbei mit Verordnungen zu „regieren“? Die die Akzeptanz herstellen sollen, dass die Wirtschaft gegen die Wand gefahren wurde und jetzt dem Mittelstand der Rest gegeben werden soll? Wo sind dazu die Zahlen über Selbstmorde? Ja, aus Berlin gab es eine kurze Meldung, dass sich diese dort mehr als verdoppelt haben. Hier ist die Sache mit der Henne und dem Ei beantwortet: Der Corona-Wahnsinn war zuerst und ist somit ursächlich.

Jetzt müsste noch die Frage beantwortet werden, ob die strengsten Corona-Beschränkungen die höchsten Fallzahlen produziert haben oder tatsächlich Schlimmeres verhindert. Betrachtet man dazu die Erfahrungen der letzten sechs Monate, kann man ohne weiteres zu dem Schluss kommen, dass es die Maßnahmen waren, die Schlimmes angerichtet haben. Wo gar nichts verordnet wurde, in Weißrussland, ist auch nichts Messbares geschehen. Schweden mit Minimalmaßnahmen liegt eindeutig besser als Italien und Spanien, wo die härtesten Einschränkungen praktiziert wurden und werden.

Keine angeordnete Maßnahme hat messbar positive Ergebnisse gebracht. Es gibt dazu auch keine wissenschaftlich fundierte Auswertung. Wohl genau aus diesem Grund. So komme ich zu dem Ergebnis, dass es die Maßnahmen sind, die das Unheil in allen Kategorien anrichten. Vergessen wir nicht: Ein Mehr desselben ist keine Verbesserung. So schließe ich mich den Fachleuten an die sagen, hätten wir nicht getestet, hätten wir gar nichts bemerkt. Die Evidenz ist da: Die Länder mit den härtesten Maßnahmen vermelden die schlimmsten Zahlen. So kann ich bei meiner Aussage von vor sechs Monaten bleiben: Ich fürchte nicht das Virus, sondern nur den Umgang damit. Der ist es nämlich, der die Menschen umbringt. Nicht nur durch Viren, sondern durch Verelendung und Zukunftsangst, die krank machen.

Geringe Akzeptanz für den neuen Lockdown

Am Vorabend des neuen Lockdowns hat eine Abstimmung mit den Füßen stattgefunden. Restaurants und Gaststätten waren rammelvoll. Noch einmal schnell Essen gehen, bevor der Wahnsinn wieder losgeht, war wohl das Motto. Würden die befohlenen Maßnahmen als gut und notwendig erachtet, hätte man die neuen Maßnahmen wohl freiwillig eingehalten, wäre zuhause geblieben, schon vor ihrem eigentlichen Inkrafttreten. 

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