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„Der Spiegel“ – Wenn Lüge Staatsräson ist und „Leitmedien“ dem folgen

Von Peter Haisenko

Wie viel Wahrheit kann man von den „Leitmedien“ eines Landes erwarten, das bezüglich seiner eigenen Geschichte die Lüge zur Staatsräson erklärt hat? Einem Land, das schon wissenschaftliche Nachfragen zu manchen Aspekten der Geschichte unter Strafe stellt? In dem der gebührenfinanzierte Staatsfunk selbst die zweifelhaftesten Quellen als Hort der Wahrheit präsentiert? Die letzten Meldungen über unglaubliche Lügen im Magazin „Der Spiegel“ sind nur die Spitze des Eisbergs.

Der Skandal erschüttert die Medienwelt. Der grüne Jüngling und vielfach gefeierte und ausgezeichnete „Journalist“ Claas Relotius wurde enttarnt als notorischer Lügner. Er hatte die renommiertesten Preise erhalten, weil er sich genau das aus den Fingern gesaugt hat, was von Transatlantikern, Putin- und Trump-Hassern und Regierung erwünscht ist. Wenn „Der Spiegel“ jetzt daher kommt und behauptet, die Lügengeschichten des C.R. wären einfach durchgerutscht, dürfte das die nächste Lüge sein. C.R. wurde dafür bezahlt, genau die Lügen zu produzieren, mit denen die Chefredaktion ihre politische Richtung propagieren will: gegen Assad, Putin, Trump und natürlich gegen „Rechts“. Das hat Tradition.

30 Jahre lang wurde wider besseres Wissen falsche Geschichte gelehrt

Im Jahr 1964 fand am OLG München ein Prozess statt, gegen das Magazin „Der Spiegel“. Die Witwe eines SS-Offiziers hatte geklagt auf Unterlassung der Behauptung, die SS hätte den Mord an den 20.000 polnischen Offizieren in Katyn begangen, wie im „Spiegel“ zu lesen war. Dieser Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, aber ich weiß davon, weil es mein Vater war, der als vereidigter Dolmetscher alle vorgelegten Dokumente aus dem Russischen und Ukrainischen für das Gericht übersetzt hat. Diese Witwe hat den Prozess mit wehenden Fahnen gewonnen.

So ist bereits 1964 unzweifelhaft festgestellt worden, dass es der sowjetische GRU war, der diesen Massenmord begangen hat. Nicht die deutschen Soldaten. Dennoch ist es weiterhin offizielle, in Deutschland vorgeschriebene Geschichtsschreibung geblieben, die SS hätte diese Morde zu verantworten. Erst 30 Jahre später, 1994, als Russland offiziell die Schuld auf sich nahm, musste dieser Teil des deutschen Schuldkults auch von deutscher Seite revidiert werden. Man hat also 30 Jahre lang wider besseres Wissen falsche Geschichte gelehrt. Die Lüge war Staatsräson. Analog verhält es sich mit der Lüge über die „deutsche Alleinschuld“ am Ersten Weltkrieg. Diese Lüge ist aber nach wie vor Staatsräson, obwohl die Beweise für das glatte Gegenteil vor allem im Ausland Legion sind. Wer in Deutschland diese Wahrheit vertritt, wird „Geschichtsrevisionist“ geschimpft.

Betrachten wir dazu die jüngere Vergangenheit. Syrien und MH 17. Jetzt hat „Der Spiegel“ zugegeben, dass alles, was der gefeierte C.R. zu Syrien auch in diesem Magazin geschrieben hat, reine Märchen sind. Erinnern wir uns, wie Menschen als Putin-Versteher und Assad-Vasallen geprügelt worden sind, die ihr Gehirn noch gebrauchten und infrage gestellt haben, wie denn aus den Ruinen von Aleppo tadellose Filme und Interviews über das Internet kommen können. Aber es ist nicht nur die Merkel-Presse im Print. ARD und ZDF präsentieren in hässlicher Regelmäßigkeit Meldungen als die Quelle der Wahrheit, die von den Einmann-Shows der „syrischen Beobachtungsstellen“ in London kommen. Und das, obwohl ein gewisser „Moses Brown“ als Lügenverbreiter entlarvt worden ist und darauf den Namen, unter dem er lügt, in Elliot Higgins geändert hat.

Hauptsache die politische Richtung stimmt

Damit bin ich bei MH 17. Auf meinen schriftlichen Protest bei der ARD, die genau diesen bereits als Lügner bekannten Elliot Higgins als Kronzeugen für „Putins Schuld“ nennt, hat man mir geantwortet, dass man selbstverständlich genauestens seine Glaubwürdigkeit überprüft hätte und kein Zweifel daran bestehe, dass er die reine Wahrheit verbreitet. Und nein, es spielt dabei keine Rolle, dass er auch unter dem Namen Moses Brown schon Lügen erfunden hatte. Damit steht der ÖRR auf einer Stufe mit dem „Spiegel“ und anderen „Qualitätsmedien“. Hauptsache die politische Richtung stimmt, dann sind Lügen wohl nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Dann darf „Der Spiegel“ fett titeln: „Stoppt Putin jetzt!“

Dass die Lüge sogar international gepflegt wird, mag man daran ermessen, dass das JIT in den Niederlanden in seinem „Abschlussbericht“ zu MH 17 kein Wort über die kreisrunden Löcher in der Cockpitwand verliert, die nur durch direkten Beschuss erklärbar sind. Auf der Pressekonferenz dazu hat man zwar auf die Nachfrage des freien Journalisten Billy Six zugegeben, dass es diese Löcher gibt, aber festgestellt, dass man diese Löcher gar nicht untersucht hat. Zum Beispiel auf metallurgische Spuren am Rand, die den Beschuss oder das Gegenteil hätten beweisen können. Auch hier ist die Lüge Staatsräson.

Betrachten wir dazu die „Berichterstattung“ über Migranten. Auch hierzu hat sich Claas R. hervorgetan. Es ist aber höchst unwahrscheinlich, dass er der einzige ist, der frei erfundene oder gänzlich gefälschte Stücke geschrieben hat, die von der Politik erwünscht waren. Erinnern wir uns an das Bild von dem ertrunkenen Jungen am Meer. Auch hier ist herausgekommen, dass dieser arme kleine Kerl fotogen zurechtgelegt worden ist, um ein möglichst anrührendes Bild präsentieren zu können. Die Nachrichtenfälscher schrecken nicht einmal vor Manipulation mit Kinderleichen zurück. Aber was soll´s, die Lüge zielte ja in die richtige Richtung. Oder die Bilder, die immer Frauen und kleine Kinder an unseren Grenzen und Bahnhöfen zeigen, obwohl man schon lange warten muss, bis man einige von denen zu sehen bekommt, wenn man selbst vor Ort ist.

Wer Anschuldigungen ungeprüft wiederholt, bekommt Medienpreise

Die Enttarnung des Claas R. als professionellen Erfinder von Lügengeschichten mutet fast wie eine Weihnachtsgeschichte an. Was hat den „Spiegel“ getrieben, zuzugeben, dass sie diesem Lügner seine Lügen finanziert haben? Ist es Donald Trump, der genau diesen „fake news“ den Kampf angesagt hat? Schließlich war es der ins Negative gefälschte Artikel über „Trump-Land“, der den Lügner zu Fall gebracht hat.

War es also der lange Arm des Donald Trump, der der Wahrheit den Weg geebnet hat? Der Donald Trump, den genau das Lügenblatt „Spiegel“ als notorischen Lügner diffamiert hat? Ebenso, wie ARD und ZDF? Müssen jetzt nicht alle Geschichten über Trump, Putin und Syrien komplett überprüft werden? Ja, es war auch „Der Spiegel“, der Jürgen Todenhöfer 2016 für seine mutigen und korrekt recherchierten Berichte über den IS und Syrien der Lüge bezichtigt hatte und vor Gericht zur Unterlassung verurteilt worden ist. Bereits damals hat „Der Spiegel“ Journalisten beschäftigt, die gelogen haben. Aber es wird noch schlimmer. Wie DWN berichtet, ( https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2018/12/20/neuer-vorwurf-gegen-den-spiegel-auch-sportreporter-soll-geschichte-erfunden-haben/ ) hat „Der Spiegel“ sogar zur Fußball-WM 2014 Lügenberichte veröffentlicht. Was ist da noch von Herrn Seppelt und seinen tollen „Enthüllungen“ über russisches Doping zu halten?

Wir werden auf allen Ebenen belogen und betrogen. Die Lügen beginnen ganz subtil mit Prädikaten: Das „aggressive“ Russland. Die „Annexion“ der Krim. Das „mörderische Regime“ Assad. Die „rechtsradikale“ AfD. Generell werden unliebsame, aber demokratisch gewählte Regierungen als Regime oder rechtspopulistisch bezeichnet. Geht es gegen Russland, werden unbewiesene Anschuldigungen als höchst glaubwürdig präsentiert, siehe der Fall Skripal. Wer Zweifel äußert, ist ein Putin-Versteher. Wer Anschuldigungen ungeprüft einfach wiederholt, bekommt Medienpreise. Überhaupt: Wer gegen die befohlene Richtung schreibt, wird aussortiert und auf Hartz IV gesetzt. Ja, so erhält man sich eine willfährige Presse.

Geschichtsfälschung in der Gegenwart

Was Flugzeugabstürze betrifft, ist es nicht besser und auch hier ist „Der Spiegel“ mit unqualifizierten Berichten vorn dabei. Da gibt es einen Herrn Traufetter, der immer wieder Unsinn über das Thema verbreitet, mir gegenüber aber zugegeben hat, dass er von dem Thema überhaupt nichts versteht. Das hat ihn aber nicht davon abgehalten, mir unverhohlen zu drohen, sollte ich die Wahrheit veröffentlichen. Auch bei Flugzeugabstürzen oder Abschüssen ist Lüge Staatsräson.

Und noch eine Geschichte aus meinem Leben: Als Ronald Reagan 1985 mit Helmut Kohl die Kriegsgräber in Bitburg besuchen sollte, war das Thema aufgebrachter Diskussionen. Als ich eines Montag Morgens aus New York zurück kam, musste ich im Münchner Merkur folgende Meldung von Reuters lesen: „Am Sonntag haben 50.000 Menschen in New York am Madison Square Garden gegen den Besuch von Reagan in Bitburg demonstriert.“ Nun, ich war dort, direkt neben unserem Hotel, und es war nicht ein einziger Demonstrant zu sehen. Diese Reuters-Meldung war nicht nur eine glatte Lüge, sie ist Geschichtsfälschung in der Gegenwart. Wenn heute jemand diese Zeit recherchiert, kann er nicht anders, als diese Lüge als Wahrheit zu verarbeiten. Nicht anders ist es mit den Lügenartikeln, die sich nicht nur im „Spiegel“ finden.

Wird es nach den Erkenntnissen über den notorischen Lügner Claas R. das große Aufräumen in den Lügenredaktionen geben? Wohl kaum. Wie kann man von den Medien eines Landes erwarten, dass sie sich der Wahrheit verpflichtet fühlen, wenn der Staat selbst auf Lügen aufgebaut ist? Auf der Grundlüge, Deutschland wäre von den Alliierten „befreit“ worden, wo doch diese selbst sagen, dass sie Deutschland besiegt, erobert, unterworfen und besetzt haben. Auf der Lüge, Deutschland wäre ein souveräner Staat. Auf der Lüge, der anhaltende und überbordende Außenhandelsüberschuss wäre eine gute Sache und Migranten wären eine Bereicherung für unser Land. Die Lügen sind umfassend und allgegenwärtig. Die Qualitätsmedien transportieren sie unhinterfragt. Was sollen sie aber auch anderes tun in einem Land, in dem die Lüge Staatsräson ist?

 

In welch unglaublicher Weise Claas R. seine Geschichten jenseits aller Fakten produziert hat, Hauptsache es ist anti-Trump, kann man hier nachlesen, wenn man des Englischen kundig ist: https://medium.com/@micheleanderson/der-spiegel-journalist-messed-with-the-wrong-small-town-d92f3e0e01a7

 

Die „Deutsche Alleinschuld“ am Ersten Weltkrieg ist die Urlüge, die von den Siegern in Versailles befohlen worden ist und auf der das falsche Selbstverständnis der Deutschen aufgebaut ist. In den zwei hier gezeigten Werken wird auf unterschiedliche Weise minutiös nachgewiesen, dass es England war, das diesen Krieg mit allen Tricks hergestellt hat. Ohne diesen Krieg wäre Hitler ein unbekannter Maler geblieben und es hätte auch den Zweiten Krieg nicht gegeben. Lesen Sie diese Werke und befreien Sie sich von der allgegenwärtigen Lüge und vom Makel der „Erbschuld“, der letztlich zum rezessiven Umgang der Deutschen mit ihrer Identität geführt hat. Beide Werke sind erhältlich im Buchhandel oder direkt zu bestellen beim Verlag hier.

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