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Linksjugend ruft öffentlich zur Begehung von Straftaten auf – niemand kümmerts

Von Hubert von Brunn 

Sichtbare Bekenntnisse zu Schwarz-Rot-Gold an Autos, Balkonen und Hausfassaden, den Nationalfarben, die unsere Kicker bei der Fußball-WM in Russland repräsentieren, sind dieses Mal doch sehr überschaubar. Für die politischen Nachwuchskräfte aus dem linken Lager jedoch immer noch zu viel. Mit ihrer Aktion „Deutschland knicken“ ruft die Jungorganisation der Linken dazu auf, Deutschlandfahnen -wimpel, -Rückspiegelüberzieher etc. zu entwenden und am besten auch gleich zu vernichten. Das ist unverhohlener Aufruf zu Diebstahl und Sachbeschädigung, also zur Begehung von Straftaten – und zwar durch Angehörige einer politischen Partei.

Die Begeisterung im Land für „Die Mannschaft“ hält sich in Grenzen, und das nicht erst seit dem grottenschlechten Eröffnungsspiel gegen Mexiko. Schon was die Millionärstruppe in den Vorbereitungsspielen gegen Österreich und Saudi Arabien abgeliefert hatte, ließ wenig Euphorie für die WM aufkommen. Nicht zu vergessen die peinliche Nummer, die sich Özil und Gündogan mit dem türkischen Autokraten Erdogan geleistet haben und die damit verbundenen Fehlentscheidungen des Trainers. Das hat nicht nur viele Spieler der deutschen Nationalmannschaft vergrätzt, sondern auch viele Fußballfans. Und angesichts dieser wenig erfreulichen Vorzeichen verzichten doch viele auf die bei früheren Weltmeisterschaften übliche Beflaggung ihres Autos oder Balkons. Einige wenige tun es aber doch – und die sind den jungen Linken jetzt ein Dorn im Auge.

Diebstahl und Sachbeschädigung als „Zeichen gegen Nationalsozialismus“

Regt sich irgendjemand darüber auf? Nö, das kommt ja aus der linken Ecke. Da ist es den Zeitungen bestenfalls eine Kurzmeldung wert. Gibt ein Parteimitglied der AfD oder gar der NPD eine dümmliche, dem allgemeinen Demokratieverständnis nicht dienliche Bemerkung von sich, geht sofort ein kollektiver Aufschrei durch die Leitmedien und die Frage wird aufgeworfen, ob diese oder jene Person oder die gesamte Partei nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden müsste. Die Anstiftung zu Straftaten indes erscheint offensichtlich nicht problematisch – sofern sie aus der „richtigen“ Ecke kommt. Messen mit zweierlei Maß – wieder einmal?!

Mit dieser Aktion, so die Begründung der Linken-Organisation, solle ein Zeichen gegen Nationalismus gesetzt werden. Deutsche Fahnen im öffentlichen Raum würden „oft als harmloser Party-Patriotismus“ verklärt, verkünden die Deutschlandhasser und setzen gleich noch eins obendrauf: Die Konsequenz des Zeigens einer Deutschlandfahne sei die Ausgrenzung von „insbesondere Migrantinnen, People of Colour und anderen Menschen, die nicht als Teil des nationalen Kollektivs betrachtet werden“. Was ich von dem Geisteszustand von Leuten halte, die solche Statements von sich geben, will ich hier lieber nicht ausführen. Aber ich frage mich natürlich schon: Wo sind sie denn, die lupenreinen Demokraten und über Fragen der Moral stets erhabenen Damen und Herren an der Parteispitze der Linken: Kipping, Wagenknecht, Riexinger, Bartsch? Hätte nicht von dort sofort eine unmissverständliche Schelte an die wild gewordenen Neo-Kommunisten ergehen müssen inklusive der ultimativen Aufforderung, diesem kriminellen Tun ein Ende zu bereiten? – Das ist nicht passiert und aus diesem Schweigen kann man durchaus auch ableiten, dass die Top-Funktionäre der Linken den unverbrämt nach außen getragenen Deutschenhass durch ihr Jungvolk im Stillen sogar goutieren.

Für die Bundestagsvizepräsidentin Roth geht Schwarz-Rot-Gold gar nicht

Erinnern wir uns an das „Sommermärchen“ 2006. Auf der Fanmeile in Berlin Hunderttausende fröhlich feiernde Menschen in einem Meer von Schwarz-Rot-Gold, in anderen Städten sah es nicht anders aus. Diese Bilder gingen um die Welt und niemand hat sich darüber aufgeregt. Ganz im Gegenteil. Nicht wenige ausländische Kommentatoren waren überrascht, wie sympathisch unverkrampft die Deutschen ihr Fußballfest feiern und sich dabei ganz selbstverständlich auch mit den Nationalfarben dekorieren. Niemand im Ausland hat den bemalten und kostümierten Fans auch nur andeutungsweise nationalistische Gesinnung unterstellt, ganz einfach deshalb, weil diese Art der Maskerade gerade bei großen Fußballfesten in allen Ländern dieser Welt Gang und Gäbe ist. Dort ist das ja auch in Ordnung, die dürfen das. Nur die Deutschen, die dürfen das nicht.
So hat denn unsere grüne Lichtgestalt und Berufsbetroffene Claudia Roth damals auch in einem Interview verkündet: Eine Fahne in Schwarz-Rot-Gold käme für sie nicht in Frage, doch man habe viele Regenbogenflaggen aufgehängt (manche mit dem Aufdruck:
„Halts Maul Deutschland“ versehen d. Red.). Zusätzlich haben die Grünen zur WM 2006 in Deutschland Aufkleber und Sticker verteilt mit dem Slogan: „Patriotismus Nein Danke“.

Und auch jetzt hält die Friedensnobelpreis-verdächtige Gutmenschin Claudia mit ihrer antideutschen Haltung nicht hinterm Berg. Zwar ruft sie nicht zu Straftaten auf wie die Junglinken, doch sie begibt sich in deren unmittelbare ideologische Nähe, wenn sie in einem Tagesspiegel-Interview verkündet, sie wolle „niemandem verbieten, ein Fähnchen aufzuhängen. Ich finde aber, dass es uns Deutschen gut zu Gesicht steht, wenn wir Zurückhaltung walten lassen mit der nationalen Selbstbeweihräucherung“. Klare Aussage: Alles, was deutsch ist, bzw. Deutschland repräsentiert wie die Nationalfahne, ist schlecht und muss weg. Darf ich hier das verpönte Wort „Gesinnung“ benutzen? – Ja, ich tue es. Diese Gesinnung, das Zeigen einer Deutschlandfahne kollektiv als nationale Selbstbeweihräucherung zu verunglimpfen, ist einer Bundestagsvizepräsidentin – eines der höchsten Ämter, die unser Land zu vergeben hat – nicht würdig. Claudia Roth ist auf dieser Position völlig unangebracht, nein, inakzeptabel!
Aber das ist Merkel, die es 2013 auch schon fertig gebracht hat, eine Deutschlandfahne in die Ecke zu werfen, schließlich auch. Also weiter so! Ihr werdet das Land schon noch klein kriegen.

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