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Metalle im Körper: Gift oder Segen

Von Hans-Jörg Müllenmeister

Schon der alte Paracelsus sagte: allein die Dosis macht, ob etwas giftig ist; besagter Schwyzer erlag 1541 merkwürdigerweise einer Quecksilbervergiftung. Chronische Metallbegleiter in unserem Körper sind tickende Zeitbomben; sie fördern freie Radikale. Was folgt? Zell- und Gewebeschädigungen, Entzündungen und Alterungsvorgänge. Die zwielichtigen Körpergäste blockieren den Stoffwechsel, verdrängen Mineralstoffe, Spurenelemente und Eiweiße von ihren Enzymstellen. Es kommt zu einem Mangel der verdrängten Stoffe, Infektanfälligkeit, Überempfindlichkeitsreaktionen und Autoimmunerkrankungen.

Meist bleiben die eigentlichen Krankheitsursachen im Dunkeln und die Weißkittel laborieren nur an den Symptomen. Angesammelte Neurotoxine in unserem Körper üben sogar einen synergetischen negativen Effekt aus. Ein Zuviel, aber selbst ein Zuwenig an Metallgästen kann unser Leben quälend verkürzen. Hier sei die Rede von der spannenden Gratwanderung einiger fataler Metallbegleiter in unserem Körper, aber auch davon, wie man diese Giftstoffe aus dem Körper leitet.

Ehe wir ans Eingemachte gehen: Chirurgen als „Gefäß-Vergolder“

Reines Gold ist chemisch so träge, dass körpereigene Substanzen es nicht angreifen können. Und es ist so neutral, dass der Körper keinerlei Abwehrstoffe dagegen mobilisiert: Die Blutungen hören sofort auf, wenn feine Gefäße z.B. der Gehirnrinde mit Blattgold abgedichtet werden. „Goldflicken“ in der modernen Chirurgie heilen ohne Komplikationen ein.

Der goldene Wundverschluss eignet sich nicht nur für neurochirurgische Eingriffe, auch bei Sickerwunden oder Verletzungen kleinerer Blutgefäße bewährt sich der aufgelegte Blattgoldverband. Die Blutung hört auf, ohne dass sich ein Thrombus, also ein Blutgerinnsel bildet.

Die dünnen Folien verschließen die Wundöffnung ähnlich wie Gummiflicken auf einem schadhaften Fahrradschlauch es vermögen. Die Klebkraft beruht auf einem elektrostatischen Effekt: Das aufgetragene Blattgold ist nämlich positiv geladen, das menschliche Gewebe dagegen negativ; Goldpflaster und Wundgewebe haften wie Kletten fest aneinander.

Zuerst die schlechte Meldung: die metallischen Bösewichte

Unser Körper akzeptiert oder nutzt einige Metalle in keiner Weise, und seien sie in noch so kleinen Spuren eingedrungen. Im Gegenteil, sie schaden nur, wenn sie sich als perfide Gäste aufspielen und die Organen befallen und sich anreichern wie auf einer Müllkippe.

Der übel strahlende Teufel „Polonium“

Inkorporiertes Polonium-210 ist das perfideste Mittel, einen Menschen zu töten; es ist unsichtbar und schwer nachzuweisen. 2006 starben „zufällig“ der ehemalige KGB-Agent Alexander Litwinenko und 2004 Jassir Arafat durch Gaben an Polonium-210. Extrem gefährlich ist das Teufelszeug, wenn es in den menschlichen Körper tritt – mit der Atmung, der Nahrung, über eine Wunde oder Injektion. Beim radioaktiven Zerfall sendet das radioaktive Metall hochenergetische Alpha-Teilchen aus. Das sind Atomkerne des Heliums.

Mit dem Blutstrom erreicht es verschiedene Gewebe. Dort zertrümmert es Zellstrukturen, schädigt das Erbgut und tötet schließlich die Zellen. Das zeigt sich zuerst bei Geweben mit schnell teilenden Zellen wie die des Darmepithels. Bereits zwölf Millionstel Gramm der Teufelsbrut reichen aus, um einen Menschen zu töten. Erstaunlich, aber im Gewebe hat die Alpha-Strahlung eine Reichweite von nur vierzigtausendstel Millimeter. Obwohl sich Polonium in der Natur außerordentlich rar macht, gibt es überraschende Beispiele für erhöhte Konzentrationen. Liebend gern reichert sich das Schwermetall in Tabakblättern an. Und in der Tat, im Zigarettenrauch ist ein Polonium-Gehalt nachweisbar. Das ist ein weiterer Grund dafür, dass Rauchen die Wahrscheinlichkeit für Lungenkrebs erhöht.

Und hier die gute Nachricht: ein bunter Reigen an Metallen

Es gibt bestimmte Metalle, die natürlich in uns als Spurenelemente vorkommen: Kupfer ist in unseren roten Blutkörperchen in großen Mengen vorhanden und in vielen Enzymen. Selen benötigt die Schilddrüse, Zink das Immunsystem, Magnesium die weißen Blutkörperchen und viele Enzyme. Zinn wird wahrscheinlich in verschiedenen Enzymen gebraucht. Zinn ist aber, wenn es eine bestimmte Dosis überschreitet, hundertmal so toxisch wie Quecksilber.

Eisen: wichtiger Protagonist in unserem Stoffwechsel

Durchschnittlich etwa vier Gramm Eisen enthält der Körper eines Menschen. Wie wichtig Eisen für uns ist, wußte schon der alte Grieche Herodot. Er empfahl alte Hufeisennägel in saure Äpfel zu stecken und diese „rostigen“ Äpfel am nächsten Tag zu verzehren – natürlich ohne Nägel. Eisen ist nämlich an vielen Stoffwechselwegen im Körper beteiligt. Als Zentralatom im Hämoglobin, dem roten Blutfarbstoff und als Myoglobin übernimmt es den Sauerstoff-Transport in die Zellen. Außerdem hat es etliche Optionen auf die zelluläre Energieversorgung, auf die DNA-Synthese und die Infektionsabwehr.

Täglich nimmt der Dünndarm etwa 1 mg Eisen aus der Nahrung auf. 67% davon dient der Bildung des Blutfarbstoffs Hämoglobin. Etwa 3,7% benötigt das ebenfalls hämhaltige Myoglobin. Rund 27% lagern sich an das Speicherprotein Ferritin, vor allem in der Leber, Milz und dem Knochenmark. Eine Aussage über die Eisenspeicherfähigkeit des Organismus macht der Ferritinspiegel im Blut. Ein kleiner Fe-Anteil bindet sich an das Transportprotein Transferrin; es bringt dreiwertiges Eisen vom Resorptionsort zu den Speicherorganen.

Eine seltene Eisenspeicherkrankheit: die Siderose

Reden wir hier nicht von einem Eisenmangel, denn den bekommen die Weißkittel medikamentös in den Griff. Sprechen wir vom Zuviel, einer seltenen Eisenspeicherkrankheit. In den meisten Fällen ist die Ursache eine Genveränderung in den Erbanlagen: die Eisenaufnahme im Darm ist gestört. Gierig nimmt der Körper zuviel Eisen auf. Gesteuert wird die Eisenaufnahme durch das „Rückkopplungs“-Eiweiß Hepcidin aus der Leber. Das können bis zu vier Milligramm Eisen am Tag sein. Das Gesamtkörper-Eisen kann auf 20 Gramm ansteigen. Dies ist zu 98% in den Leberzellen, den Hepatozyten gespeichert.

Zu viel Eisen – da sind Zellschäden vorprogrammiert

Bei vollen Eisenspeichern des Körpers lagert sich überschüssiges Eisen im Gewebe verschiedener Organe ab. Ablagerungen zerstören das Organgewebe: Funktionsloses Bindegewebe (Fibrose) ersetzt das nützliche Gewebe. Organfunktionen kommen mehr und mehr zum Erliegen. Besonders betroffen sind Leber und Bauchspeicheldrüse, aber auch Herzmuskel, endokrine, also hormonbildende Drüsen, wie die Hypophyse, Schilddrüse und Gelenke.

Mögliche Frühsymptome sind Schwäche, Müdigkeit und unklare Gelenkbeschwerden. Eine erworbene, so genannte sekundäre Eisenspeicherkrankheit kann durch häufige Bluttransfusion aber auch durch Vorerkrankungen wie Hepatitis B oder durch Alkoholmissbrauch entstehen. Häufige Symptome sind dunkle Hautpigmentierung, meist ausgeprägt in der Achselhöhle, Lebervergrößerung und Ausbruch der Zuckerkrankheit. Es gibt eine wirksame Therapie: der mittelalterlich anmutende Aderlass. Übrigens Schwarzer Tee zusammen mit der Mahlzeit getrunken, vermindert die Eisenabsorption.

Kupfer, Cu umtriebig in vielen Enzymen

Wir tragen rund 80 bis 120 Milligramm Kupfer in unserem Körper herum. Dazu müssen wir täglich rund ein bis drei Milligramm Kupfer über die Nahrung einwerfen. Kupfer hilft der Hirnanhangsdrüse bestimmte Hormone zu bilden und trägt entscheidend zum Wachstum und zur Knochenbildung bei. Ein ausgewogener Kupferhaushalt ist auch wichtig für die Funktion des Zentralnervensystems.

Kupfer regt das Immunsystem an und beugt Entzündungen vor. Cellulite-Geplagte aufgemerkt: In der Haut fördert Kupfer nachhaltig die Vernetzung der Kollagen- und Elastikschicht und aktiviert Enzyme, die altes Bindegewebe abtransportieren.

Kupfer im Bio-Spielfeld des Körpers

„Nackt“ ist Kupfer wirkungslos, aber überall wo wichtige Stoffwechselreaktionen anstehen, mischt Kupfer kräftig mit (s. Bericht „Kupfer, Blut und Impf-Trojaner“). Es verbindet sich mit bestimmten Eiweißstoffen und bildet Enzyme oder Bluttransportkörper: Als atomarer Teil eines Transportmoleküls schafft es Eisen aus seinen Lagerdepots und schleust Fe ins Knochenmark an die „Fabriken“ für rote Blutkörperchen. Außerhalb der Zellen greift Cu Sauerstoffradikale an. Im Zell-Innern wird Kupfer vom Molekül eines starken Immun-Schutzkörpers umschlossen, das besonders gefährliche Freie Radikale beseitigt. In diesem Molekül kämpft übrigens Kupfer mit seinem metallischen Partner Zink Seite an Seite.

Gesunde Zellen des Bindegewebes geben ständig ein Kupfer-Protein ab. Rastlos wie ein Webstuhl, verknüpft es Kollagen- und Elastikfasern miteinander. In der Haut wird das bräunende Farbpigment ebenfalls von einem Kupfer-Enzym gebaut. Cu schlüpft auch in die „Brennkammern“ der Körperzelle, den Mitochondrien. Dort baut es mit am äußerst wichtigen Energiemolekül Adenosintriphosphat ATP. Dieses „Kupfer“-Enzym findet sich hochkonzentriert in den Herz- und Gehirnzellen.

Nicht zu vergessen sind die Fähigkeiten, die Cu für den Nährboden der Nervenzellen einbringt. Maßgebend ist es am Umbau der Schutzschicht der Nervenzelle beteiligt. Das ist ein ölig-feuchtes Gebilde; es dient als Drehscheibe für eintreffende Nährstoffe und andere Biosubstanzen und schützt die Zelle vor dem Angriff von Krankheitserregern. Entscheidend ist der Feuchtigkeitsgrad dieser Schicht, für den ein Kupfer-Enzym mitverantwortlich ist.

Morbus Wilson, die erbliche Kupferspeicherkrankheit

Unter einem Zuwenig an Kupfer leidet das Immunsystem, zudem kann Eisen nicht absorbiert werden; es kommt zur Anämie. Aber bei einem Zuviel an Kupfer, wie bei Morbus Wilson, scheidet ein bestimmtes Transportprotein Kupfer in der Galle aus. Ist das Protein defekt, verbleibt das Kupfer in der Leber und häuft sich in den Leberzellen in giftigen Mengen an. Das führte zu Leberschäden und nachfolgend zu weiteren Organschäden, besonders im Gehirn.

Viele Kupfer-“Phile“ hatten einen jahrelangen Leidensweg, ehe man ihre seltene Krankheit diagnostizierte. 0,003% der Bevölkerung leiden an der Kupferspeicherkrankheit. Die Symptome: Sprechstörungen, Koordinations- und Bewegungsstörungen, ja auch psychiatrische Symptome wie Depressionen, Aggression und Psychosen. Die Erkrankung verursacht sehr verschiedene, teilweise Parkinson-ähnliche Symptome wie unwillkürliche ruckartige Zuckungen der Extremitäten.

Diagnose: Die einfachste Untersuchung ist die Betrachtung des Auges mit einer Spaltlampe. Sichtbar ist der so genannte goldbraune Kayser-Fleischer-Kornealring, ein brauner Ring durch Kupfereinlagerungen am Rand der Iris.

Quecksilber, Hg: für unsere Zellen ein arger Wüterich

Sprichwörtlich heißt es „Dumm wie ein Hutmacher“. Früher imprägnierte man Filzhüte mit Quecksilber. Hg kann die Blut-Hirn-Schranke überwinden, und so trugen Hutmacher, die täglich mit diesem Schwermetall umgingen, sehr schnell Schäden in ihrer Denkstube davon. Heute betrifft es andere Berufsgruppen, vielleicht die Zahnärzte. Chronische Quecksilbervergiftungen äußern sich meist durch Müdigkeit, Kopfschmerzen, Zahnfleischentzündungen, Gedächtnisschwäche oder Nervenkrankheiten.

Viele Medikamente und Adjuvanzien in Impfstoffen sind quecksilberhaltig. Flächendeckend nicht zu vergessen sind die von der EU oktroyierten Energiesparlampen. Gefährlich wird's wenn man Quecksilberdampf einatmet, dann werden 82% Hg absorbiert und im Nervensystem eingelagert.

Organische Quecksilberverbindungen sind nicht wasserlöslich, also hydrophil, sondern lipophil, demnach fettlöslich; sie verweilen nur kurz im Blut und werden dann im Körper – meist im Fettgewebe, etwa im Gehirn deponiert. Immerhin besteht unser Oberstübchen aus mehr als 50% Fett. Sie sehen, Fett ist an sich nicht dumm. Quecksilber lässt sich mit einem Chelatbildner aus dem Körper leiten, der Hg in eine hydrophile Form überführt.

Besonders heimtückisch ist Quecksilber, wenn es sich in den Nervenzellen anreichert. Es dringt in die Nervenzellen und Ganglien ein, den Schaltstellen des Nervensystems. Hier wird es von der metallischen in die ionisierte Form umgewandelt. Die Nerven sterben ab oder kränkeln unterernährt vor sich hin. Und der Fehleinbau von Quecksilber-Atomen in Enzyme und Zellen führt dazu, dass unser Immunsystem in körpereigenen Zellen Fremdlinge erkennt und zerstört oder harmlose Fremdkörper irrtümlich wie gefährliche Eindringlinge bekämpft (Allergie).

Die Fibromyalgie ist ursächlich oft eine typische Quecksilbererkrankung. Hier hat sich Quecksilber im Muskel abgelagert, und zwar in den Faszien und Nerven, die in die Muskeln eintreten – insbesondere die autonomen Nerven. Andere bindegewebige Orte sind die Gelenkkapseln, Kniegelenke und die des Schultergelenks. Der Körper versucht halt, sein Gehirn vom Quecksilber freizuhalten und tritt es an die Gelenke ab. Und doch: Die häufigsten Wirkstätten des Quecksilbers sind Nervensystem, Rückenmark und das Gehirn.

Erschreckende Studien über Quecksilber und Amalgam

In einer Studie untersuchte man Gehirne einer Gruppe von Menschen, die an Alzheimer verstarben und eine weitere etwa gleichaltrige Gruppe, die an anderen Erkrankungen verstarben. Die Spuren von Metallen wie Kupfer, Zink, Aluminium waren alle gleichbleibend verteilt – bis auf Quecksilber! Der Quecksilberspiegel war bei der Alzheimergruppe vierfach erhöht, vor allem in der durch Eisen und Melanom dunkel gefärbten Hinregion der Substantia nigra (nigra lat. schwarz). Diese Struktur scheint eine besondere Vorliebe für Metalle zu haben und steht mit anderen Hirnarealen wie Cortex, Striatum und Thalamus in Verbindung (s. Bericht „Mikro-Implantate gegen Parkinson & Co“). Seit dieser Vegleichsstudie ist wissenschaftlich zweifelsfrei klar, dass Alzheimer eine Folgeerkrankung einer Quecksilbervergiftung ist oder sein kann. Interessant ist auch diese Studie: Man setzte Affen radioaktiv markierte Amalgamfüllungen ein: Nach 24 Stunden war das Amalgam nachzuweisen im Rückenmark, in Nieren, Leber, der Darmwand und im Gehirn.

Pathologische Untersuchungen an Tumoren ergaben, dass diese einen höheren Quecksilbergehalt hatten als das umgebende Gewebe. Es scheint, als ob der Körper Tumore häufig als eine Art Ultima Ratio nutzt, um Quecksilber zu speichern, damit das Gift bloß nicht ins Gehirn tritt? Übrigens erzielte man Krebsheilungen, indem man die Schwermetalle aus der Krebsgeschwulst ausleitete: dadurch konnte sich das Immunsystem dem Krebs besser annehmen. Eine weitere Beobachtung bewies, dass durch Amalgamfüllungen Bakterien im Organismus resistent gegen Antibiotika wurden. Warum das so ist, weiß bis jetzt niemand. Oder jene „forensische“ Untersuchung in Kalifornien. Da konnte man den Nachhauseweg eines Zahnarztes aufgrund seiner hinterlassenen Quecksilberdampfspur verfolgen. In dem Zusammenhang würde mich die Sterbe- und Krankenstatistik zur Berufsgruppe der Zahnärzte interessieren.

Das Schwermetall-Pferd nicht von hinten aufzäumen

Der Magen-Darm-Trakt produziert als Abwehr gegen Quecksilber giftigen Schwefelwasserstoff. Das schwächt die Immunabwehr entscheidend gegen Candida albicans, also gegen die Pilzinfektion, die Candiose. Zwar binden diese Hefepilze im Darm das Quecksilber an sich und schützen dadurch das Nervensystem, indes produzieren sie ihrerseits weitere Gifte. Diese schwächen das Immunsystem und belasten auch das Gehirn. Unser Organismus fand also einen Weg, Schwermetalle bereits im Darm zu binden, und zwar in der Zellwand von Pilzen, so dass die Metallgifte nicht weiter ins Gehirn wandern. Der Casus knacktus dabei: Die Symptom-Medizin behandelt vordergründig die Candida-Erkrankung. Indes wäre es logisch, zuerst die Ursache zu beseitigen, also zunächst die Schwermetalle zu entziehen. Ansonsten kommt es zu einem Teufelskreis, einem Circulus vitiosus, denn durch das Abtöten der Pilze setzt man die in ihrer Zellwand gebundenen Schwermetalle frei, und diese wandern stracks ins Rückenmark und weiter ins Gehirn.

Raus mit dem Zeug: Ausleiten der Schwermetalle

Zu Beginn einer Schwermetall-Ausleitung aus dem Körper steht eine Haaranalyse: der Fingerabdruck über der Zeit für die meisten Schwermetalle (s. „Bericht Haaranalyse: Datenbank der Lebensführung“).

Bis heute gibt es kein Testverfahren, das Quecksilber im Gehirn nachweisen kann. Indes gibt es einen Trick: Durch ein paar Tropfen Koreanderkraut-Tinktur tritt das Quecksilber aus den Nervenzellen heraus und „beglückt“ das Bindegewebe. Jetzt erst lassen sich die Substanzen testen, die das Gewebe ausscheidet. Und nicht nur das, sondern auch weitere Gifte wie Dioxin, Formaldehyd, Aluminium. Eine speziell hergestellte Koreanderkraut-Tinktur führt die Paracelsus Apotheke in Einsiedeln.

Tipps: gute Geister gegen giftige Körper-Insassen

Chlorella, die Süßwasseralge ist ein Mittel zur Schwermetallausleitung, insbesondere während und nach Amalgam-Entfernungen.

Koriander – ein Kraut aus der Familie der Doldengewächse – wird auch zusammen mit Bärlauch und Chlorella zur Ausleitung von Schwermetallen (Quecksilber/Amalgam) beschrieben.

Es gibt Vegetarier, die sich ihre Amalgam-Füllungen entfernen ließen, um den Körper zu entgiften. Das war aber oft die Ursache für eine spätere MS- oder ALS-Erkrankung, weil nicht genügend Aminosäuren im Blut waren, die für den Transport von Schwermetallen notwendig sind.

Wachholder stärkt Niere, Leber und Galle fördert dadurch die Ausscheidung von Stoffwechselschlacken.

Ziegenmolke, davon täglich zwei Glas getrunken, in Verbindung mit Chlorella führt auch zur vollständigen Entgiftung. Eine andere natürliche Alternative ist Sauerkraut: viermal täglich zwei gehäufte Esslöffel Sauerkraut. Das im Sauerkraut steckende Methionin bindet hochgradig Schwermetalle, zusätzliche Gaben von Koriander und Bärlauch in relativ hohen Dosen verabreichen.

L-Cystein unterstützt die Entgiftung des Körpers vor schädlichen Toxinen und schützt vor Strahlungsschäden. Es bildet Chelate mit Schwermetallen, indem es mit den eingelagerten Schwermetallen in den Zellen Verbindungen eingeht.

DMPS, die homöopathische Schwefelsubstanz ist geeignet, um Schwermetalldepots in Gelenken und Organen zwar zu mobilisieren, aber nicht genug, um sie wegzuschaffen. Bewährte zusätzliche Naturmittel sind schwefelhaltige Pflanzenmittel wie Knoblauch und Bärlauch in Verbindung mit Chlorella und Koreanderkraut.

Bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson oder MS wirken Glutathione-Injektionen phantastisch.

Carnosin: ein Antioxidans als Augentropfen. Fast alle Linsentrübungen verschwinden damit, die ja vielfach schwermetallbedingt sind.

Alphaliponsäure hat eine phantastische Entgiftungswirkung für die Leber. Doch aufgepasst: bei zu geringer Einmal-Dosis am Tag verlagern sich die Schwermetalle ins Gehirn!

Selen-Gaben sind eine Gratwanderung nahe am Rande der Vergiftung. Selen hemmt zwar Viren und Krebs, aber bei zu hoher Dosis weicht Körper-Quecksilber ins Gehirn aus.

PhytoDetox z.B. von mineralsole.com, eine gelungene Kombination aus probaten Natursubstanzen; wirkt bei Entgiftung unterstützend, schleimlösend, blutreinigend, verbessert den Stoffwechsel und entlastet Leber und Niere. Die Inhaltsstoffe stärken die Selbstheilungskräfte und unterstützen die körpereigene Immunabwehr.

Quintessenz und noch ein Ratschlag

Was gewisse Metalle aus unserem Umfeld im Körper oft anstellen, ist vertrackt und heimtückisch. Demenz-Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson, multiple Sklerose und ALS – eine degenerative Erkrankung des motorischen Nervensystems – sind oft Folge einer schleichend-chronischen Schwermetall-Vergiftung der Nerven. Klopfen Sie Ihr körperliches Wohlbefinden mal auf „Metall-Einbrecher“ ab. Die können schon in der Kindheit eingedrungen sein – durch eine Impfung oder etwa beim Spiel mit Quecksilberkügelchen aus dem zerbrochenen Thermometer. Wir sollten den Ursachen auf den Grund gehen, nicht den Krankheitssymptomen. Falls noch nicht geschehen: lassen Sie alle Amalgamfüllungen aus Ihrem Speisezimmer fachmännisch entsorgen. Dann heißt es: Gifte, marsch, raus aus dem Körper!

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