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Nordkorea: Der ewige Konflikt kann nur mit einem Friedensvertrag gelöst werden

Von Peter Haisenko 

Der Konflikt um Nordkorea ist nicht neu. Schließlich dauert er nun seit beinahe 70 Jahren an. Nordkorea ist für die USA ein altes Trauma, beinahe schlimmer als Vietnam. Um Haaresbreite sind die USA damals einer Niederlage entgangen. Sie standen kurz davor, ins Meer geworfen zu werden. Aber wie ist es überhaupt zu dem Konflikt in Korea gekommen und warum lässt man dieses geschundene Land nicht in Ruhe seinen eigenen Weg gehen? Geht es wirklich nur darum, dass Nordkorea das letzte rein-kommunistische Land ist? Warum gibt es mit Nordkorea keinen Friedensvertrag, sondern nur einen Waffenstillstand?

In seiner expansiven Phase hatte Japan große Teile Ostasiens erobert und besetzt. Korea gehörte dazu und litt 40 Jahre unter brutaler japanischer Besatzung und Ausbeutung, bis 1945. Mit der Kapitulation Japans entstand ein Machtvakuum, das für die USA äußerst verlockend war. Sie installierten den rechtsradikalen Diktator Syngman Rhee, der kontrolliert vom US-Kapital eine Militärdiktatur betrieb. 1948 hat er eine Wahl verloren, unter anderem deswegen, weil sich die Koreaner nach 40 Jahren Fremdherrschaft nicht schon wieder einer fremden Macht unterordnen wollten, diesmal den USA. Zudem war Rhees Herrschaft sehr brutal. Die USA haben zugesehen, wie seine Todeskommandos, die sich aus alten Kollaborateuren Japans rekrutierten, etwa 100.000 Menschen ermordeten.

Ein „gerechter“ Kriegsgrund ist von den USA konstruiert worden

Die USA hatten nur den südlichen Teil Koreas unter Kontrolle. Hier stellt sich die Frage, was die USA in Korea überhaupt verloren hatten. Korea war mit niemandem im Krieg, schon gar nicht mit den USA. Schließlich war es der amerikanische Sieg über Japan, der sie vom Joch der Fremdherrschaft befreite. Aber zu dieser Zeit hatte die kommunistische Idee weltweit noch zu viele Anhänger und auch der Norden Koreas tendierte in diese Richtung. Ob das wirklich von den Koreanern gewünscht war, sei dahingestellt. Die geopolitische Lage konnte das jedoch als einzige Überlebensstrategie erscheinen lassen. Korea war landseitig eingerahmt von der Sowjetunion und Rot-China und hätte keinem der beiden Riesen Wiederstand leisten können, ohne unterzugehen. Nach der Wahlniederlage Rhees zeichnete sich eine Entwicklung ab, die den Nord- und Südteil Koreas hätte vereinen können, allerdings unter einer Regierung, die dem Kommunismus nahe stehen würde und die illegale US-Besatzung beenden wollte. Damit hätten die USA ihren Brückenkopf in Ostasien verloren. Die Zange um die Sowjetunion wäre offen gewesen ebenso, wie die Nordost-Flanke Rot-Chinas dann nicht mehr durch US-Basen bedroht werden könnte.

Die USA wollten Korea unbedingt behalten. Die Koreaner aber wollten frei von Fremdherrschaft sein, ganz gleich unter welcher Regierungsform. Der kommunistische Norden bot die Lösung und so musste er geradezu von den USA zum Feind erklärt werden. Nach alter – und noch oft bis heute praktizierter – Manier setzten die US-Kriegstreiber Allen Dulles und Douglas McArthur eine Provokation nach der anderen, um den Koreanischen Norden zum „ersten Schuss“ zu verleiten. Das geschah natürlich unter Aufsicht von Präsident Truman und seinem Secretary Acheson. Es ist bis heute ungeklärt und es gibt keinerlei Originaldokumente darüber, was dann tatsächlich in Seoul geschehen ist, das den Kriegsgrund geliefert hat. Fest steht nur, dass es eine Schießerei gegeben hat, die nicht untersucht oder aufgeklärt worden ist. Hierzu sei am Rande vermerkt, dass die US-Armee die alten „Komfort-Installationen“ Japans für seine Soldaten direkt übernommen hatte. Im Prinzip waren große Teile Seouls ein Billigbordell und während der Schießereien in Seoul flüchteten die US-Soldaten, woraus die USA einen Angriff auf die USA und einen „gerechten“ Kriegsgrund konstruierten.

Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Im Gegensatz zu späteren Kriegen der USA konnten sie sich hierfür noch ein UN-Mandat besorgen. Kein Wunder, denn die UN waren damals noch eindeutiger von ihnen dominiert. Angesichts dessen, wie dieser Krieg dann geführt wurde, haben manche UN-Mitglieder ihre Zustimmung bitter bereut. Der Koreakrieg war der schmutzigste und barbarischste aller Zeiten. Drei Millionen Zivilisten sind ermordet worden, was etwa einem Drittel der gesamten Bevölkerung entsprach. Nach Ende des Kriegs gab es in Nordkorea kein einziges mehrgeschossiges Gebäude mehr und keine Ansiedlung, die aus mehr als fünf Häusern bestand. Die US-Bomben hatten 90 Prozent aller Wohngebäude zerstört, was nach allen gültigen Maßstäben ein ungeheuerliches Kriegsverbrechen darstellt. Aber nicht nur das. Die US-Bomberpiloten waren nach kurzer Zeit frustriert, weil sie keine lohnenden Ziele mehr hatten. So erhielten sie den Auftrag, das jahrtausendealte Bewässerungssystem zu zerstören, was nicht anders als ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit bezeichnet werden kann. All das ist bis heute ungesühnt und darf der Grund für die folgenden Hungersnöte in Nordkorea gewesen sein, die man allerdings propagandistisch dem Versagen des Systems bis heute anlastet.

General McArthur drängte Truman, Nordkorea und einige chinesische Städte mit Atombomben zu pulverisieren. Es ist nicht belegt, ob das Gewissen Trumans das verhinderte oder einfach die Tatsache, dass die USA nach Abwurf der Nagasaki-Bombe nicht mehr genügend Atombomben hatten. Geschichtsforscher gehen nämlich davon aus, dass die ersten drei Atombomben der USA mit aufbereitetem Uran gebaut worden sind, das die USA in Deutschland erbeutet hatten. Aber es ist bekannt, dass McArthur dafür verantwortlich ist, dass sogar Flugplätze in der Sowjetunion nahe Wladiwostok bombardiert wurden. Natürlich „aus Versehen“. Truman ist das Vorgehen McArthurs dann doch zu heiß geworden und er hat ihn entlassen.

Korea ist für die USA ein ähnliches Trauma wie Vietnam

Der Koreakrieg ist bis heute nicht beendet. Es gibt keinen Friedensvertrag, nur einen Waffenstillstand (vgl. Deutschland) und eine Demarkationslinie am 38. Breitengrad. Südkorea hat anschließend keineswegs unter US-Aufsicht Demokratie erlebt, sondern eine fast 30 Jahre andauernde brutale Militärdiktatur. Erst danach hat sich Südkorea zu der Blüte entwickeln können, die wir heute erleben. Korea ist nach wie vor ein Trauma für die USA und es gibt noch Soldaten, die den Albtraum selbst erlebt haben. Ähnlich Vietnam können es US-Militärs bis heute nicht fassen, dass sie trotz ihrer materiellen Überlegenheit auch in Korea keinen klaren Sieg erringen konnten – außer, dass sie große Teile beider Länder nahezu vollständig zerstört und auf Jahrzehnte mit Chemie und Blindgängern kontaminiert haben. Man bedenke nur, dass ein einziger Blindgänger in Frankfurt eben erst die Evakuierung von 60.000 Menschen notwendig gemacht hat.

Angesichts der Zerstörungen Nordkoreas und der folgenden Embargos und Sanktionen erscheint es wie ein Wunder, dass dieses Land immer noch existiert und Menschen dort leben. Aber darf man sich wundern, wenn die Menschen dort mehr oder weniger einen tiefen Hass auf die USA und alle ihre Vasallen in sich tragen? Dass sie möglicherweise sogar ein Regime Kim Jong Un bevorzugen, als sich dem Feind zu unterwerfen? Dass sie alles tun, um ihr Land gegen neuerliche Angriffe zu schützen – eben mit dem Bau von Atombomben und Trägerraketen? Was sonst kann ein Land vor einem amerikanischen Überfall schützen? Und damit bin ich bei dem nächsten Aspekt.

Jedes Land darf entscheiden, wie und mit welcher Regierung es leben will

Man kann darüber staunen, dass Nordkorea überhaupt in der Lage ist, große Raketen und Bomben herzustellen. Aber was allgemein übersehen wird ist, dass Korea eine uralte Kultur ist, die hervorragende handwerkliche Fähigkeiten hervorgebracht hat. Älter als Japan. Ob sie wirklich Raketentriebwerke aus der Ukraine erhalten haben, ist dabei eher unwesentlich, denn man muss damit auch umgehen können. Aber der wesentliche Faktor bezüglich Nordkorea dürfte darin zu finden sein, was in seinem Boden lagert. Es gibt dort alles, was Begehrlichkeiten wecken könnte, außer Öl. Geologen gehen davon aus, dass sich dort die größten Lagerstätten für Gold und seltene Erden befinden. Wie die Geschichte gelehrt hat, muss man verteidigungsfähig sein, wenn man die Kontrolle darüber behalten will. Siehe Persien 1952 (Mossadeq), Irak, Libyen etc. Auch die russischen Bodenschätze hätten sich die westlichen Oligarchen gern gesichert, wenn ihnen nicht der böse Putin einen Strich durch die Rechnung gemacht hätte – und der hat eben Atomraketen.

Ich bin nun wirklich kein Freund irgendwelcher kommunistischer Ideologien, aber ich bin der Meinung, dass jedes Land für sich entscheiden darf, wie und mit welcher Regierung es leben will. Wir in Europa haben Jahrhunderte gebraucht, zu der Lebensform zu finden, die wir heute haben. Ob das wirklich die ideale Form ist, steht noch nicht fest. Es war Helmut Schmidt, der die Demokratie als „alles andere als ideal“ bezeichnet hat mit dem Zusatz, dass wir momentan nichts Besseres haben. Gerade in den letzten Jahren müssen wir zunehmend zur Kenntnis nehmen, dass unsere Form der Demokratie mehr und mehr an ihre Grenzen stößt und dringend reformbedürftig ist. Wäre der kometenhafte Aufstieg Chinas mit unserem Gesellschaftssystem möglich gewesen oder der Gesundungsprozess Russlands unter Putin nach Jelzin? Ist es vorstellbar, Libyen wieder zu einem stabilen Land zu machen, mit einer „lupenreinen“ Demokratie? – Wohl kaum. Der Irak gibt hierzu ein abschreckendes Beispiel.

Das beste Mittel, ein diktatorisches Regime zu überkommen, ist Luxus

Hat „der Westen“ so große Angst vor konkurrierenden Systemen, dass er mit aller Gewalt deren Erfolg verhindern muss? Sie zerstören muss? Betrachtet man China oder auch Russland unter Putin, kann man kaum noch zu einem anderen Schluss kommen. Wir werden nicht erfahren, wie sich Kuba oder eben Nordkorea hätten entwickeln können, wenn sie nicht vom internationalen Handel abgeschnitten worden wären und Zugang zu Technologien gehabt hätten, ohne die auch im Westen die Entwicklung ganz anders verlaufen wäre. Als die ersten Sanktionen gegen Russland verhängt worden sind, wurde die Zielrichtung noch einigermaßen ehrlich benannt: Regimechange, die Bevölkerung solange „aushungern“, bis sie Putin zum Teufel schickt. Das ist nämlich immer das Ziel von Embargos und Sanktionen, eine Regierung zu stürzen, die sich nicht dem Kapital und seinem Diktat unterwirft.

Das beste Mittel, ein diktatorisches Regime zu überkommen, zu einer – in unserem Sinne – positiven Entwicklung zu verhelfen, ist Luxus. Ganz friedlich. Je besser es den Menschen geht, desto mehr haben sie Zeit, sich Gedanken zu machen, wie sie leben wollen. Die Geburtenrate geht zurück und Bevormundung wird abgelehnt. Liegt hierin vielleicht der Grund, warum bei uns die Menschen wieder zu mehr und längerer Arbeit gezwungen werden, damit sie weniger Zeit zum Nachdenken und Sammeln freier Informationen haben? Um den Kapitalismus im Endstadium zu stabilisieren? Bei uns findet mittlerweile eine offene politische Auseinandersetzung nahezu genauso wenig statt wie in Nordkorea.

Nordkorea könnte ein wohlhabendes Land sein, mit all seinen Bodenschätzen und seiner alten Kultur. Ja, gerade wegen der Bodenschätze könnte Nordkorea in kurzer Zeit besser dastehen, als der Süden. Man betrachte hierzu nur Katar, das ich selbst noch vor 40 Jahren als das traurigste Drecksloch kennengelernt habe. Nur der Verkauf von Öl und Gas hat dieses Land in die Moderne katapultiert. Aber man hat es geschehen lassen, obwohl Katar genauso wenig wie Saudi-Arabien irgendetwas in der Nähe von Demokratie vorweisen kann. Man hat es geschehen lassen, weil sie sich bedingungslos dem westlichen Kapital unterworfen haben und es zulassen, dass die internationalen Konzerne den größten Profit aus ihren Bodenschätzen ziehen. Das will Nordkorea verhindern und das ist die Sünde, genauso wie Putins Russland.

Die Nordkoreaner wehren sich gegen erneute Fremdherrschaft

Die Frage ist nun, ob Nordkorea aggressiv ist. Korea hat noch nie ein fremdes Land angegriffen, Nord wie Süd. Die geopolitische Lage verbietet derartige Ambitionen. Gegen ihre einzigen Nachbarn, Russland und China, könnten sie nie bestehen. Seit nunmehr fast 70 Jahren hat der Norden den Süden nicht angegriffen und wird es auch nicht tun. Es war nämlich vor den Besatzungen so, dass der Norden entwickelter und wohlhabender war als der Süden. Korea hatte schon immer zu kämpfen für den Bestand der eigenen Kultur, mit zwei übermächtigen Nachbarn im Rücken und auf der anderen Seite das Meer. Von dort allerdings kam die japanische Invasion und jetzt kommt aus derselben Richtung die Bedrohung von der anderen Seite des Pazifik. Und natürlich muss man sich bedroht fühlen, wenn man mit Embargos und Sanktionen schon so gequält wird. Ist es da nicht einigermaßen verständlich, wenn sich Nordkorea einen nuklearen Schutz zur Verteidigung aufbauen will? Dann zumindest drohen kann, dass es eine fürchterliche Waffe einsetzen kann, wenn es angegriffen wird? Ein konventionelles Wettrüsten kann sich Nordkorea nicht leisten.

Wie gesagt, möchte ich nicht in einem System wie Nordkorea leben. Aber ich habe wegen der leidvollen Geschichte Koreas Verständnis dafür, dass man sich mit allen Mitteln gegen eine erneute Fremdherrschaft wehrt. Denn wie soll man es anders verstehen, wenn mächtige Länder ganz offen eine andere Regierung für das Land anstreben? Der Blick nach Südkorea ist da auch nicht hilfreich, denn es geht den Menschen dort zwar wirtschaftlich um Lichtjahre besser, aber gerade das letzte Jahr hat gezeigt, wie sehr das Land verkommen ist. Immerhin ist die Premierministerin Park wegen Korruption angeklagt und verurteilt worden. In diesem Zusammenhang weise ich darauf hin, in welchem Ausmaß bei uns in Deutschland unsere ureigene Kultur abgeschafft und durch amerikanische „Vorbilder“ ersetzt worden ist. Nordkorea leidet nicht unter dem Makel einer „schändlichen Vergangenheit“ und so haben sie auch keinen Grund, ihre Kultur durch eine andere ersetzen zu wollen.

Alle Embargos und Sanktionen sollten eingestellt werden

Warum also behandeln vor allem die USA Nordkorea als Feind? Wegen des alten Traumas? Nordkorea wird die USA ebenso wenig angreifen, wie Russland seinen Nachbarn gegenüber solche Ambitionen haben könnte. So bleibt letztlich nur der Frust darüber, dass die westlichen Konzerne keinen lukrativen Zugriff auf die Reichtümer Nordkoreas erhalten können. Wäre es also nicht an der Zeit, alle Embargos und Sanktionen gegen alle Länder einzustellen, ihnen die Chance auf eine friedliche Entwicklung zu geben und damit zu erreichen, dass der Wohlstand die Menschen „korrumpiert“ und in der Folge offen für Veränderungen macht, die uns wünschenswert erscheinen?

Über einen erneuten Krieg in Ostasien müssen wir uns keine Sorgen machen. Das ist zu weit von uns entfernt. Dennoch sollte alles getan werden, um das zu verhindern. Der beste Weg dorthin dürfte ein Friedensvertrag sein, der seit fast 70 Jahren verweigert wird. Wenn in einem solchen Vertrag endlich die Unversehrtheit des Landes garantiert wird, kann Nordkorea seine Rüstung zurückfahren, der Bevölkerung so mehr Wohlstand geben und vielleicht sogar eine Wiedervereinigung mit dem Süden erreichen. Aber vielleicht ist es genau das, was den Falken in Washington gar nicht ins Konzept passt, denn ein kommunistisches Land darf nicht erfolgreich sein, außer China, wo man es wegen seiner schieren Größe und eben dem Besitz von atomaren Interkontinentalraketen nicht verhindern konnte. Ja, besonders wir Deutschen sollten darüber nachdenken, warum die USA seit 1949 mit keinem Land mehr einen Friedensvertrag geschlossen haben und folgerichtig auch alle Kriege ohne Kriegserklärung, also völkerrechtswidrig, vom Zaun gebrochen haben.

Wie treffend die Hintergrundanalyse unseres Autors zu Nordkorea ist, belegt ein Interview im ZDF Heute Journal vom 04. 09. 2017. Hier bestätigt Wolfgang Nowak, Politikwissenschaftler, Nordkorea-Kenner und ehemaliger Planungschef im Kanzleramt unter Gerhard Schröder alle wichtigen Thesen und Schlussfolgerungen von Peter Haisenko. Überzeugen Sie sich selbst (ab Min. 13.45): https://www.zdf.de/nachrichten/heute-journal/heute-journal-vom-4-september-2017-100.html

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Nicht nur in Korea haben die USA ungeheuerliche Verbrechen begangen, die bis heute ungesühnt sind. Auch die Bombardierung deutscher Städte und Zivilisten müsste aufgearbeitet werden ebenso, wie die Potsdamer Beschlüsse zur Vertreibung der Deutschen aus den Ostgebieten. Das Verbrechen dabei war, dass keinerlei Schutz für die Flüchtlinge vorgesehen war. Sie waren „Freiwild“ und besonders in Polen und Tschechien sind so Millionen grausam ermordet worden. Das ist das Zentralthema in dem Werk „England, die Deutschen, die Juden und das 20. Jahrhundert“. Erhältlich im Buchhandel oder direkt zu bestellen beim Verlag hier.

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