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Skandal bei Anne Will: Islamistische Propaganda im öffentlich-rechtlichen Fernsehen

Von Hubert von Brunn

Was sich Anne Will in ihrer Talkshow am vergangenen Sonntag geleistet hat, spottet jeder Beschreibung. Da sitzt eine im schwarzen Niqab voll verschleierte Frau in der Runde und betreibt islamistische Propaganda der übelsten Sorte. Hinter ihrem Sehschlitz die Augen rollend darf sie Sätze sagen wie: „Ich verstehe, dass sich junge Muslime dem IS anschließen, um in Syrien gegen Assad zu kämpfen. Ich halte das für Zivilcourage. Krieg ist eine bitterharte Langzeitprüfung mit ständigen Hochs und Tiefs.“

Mit einer Chuzpe ohne Gleichen verkündet diese vermummte Person unverschämte Lügen, indem sie behauptet, Religionsfreiheit gäbe es in Deutschland für Muslime nicht, stattdessen nur Repressionen. Von Will unwidersprochen darf sie auch so hanebüchenen Unsinn von sich geben wie: „Mich fasziniert am Islam seine Vielfalt! Im Islam hat die Frau ganz viele Rechte und Möglichkeiten, sich auszuleben.“ – Aber gewiss doch, das Frauenbild der Muslime im Allgemeinen und der islamistischen Terroristen im Besonderen ist großzügig, tolerant und ehrerbietig wie in keiner anderen Religion. Das weiß doch jeder. Und dass es viele Vorteile mit sich bringt, wenn ein Mann mehrere Frauen hat, wie der Schwarzkittel behauptet, haben wir uns auch schon lange gedacht. Wolfgang Bosbach, der talk-erprobte CDU-Politiker, war sichtlich erregt über diese schamlose IS-Propaganda und bekannte später in einem Zeitungsinterview: „Ich habe mir permanent gesagt: Ruhig bleiben! Nur nicht aus der Haut fahren.“

Niqab Nora und das Schweizerische Recht

Noch schlimmer mag sich der syrische Vater gefühlt haben, dessen 18-jährige Tochter sich von Hasspredigern hat radikalisieren lassen und abgehauen ist nach Syrien, um für den IS zu kämpfen. Er berichtet von den verzweifelten Anstrengungen, die er unternommen hat (und weiterhin unternehmen will), um sein Kind unbeschadet nach Deutschland zurückzuholen. Seiner Mimik war anzusehen, wie sehr er sich zusammenreißen musste, um still in seinem Sessel sitzen zu bleiben und Niqab-Nora nicht an den Kragen zu gehen. Sich angesichts dessen, was er gerade durchmacht, jene den IS verherrlichende Sprüche anhören zu müssen, ging für diesen Mann gewiss an die Grenzen des Erträglichen und man hätte es ihm nicht verübeln können, wenn er aufgestanden wäre. Aber dann hätte er sich natürlich politisch unkorrekt verhalten und wäre am Ende der Buhmann gewesen. Er hat Haltung bewahrt, Respekt!

Das Gegenteil von Respekt verdient die vermummte Islamistin. Im früheren Leben Punkerin in Zürich ist die 32-Jährige mit 18 zum Islam konvertiert und nimmt heute das „hohe Amt“ als Frauenbeauftragte des radikalen „Islamischen Zentralrats der Schweiz“ (IZRS) ein. Was für eine großartige Karriere! Dieser Verband wird vom Schweizer Nachrichtendienst beobachtet, gegen ein Vorstandsmitglied ist ein Strafverfahren anhängig, gegen andere wird wegen verschiedener Vergehen ermittelt. Das alles hatte die Schweizer Bundesanwaltschaft der „Anne-Will“-Redaktion im Vorfeld mitgeteilt und davor gewarnt, Nora Illi – so heißt sie mit bürgerlichem Namen – in die Talkshow einzuladen. Aber das hat in der Redaktion und beim Sender nicht nur niemand interessiert, sondern dieser skandalöse Auftritt der Niqab-Mumie wurde im Nachhinein von der verantwortlichen NDR-Redakteurin Juliane von Schwerin als „angemessene wie notwendige Auseinandersetzung“ für gut und richtig geheißen.

Stillschweigende Verständigung: Muslime werden gepampert

Für diese großartige journalistische Leistung kann man Frau von Schwerin doch nur beglückwünschen. Die ganze Posse wird verbrämt mit „Meinungsfreiheit“. – Schnappatmung stellt sich ein! Das unverhohlene Bekenntnis zum menschenverachtenden Terror des IS ist eine Frage von „Meinungsfreiheit“? Demnach versteht das mit Zwangsgeldern (GEZ) finanzierte öffentlich-rechtliche Fernsehen in Deutschland unter „Meinungsfreiheit“, jedem durchgeknallten Idioten eine Plattform bieten zu müssen für seine/ihre extremistischen Botschaften? Dann werden wir in irgendeiner Talkshow demnächst wohl auch bekennende Neonazis mit kahlrasiertem Schädel, Tattoos und Springerstiefeln erleben. Die haben ja schließlich auch eine Meinung, und wenn sie noch so blöd ist. – Aber nein, das geht nicht. Die haben keinen Migrationshintergrund, und da sich die Öffentlich-Rechtlichen inzwischen offenbar darauf verständigt haben, die Muslime und den Islam bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu pampern (in letzter Zeit sind auffallend viele Kopftuchträgerinnen im Publikum der unterschiedlichen Shows auszumachen), muss hier natürlich eine Grenze gezogen werden. So viel Meinungsfreiheit geht nun auch wieder nicht. – Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich will die rechten Dumpfbacken auf gar keinen Fall in einer Talkshow sehen – ebenso wenig wie eine vermummte Islamistin.

Wie bei der ARD in Sachen „Meinungsfreiheit“ mit zweierlei Maß gemessen wird, hat beispielsweise der Südwestrundfunk (SWR) Anfang des Jahres eindrucksvoll vorgeführt. Im Vorfeld zu den Landtagswahlen hatte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) bockbeinig ihre Teilnahme an TV-Debatten, an denen sich auch Vertreter der AfD beteiligen, verweigert. Der Sender reagierte prompt und entschied, die Spitzenkandidaten der AfD nicht zu den vorgesehenen Diskussionsrunden einzuladen. Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) wollte da nicht außen vor bleiben und schloss sich dieser zutiefst undemokratischen Entscheidung an. Erst nach heftiger öffentlicher Kritik ruderten die Intendanten der Sender schließlich zurück und revidierten ihre Entscheidung.

Wenn die Frauenbeauftragte des IZRS, einer nachweislich dem IS zugetanen Organisation, ihre radikalen Thesen unkommentiert im deutschen Fernsehen von sich geben darf, dann wird es nicht mehr lange dauern und Herr Erdogan wird uns als friedliebender Menschenrechtsbeauftragter präsentiert. So what? Der verblödete deutsche Zuschauer schluckt doch alles, was ihm ARD und ZDF servieren. Muss ja so sein. Dafür zahlt er schließlich jeden Monat das GEZ-Zwangsgeld. Er schluckt ja auch, dass die Sender ihre Informationen über den Syrien-Irak-Konflikt oder den Abschuss der MH 17 betreffend mehr oder weniger unbesehen von der britischen Agentur „Bellincat“ (Eliot Higgins alias Brown Moses) übernehmen. Eine windige, ihre journalistische Seriosität betreffend, hoch fragwürdige One-Man-Show, die, von den USA gesponsert, den größten Unsinn verbreiten kann. Kein Problem, genau richtig für das öffentlich-rechtliche deutsche Fernsehen. Diese einseitige, lügenhafte Berichterstattung zu hinterfragen, fällt niemand ein. Bevor wir nichts haben, nehmen wir eben „Bellincat“. Es wird schon keiner merken. – Manche merken’s aber doch.

Die vermummte Terroristin bekommt auch noch Geld für ihren Auftritt

Noch einmal zurück zu Niqab-Nora und ihren unsäglichen Botschaften. Diese Schweizer Konvertitin zum radikalen Islamismus nutzt die ihr gebotene Chance, ein Millionenpublikum in Deutschland zu erreichen, gnadenlos aus, um Werbung zu machen für ein vorbehaltloses Bekenntnis für den IS und damit gleichzeitig für die Option, sich mit allen todbringenden Mitteln gegen eben diese Gesellschaft einzusetzen, von deren (verblödeter) Toleranz sie in diesem Moment profitiert. Diese Denkweise ist hochgradig pervers – und die Entscheidung, sie einzuladen und gewähren zu lassen, ist es nicht weniger. Dass die vermummte Terroristin für ihren Auftritt auch noch bezahlt wurde – Aufwandsentschädigung für die Reise und round about 500 € Honorar – sei nur noch als Sahnehäubchen der Abgeschmacktheit am Rande erwähnt. ARD und ZDF nehmen pro Jahr Milliarden Euro an Zwangsgeldern ein, um daraus vor allem die üppigen Gehälter und die satten Pensionen zu finanzieren. Knapp ein Drittel von weniger als drei Milliarden Euro setzen die Sender jeweils für die Programmgestaltung ein. Das ist schlimm genug, aber auch mit rd. drei Milliarden Euro ließe sich ein Programm gestalten, das auf die Präsentation einer voll verschleierten, radikalen Islamistin verzichten kann. Vielleicht sollten sich die Programmverantwortlichen bei der ARD noch einmal durchlesen, was im Sendeauftrag der Öffentlich-Rechtlichen steht und wie demgemäß „Meinungsfreiheit“ zu interpretieren ist.

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