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Werden Anti-Pegida-Demonstranten bezahlt?

Von Peter Haisenko 

Es kursieren Gerüchte, dass Anti-Pegida-Demonstranten rekrutiert und für ihre Teilnahme an Demonstrationen entlohnt werden. Das erscheint auf den ersten Blick unwahrscheinlich. Wäre es aber doch der Fall, hätten wir einen Skandal erster Ordnung, der manche unangenehme Frage aufwirft, nämlich: Wer sind die Auftraggeber und wer gibt das Geld? Konkret wird die Agentur „BlauMond“ genannt mit Sitz in Dresden. BlauMond firmiert in ihrem Webauftritt als „Agentur für Promotion, Hostessen und Eventbetreuung. Callcenter.“ Dieser Anschuldigung sind wir nachgegangen.

Um es gleich vorwegzunehmen: Einen gerichtsfesten Beweis konnten wir nicht finden, dass diese Agentur tatsächlich Anti-Pegida-Demonstranten angeworben oder bezahlt hat. Allerdings lässt das Verhalten dieser Agentur zu viele Fragen offen, als dass der Verdacht als unbegründet ins Reich der Verschwörungstheorien verdammt werden kann. Doch der Reihe nach: Am 27. Januar 2015 habe ich bei dieser Agentur angerufen und um Aufklärung gebeten. Mir wurde mitgeteilt, dass die Agentur mit einer Fülle von Anfragen zu dem Thema in ihrer normalen Arbeit gestört wird. Die Telefondame stellte mich schließlich zu ihrer Chefin durch, weil sie selbst keine weiteren Auskünfte erteilen konnte, wollte oder durfte.

BlauMond“-Dementi findet nicht statt

Die Chefin sagte erwartungsgemäß, dass an diesen Gerüchten nichts dran sei und wiederholte die Klage über die Fülle an diesbezüglichen Anfragen. Weil ich selbst zuerst den Webauftritt von BlauMond gesichtet hatte, schlug ich der Chefin vor, auf der Homepage des Unternehmens ein entsprechendes Dementi an prominenter Stelle zu platzieren. Die Chefin war dem Argument durchaus zugänglich, dass auf diese Weise der Strom von Anrufen erheblich reduziert werden könnte. Dennoch zeigte sie sich zögerlich, ein solches Dementi in ihrem Internet-Auftritt zu platzieren. Man wolle den Gerüchten mit einem solchen Dementi keinen Vorschub leisten, war ihr Standpunkt, den ich ihr aber als schwer nachvollziehbar zu vermitteln suchte.

Am 28. Januar, also am nächsten Tag, erhielt ich dann einen Anruf von der Chefin, die ich jetzt als Frau Pröger identifizieren konnte. Der Sinn ihres Anrufs hat sich mir bis heute nicht wirklich erschlossen. Sie erfragte meinen Status als Journalist, möglicherweise um festzustellen, welche Reichweite meine Tätigkeit haben könnte. Erneut schlug ich vor, ein passendes Dementi zu veröffentlichen. Ich brachte das Argument ins Gespräch, man könne annehmen, dass an dem Gerücht vielleicht doch etwas dran sei, wenn ein offizielles Dementi nicht veröffentlicht wird. Frau Pröger war weiterhin zögerlich.

Ein hässliches Gerücht bleibt in der Welt

Im (freundlichen) Gespräch führte ich weiter aus, dass ein solches Dementi auch juristische Folgen hat. Würde das Dementi nicht der Wahrheit entsprechen, dann würde sich BlauMond strafbar machen. Folglich müsste man annehmen, dass es sich eben nicht um ein Gerücht handelt, wenn BlauMond kein Dementi veröffentlicht. Frau Pröger widersprach dieser Logik nicht. Schließlich stellte ich Frau Pröger ein Ultimatum: Sollte sie, respektive BlauMond nicht binnen 24 Stunden ein entsprechendes Dementi auf ihrer Homepage veröffentlichen, werde ich über den gesamten Vorgang berichten. Frau Pröger zeigte sich nicht wirklich beeindruckt und wir verabschiedeten uns freundlich. Nun, wie Sie an dem, was Sie hier lesen erkennen können, das Dementi ist bis jetzt (Stand 29.01.2015 17:00) nicht auf der Homepage von BlauMond aufgetaucht.

Ein solches Dementi einzustellen, bedarf nicht mehr als zehn Minuten der wertvollen Arbeitskraft eines BlauMond-Mitarbeiters. Dieses offizielle Dementi würde aber die Telefonzentrale der Firma von vielen Anfragen entlasten und sich so sicherlich rechnen. Man kann auf der anderen Seite aber auch davon ausgehen, dass BlauMond das Ganze einfach „aussitzen“ will, weil erfahrungsgemäß der Ansturm nach kurzer Zeit nachlassen und verschwinden wird. So oder so bleibt die Frage offen: Warum erklärt BlauMond nicht öffentlich, dass dieses hässliche Gerücht eben nur ein Gerücht ist?

Demonstranten zu kaufen, ist nicht neu

Obwohl es von den „Qualitätsmedien“ hartnäckig geleugnet oder totgeschwiegen wird, gibt es eine Fülle von Beweisen, dass Anti-Janukowitsch-Demonstranten zur Demonstration auf dem Maidan angeworben und bezahlt worden sind. Dasselbe gilt für die „Sympathiekundgebungen“ für den Milliardär Chodorkowsky. Bei uns kann so etwas nicht passieren, sollte man meinen. Wirklich? Ich habe im Bayrischen Rundfunk selbst die fortwährenden Aufrufe gehört, sich unbedingt an Anti-Pegida-Demonstrationen zu beteiligen. Sigmar Gabriel musste erleben, wie er angegriffen wurde, weil er Pegida-Leuten zugehört hat, weil er seine demokratischen Pflichten ernst nimmt. Wie kurz muss da der Weg erscheinen, dass Menschen für eine gewünschte „Meinungsäußerung“ angeworben und bezahlt werden? (siehe Link unten!)

Die Anti-Pegida-Kampagne wird vom öffentlich rechtlichen Rundfunk und Fernsehen groß gefahren – mit unseren Gebühren, unserem Geld. Irgendwo weigert sich mein liberal-demokratisches Denken noch immer anzunehmen, dass tatsächlich in Deutschland Demonstranten angeworben und bezahlt werden, um ein Bild zu vermitteln, das jenseits des wahren Denkens der Mehrheit ist. Aber erleben wir mit der Vergewaltigung durch die „politische Korrektheit“ nicht schon genau das? Muss man sich nicht schon im Vorfeld entschuldigen, wenn man der offiziellen Diktion widerspricht? Sei es das Thema „Der Islam gehört zu Deutschland“ oder „Der böse Putin muss weg“? Niemand wagt es, öffentlich der nachweislich falschen Diktion von der „Annektierung der Krim durch Russland“ zu widersprechen.

Wer die „falsche“ Meinung vertritt, kann Probleme bekommen

Der Springer-Konzern schreibt seinen Mitarbeitern in seiner Betriebsverfassung bindend vor, nichts verlauten zu lassen, was das „transatlantische Verhältnis“ beschädigen könnte. Im Gegenschluss könnte man dazu auch sagen, dass man von Springer nur dann bezahlt wird, wenn man pro-amerikanisch berichtet. Wiederum, wie weit ist das entfernt von bezahlten Demonstranten? Dasselbe gilt für alle „Journalisten“, die ihre Arbeit und ihren Lohn bei den großen Fernsehsendern und den von Transatlantikern beherrschten Zeitungen nicht verlieren wollen. Selbst Professoren sind gebunden an strikte Vorgaben, wenn es darum geht, welche Geschichte sie lehren. Selbst dann, wenn sie zu der wissenschaftlichen Erkenntnis gelangen, dass die von den Siegermächten vorgeschriebene Geschichtslehre in Deutschland zumindest in einigen Aspekten korrigiert werden müsste, dürfen sie diese Erkenntnisse nicht mit ihren Studenten teilen. Sie würden umgehend ihren Lehrstuhl und damit ihre Lebensgrundlage verlieren.

Man kann also feststellen, dass man in Deutschland zwar nicht direkt um sein Leben fürchten muss, wenn man sich der offiziell vorgeschriebenen Diktion verweigert, aber um seinen sozialen Stand muss man sich sehr wohl sorgen machen. Ich stelle hier die ketzerische Frage: Wo ist da noch der Unterschied zu kommunistischen Systemen, zu Diktaturen, die wir so vehement ablehnen und auch schon mal mit Waffen zerstören? Bei uns gilt: Wer wirklich das erst neulich von Frau Merkel als unser höchstes Gut gepriesene Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen will, der läuft Gefahr, auf Hartz IV gesetzt zu werden.

Ich kann keinen gerichtsfesten Nachweis führen, ob die Gerüchte um eine Anwerbung und Bezahlung von Anti-Pegida-Demonstranten tatsächlich der Wahrheit entsprechen. Ich stelle aber auch fest, dass die angeführte Agentur BlauMond sich nicht in der Lage sieht, ein offizielles und juristisch bindendes Dementi zu veröffentlichen. So befinden wir uns wieder einmal in genau der Lage, die offensichtlich von denjenigen gewünscht ist, die unsere Geschicke lenken: Die Bevölkerung ist gespalten. Das Gerücht existiert, und wer es glauben will oder nicht, kann das nach Belieben weiterhin tun. Klarheit? Die soll es nicht geben. Schon die alten Römer wussten, wie man Macht schafft und erhält. Sie haben es an unsere Herrscher weitergereicht: Divide et impera! Teile und herrsche!

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Für alle, die selbst nach-recherchieren wollen, hier der Link http://www.blaumond24.de/index.php

Wie "freiwillig" manche zur Demo gehen, wird hier berichtet. Mancher ältere erinnert sich noch daran, wie Ostberliner zur Demo nach Westberlin gehen mussten, auf Geheiß von Ulbricht:

http://www.focus.de/panorama/welt/europaschulen-in-luebeck-1000-schueler-auf-demo-fuer-toleranz-weil-sie-mussten_id_4431538.html

www.epochtimes.de/Pegida-und-Meinungsmanipulation-1000-Luebecker-Schueler-mussten-gegen-Pegida-demonstrieren-a1216756.html

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